Um John F. Kennedy ranken sich zahlreiche Mythen und Verschwörungstheorien. Besonders seine Ermordung 1963 ging als tragischer Moment in die Geschichte ein. Was hat diesen Mann so faszinierend gemacht? In diesem Buch beleuchtet JFK sowohl als Politiker als auch als Mensch.
Als Präsident der Vereinigten Staaten war er ein großer Hoffnungsträger, als Mann dagegen eher ein Frauenheld, dem zahlreiche Affären nachgesagt wurden. Seine Amtszeit war geprägt durch den Kalten Krieg und von historischen Ereignissen wie dem Bau der Berliner Mauer, der Kubakrise und der ersten Mondlandung.
Aus dem Inhalt:Präsidentschaftswahl 1960, Biographischer Vergleich Obamas und Kennedys, die Berlinkrise, die Kuba-Krise, Rhetorik eines Präsidenten, die Ermordung Kennedys.
Inhaltsverzeichnis
John F. Kennedy und die Wahl zum amerikanischen Präsidenten im Jahr 1960 von Tobias Kollmann
Einleitung
Wichtige Lebensstationen seiner politischen Karriere
Der Weg zum Nominierungsprozess
Im Wahlkampf gegen Richard M. Nixon
Der Ausgang der Wahl
Zusammenfassung der strategischen Überlegungen
John Fitzgerald Kennedy and the New Frontier. The rhetoric and the political results by Nils Schnelle
Introduction
The Situation that awaited JFK at the beginning of the 1960s
The Creation of the New Frontier
Interpretation of the „Nomination Acceptance Speech“
Interpretation of the “Remarks at the Dedication of the Aerospace Medical Health Center”
Evaluation of John F. Kennedy’s performance as President
Performance on Domestic Politics
Performance on Foreign Affairs
Conclusion
Kennedy in der Berlinkrise: Machtkonzentration im Weißen Haus? Von Sarah Kleefuß
Vorwort
Zur Person John F. Kennedy
Außenpolitik in den USA
Die Berlinkrise
Die Entscheidungsfindung während der Berlinkrise
Fazit: Machtkonzentration im Weißen Haus?
Der amerikanische Präsident John F. Kennedy als brillanter Krisenmanager in der Kuba-Krise? Von Andreas Unger
Vorbemerkung
Die Kuba-Krise als Höhepunkt des Kalten Krieges
Die amerikanische Reaktion auf die sowjetische Herausforderung
Umsetzung der Entscheidungen und ihre Auswirkungen
Beendigung der Krise
Die Kuba-Krise – erfolgreiches Krisenmanagement?
The Assassination of John F. Kennedy von Beat Schweizer
Introduction
Short Biography of JFK
The Assassination
Theories
Consequences of the Assassination on the World
Conclusion
Kennedy und Obama. Vergleich des Einflusses zweier US-Präsidenten auf Deutschland von Kathrin Unger
Vorwort
Zwei Persönlichkeiten und ihre biografischen Besonderheiten
JFK, der jüngste Präsident der Vereinigten Staaten
JFKs Einfluss durch seine Berlin Reise in Deutschland
Obama der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten
Hoffnungen – Obamas Einfluss in Europa am Beispiel Deutschland
Obama, ein schwarzer Kennedy?
Einfluss des Kennedy-Mythos auf Barack Obama
Nachwort und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert aus verschiedenen Perspektiven das Wirken und den Einfluss von John F. Kennedy, ausgehend von seiner Wahl im Jahr 1960 bis hin zu seinem Attentat und der Nachwirkung seines Mythos in der Amtszeit von Barack Obama. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwieweit Kennedy strategisch handelte, um politische Herausforderungen – wie die Berlinkrise, die Kuba-Krise oder den Aufbau einer neuen innenpolitischen Identität – zu bewältigen, und wie sich sein politisches Erbe sowie die Inszenierung seiner Persönlichkeit in der Wahrnehmung und im Vergleich mit späteren Präsidenten niederschlagen.
- Die strategische Planung und Durchführung des Wahlkampfes von 1960.
- Die rhetorische Konstruktion und politische Bedeutung der „New Frontier“.
- Entscheidungsprozesse und Krisenmanagement während der Berlin- und Kuba-Krise.
- Die Hintergründe des Attentats auf John F. Kennedy und die Rolle von Verschwörungstheorien.
- Vergleichende Analyse des Einflusses von Kennedy und Obama auf Deutschland.
Auszug aus dem Buch
Interpretation of the „Nomination Acceptance Speech“
“But I think the American people expect more from us than cries of indignation and attack. The times are too grave, the challenge too urgent, and the stakes too high--to permit the customary passions of political debate. We are not here to curse the darkness, but to light the candle that can guide us through that darkness to a safe and sane future. As Winston Churchill said on taking office some twenty years ago: if we open a quarrel between the present and the past, we shall be in danger of losing the future.”
“Today our concern must be with that future. For the world is changing. The old era is ending. The old ways will not do.”
This passage is the introduction to the key part of the speech; it creates a separation from what Kennedy said before. It also makes clear that Kennedy and the Democratic Party are optimistic in spite of the rather sincere tone in which JFK describes the future.
