Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Allgemeines

Einfluss von Stimmung und Motivation auf kognitive Prozesse

Titel: Einfluss von Stimmung und Motivation auf kognitive Prozesse

Praktikumsbericht / -arbeit , 2004 , 9 Seiten , Note: 2

Autor:in: Cornelia Witt (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Experiment soll näher untersucht werden, inwieweit sich die Stimmung auf die Bearbeitungsweise einer Aufgabe auswirkt. In früheren Untersuchungen wurde gezeigt, dass Menschen in positiver Stimmung Informationen eher oberflächlich bearbeiten, Menschen in negativer Stimmung dagegen systematischer in ihrer Bearbeitungsweise sind. (Bless, Bohner, Schwarz & Strack, zitiert nach Martin et al, 1993) Martin et al. (1993) gehen davon aus, dass die Bearbeitungsweise einer Aufgabe in Form von Leistung und Dauer, vor allem von einer imaginären Fragestellung der bearbeitenden Person abhängt. Diese Fragestellung variiert je nach Situation, und soll in diesem Experiment zwei unterschiedliche motivationale Bedingungen schaffen, welche bei gleicher Stimmung zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die Hypothese, welche wir mit dem folgenden Experiment untersuchen wollen, lautet, dass eine bestimmte Stimmung nicht zwangsweise eine bestimmte Bearbeitungsweise nach sich zieht, sondern, dass die Bearbeitungsweise vor allem von der Interpretation der spezifischen Stimmung und der Motivation abhängt. Somit sollte es einen Interaktionseffekt zwischen Stimmung und Motivation geben im Hinblick auf die Bearbeitungsweise. Demnach wird als Ergebnis erwartet, dass die Bearbeitungsweise einer Aufgabe je nach Stimmungsinduktion und Stoppregel unterschiedlich ausfällt. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methode

3. Ergebnisse

4. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Interaktionseffekt zwischen Stimmung und Motivation auf kognitive Prozesse, speziell auf die Bearbeitungsweise einer Aufgabe, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Stoppregeln.

  • Einfluss von Stimmung auf die Informationsverarbeitung
  • Motivationale Bedingungen bei der Aufgabenbearbeitung
  • Empirische Untersuchung mittels Stimmungsinduktion
  • Analyse von Leistungsdaten (Arbeitsdauer und Quantität)

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In diesem Experiment soll näher untersucht werden, inwieweit sich die Stimmung auf die Bearbeitungsweise einer Aufgabe auswirkt.

In früheren Untersuchungen wurde gezeigt, dass Menschen in positiver Stimmung Informationen eher oberflächlich bearbeiten, Menschen in negativer Stimmung dagegen systematischer in ihrer Bearbeitungsweise sind. (Bless, Bohner, Schwarz & Strack, zitiert nach Martin et al, 1993)

Martin et al. (1993) gehen davon aus, dass die Bearbeitungsweise einer Aufgabe in Form von Leistung und Dauer, vor allem von einer imaginären Fragestellung der bearbeitenden Person abhängt. Diese Fragestellung variiert je nach Situation, und soll in diesem Experiment zwei unterschiedliche motivationale Bedingungen schaffen, welche bei gleicher Stimmung zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Die Hypothese, welche wir mit dem folgenden Experiment untersuchen wollen, lautet, dass eine bestimmte Stimmung nicht zwangsweise eine bestimmte Bearbeitungsweise nach sich zieht, sondern, dass die Bearbeitungsweise vor allem von der Interpretation der spezifischen Stimmung und der Motivation abhängt. Somit sollte es einen Interaktionseffekt zwischen Stimmung und Motivation geben im Hinblick auf die Bearbeitungsweise. Demnach wird als Ergebnis erwartet, dass die Bearbeitungsweise einer Aufgabe je nach Stimmungsinduktion und Stoppregel unterschiedlich ausfällt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Herleitung der Forschungsfrage sowie die Hypothese, dass die Interpretation der eigenen Stimmung in Interaktion mit der Motivation die Bearbeitungsweise einer Aufgabe beeinflusst.

2. Methode: Hier wird das experimentelle Design beschrieben, welches eine 2x2-Faktorielles-Design umfasst, um die Auswirkungen von Stimmung (positiv/negativ) und Motivation (Spaß/Genug) auf Bearbeitungsdauer und Leistung zu prüfen.

3. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die statistische Auswertung, die eine erfolgreiche Stimmungsinduktion belegt und tendenzielle Interaktionseffekte zwischen Stimmung und Regel auf die generierte Anzahl von Objekten aufzeigt.

4. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, wobei die teilweise Nicht-Bestätigung der Hypothese auf die geringe Stichprobengröße und mögliche methodische Limitationen der Aufgabenstellung zurückgeführt wird.

Schlüsselwörter

Stimmung, Motivation, kognitive Prozesse, Bearbeitungsweise, Stimmungsinduktion, Stoppregel, Arbeitsleistung, Interaktionseffekt, experimentelle Psychologie, PANAS, Leistungsdauer, Aufgabenbearbeitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Stimmung und motivationale Bedingungen gemeinsam die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen eine Aufgabe bearbeiten und welche Leistungen sie dabei erbringen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Themen der Emotionspsychologie mit der Motivationspsychologie, insbesondere im Kontext von kognitiven Aufgaben und deren systematische vs. oberflächliche Bearbeitung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu zeigen, dass Stimmung nicht deterministisch wirkt, sondern durch die Interpretation der Person und die spezifische Motivation eine Interaktion eingeht, die das Arbeitsverhalten steuert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein experimentelles Labor-Design (2x2-faktoriell) mit 48 Probanden angewandt, inklusive Stimmungsinduktion durch Erinnerungsaufgaben und anschließender statistischer Auswertung mittels Varianzanalyse (ANOVA).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung des Versuchsaufbaus, die Erfassung der Variablen durch standardisierte Instrumente (PANAS) und die statistische Überprüfung der Hypothesen anhand der generierten Leistungsdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Stimmung, Motivation, Stoppregel, Arbeitsleistung, Interaktionseffekt und kognitive Informationsverarbeitung.

Warum konnte die Hypothese bezüglich der Bearbeitungszeit nicht bestätigt werden?

Die Autorin vermutet, dass die geringe Stichprobengröße und die möglicherweise zu einfache oder zu kurze Aufgabenstellung nicht genug Varianz boten, um den erwarteten Interaktionseffekt bei der Zeitmessung statistisch signifikant abzubilden.

Wie wurde die Stimmungsinduktion überprüft?

Die Induktion wurde mithilfe des PANAS-Fragebogens gemessen, wobei ein T-Test für unabhängige Stichproben einen signifikanten Unterschied zwischen den Probanden in positiver und negativer Stimmung nachwies.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einfluss von Stimmung und Motivation auf kognitive Prozesse
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Institut für Psychologie)
Veranstaltung
Experimentalpraktikum
Note
2
Autor
Cornelia Witt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
9
Katalognummer
V26354
ISBN (eBook)
9783638287135
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einfluss Stimmung Motivation Prozesse Experimentalpraktikum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cornelia Witt (Autor:in), 2004, Einfluss von Stimmung und Motivation auf kognitive Prozesse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26354
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  9  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum