Ziel dieser Arbeit ist es, die notwendigen Grundlagen des Benchmarkings auszuarbeiten, um anschließend den Einsatz von Benchmarking der Unternehmensführung im Rahmen des Managements und Controllings, zu analysieren.
Im Rahmen dieser Arbeit wird der ursprüngliche Betriebsvergleich dem Benchmarking gegenübergestellt und beide Methoden voneinander abgegrenzt.
Darauf aufbauend werden die unterschiedlichen Arten des Benchmarkings differenziert sowie die Möglichkeit Unternehmensstrategien auf Grundlage des Benchmarking zu entwickeln erläutert. Zum besseren Verständnis wird ein Unternehmensbeispiel aufgeführt, gefolgt von einem abschließenden Fazit.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Benchmark
2.2 Benchmarking
2.3 Abgrenzung zum Betriebsvergleich
3 Grundlagen des Benchmarkings
3.1 Internes Benchmarking
3.2 Externes Benchmarking (Branchenabhängig)
3.3 Externes Benchmarking (Branchenunabhängig)
4 Arten des Benchmarking
4.1 Produkt-Benchmarking
4.2 Prozess-Benchmarking
4.3 Strategisches Benchmarking
4.4 Funktionales Benchmarking
4.5 Weitere Arten des Benchmarking
5 Der Benchmarking-Prozess
5.1 Planung
5.2 Analyse
5.3 Integration
5.4 Aktion
6 Unternehmensbeispiel anhand der Firma Xerox
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die grundlegenden Konzepte des Benchmarking zu erläutern und dessen praktische Anwendung im Rahmen der Unternehmensführung sowie des Controllings zu analysieren.
- Grundlegende Begriffsbestimmungen und Abgrenzung zum Betriebsvergleich
- Kategorisierung verschiedener Benchmarking-Arten und -Partner
- Detaillierte Erläuterung des Benchmarking-Prozesses in vier Phasen
- Untersuchung des methodischen Einsatzes in der Praxis am Beispiel der Firma Xerox
- Evaluation der strategischen Bedeutung von Benchmarking für Wettbewerbsvorteile
Auszug aus dem Buch
3.1 Internes Benchmarking
Bei internem Benchmarking werden unternehmenszugehörige Bereiche, wie Filialen, Abteilungen, etc. als Vergleichsobjekt gewählt. Diese Art des Benchmarkings ist daher gut für Franchisesysteme, Konzerne oder auch langfristige Konsortien geeignet, da intern eine Vielzahl an Vergleichsobjekten zur Verfügung steht. Ein großer Vorteil des internen Benchmarkings besteht in der Verfügbarkeit des Datenmaterials. Die interne Datenerhebung hat zudem den Vorteil, dass die Benchmarking-Untersuchung schneller als andere Varianten erfolgen kann. Daher sollte ein Unternehmen zuerst auf das Konzept des internen Benchmarking zurückgreifen, da dieses sowohl zum besseren Verständnis der eigenen Prozesse dient, sowie auch zur Ermittlung von Performance-Unterschieden interner Abteilungen.
Die Restriktion auf Unternehmenseigene Vergleichsentitäten hat aber auch einen großen Nachteil. So werden etwaige Schwächen des Unternehmens nicht erkannt, zudem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, vermeintlich gute Ergebnisse zu überbewerten, da der Vergleich zur Konkurrenz ausbleibt und somit wahrscheinlich auch der Vergleich mit der „Best Practice“.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Notwendigkeit von Benchmarking zur Wettbewerbssicherung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Grundlagen und den Einsatz des Instruments darzulegen.
2 Begriffsdefinitionen: Hier werden die zentralen Begriffe „Benchmark“ und „Benchmarking“ definiert sowie die Abgrenzung zum traditionellen Betriebsvergleich vorgenommen.
3 Grundlagen des Benchmarkings: Dieses Kapitel systematisiert das Benchmarking nach internen und externen Vergleichspartnern und analysiert deren jeweilige Potenziale und Herausforderungen.
4 Arten des Benchmarking: Hier werden verschiedene Anwendungsformen wie Produkt-, Prozess- und strategisches Benchmarking voneinander unterschieden.
5 Der Benchmarking-Prozess: Das Kapitel erläutert den strukturierten Ablauf des Benchmarking-Prozesses, unterteilt in die vier Phasen Planung, Analyse, Integration und Aktion.
6 Unternehmensbeispiel anhand der Firma Xerox: Anhand der Fallstudie Xerox wird der erfolgreiche Einsatz von Benchmarking zur Unternehmensrettung und strategischen Neuausrichtung veranschaulicht.
7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Benchmarking kein universelles Rezept ist, sondern stark vom spezifischen Einzelfall des Unternehmens abhängt.
Schlüsselwörter
Benchmarking, Benchmark, Betriebsvergleich, Best Practice, Prozessoptimierung, Strategisches Management, Controlling, Wettbewerbsvorteil, Leistungsvergleich, Analyse, Planung, Xerox, Reverse Engineering, Unternehmenseffizienz, Unternehmensführung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Definition, den methodischen Grundlagen und dem strategischen Einsatz von Benchmarking als Instrument zur Leistungssteigerung in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Abgrenzung des Benchmarkings, die Klassifizierung von Benchmarking-Arten, die Phasen des Benchmarking-Prozesses sowie die praktische Anwendung an einem Fallbeispiel.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die notwendigen Grundlagen des Benchmarkings zu vermitteln und den Einsatz dieses Instruments für das Management und Controlling zu analysieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Literaturanalyse sowie der deskriptiven Darstellung eines praktischen Unternehmensbeispiels.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die systematische Darstellung der Benchmarking-Grundlagen und -Arten sowie die detaillierte Beschreibung des vierphasigen Benchmarking-Prozesses.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Benchmarking, Best Practice, Wettbewerbsvorteil, Prozessorientierung, Strategisches Management und Leistungsvergleich.
Warum ist das Beispiel der Firma Xerox so relevant?
Xerox gilt als Paradebeispiel, da das Unternehmen nach einem drastischen Marktanteilsverlust durch umfassendes Benchmarking seine Wettbewerbsfähigkeit erfolgreich wiederherstellen konnte.
Was unterscheidet internes von externem Benchmarking?
Während internes Benchmarking auf verfügbare Daten innerhalb des eigenen Konzerns zurückgreift, erweitert externes Benchmarking den Horizont durch den Vergleich mit brancheninternen oder branchenfremden Best-Practice-Unternehmen.
Warum gibt es kein universelles „Kochrezept“ für Benchmarking?
Da jedes Unternehmen einzigartig ist und unterschiedliche Prozessstrukturen sowie Problemstellungen aufweist, muss das Benchmarking immer individuell an den jeweiligen Einzelfall angepasst werden.
- Quote paper
- Lennart Reinhold (Author), 2013, Benchmarking als strategisches Instrument, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263475