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Mezzanine-Finanzierung im Mittelstand

Standardisierte Mezzanine-Programme

Title: Mezzanine-Finanzierung im Mittelstand

Seminar Paper , 2013 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Markus Schalber (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Der erste Teil der Arbeit dient dazu einige Grundlagen zu Mezzanine-Finanzierungen zu legen. Der weitere Verlauf beschäftigt sich überwiegend mit einer Abschätzung des Ausfallrisikos auf Basis der Bewertung von CDOs und erörtert auf quantitative und qualitative Art und Weise die Möglichkeiten einer Anschlussfinanzierung für Mezzanine-Nutzer. Zuletzt soll die zukünftige Tauglichkeit der Mezzanine-Programme zur Mittelstandsfinanzierung diskutiert werden. Aufgrund der eingeschränkten Datenzugänglichkeit entsprechender Unternehmen, werden für diese Arbeit ausschließlich bestehende Datensätze in Betracht gezogen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Mezzanine-Finanzierung für den Mittelstand

2.1 Definition und Stellenwert des Mittelstandes in Deutschland

2.2 Begriffsdefinition und Einordnung der Finanzierungsform

2.3 Produkteigenschaften und Ablauf von Mezzanine-Programmen

3 Refinanzierungsproblematik der Mezzanine-Programme

3.1 Darstellung der Refinanzierungsprobleme

3.2 Bewertung des Ertrags-Risiko-Profils nach Merton

3.3 Analyse der Anschlussfinanzierungsmöglichkeiten

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen des deutschen Mittelstands bei der Refinanzierung von standardisierten Mezzanine-Programmen infolge der Finanzmarktkrise 2007. Dabei steht insbesondere die Problematik der endfälligen Tilgung im Fokus der Analyse.

  • Grundlagen der Mezzanine-Finanzierung und ihre Bedeutung für den deutschen Mittelstand
  • Strukturelle Analyse von standardisierten Mezzanine-Programmen
  • Untersuchung der Refinanzierungsproblematik durch das Merton-Modell
  • Analyse der Anschlussfinanzierungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.2 Bewertung des Ertrags-Risiko-Profils nach Merton

Um die zukünftigen Ausfälle von Mezzanine-Programmen abschätzen zu können ist es von Vorteil die Risikomaße und Renditeverteilungen von Mezzanine-Investments zu kennen. Unter Verwendung eines einmaligen Datensatzes und des Merton-Strukturmodells lässt sich das Ertrags-Risiko-Profil dieser Anlageform diagnostizieren. Hierbei ist anzumerken, dass die CDOs, welchen Forderungsportfolios zugrundeliegen, als Nullkuponanleihe zu verstehen sind.

Das klassische Unternehmenswertmodell von Merton baut auf dem optionspreistheoretischen Ansatz von Black/Scholes auf, welcher nach Black und Scholes auch für die Bewertung von risikobehafteten Finanztiteln geeignet ist. Der Firmenwertansatz von Merton stellt die Basis für die der Analyse zu Grunde gelegten Monte-Carlo-Simulationen dar und definiert sich über die Variablen D (Nennwert der Nullkuponanleihe), Bt (Marktwert der Nullkuponanleihe), St (Marktwert des Eigenkapitals) und Vt (Firmenwert). Jedoch geht Merton bei seinem Modell von der Projektierung des Wertprozesses eines einzelnen Unternehmens aus.

Bei der Betrachtung der Standard-Mezzanine-Programme, also von verbrieften Forderungsportfolios, müssen somit Korrelationsstrukturen zwischen den einzelnen Titeln einkalkuliert werden. Aus diesem Grund wird das Merton-Modell um ein sog. Ein-Faktor-Modell ergänzt. Bei diesem wird ein Faktor bestimmt, der die Wertentwicklung der betrachteten Unternehmenswerte zueinander beeinflusst. Dabei stellt Z den allgemeinen Marktfaktor dar, der um die Faktorsensitivität ω erweitert wird. Die Faktorsensivität der Unternehmenswerte ω reflektiert gemeinsam mit dem Marktfaktor Z die Korrelation der Titel. Desweiteren wird die Formel um den idiosynkratischen Störterm ε, welcher das unternehmensspezifische Risiko simuliert, ausgeweitet. Schließlich ergibt sich der Wert des Unternehmens i zum Zeitpunkt t über folgende Formel:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Mittelstandsfinanzierung und die Entstehung sowie den Stellenwert von standardisierten Mezzanine-Programmen vor Ausbruch der Finanzmarktkrise.

