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Der Konsens von Washington

Title: Der Konsens von Washington

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 35 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stephanie Hoppe (Author)

Economics - International Economic Relations
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, die entwicklungspolitische Bedeutung und die Perspektiven des von John Williamson geprägten Begriffs „Konsens von Washington“ und die sich dahinter verbergenden Reformen für die Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit innerhalb von Entwicklungsländern aufzuzeigen. Um in die Thematik einzuführen, werden im zweiten Abschnitt dieser Arbeit zunächst die Probleme Lateinamerikas in den 80er Jahren betrachtet und untersucht, wie sich die Rollenverteilung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in diesen Krisenzeiten verändert haben. Weiterhin sollen die politischen Empfehlungen des Washington Konsenses aufgezeigt und erklärt werden. Im dritten Abschnitt wird dann näher auf die entwicklungspolitische Bedeutung und die Ideologie des IWF und der Weltbank nach Entstehung des Washington Konsenses eingegangen. Wie sieht die Entwicklungspolitik des IWF und der Weltbank nach dem Washington Konsens aus? Welche Ergebnisse konnten in der Praxis erzielt werden? Perspektiven sowie neue Aspekte des Konsenses von Washington werden dann im vierten Abschnitt näher erläutert, bevor im Fazit eine zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und der Perspektiven den Abschluss bilden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 ZIEL UND STRUKTUR DER ARBEIT

2. ENTSTEHUNG UND INHALTE DES KONSENSES VON WASHINGTON

2.1 LATEINAMERIKAS PROBLEME IN DEN 80ER JAHREN

2.2 ROLLE DES INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFOND UND DER WELTBANK WÄHREND DER KRISE LATEINAMERIKAS

2.3 KONZEPT DES WASHINGTON KONSENSES FÜR DEN WIRTSCHAFTLICHEN ERFOLG

3. ENTWICKLUNGSPOLITISCHE BEDEUTUNG DES KONSENS VON WASHINGTON

3.1 ENTWICKLUNGSPOLITIK DES INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFOND UND DER WELTBANK NACH DEM KONSENS VON WASHINGTON

3.1.1 Kernelemente der Anpassungsprogramme des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank

3.1.2 Verwirklichung der kurz- und langfristigen Ziel

3.2 KRITISCHE BEURTEILUNG DER IDEOLOGIE DES INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFOND UND DER WELTBANK

3.3 PRAKTISCHE ERGEBNISSE DES KONSENSES VON WASHINGTON IN ARGENTINIEN

4. VERWANDLUNG UND PERSPEKTIVEN FÜR DEN KONSENS VON WASHINGTON

4.1 NEUE ASPEKTE UND ANFORDERUNGEN

4.2 POST-WASHINGTON KONSENS

4.2.1 Reform des Finanzsystems

4.2.2 Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

4.2.3 Rolle des Staates

4.2.4 Verbesserung der staatlichen Effektivität

5. FAZIT

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die entwicklungspolitische Bedeutung des "Konsens von Washington" sowie dessen Auswirkungen und notwendige Weiterentwicklungen im Kontext von Reformprozessen in Entwicklungsländern. Das primäre Ziel ist es, die Wirksamkeit der von John Williamson geprägten politischen Empfehlungen kritisch zu hinterfragen und die Perspektiven eines "Post-Washington Konsens" zu erörtern.

  • Historische Entstehung und Kerninhalte des Konsens von Washington
  • Rolle von IWF und Weltbank bei der Krisenbewältigung in Lateinamerika
  • Kritische Analyse der praktischen Anwendung und Ergebnisse (Fallbeispiel Argentinien und Asien)
  • Notwendigkeit von Institutionen und staatlichen Interventionen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
  • Perspektiven und Reformansätze im Sinne des Post-Washington Konsens

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

„Developing Countries is an international practice”, welche seit Jahrzehnten viele Ökonomen beschäftigt. Die Kernaufgaben in diesem Zusammenhang bestehen in der Mobilisierung und Allokation von Ressourcen sowie in dem Aufbau von Institutionen, welche den Entwicklungsländern bei der Transformation zu einer entwickelten Wirtschaft und Gesellschaft behilflich sind. Es gibt eine Vielzahl von Arbeiten, die Maßnahmen für einen erfolgreichen Transformationsprozess vorschlagen, wie auch der Konsens von Washington.

