Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Sklaverei in der griechisch-römischen Antike

Inwiefern waren die Ansichten des Stoizismus repräsentativ für die Behandlung der Sklaven in der griechisch-römischen Antike?

Titel: Sklaverei in der griechisch-römischen Antike

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christoph Kohls (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Sklaverei hatte sowohl innerhalb der griechischen als auch in der römischen Welt einen fundamentalen Platz inne. Die Bedeutung der Sklaverei soll infolgedessen mit Hilfe von drei verschiedenen Quellenauszügen aus Schriften von Seneca, Platon und Cato bezüglich ihrer Sicht zu der Institution der Sklaven untersucht werden. Zuerst werden diese drei Autoren bezüglich ihres historischen Kontextes eingeordnet und eine Quellenkritik vorgenommen, wobei die Aussagen der drei Autoren daraufhin bezüglich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede und möglichen Intentionen hin verglichen werden. Nach dem Quellenvergleich werde die verschiedenen Ansätze innerhalb der Forschung der Geschichtswissenschaft beleuchtet. Es werden zwei gegensätzliche Meinungen bezüglich der Sklaverei verglichen und mit anderen, moderateren Darstellungen in den wissenschaftlichen Diskurs eingeordnet. Zum einen soll dadurch aufgezeigt werden, welche verschiedenen Ansätze es gibt, aber auch, wie unterschiedlich die Wissenschaft die Institution der Sklaverei bewertet. Zum Abschluss wird anhand der Darstellungen der unterschiedlichen Positionen eine Einschätzung bezüglich der Sklaverei stehen, ob die vertretene Position des Seneca und des Stoizismus für die griechisch-römische Antike eine repräsentative Funktion hatte. Ebenso soll beurteilt werden, ob man einer der beiden gegensätzlichen Positionen von Flaig und Vogt zustimmen kann oder nicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.1: Platon

2.1.1: Historische Kontext

2.1.3: Einstellung zur Sklaverei innerhalb der Quelle

2.1.4: Leges

2.2: M. Porcius Cato

2.2.1: Historische Kontext

2.2.3: Einstellung zur Sklaverei innerhalb der Quelle

2.2.4: De Agriculutra

2.3: Seneca

2.3.1: Historische Kontext

2.3.3: Einstellung zur Sklaverei innerhalb der Quelle

2.3.4: Äußere Quellenkritik

3: Quellenvergleich

4.: Das Thema Sklaverei in der Forschung

5: Bewertung der Sklaverei

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Institution der Sklaverei in der griechisch-römischen Antike anhand von Quellenauszügen der Autoren Seneca, Platon und Cato. Ziel ist es, die historischen Kontexte der Autoren zu analysieren, deren Haltungen zur Sklaverei zu vergleichen und diese mit modernen wissenschaftlichen Forschungsansätzen in den Diskurs zu bringen, um die Repräsentativität dieser Positionen zu bewerten.

  • Historische Kontextualisierung antiker Autoren (Platon, Cato, Seneca)
  • Quellenkritische Analyse ihrer Schriften zur Sklaverei
  • Vergleich unterschiedlicher Motive und Ansätze zur Sklavenhaltung
  • Gegenüberstellung moderner Forschungsmeinungen (u.a. Flaig und Vogt)
  • Bewertung der gesellschaftlichen Akzeptanz der Sklaverei in der Antike

Auszug aus dem Buch

2.1.3. Einstellung zur Sklaverei innerhalb der Quelle

Die Lehrschrift beinhaltet ein Gespräch zwischen Megillos, Kleinias und dem „Athener“, die sich über den Besitz von Sklaven unterhalten.

Der Athener beginnt das Gespräch mit der Frage nach dem angemessenen Besitz für eine wohlhabende Person, sowie der Schwierigkeit korrekt über Sklaven zu sprechen. Diesen Gedankengang führt dieser weiter aus, indem er zuerst das Helotenwesen der Spartaner anprangert und der Sklavenherrschaft der Thessalier und der Herakleoten entgegenstellt. Der Athener zieht am Ende dieses Abschnittes den Schluss, dass man vor allem arbeitsame Sklaven haben sollte. Im weiteren Verlauf werden zwei verschiedene Positionen bezüglich der Sklaven dargelegt: Auf der einen Seite gibt es die Ansicht, dass Sklaven gute Menschen sind und ihrem Besitzer gut dienen, was vor allem von den Sklaven selbst erzählt wird und auf der anderen Seite der Sklave als ein niederes Lebewesen. Kleinias möchte in Erfahrung bringen, wie man mit den Sklaven nun umzugehen hat. Der Athener erwidert daraufhin, dass man zwischen Sklaven und der restlichen, freien Bevölkerung unterscheiden muss. Der Bürger sollte keine Sklaven von gleicher Herkunft haben, da dies die Gefahr eines Aufstandes erhöhe, aber der Besitzer soll den Sklaven „die richtige Behandlung“ zukommen lassen, alle sollen gleich behandelt werden. Des Weiteren soll ein Distanz zwischen Herrscher und Untergebenen erzeugt werden und „jedes an einen Sklaven gerichtete Wort muß in der Regel ein Befehl sein.“ Diese Verhalten würde die Struktur aufrecht erhalten und für die Sklaven wäre dies ein erträglicheres Leben zu wissen, dass sie Untergebene sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung der Sklaverei in der griechisch-römischen Antike ein und definiert die methodische Vorgehensweise anhand von Quellenauszügen und Forschungsdiskursen.

2.1: Platon: Dieses Kapitel ordnet den Philosophen Platon historisch ein und analysiert seine Sicht auf die Sklaverei in seinen Werken, insbesondere den Leges.

2.2: M. Porcius Cato: Es erfolgt eine historische Einordnung Catos sowie die Untersuchung seiner pragmatischen Ansichten zur Sklavenhaltung in seiner Schrift De agricultura.

2.3: Seneca: Das Kapitel betrachtet das Leben des Seneca und seine stoisch geprägte Philosophie zur Sklaverei sowie eine äußere Quellenkritik seiner Briefe.

3: Quellenvergleich: Hier werden die Positionen von Platon, Cato und Seneca gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrer Bewertung der Sklaverei herauszuarbeiten.

4.: Das Thema Sklaverei in der Forschung: Das Kapitel beleuchtet den wissenschaftlichen Forschungsdiskurs anhand der unterschiedlichen Standpunkte von Historikern wie Egon Flaig und Joseph Vogt.

5: Bewertung der Sklaverei: Abschließend erfolgt eine Synthese, die die verschiedenen antiken Ansätze mit der wissenschaftlichen Forschungsmeinung abgleicht und die Akzeptanz der Institution Sklaverei kritisch bewertet.

Schlüsselwörter

Sklaverei, Antike, Platon, Seneca, Cato, Quellenanalyse, Quellenvergleich, Stoizismus, Egon Flaig, Joseph Vogt, Institution, Gesellschaftsgeschichte, Herrschaftslegitimation, Menschlichkeit, Antike Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Wahrnehmung der Sklaverei in der griechisch-römischen Antike, basierend auf den Schriften von Platon, Seneca und Cato.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die unterschiedlichen philosophischen, ökonomischen und pragmatischen Ansätze zur Sklavenhaltung sowie deren wissenschaftliche Einordnung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Sichtweisen der drei gewählten Autoren auf die Sklaverei zu analysieren und zu prüfen, ob diese für die griechisch-römische Antike repräsentativ waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische Analyse der Schriften durchgeführt, die mit einem historischen Quellenvergleich und der Diskussion aktueller Forschungspositionen kombiniert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der antiken Autoren (historischer Kontext und Quellenauszug), deren direkten Vergleich sowie eine Diskussion wissenschaftlicher Forschungsansätze zum Thema Sklaverei.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sklaverei, Antike, Quellenanalyse, Stoizismus, Quellenvergleich und die wissenschaftlichen Diskurse von Forschern wie Flaig und Vogt charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Ansatz von Cato von jenem Platons?

Während bei Platon politische und machtphilosophische Interessen dominieren, verfolgt Cato einen pragmatischen, ökonomischen Ansatz, bei dem Sklaven vor allem als Arbeitskräfte zur Profitmaximierung betrachtet werden.

Welche Rolle spielt der Stoizismus bei der Bewertung der Sklaverei durch Seneca?

Seneca vertritt aus stoischer Perspektive humanere Ansätze und betont die Gleichheit der Menschen, fordert jedoch keineswegs die Abschaffung der Institution der Sklaverei.

Warum kritisieren manche Forscher den Ansatz von Joseph Vogt?

Die Kritik richtet sich unter anderem gegen die Verallgemeinerung von Einzelfällen, bei denen Sklaven eine bedeutende Rolle innehatten, auf die gesamte antike Gesellschaft.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sklaverei in der griechisch-römischen Antike
Untertitel
Inwiefern waren die Ansichten des Stoizismus repräsentativ für die Behandlung der Sklaven in der griechisch-römischen Antike?
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,3
Autor
Christoph Kohls (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V263225
ISBN (eBook)
9783656518853
ISBN (Buch)
9783656519225
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sklaverei antike inwiefern ansichten stoizismus behandlung sklaven
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Kohls (Autor:in), 2012, Sklaverei in der griechisch-römischen Antike, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263225
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum