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Public Private Partnerships ( PPP ) im Hochschulbereich : Möglichkeiten und Grenzen

Title: Public Private Partnerships ( PPP ) im Hochschulbereich : Möglichkeiten und Grenzen

Diploma Thesis , 2007 , 86 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Daniel Monazahian (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In den letzten Jahren ist es auf Grund der „angespannten“ Haushaltssituation Deutschlands auf allen Ebenen ( Bund, Länder und Kommunen ) verstärkt zur Gründung von so genannten „Public Private Partnership“ ( PPP ) gekommen.
Die Idee, die dahinter steckt und die ihren Ursprung in den USA bereits in den 1940er Jahren hatte, besteht darin, dass der Staat ( Verwaltung ) und die Wirtschaft ( Konzerne ) in einigen Bereichen zusammenarbeiten, die vorher ausschließlich in der Obhut des Staates lagen. Während meiner Anfangsrecherche ist mir aufgefallen, dass es zum Thema „Public Private Partnership im Hochschulbereich“ Bücher mit Fallbeispielen gibt, aber keine Analyse zu den Gemeinsamkeiten bzw. Unterschieden der einzelnen PPP-Projekte im Hochschulbereich. Bei einer Arbeit, die in die gleiche Richtung zu meinem Thema geht, handelt es sich um die Dissertation von Herrn Hannappel von der Universität Kassel, der mit seiner Dissertation „Public Private Partnership im Hochschulwesen – Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gestaltung“, wie der Titel schon sagt, mehr die Umstände / Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gestaltung einer PPP im Hochschulwesen analysiert.1 Im letzten Kapitel zieht er ein Fazit und gibt gleichzeitig Handlungsempfehlungen für die zukünftige Forschung wie folgt : „In dieser vorliegenden Studie wurde keine Spezifizierung der Gestaltungsempfehlungen nach Organisationsmodellen für PPP vorgenommen. Deshalb empfiehlt es sich für weitere Untersuchungen, die Wirkung der verschiedenen Organisations-modelle und Kooperationsdesigns empirischen Analysen zu unterziehen. In diesem Zusammenhang wäre eine international vergleichende Untersuchung über PPP zwischen Hochschulen und Wirtschaft durchzuführen, da sich damit sowohl Erkenntnisfortschritte zur Planung und Organisation von PPP generieren ließe, als auch methodische Weiterentwick-lungen und ein besseres Verständnis von PPP zu erreichen wäre.“
Diesem Anspruch möchte ich mit nachfolgender Analyse gerecht werden, in dem ich zum einen den PPP-Begriff fachlich abgrenze gegenüber anderen Begriffen für Partnerschaften zwischen der Universität und Unternehmen und zum anderen versuchen werde, die „beste Form“ für eine PPP zwischen Hochschulen und der Wirtschaft zu entwickeln und das nicht nur für die Phase der „Gründung“, sondern auch für die „Rechtsform“ der PPP sowie der „organisatorischen Ausgestaltung“ der Partnerschaft. Inhaltsanalyse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Public Private Partnership ( PPP )

2.1 Definition „Public Private Partnership“ ( PPP ) sowie Modelle

2.2 Wissenschaftliche Diskussion

2.3 Bereiche für „Public Private Partnership“ ( PPP )

2.4 Erwartungen von „Public Private Partnership“ ( PPP )

3. Die Entwicklung des „Wissenschaftsstandorts“ Brandenburg

3.1 Die Entwicklung der wissenschaftlichen Standorte in Potsdam seit der Wiedervereinigung (1990)

3.2 Die Entwicklung der wissenschaftlichen Standorte in Potsdam

3.3 Das Beispiel Berlin

4. Public Private Partnerships im Hochschulbereich

4.1 Entwicklungsgeschichte

4.1.1 Hasso-Plattner-Institut

4.1.2 Jobbörse der Universität Potsdam – Uni-trifft-Wirtschaft

4.1.3 Das Beispiel Berlin-Adlershof

4.2 Institutionelle Vorbedingungen

4.2.1 Hasso-Plattner-Institut

4.2.2 Jobbörse der Universität Potsdam – Uni-trifft-Wirtschaft

4.2.3 Das Beispiel Berlin-Adlershof

4.3 Finanzielle Vorbedingungen

4.3.1 Hasso-Plattner-Institut

4.3.2 Jobbörse der Universität Potsdam – Uni-trifft-Wirtschaft

4.3.3 Das Beispiel Berlin-Adlershof

5. Fazit und Ausblick

5.1 Fazit

5.2 Die „ideale PPP“ für Hochschulen

5.3 Ausblick

6. Anlagen

6.1 Tabellen

6.2 Literatur

6.2.1 Sekundärliteratur

6.2.2 Zeitschriftenaufsätze

6.2.3 Internet-Adressen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen von Public Private Partnerships (PPP) im Hochschulbereich, mit dem Ziel, die optimale Form der Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft zu identifizieren, um Synergien in Forschung, Lehre und Infrastruktur zu nutzen und zur Bewältigung finanzieller sowie struktureller Herausforderungen beizutragen.

