Montessori-Pädagogik


Referat (Ausarbeitung), 2012

16 Seiten, Note: 2,25

Sabrina Flaig (Autor)


Leseprobe

Inhalt

1. Problem- /Fragestellung.

2. Die Anfänge und die Entwicklerin Maria Montessori

3. Grundlagen der Montessori- Pädagogik.
3.1 Grundlagen und Prinzipien.
3.2 Ziele der Montessori- Pädagogik.
3.3 Wie arbeitet die Montessori- Pädagogik?.
3.3.1 Die Materialien.
3.3.2. Der Erzieher/ Lehrer.

4. Vor- und Nachteile der Montessori- Pädagogik.

5. Fazit.

6. Anhang.
6.1 Literaturverzeichnis.
6.2 Bilder.
6.3 Quellen.

1. Problem- /Fragestellung

Die Montessori- Pädagogik wird immer beliebter und verbreiteter. Doch trotzdem gibt es noch viele Vorurteile gegen diese Art der Reformpädagogik, die man auch schon teilweise von der Waldorf- Pädagogik kennt. In vielen Foren wird rege über das Thema diskutiert:

Die Kinder würden nicht auf das Arbeitsleben mit seinem ständigen Leistungsdruck vorbereitet werden. Sie würden den ganzen Tag mit Spielen bzw. nichts tun verbringen. Es würde nur Wert darauf gelegt die Kinder zu Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu erziehen, nicht jedoch darauf, dass sie nicht immer das tun können was sie gerade wollen, dass manche Dinge jetzt sofort, auch gegen ihren Willen gemacht werden müssen. Die Montessori- Kinder würde es nie auf eine „normale“ Schule schaffen. Sie wären dem Wissensstand von Gleichaltrigen hinterher. Im späteren Leben hätten sie erhebliche Probleme. Vor allem auch die Meinung, es handle sich bei der Montessori- Pädagogik um den so genannten „Laissez-faire“- Erziehungsstil (auf dt.: „Lass sie machen“) ist weit verbreitet und, dass dieser in der heutigen Zeit einfach nicht mehr möglich wäre.

Auf der anderen Seite heißt es jedoch auch wieder die Kinder lernen Selbständigkeit, entwickeln sich zu einer individuellen Persönlichkeit, können durch die Freiarbeiten ihren Charakter frei entfalten, und würden schon im Kindesalter mit bestimmten Materialien intellektuell und individuell gut gefördert werden.

Doch sind die oben genannten Vorurteile tatsächlich berechtigt? Kaum einer wird wissen, was die Montessori- Pädagogik wirklich ist oder wie sie überhaupt funktioniert. Da stellt sich dann natürlich auch die Frage, warum man sein Kind trotz dieser Vorurteile in eine Montessori- Einrichtung schicken soll.

2. Die Anfänge und die Entwicklerin Maria Montessori

Maria Montessori wurde am 31. August 1870 in der Nähe von Ancona in Italien geboren. Als erste Frau in Italien erwarb sie 1896 den medizinischen Doktorgrad und wurde die erste Ärztin Italiens. Anschließend wurde sie Professorin in Rom von 1900 bis 1908. Sie beschäftigte sich während ihrem Studium viel mit den Schriften von Seguin und Itard. Daraus entstanden ihre eigenen Grundlagen für die Arbeit mit Kindern. 1900 eröffnete Maria Montessori ihre erste Schule, an der sie geistesschwache Kinder nach ihren Erziehungsmethoden unterrichtete und auch Lehrer dafür ausbildete. Später errichtete sie in einem Elendsviertel von Rom ein Kinderhaus, wo sie ihr pädagogisches Konzept erweiterte. Maria Montessori starb am 6. Mai 1952 in Holland.[1] Auf ihren Grabstein steht (auf Italienisch) zu lesen: "Ich bitte die lieben Kinder, die alles können, mit mir zusammen für den Aufbau des Friedens zwischen den Menschen und in der Welt zu arbeiten."

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Für Maria Montessori war die lebenslange Erziehung der Kinder sehr wichtig, vor allem dahin, dass sie helfen den Frieden auf der Welt und zwischen den Menschen zu erhalten. Dafür wurde sie für den Friedensnobelbreis nominiert.[2] Ihre Ansichten zur kindlichen Erziehung und das Wesen der Kinder hatten großen Einfluss auf die weltweit neue Pädagogik.[3] Alle Montessori- Kindergärten und -Schulen basieren auf ihren Erkenntnissen. Diese bekam sie durch ihr Studium, die Beobachtung der Kinder und die anschließende Reflexion. Ihre Pädagogik war bestimmt von der Achtung und Selbstbestimmung jedes Kindes und der Verantwortung von jedem für die Umwelt.[4] Sie war der Ansicht, dass die Denkweise, man müsste das Kind der Umwelt der Erwachsenen anpassen falsch sei. Besser wäre es, die Umwelt dem Kind entsprechend anzupassen. Bekommt das Kind nämlich passende und ihm entsprechende Materialien, die es interessieren und vor allem neugierig machen, dann verfällt es in eine unglaubliche Konzentration, die das Kind ausgeglichener und ruhiger macht.[5] Diese Erkenntnisse aus Montessoris Beobachtungen in ihren Kinderhäusern und Schulen waren der Anfang ihrer neuen Art der Pädagogik. Es sollte eine Pädagogik für das Kind sein, die ihm hilft sich selbst zu helfen und so Selbständigkeit entwickelt.

[...]


[1] Hobmaier (2008), S.

[2] Montessori Dachverband Deutschland e.V., Maria Montessori- Lebenslauf und -werk, S.

[3] Maria Montessori (1990), S.

[4] http://www.montessori-deutschland.de/maria_montessori.html?&MP=207-

[5] Montessori Dachverband Deutschland e.V., Maria Montessori- Lebenslauf und -werk

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Montessori-Pädagogik
Note
2,25
Autor
Jahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V263320
ISBN (eBook)
9783656522195
ISBN (Buch)
9783656536468
Dateigröße
575 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
montessori-pädagogik
Arbeit zitieren
Sabrina Flaig (Autor), 2012, Montessori-Pädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263320

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