Die Popularisierung des Terrorismus. Die RAF als Pop-Phänomen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Populärkultur – Eine Begriffsdefinition

3. Die Geschichte der RAF in Kürze

4. Das Pop-Phänomen RAF
4.1 Die RAF-Mode – radikal und schick
4.2 Die Etablierung des RAF-Mythos
4.3 Andreas Baader als Pop-Ikone

5. Schlussgedanken

6. Quellenverzeichnis

7. Abbildungsverzeichnis

8. Bildanhang

1. Einführung

Die ehemalige deutsche linksterroristische Organisation Rote Armee Fraktion (im Weiteren RAF) war schon zurzeit ihres Wirkens in den 60er Jahren medienpräsent, wurde aber mit der Jahrtausendwende gegenwertiger denn je. Sie ist vertreten in zahlreichen Artikeln, Filmen und Belletristik, vor allem aber die Mode lässt den deutschen Linksterrorismus als Pop-Phänomen in neuem Glanz erstrahlen und löste bereits 1997 einem regelrechten „Hype“ um die RAF aus. Dass die Fraktion zu Pop und besonders Baader, aber auch Meinhof und Ensslin zu Pop-Ikonen werden konnten, ging damit einher, dass ihr terroristisches Handeln in den Köpfen der Gesellschaft aufhörte zu existieren. Was folgte war eine Neuentdeckung der RAF als Logo und Pop-Sensation. Die früheren Gedanken an die Bedeutungen über ihren radikalen Kampf, die Ziele und die damit einhergehenden Opfer wurden rigoros ausgeblendet.

Zum einen wurde dieses Phänomen von den Medien sehr begrüßt und von der Konsumgesellschaft dankend angenommen, zum anderen wurde diese Neuerscheinung aber auch erheblich kritisiert. So z.B. von Bettina Röhl, der Tochter der früheren RAF-Terroristin Ulrike Meinhof, die sich gegen die „terrorgeilen Medien“ und ihr „RAF-Revival“ ausspricht: „Wenn die Mehrheit der Bundebürger wüsste, was für armselige Hanseln die Terroristen, die zum Thema geworden sind, waren, […] und an die jüngere Generation gerichtet, wie wenig hip und popkulturell oder Avantgarde ein Andreas Baader oder eine Ulrike Meinhof tatsächlich waren, die Austs und die Spiegels würden nicht auf den Gedanken kommen, diese vier Langweiler immer wieder interessant zu schreiben […].“[1]

Um die Frage nach der RAF als potenzielles Pop-Phänomen soll es in der vorliegenden Arbeit gehen. Hierbei soll vorweg der Versuch unternommen werden, eine tendenzielle Begriffsdefinition zur Populärkultur zu geben, damit der nachstehende Aspekt des RAF-Phänomens auf dieser Grundlage näher betrachtet werden kann. Partiell wird auch die Geschichte – das terroristische Wirken und die Ziele der Organisation in Kürze beschrieben. Im weiteren Verlauf soll erläutert werden, wie die linksterroristische Organisation RAF, die unzählige Menschenleben auf dem Gewissen hat, als Pop-Ereignis neu auferstehen konnte und plötzlich als „hip“ bzw. „Pop“ gilt. Dies wird dargestellt an der Etablierung des RAF-Mythos, der neu inszenierten „radical chic“-Mode und der Ikonisierung des RAF-Mitgliedes Andreas Baader.

2. Populärkultur – Eine Begriffsdefinition

Um die Frage nach dem Pop-Phänomen RAF beantworten zu können, müssen erst einmal andere Fragen geklärt werden. Nämlich, was die Populärkultur eigentlich ist und was sie ausmacht?

Dem Begriff der Populärkultur haften heutzutage zahlreiche Mythen an. Zudem findet das Wort häufige Verwendung und ist somit eher schwammig und nebulös. Würde man x-beliebige Passanten auf der Straße nach der Bedeutung des Wortes „Pop“ fragen, würde man wahrscheinlich Antworten erhalten, die eine Musikrichtung oder äußerst farbenfrohe Kunst von Andy Warhol oder Roy Lichtenstein beschreiben. Selbst nach langem Recherchieren und Durchstöbern zahlreicher theoretischer Ansätze, bleibt eine wirklich prägnante Definition des Gegenstandes Pop bzw. Populärkultur aus. Und genau hierin liegt schließlich der Kasus Knaktus. Denn die Populärkultur scheint sich immer fortlaufend zu wandeln und mit der Zeit zu gehen. Trotzdem soll sich auch die vorliegende Arbeit dem Versuch einer kurzen Begriffsdefinierung der Populärkultur nicht entziehen.

Der Begriff der Populär- oder auch Popkultur hat sich als neutralerer Ersatz für die alte Bezeichnung „Volkskultur“ etabliert. Das Wort leitet sich aus dem lateinischen „populus“ ab (= Volk, Menge). In der Soziologie und den Cultural Studies bezeichnet der Term gesamtgesellschaftliche Phänomene, z.B. in Bereichen wie Sport, Massenmedien, Musik, Kunst und Literatur. Die Populärkultur ist einer breiten Masse zugänglich und vertraut. Sachverhalte oder Dinge sind nicht von Anfang an „Pop“, sondern werden erst durch den Schritt der Adaption der Popkultur zugehörig.[2]

Der Pop-Theoretiker Diedrich Diederichsen teilte die Populärkultur in unterschiedliche Phasen: Phase I – Pop der 60er Jahre, Phase II – Pop der 80er Jahre und Phase III – Pop seit 1990. Die Populärkultur wird häufig als trivial und volkstümlich bezeichnet, womit sie sich bisher von der Hochkultur als sogenannte Massenkultur abgegrenzt hat. Gerade dieser Gedanke wird aber in der heutigen Zeit von vielen Seiten, vermehrt aus den Bereichen der Kunst- und Medienwissenschaften, kritisiert[3]. Seit dem 20. Jahrhundert begann die Mittel- und Unterschicht damit, einfache Straßenkunst als kulturellen Besitz zu rezipieren. Dadurch wurden die Grenzen zwischen der Hoch- und Massenkultur verstärkt aufgelöst. Dies wird heute besonders in der Pop-Art deutlich. Hierbei werden Gegenstände des alltäglichen Lebens oder der Werbung in den Kontext der Kunst transformiert und so in die Konsumgesellschaft überführt.

Roger Behrens legt in seinem Werk „Die Diktatur der Angepassten. Texte zur kritischen Theorie der Popkultur“ dar, dass die Popkultur immer nur das Unmittelbare kennt. Sie ist

„Saison. […] [E]ine Abfolge von Moden, die hier und da aktualisiert werden können. Die Sinngebung, die der Pop den Konsumenten gewährt, versinnlicht die Ware, lädt sie mit Bedeutung auf, ästhetisiert die abstrakte Verwertungslogik – und verkleidet sie damit. In der Mythologie der Popkultur wird der Pop selbst zur Ökonomie, zu Basis, der Kapitalismus, das Geld und der Tauschverkehr zu Überbauphänomenen. […] Popkultur ist Spurenbeseitigung, ästhetische Entfernung geschichtlicher Wundmale kapitalistischer Vergesellschaftung, eine kulturalistische Schönheitschirurgie.“[4]

Die Popkultur nimmt also Bezug auf Vergangenes, verwandelt und hübscht es aber so auf, dass sie alle vergangenen Spuren beseitigt, bis schließlich nur noch die leere Hülle von ihr übrig bleibt, die sie immer wieder neu überspielt und ausfüllt.[5] Somit kann z.B. ein vergangenes Ereignis durch seine Erhöhung zum Pop-Mythos, seinen fundamentalen Sinn verlieren. Durch das Projizieren immer wieder neuer Aspekte, verlagert sich auch der Sinn des Ausgangsereignisses immer wieder aufs Neue. Die Hülle bleibt dabei stets dieselbe, aber die Assoziationen mit dem Ereignis verändern sich. „Die Popkultur ist somit nicht mehr als die Oberfläche, die sie vorgibt zu sein.“[6] „Sie fügt Altgewohntes zu einer neuen Qualität zusammen."[7]

Georg Sesslen beschreibt die Popkultur in seinem Essay „Blut und Glamour“ sehr prägnant. „Tendenziell kann alles Pop werden, was die Gesellschaft anbelangt, Politik wie Beischlaf, Theologie wie Technik. […] Es kann nicht nur alles Pop werden, Pop will auch alles werden.“[8] Und genau an dieser Aussage von Sesslen möchte die vorliegende Arbeit anknüpfen und der Frage nachgehen, wie und ob sogar der linksextreme Terrorismus der RAF wirklich zu einem neuüberschriebenen Pop-Phänomen werden konnte.

3. Die Geschichte der RAF in Kürze

Um den Gedanken fortzuführen, wie der deutsche linke Terrorismus der RAF überhaupt den Unterton „Pop-Phänomen“ erhalten konnte, soll als nächstes ein kurzer Einblick in die politische Organisation selbst und deren Ziele gegeben werden.

Die RAF, in den Medien auch betitelt als „Baader-Meinhof-Bande“, formierte sich 1968 aus anfangs harmlosen Studentendemonstrationen. Die Befreiung von Andreas Baader am 14. Mai 1970 aus dem Berliner Gefängnis bezeichnet für viele den Gründungsstart der RAF. Die linksorientierte Terrororganisation sah den Staat als unterdrückenden Feind an. Unter Einsatz von Gewalt wollten sie gegen den staatlichen Kapitalismus ankämpften. Besonders die Nazi-Vergangenheit vieler Politiker und Wirtschaftsoberhäupter sowie der entfachte Vietnamkrieg und andere Anti-US-Demonstrationen regte die Gruppe zu ihren Taten an. Radikal gingen sie ab diesem Zeitpunkt mit Attentaten, Entführungen und Überfällen gegen das bestehende System vor, dazu absolvierten sie sogar eine monatelange militärische Guerilla-Ausbildung in einem palästinensischen Lager in Jordanien.[9]

Nachdem die Gründungsmitglieder der RAF, darunter auch die Schlüsselfiguren der Fraktion, Andreas Baader (1943‒1977), Gudrun Ensslin (1940 ̶ 1977) und Ulrike Meinhof (1934 ̶ 1976), 1972 verhaftet wurden, konzentrierte sich das Vorgehen der übrig gebliebenen Mitglieder hauptsächlich nur noch auf Befreiungsaktionen. Hierbei wurde unter anderen der CDU-Politiker Peter Lorenz entführt und der Kammergerichtspräsident Günter von Drenkmann umgebracht sowie die deutsche Botschaft in Stockholm überfallen. Der Deutsche Herbst 1977 bildete die Hochphase der RAF-Terrorwelle. Der Generalbundesanwalt Siegfried Buback und der Vorsitzende Jürgen Ponto von der Dresdner Bank wurden ermordet. Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer wurde zunächst als Druckmittel zur Freilassung entführt und nach 43 Tagen in Gefangenschaft hingerichtet. Zusätzlich bemächtigten sich befreundete palästinensische Linksterroristen der Lufthansa-Maschine „Landshut“ mit 82 deutschen Insassen, um die Freiheit der eingesperrten Mitglieder zu erpressen. Letztendlich verlief die Entführung nicht nach Plan und drei der vier Terroristen starben, was die inhaftierten Gründungsmitglieder der RAF zum Anlass nahmen, kollektiven Selbstmord in ihren Zellen der Justizvollzugsanstalt in Stuttgart-Stammheim zu begehen.[10]

Auch nach dem Deutschen Herbst und dem damit einhergehendem Ende der ersten Generation der RAF, riss der deutsche Terrorismus nicht ab. Bis in die 90er Jahre zogen sich weitere Anschläge, wie z.B. die Tötungen des Vorstandvorsitzenden der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen und des Treuhandchefs Detlev Karsten Rohwedder, durch die zweite Generation der RAF verübt, durch. Außerdem gab es einen Anschlag auf die neu errichtete Justizvollzugsanstalt Weiterstadt 1993. 1998 verkündete schließlich die dritte Generation der RAF in einem achtseitigen Schreiben ihre endgültige Auflösung.[11]

4. Das Pop-Phänomen RAF

Nachdem die RAF Ende der 90er Jahre ihre Auflösung bekannt gegeben hatte, war es vorerst still um den linken Terrorismus in Deutschland. Drei Jahre später, Anfang 2001, kehrte die RAF wieder zurück. Diesmal aber nicht mit Sprengsätzen oder der Kalaschnikow in der Hand, sondern als Aufdruck auf T-Shirts und in Songtexten von bekannten Bands wie z.B. der Punkrockband WIZO und den Absoluten Beginnern oder der Schweizer Band Mittageisen.

