Exkursionsbericht "Neue Stadtentwicklung Essen"


Praktikumsbericht / -arbeit, 2013
4 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Die Exkursion „Neue Stadtentwicklung in Essen“ lässt sich unter geographischen Gesichtspunkten in Handels- und Siedlungsgeographie unterteilen. Das Untersuchungsgebiet liegt zwischen der Universität und dem Flachsmarkt in der Essener City.

Die Siedlungs- und Handelsforschung rücken zusammen, sodass eine isolierte Analyse nicht zielführend ist. Die Verwebung und die gegenseitige Beeinflussung durch neue Entwicklungen soll deutlich gemacht werden.

Siedlungsgeographie – Stadt allgemein

Eine Stadt lässt sich auf verschieden Arten definieren. Eine Möglichkeit ist die Definition nach Einwohnerzahl, im Mittelalter lag die Besonderheit einer Stadt beispielsweise darin, dass sie Stadtrechte vom Herrscher verliehen bekommen hat und meist eine Stadtbefestigung vorhanden war. Häufig bildeten sich Städte an Kreuzungen wichtiger Handelswege. Ein Beispiel dafür ist die Stadt Essen, die heute als Oberzentrum deklariert wird. Ein Oberzentrum ist in Anlehnung an die theoretische Verteilung der Städte nach dem Modell von Walter Christaller ein Ort in einer flachen Ebene, der von Mittelzentren umgeben ist, diese wiederum von Unterzentren umgeben sind. Die genauen Definitionsgrundlagen variieren, wobei innerhalb der Ober-, Mittel- und Unterzentren differenziert wird. Es muss festgehalten werden, dass dieses Modell ein Idealmodell ist, das vermutlich in der Realität nicht in dieser Form auffindbar ist. Insbesondere zeichnen sich Oberzentren jedoch dadurch aus, dass sie eine bessere Infrastruktur und ein breiteres Kulturangebot bieten können. Die Stadt Essen als Oberzentrum ist beispielsweise Verwaltungssitz des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und hat einen Anteil der Beschäftigten im Dienstleitungssektor von ca. 80%.

Siedlungsgeographie – Neue Stadtentwicklung „Universitätsviertel“

Das Universitätsviertel oder auch die „grüne Mitte Essen“ ist das Gebiet, das westlich durch die Segerothstraße, nördlich durch die Universität, östlich durch die Gladbecker Straße und südlich durch die Friedrich-Ebert-Straße begrenzt ist. Ein Areal, das bis vor fünf Jahren ein unansehnlicher Fleck zwischen Innenstadt und Universität war. Die Deutsche Bahn und die Stadt Essen hatten die Eigentumsrechte des Grundstücks. Der nördliche Teil war mit einem Güterbahnhof bebaut.

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Ende der Leseprobe aus 4 Seiten

Details

Titel
Exkursionsbericht "Neue Stadtentwicklung Essen"
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
2,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
4
Katalognummer
V263524
ISBN (eBook)
9783656534990
ISBN (Buch)
9783656574941
Dateigröße
401 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exkursionsbericht, neue, stadtentwicklung, essen
Arbeit zitieren
Marco Nadorp (Autor), 2013, Exkursionsbericht "Neue Stadtentwicklung Essen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263524

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