John Williamson, ein leitender Wissenschaftler an dem Institute for International Economics, prägte 1990 erstmals den Begriff „Konsens von Washington“, als Reaktion auf die anhaltende Schuldenkrise Lateinamerikas in den 80er Jahren, welche durch gegensätzliche Ratschläge des IWF und der Weltbank geprägt wurde. Der Washington Konsens stellt das neoliberale Gegenstück für Entwicklungsländer zu dem Reaganismus und dem Thatchernismus dar. Washington wird hierbei zum einen als das politische Washington, also der US Congress und die Regierung, und zum anderen als das technokratische Washington, sprich der IWF, die Weltbank und verschiedene Expertenkommissionen, verstanden. Die Begründung, warum er diesen Begriff so wählte, findet sich darin, dass Williamson eine starke Übereinstimmung (Konsens) bei den in Washington ansässigen Institutionen über die Notwendigkeit von makroökonomischer Stabilität, mikroökonomischer Liberalisierung und Marktöffnung sah.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einleitung in die Thematik der Entwicklungshilfe, Definition des Washington Konsens und Darlegung der Zielsetzung sowie der Struktur der Arbeit.

2. ENTSTEHUNG UND INHALTE DES KONSENSES VON WASHINGTON: Analyse der lateinamerikanischen Krise der 80er Jahre, der veränderten Rolle von IWF und Weltbank sowie die zehn konkreten politischen Elemente des Washington Konsens.

3. ENTWICKLUNGSPOLITISCHE BEDEUTUNG DES KONSENS VON WASHINGTON: Untersuchung der neuen, marktliberalen Ideologie der Institutionen, der Anpassungsprogramme und eine kritische Beurteilung anhand von Fallbeispielen wie Argentinien und Asien.

4. VERWANDLUNG UND PERSPEKTIVEN FÜR DEN KONSENS VON WASHINGTON: Erörterung der Mängel des ursprünglichen Konzepts, Einführung in den Post-Washington Konsens und detaillierte Betrachtung von Reformbereichen wie Finanzsystem, Wettbewerb und staatliche Rolle.

5. FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion der zukünftigen Relevanz des Washington Konsens in der Entwicklungspolitik.

Schlüsselwörter

Konsens von Washington, IWF, Weltbank, Entwicklungsländer, Strukturanpassung, Transformation, Marktwirtschaft, Liberalisierung, Privatisierung, Post-Washington Konsens, Wirtschaftswachstum, Finanzkrise, Argentinien, Staatseffektivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen und die praktischen Auswirkungen der wirtschaftspolitischen Empfehlungen des "Konsens von Washington" auf Entwicklungsländer.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die Rolle von Weltbank und IWF, die Krisen in Lateinamerika und Asien, sowie die Diskussion um eine notwendige Weiterentwicklung hin zu einem "Post-Washington Konsens".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifizierung der entwicklungspolitischen Bedeutung des Konsens-Begriffs sowie die kritische Aufarbeitung der Reformerfolge und -misserfolge.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und theoriebasierte Analyse, die Fallbeispiele heranzieht, um die Auswirkungen der neoliberalen Reformansätze zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Entstehung des Konsens, seine Anwendung in der Entwicklungspraxis, eine kritische Bestandsaufnahme und die Diskussion über notwendige Reformen staatlicher Institutionen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wirtschaftsliberalismus, Strukturanpassung, institutionelle Reformen, Finanzsysteme und wirtschaftliche Transformation kennzeichnen.

Welche Rolle spielt Argentinien als Fallbeispiel in der Arbeit?

Argentinien dient als Musterbeispiel für die Umsetzung des Washington Konsens, wobei insbesondere das Scheitern der Dollarparität und die drastischen sozialen Folgen kritisch hervorgehoben werden.

Warum wird der "Post-Washington Konsens" thematisiert?

Er wird diskutiert, um die Defizite des ursprünglichen Ansatzes – insbesondere die Vernachlässigung der staatlichen Rolle und institutioneller Rahmenbedingungen – zu korrigieren und ein breiteres Instrumentarium für Marktversagen aufzuzeigen.

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Details

Title
Der Konsens von Washington
College
University of Bremen  (Lehrstuhl für internationale Wirtschaftsbeziehungen)
Grade
2,0
Author
Stephanie Hoppe (Author)
Publication Year
2003
Pages
35
Catalog Number
V26283
ISBN (eBook)
9783638286725
Language
German
Tags
Konsens Washington
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Hoppe (Author), 2003, Der Konsens von Washington, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26283
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