4.1 Die RAF-Mode –radikal und schick

„Che Guevara was a ruthless revolutionary who executed hundreds – so why is he on your shirt?“[12] Dieser Titel der New York Times Upfront im Dezember 2007, unterstützt durch den dazu passenden „Guerrillero heroico“[13] -Print auf dem T-Shirt der Titelseite (Abb.1), könnte genauso gut auf die RAF angewendet werden. Was Hannah Charlton treffend als „Che-ness“[14] erörterte, ließe sich in Bezug auf das RAF-Phänomen treffender als „RAF-ness“ bezeichnen.

Bereits 1997 erschien die erste RAF-Modestrecke in der dänischen Zeitschrift Damernes Verden. Noch vor der RAF-Trennung 1998 ist dies der erste Beleg für eine Kommerzialisierung dieser im Bereich des Lifestyles. Der Streckentitel „revolutionens moder“ kann einerseits als „Mutter der Revolution“ gelesen werden, bedeutet zu dem aber auch die „Moden der Revolution“. Die Zeitschrift zeigte u.a. Ulrike Meinhof-, Andreas Baader- und Jan-Carl Raspe-Models an den verschiedensten Stationen ihres Lebens, z.B. bei der Arbeit, im Café, in ihrer Zelle oder bei der Verhaftung, wie Abbildung 2 zeigt. Meinhof wird hier als durchgestylter Vamp mit hoch toupierten Haaren und übertriebenem Make-up dargestellt. Neben dem Model kann man eine Beschreibung des Outfits erkennen. „Die Jacke ist von Bruuns Bazaar […] kostet […]1495 Dänische Kronen. Das lila Rib-T-Shirt darunter ist von Dries van Noten […] und kostet 689 Dänische Kronen.“[15] Der zusätzliche Bildtext erklärt: „Auf der Polizeistation gelandet. Zur Gefangenen des Systems geworden. Voller Verachtung stellt sich Ulrike für die obligatorischen Fotos aus.“[16] Und der dänische Begleittext begründet: „Sie ist seit über 20 Jahren tot, aber die Revolution lebt immer noch. Auf jeden Fall in der Mode, wo die 70er fortgesetzt inspirieren.“[17] Eine andere Szene zeigt die Models beim Stammheimer Prozess. „Ulrike ruft mit schwacher Stimme: Es lebe die Revolution! Sie trägt ein grün-orange kariertes Hemd von Transit.“ Am Schluss: „Hier nahm sie sich das Leben. Ihr blankes Diesel-Hemd in 100 Prozent Polyamid ist lila und hat ein gelbes Würfelmuster. Der Preis für dieses Teil, das von den siebziger Jahren inspiriert ist, beträgt 699 Kronen.“[18]

[...]


[1] Zitat von Bettina Röhl, aus: Hoffmann, Annika: Die RAF als Mythos und Pop-Phänomen, Studienarbeit, Grin Verlag, München 2004, S.12.

[2] Wendler, Hanna: Was ist Popkultur?, Vortrag FU Berlin, WS 04/05 (01. Oktober 2005), HS Erzählen in Literatur und Film der Gegenwart, Dr. U. Kocher, URL: www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/littheo/methoden/-narratologie/anwendungen/wendler_popkultur.pdf (Stand: 06.09.2012).

[3] Siehe hierzu z.B. die Publikation Jacke, Christoph/Ruchatz, Jens/Zierold, Martin (Hg.): Pop, Populäres und Theorien. Forschungsansätze und Perspektiven zu einem prekären Verhältnis in der Medienkulturgesellschaft, Populäre Kultur und Medien, Bd.2, Lit Verlag, Berlin 2011.

[4] Behrens, Roger: Pop Mythos Pop. Zur Konstruktion von Subversionen, in: ders. Die Diktatur der Angepassten. Texte zur kritischen Theorie der Popkultur, transcript, Bielefeld 2003, S.105.

[5] Ebd.