  • Grundlagen und Definitionen von PPP im Hochschulsektor
  • Entwicklung und Clusterbildung von Wissenschaftsstandorten
  • Empirische Untersuchung von Fallbeispielen in Potsdam und Berlin
  • Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Implementierung von PPPs
  • Finanzielle und institutionelle Rahmenbedingungen für Kooperationen

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Hasso-Plattner-Institut

Prof. Dr. Hasso Plattner, Mitbegründer der SAP AG aus Walldorf, startete seine Initiative 1998, indem er 100 Mio. DM (59 Mio. €) aus seinem Privatvermögen zur Gründung des nach ihm benannten Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik zur Verfügung stellte, das er im Rahmen einer „Public-Private-Partnership“ gründete. Im Gegenzug erhielt er vom Land Brandenburg ein Grundstück zum Bau des neuen Instituts kostenlos gestellt neben der Universität Potsdam, was für die Gründung einer zukünftigen PPP einen positiven Anreiz bot, für das Hasso-Plattner-Institut und das Informatik-Institut der Universität Potsdam.

Die Rechtsform des HPI ist die „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (GmbH). Alleinige Gesellschafterin bzw. Trägerin ist die gemeinnützige „Hasso-Plattner-Stiftung“, die das „Gründungskapital“ (59 Mio. €) verwalten soll. Mittlerweile belaufen sich die Investitionen von Hasso Plattner bereits auf über 200 Mio. €.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die angespannte Haushaltssituation und die daraus resultierende Notwendigkeit von Public Private Partnerships im Hochschulbereich ein und legt die methodische Vorgehensweise (Inhalts- und Dokumentenanalyse) fest.

2. Public Private Partnership ( PPP ): Das Kapitel definiert den PPP-Begriff fachlich, erläutert verschiedene Modelle sowie die wissenschaftliche Diskussion und beleuchtet die Erwartungen an dieses Kooperationsinstrument.

3. Die Entwicklung des „Wissenschaftsstandorts“ Brandenburg: Hier werden die wissenschaftlichen Standorte in Potsdam und Berlin analysiert, um die Synergieeffekte durch die räumliche Nähe von Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Bedeutung von Clustern aufzuzeigen.

4. Public Partnerships im Hochschulbereich: Dieses Kapitel behandelt die Entwicklungsgeschichte, institutionelle Vorbedingungen sowie finanzielle Rahmenbedingungen von PPP-Projekten an konkreten Fallbeispielen wie dem Hasso-Plattner-Institut, der Jobbörse der Universität Potsdam und Berlin-Adlershof.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst den Nutzen von PPPs zusammen und entwickelt auf Basis der untersuchten Beispiele eine Empfehlung für die „ideale“ Organisationsform im Hochschulkontext, ergänzt durch einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

6. Anlagen: Der Anhang enthält die detaillierten tabellarischen Übersichten zu den untersuchten PPP-Projekten sowie das ausführliche Literatur- und Quellenverzeichnis.

Schlüsselwörter

Public Private Partnership, PPP, Hochschulbereich, Kooperation, Wissenschaftsstandort, Potsdam, Berlin-Adlershof, Hasso-Plattner-Institut, Finanzierung, Synergieeffekte, Innovation, Wissensmanagement, Technologietransfer, Netzwerk, Effizienzsteigerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Public Private Partnership (PPP) im Hochschulwesen und analysiert, inwiefern diese Partnerschaften zwischen Staat, Wissenschaft und Wirtschaft Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Ressourcenoptimierung bieten.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Zentral sind die Definition von PPP-Modellen, die Analyse von Wissenschafts- und Wirtschaftsclustern, die Erforschung von Erfolgsfaktoren für Kooperationen sowie die Untersuchung finanzieller Vorbedingungen für solche Projekte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die „beste Form“ einer PPP zwischen Hochschulen und Wirtschaft zu entwickeln, wobei Aspekte der Gründung, der Rechtsform und der organisatorischen Ausgestaltung berücksichtigt werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet als primäre wissenschaftliche Methode die „Inhalts- und Dokumentenanalyse“, um bestehende Fallbeispiele aus der Praxis systematisch zu untersuchen und auszuwerten.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil gesetzt?

Der Hauptteil analysiert intensiv die Entwicklungsgeschichte, institutionelle Voraussetzungen und finanzielle Aspekte anhand spezifischer Projekte wie dem Hasso-Plattner-Institut, der Jobbörse der Universität Potsdam und dem Standort Berlin-Adlershof.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie PPP, Hochschule, Wissenscluster, Kooperation, Synergie, Finanzierung, Standortentwicklung und Innovationsförderung.

Wie unterscheidet der Autor die Erfolgsfaktoren einer PPP?

Der Autor identifiziert als kritische Erfolgsfaktoren unter anderem engagierte Verantwortungsträger, die Übereinstimmung der Ziele, ein klares strategisches Konzept sowie die Unterstützung durch die Hochschuladministration und das politische Umfeld.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur "Idealform" einer PPP?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die „kooperative Institution“ als Idealform für eine PPP im Hochschulbereich anzusehen ist, da sie einen zentralen Standort für Lehre und Forschung bietet, im Gegensatz zu weniger kooperationstiefen Ansätzen wie Netzwerken.

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Details

Title
Public Private Partnerships ( PPP ) im Hochschulbereich : Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Potsdam  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Grade
3,0
Author
Daniel Monazahian (Author)
Publication Year
2007
Pages
86
Catalog Number
V263319
ISBN (eBook)
9783656521907
ISBN (Book)
9783656524915
Language
German
Tags
Public-Private-Partnership PPP Hochschulbereich;
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Monazahian (Author), 2007, Public Private Partnerships ( PPP ) im Hochschulbereich : Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263319
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