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War die Unterdrückung des Bacchus-Kultes die politische und religiöse Repression einer immer größer werdenden Minderheit?

Title: War die Unterdrückung des Bacchus-Kultes die politische und religiöse Repression einer immer größer werdenden Minderheit?

Term Paper , 2011 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christoph Kohls (Author)

World History - Early and Ancient History
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In der nun folgenden Arbeit wird die Tiriolo-Inschrift, die die „Senatus consultum de Bac(ch)analibus“ beinhaltet, behandelt. Zuerst wird der Inhalt der Tiriolo-Inschrift dargestellt um daraufhin den Gesetzestext in den historischen Kontext einzuordnen. Nach der Darstellung der Quelle und der äußeren Quellenkritik wird die Quelle auf ihre Aussagekraft untersucht, ob die Unterdrückung des Bacchus-Kultes eine politische und religiöse Repression einer immer größer werdenden Minderheit war. Des Weiteren soll geklärt werden, ob es sich bei der Repression um eine Abwehrmaßnahme des Senats zum Schutz des römischen Volkes oder um eine aggressive Politik des Senats zur Herrschaftssicherung handelte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Inhalt der Quelle

3. Der historische Kontext

4. Äußere Quellenkritik

5. Beantwortung der Frage

6. Fazit

7. Quellen und Literaturverzeichnis

7.1 Quelle:

7.2 Literatur:

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das "Senatus consultum de Bacchanalibus" aus dem Jahr 186 v. Chr., um zu klären, ob die Unterdrückung des Bacchus-Kultes durch den römischen Senat als notwendige Abwehrmaßnahme zum Schutz der römischen Werte oder als machtpolitische Repression zur Herrschaftssicherung in neu erworbenen Gebieten zu bewerten ist.

  • Analyse des Gesetzestextes der Tiriolo-Inschrift
  • Historische Einordnung in die Zeit der römischen Expansion nach dem Zweiten Punischen Krieg
  • Quellenkritische Untersuchung der Echtheit und Unverfälschtkeit des Dokuments
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen Staatskult und religiöser Minderheit
  • Untersuchung der Motive des Senats hinsichtlich sozialer Kontrolle und Machtdemonstration

Auszug aus dem Buch

3. Der historische Kontext

Im Jahre 186 v. Chr. befand sich Rom in einer anscheinend positiven machtpolitischen Stellung. Nach dem lang andauernden Krieg gegen Karthago und dem Sieg im Zweiten Punischen Krieg hatte Rom die Vormachtstellung im Mittelmeer gewonnen und Karthago in seiner Bedeutung gänzlich verdrängt und ersetzt. Allerdings war die wirtschaftliche Stellung geschwächt, da die Folgen des Krieges verheerend waren. Trotz der Schwächung Roms folgten auf den Zweiten Punischen Krieg weitere Kriege im Osten Roms gegen die Völker Griechenlands, die kurze Zeit vor dem Bacchanalienfrevel siegreich beendet wurden und die politische Position im Mittelmeerraum endgültig sicherten.

Doch herrschten in Rom keineswegs normale Zustände, im Gegenteil. Die Siege hatten ihren Tribut gefordert, da die Gewinne auf der Seite der führenden Schicht durch den Krieg beträchtlich waren und diese Begehrlichkeiten bezüglich militärischer Aufgaben weckte, weshalb die Strukturen innerhalb Roms nicht stabil waren. Dies führte zu einer Korrumpierung des Systems und einem Verfall der Normen, die die Struktur der res publica bisher ausmachte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Tiriolo-Inschrift und Formulierung der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Motive hinter der Unterdrückung des Bacchus-Kultes.

2. Der Inhalt der Quelle: Detaillierte Wiedergabe der im Senatsbeschluss festgelegten restriktiven Maßnahmen und Verbote für die Bacchus-Anhänger.

3. Der historische Kontext: Darstellung der machtpolitischen und sozioökonomischen Situation Roms im 2. Jahrhundert v. Chr. nach den Siegen über Karthago und in Griechenland.

4. Äußere Quellenkritik: Bestätigung der Echtheit und Unverfälschtheit der Primärquelle anhand des Fundortes und der Form des Gesetzestextes.

5. Beantwortung der Frage: Kritische Auseinandersetzung mit den Motiven des Senats, insbesondere der Angst vor Sittenverfall und dem Ziel der Machtdemonstration.

6. Fazit: Zusammenfassende Erkenntnis, dass das Motiv des Senats zwischen Staatskult-Schutz und machtpolitischer Einschüchterung in den Provinzen schwankt und eine abschließende Bewertung hypothetisch bleibt.

7. Quellen und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquelle und der wissenschaftlichen Sekundärliteratur.

7.1 Quelle:: Spezifische Angabe der Tiriolo-Inschrift.

7.2 Literatur:: Aufzählung der Fachliteratur zur römischen Antike und zu den Bacchanalien-Prozessen.

Schlüsselwörter

Tiriolo-Inschrift, Senatus consultum de Bacchanalibus, Bacchus-Kult, Römische Republik, Senat, Quellenkritik, Machtdemonstration, Staatskult, Religionspolitik, Sittenverfall, 186 v. Chr., Römische Expansion, Gesetzestext, Unterdrückung, Kultausübung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das "Senatus consultum de Bacchanalibus", ein römisches Gesetz aus dem Jahr 186 v. Chr., das den Bacchus-Kult einschränkte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die historische Situation Roms nach dem Punischen Krieg, die religiöse Praxis des Bacchus-Kultes sowie die politischen Motive und Kontrollmechanismen des römischen Senats.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, ob die Repression gegen den Bacchus-Kult eine Reaktion auf eine tatsächliche soziale Gefahr war oder als machtpolitische Strategie zur Sicherung der römischen Vorherrschaft diente.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die klassische Methode der historischen Quellenkritik, unterteilt in äußere Quellenkritik und inhaltliche Analyse basierend auf der verfügbaren Fachliteratur.

Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Wiedergabe des Gesetzes, die Einbettung in den historischen Kontext sowie die kritische Auswertung, ob der Kult eine Bedrohung für den römischen Staat darstellte.

Welche Schlüsselbegriffe sind für das Verständnis essenziell?

Wichtige Begriffe sind Tiriolo-Inschrift, Staatskult, Sittenverfall, Machtdemonstration und die rechtlichen Einschränkungen durch den "urban praetor".

Warum wird die Darstellung des Livius in der Arbeit kritisch hinterfragt?

Die Arbeit weist darauf hin, dass Livius' Berichte in der Forschung als verzerrt und rückblickend interpretiert gelten, weshalb sie nicht als neutrale Tatsachenberichte taugen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der "Gefahr" des Bacchus-Kultes?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die tatsächliche Gefahr des Kultes schwer messbar bleibt und das Handeln des Senats primär als Machtdemonstration in instabilen neuen Herrschaftsgebieten gedeutet werden kann.

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Details

Title
War die Unterdrückung des Bacchus-Kultes die politische und religiöse Repression einer immer größer werdenden Minderheit?
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
1,3
Author
Christoph Kohls (Author)
Publication Year
2011
Pages
9
Catalog Number
V263109
ISBN (eBook)
9783656519478
ISBN (Book)
9783656519218
Language
German
Tags
unterdrückung bacchus-kultes repression minderheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Kohls (Author), 2011, War die Unterdrückung des Bacchus-Kultes die politische und religiöse Repression einer immer größer werdenden Minderheit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263109
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