[6] Ebd., S.114.

[7] Mertens, Mathias: Prosumé über Popkultur, in: Jacke/Ruchatz/Zierold (Hg.): Pop, Populäres und Theorien (s. Anm. 3), S.152-164, hier: 152.

[8] Seeßlen, Georg: Blut und Glamour, in: Leni Riefenstahl, hrsg. vom Filmmuseum Potsdam, Henschel Verlag, Berlin 1999, S.192-213, hier: 193.

[9] Hoffmann: Die RAF als Mythos und Pop-Phänomen (s. Anm. 1), S.3f.; Rafinfo.de – Die Webressource zur Roten Armee Fraktion, URL: http://www.rafinfo.de/hist/kap04.php (Stand: 12.09.12).

[10] Hoffmann: Die RAF als Mythos und Pop-Phänomen (s. Anm. 1), S.3f.; Connolly, Kate: Terrorist chic or debucking of a myth? Baader Meinhof film splits Germany, in: The Guardian, 25. September 2008 und Moll, Lars: Der RAF-Terrorismus – Eine Wiederkehr als Pop-Phänomen, Studienarbeit Uni Potsdam, S.2f., auf: rafinfo.de (s. Anm. 9).

[11] Hoffmann: Die RAF als Mythos und Pop-Phänomen (s. Anm. 1), S.3f.

[12] Titelbildtext der New York Times Upfront, 10. Dezember 2007.

[13] Das Originalbild „Guerrillero heroico“wurde von Alberto Korda 1960 in Havanna aufgenommen. Es zeigt den Revolutionär Che Guevara in einer nachdenklichen Pose und gilt als berühmteste Abbildung überhaupt. Die weltweit bekannteste Version wurde von dem irischen Künstler Jim Fitzpatrick verbreitet, eine zweifarbige Printversion, vorwiegend schwarz auf rotem Grund. Diese Version findet heutzutage Verwendung für z.B. T-Shirts, Button, Poster u.v.m. Siehe hierzu: Buschaus, Markus: Viele bunte T-Shirts. Das Nachleben des Ernesto Che Guevara, in: Borsò, Vittoria/Liermann, Christoane/Merziger, Patrick (Hg.): Die Macht des Populären. Politik und populäre Kultur im 20. Jahrhundert, transcript, Bielefeld 2010, S.199-222.

[14] Hannah Charlton prägte diesen Begriff in ihrer Publikation: Che Guevara. Revolutionary and Icon, hrsg. von Trisha Ziff, Abrams Image, London 2006, Introduction, S.11. „Appropriating the aura of Che for brand building, has now given rise to a new resurgence of ‘Che-ness’ that transcends branding in its global appeal. In the shifting complexities of intercultural values, in the search for universal images that can speak across borders and boundaries, today's global image of Che is the most successful.“ (ebd., S.11f.).

[15] Regener, Susanne: Zur Mediengeschichte der RAF-Plakate, auf: www.mediengeschichte.uni-siegen.de (discussion paper), überarb. und erg. Fass. des Artikels: „Anarchistische Gewalttäter“. Zur Mediengeschichte der RAF-Plakate [April 2008], in: Paul, Gerhard (Hg.): Das Jahrhundert der Bilder. Band II: 1848 bis heute, Vadenhoek & Ruprecht, Göttingen 2009, S.2

[16] Anzeige aus Damernes Verden „Revolutionens moder“, März 1997.

[17] Regener: Zur Mediengeschichte der RAF-Plakate (s. Anm. 15), S.2.

[18] Anonym: Ulrike Meinhof, in: Der Spiegel, Personalien, 17. März 1997, 12/1997, S.244.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Popularisierung des Terrorismus. Die RAF als Pop-Phänomen
Hochschule
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig  (Institut für Medienforschung)
Veranstaltung
Terrorismus und Medien
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V263545
ISBN (eBook)
9783656522447
Dateigröße
1606 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
RAF, 70er, Medien, Pop, Phänomen, Links, Popularisierung, Mediengeschichte, Roter Oktober, Pop-Art, Terrorismus
Arbeit zitieren
Janina Schizmer (Autor), 2012, Die Popularisierung des Terrorismus. Die RAF als Pop-Phänomen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263545

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