Hereby a gap is constructed, both in the speech as the main part is reached as well as historically since Kennedy announces the beginning of new times, a new “era” even. This new era demands new ways which he obviously intends to offer.
Zusammenfassung der Kapitel
John F. Kennedy und die Wahl zum amerikanischen Präsidenten im Jahr 1960 von Tobias Kollmann: Die Arbeit analysiert die Wahlkampfstrategien John F. Kennedys, insbesondere seinen Aufbau eines Organisationsapparates und seine gezielte Nutzung neuer Medien wie des Fernsehens, um den knappen Sieg gegen Richard M. Nixon zu sichern.
John Fitzgerald Kennedy and the New Frontier. The rhetoric and the political results by Nils Schnelle: Diese Untersuchung beleuchtet die rhetorische Komponente der „New Frontier“-Politik und evaluiert, wie Kennedy als Präsident innen- und außenpolitische Herausforderungen anging.
Kennedy in der Berlinkrise: Machtkonzentration im Weißen Haus? Von Sarah Kleefuß: Die Autorin geht der Frage nach, wie sich Kennedys persönlicher Regierungsstil während der Berlinkrise entwickelte und ob dabei eine Machtkonzentration im Weißen Haus stattfand.
Der amerikanische Präsident John F. Kennedy als brillanter Krisenmanager in der Kuba-Krise? Von Andreas Unger: Der Fokus liegt auf der Analyse der Entscheidungsprozesse innerhalb der amerikanischen Führung während der 13 Tage der Kuba-Krise und der Beurteilung, ob die Krisenbewältigung als Erfolg zu werten ist.
The Assassination of John F. Kennedy von Beat Schweizer: Das Kapitel bietet eine Einführung in das Leben Kennedys, beschreibt chronologisch den Ablauf des Attentats in Dallas und setzt sich kritisch mit verschiedenen Theorien auseinander.
Kennedy und Obama. Vergleich des Einflusses zweier US-Präsidenten auf Deutschland von Kathrin Unger: Die Arbeit vergleicht biografische Hintergründe sowie politische Inszenierungen beider Präsidenten und deren spezifischen Einfluss auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Schlüsselwörter
John F. Kennedy, Barack Obama, Kuba-Krise, Berlinkrise, New Frontier, Präsidentschaftswahl 1960, Attentat, US-Außenpolitik, politisches Krisenmanagement, transatlantische Beziehungen, Kalter Krieg, politische Rhetorik, Mythos Kennedy, Obamania, historische Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Präsidentschaft John F. Kennedys, seinen politischen Strategien, seinem Handeln in internationalen Krisen und dem fortwirkenden Mythos seiner Person im Vergleich zu Barack Obama.
Was sind die zentralen Themenfelder der verschiedenen Beiträge?
Die Themen umfassen den Wahlkampf 1960, die Rhetorik der „New Frontier“, Kennedys Führungsstil während der Berlin- und Kuba-Krise, die Umstände seines Attentats sowie einen Vergleich seines Einflusses auf Deutschland mit dem von Barack Obama.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Es soll untersucht werden, ob John F. Kennedy als strategischer Akteur handelte, wie er Krisen bewältigte und inwiefern sein politisches Erbe sowie seine Inszenierung die Wahrnehmung nachfolgender Präsidenten beeinflussten.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literatur- und Quellenanalyse, darunter offizielle Dokumente, Reden, zeitgenössische Berichterstattung und wissenschaftliche Sekundärliteratur zur US-Politikgeschichte.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sektionen, die Kennedys Weg ins Weiße Haus, seine außenpolitischen Krisen, das Attentat und schließlich eine vergleichende Studie zu seinem Einfluss auf Deutschland gegenüber dem von Barack Obama behandeln.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie „New Frontier“, „Krisenmanagement“, „Kalter Krieg“, „Kennedy-Mythos“ und „deutsch-amerikanische Beziehungen“ maßgeblich charakterisiert.
Wie bewertet die Arbeit die Kuba-Krise?
Die Kuba-Krise wird als eine der gefährlichsten Konfrontationen des Kalten Krieges analysiert, wobei das „Krisenmanagement“ Kennedys, insbesondere seine Doppelstrategie aus Härte und diplomatischer Flexibilität, kritisch beleuchtet wird.
Warum wird im Vergleich zu Obama immer wieder Bezug auf den Mythos Kennedy genommen?
Der Bezug wird hergestellt, weil Medien und Öffentlichkeit bei Obamas Besuch in Berlin Parallelen in der Symbolik, der Begeisterung der Massen und der Hoffnung auf einen politischen Neuanfang („Change“ vs. „New Frontier“) wahrnahmen, auch wenn die historischen Rahmenbedingungen unterschiedlich sind.
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- Sarah Kleefuß (Author), Tobias Kollmann (Author), Kathrin Unger (Author), Andreas Unger (Author), Nils Schnelle (Author), Beat Schweizer (Author), 2013, John F. Kennedy. Ein Leben für Amerika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263515