2 Grundlagen der Mezzanine-Finanzierung für den Mittelstand: Dieses Kapitel definiert den Begriff Mittelstand, ordnet Mezzanine-Kapital in die Finanzierungstheorie ein und erläutert die Funktionsweise der entsprechenden Programme.

3 Refinanzierungsproblematik der Mezzanine-Programme: Der Hauptteil analysiert die durch die Finanzmarktkrise entstandenen Refinanzierungshindernisse mittels risikotheoretischer Modelle und empirischer Daten zu den Anschlussfinanzierungsoptionen.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Möglichkeiten einer künftigen Wiederbelebung des Marktes unter der Bedingung strengerer Ratingprozesse.

Schlüsselwörter

Mezzanine-Kapital, Mittelstandsfinanzierung, Refinanzierung, Finanzmarktkrise, Standardisierte Mezzanine-Programme, CDO, Merton-Modell, Anschlussfinanzierung, Eigenkapital, Fremdkapital, Bonität, Ausfallrisiko, KMU, Subordinationsprinzip, Rendite-Risiko-Profil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Finanzierungssituation deutscher mittelständischer Unternehmen, die auf standardisierte Mezzanine-Programme zurückgegriffen haben, und deren Problemen bei der Rückzahlung am Ende der Laufzeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die strukturellen Merkmale der Mezzanine-Finanzierung, die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf diese Instrumente sowie die Suche nach Wegen für eine Anschlussfinanzierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Konsequenzen der Refinanzierungsproblematik für den Mittelstand zu prognostizieren und zu bewerten, inwiefern eine Anschlussfinanzierung realisierbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Literaturanalysen, die Anwendung des Merton-Strukturmodells für Simulationsrechnungen und die Auswertung bestehender Umfragedaten verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Refinanzierungsschwierigkeiten, bewertet das Risiko mittels mathematischer Modelle und untersucht empirisch die Präferenzen der Unternehmen bei der Anschlussfinanzierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mezzanine-Kapital, Refinanzierungsproblematik, Mittelstand und Finanzmarktkrise definiert.

Warum stellt die "Endfälligkeit" ein besonderes Problem dar?

Die Endfälligkeit bedeutet, dass das gesamte Kapital zu einem Zeitpunkt zurückgezahlt werden muss, was bei fehlenden Anschlussangeboten zu einer Liquiditätskrise und Insolvenzgefahr führen kann.

Wie bewerten Unternehmen selbst ihre Situation nach der Krise?

Eine in der Arbeit zitierte Umfrage zeigt, dass über die Hälfte der betroffenen Unternehmen die Auswirkungen der Krise auf ihre Finanzierung als mittel bis stark spürbar bewerten.

Gibt es eine "Einheitslösung" für die Anschlussfinanzierung?

Nein, der Autor betont explizit, dass es keine First-Best-Lösung gibt, da die Wahl der Strategie stark von den individuellen Merkmalen des Unternehmens abhängt.

Welche Rolle spielt das Merton-Modell in dieser Untersuchung?

Das Modell dient dazu, das Ertrags-Risiko-Profil der Mezzanine-Anlagen zu diagnostizieren, um zukünftige Ausfälle besser abschätzen zu können.

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Details

Title
Mezzanine-Finanzierung im Mittelstand
Subtitle
Standardisierte Mezzanine-Programme
College
University of Bayreuth
Grade
1,3
Author
Markus Schalber (Author)
Publication Year
2013
Pages
28
Catalog Number
V263503
ISBN (eBook)
9783656521761
ISBN (Book)
9783656529156
Language
German
Tags
mezzanine-finanzierung mittelstand standardisierte mezzanine-programme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Schalber (Author), 2013, Mezzanine-Finanzierung im Mittelstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263503
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