Evolutionäre Didaktik


Studienarbeit, 2010
15 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsangabe

Kapitel

Einführung

Kapitel

Andere Didaktische Konzepte

Kapitel

Einflüsse während der Wissensvermittlung

Kapitel

Neuer Ansatz

Kapitel

Praxis (

Kapitel

Zweiter Gegenüberstellung Evolutionäre Didaktik Bildungs-theoretische Didaktik

Kapitel

Kritikpunkte an der Evolutionären Didaktik

Kapitel

Anwendungsmöglichkeiten der Evolutionären Didaktik

Quellenverzeichnis

Vorwort

Diese Arbeit wurde von Matthias Burkert ohne fremde Hilfe verfasst. Der Betreuer der Arbeit war Professor Doktor Ullrich Dittler der die Arbeit und den dazugehörigen Vortrag betreut und bewertet hat. Als wesentliches Literarisches Nachschlagewerk diente die Evolutionäre Didaktik von Annette Scheunpflug. Dieses Dokument ist Eigentum von Matthias Burkert und kann nur mit dessen Erlaubnis kommerziell verwendet oder vervielfältigt werden.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 „Kombination Evolution und Systemtheorie“ Seite 8 Abbildung 2 „Abbildung Lehrsituation“

Abbildung 3 „Tabelle Vergleich“

Abbildung 4 „Tabelle Quellenverzeichnis“

Einführung

Im Rahmen meines Studiums habe ich schon einige Vorträge gestalten und auch selber vortragen müssen. Nachdem ich die Vorlesung Mediendidaktik besucht hatte ich für die Vermittlung von Wissen nützliche Instrumente zur Hand bekommen die von der Bildungs-theoretischen bis hin zur Kritisch Konstruktiven Didaktik reichen. Wer allerdings schon eigene Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hat wird gemerkt haben, dass die Ergebnisse sehr verwirrend sein können. Zum einen kann es passieren das man super vorbereitet ist man hat didaktische Konzepte berücksichtigt und einen interessanten Vortrag gestaltet, doch trotz dem Funktioniert es nicht das Wissen zu vermitteln. Dann wiederum kann es passieren das man einen Vortrag hält für den man sich aufgrund anderer Verpflichtungen wesentlich schlechter vorbereiten kann aber genau dieser Vortrag wird ein Riesen Erfolg. Nun bleibt natürlich die Frage offen warum das so ist.

- Sollte denn die Berücksichtigung von didaktischen Konzepten nicht dazu führen, dass man alle gewollten Informationen vermittelt?
- Sollte die Missachtung der selbigen nicht zu einem Fehlschlag führen?
- Warum passiert das eben manchmal genau nicht so?
- Welche Einflüsse sind dafür verantwortlich und wie kann man sie erfassen und eventuell berücksichtigen?

Das sind die Fragen mit denen sich meiner Meinung nach die Evolutionäre Didaktik beschäftigt. Ich hoffe, dass ich eben diese Frage in der Folgenden Arbeit mit der Hilfe des Konzeptes der Evolutionären Didaktik beantworten kann. Es sollte noch gesagt sein, dass die Evolutionäre Didaktik zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Arbeit noch kein Feststehendes Konzept der Didaktik ist. Die Evolutionäre Didaktik ist eine eher noch eine Offene Wissenschaftliche Diskussion. Trotz allem werde ich versuchen mit den bisherigen Ergebnissen dieser Diskussion die oben gestellten Fragen zu beantworten.

Andere Didaktische Konzepte

Zu aller erst mal beginnen wir mit den weitgehend bekannten und erprobten Konzepten auf unserer Suche nach den Antworten.

Die meisten anderen didaktischen Konzepte befassen sich im Wesentlichen damit, Wissen zu vermitteln es sind Praktische Methoden wie man Inhalte vermittelt. Zu den bekannten Didaktischen Konzepten zählen zum Beispiel:

- Bildungs-theoretische Didaktik nach Klafki
- Lerntheoretische Didaktik nach Heimann
- Dialektisch orientierte Didaktik nach Klingenberg

Diese und ähnliche Konzepte sind heute der Stand dieser Wissenschaft und somit werden sie auch benutzt um allgemein Wissen zu vermitteln ob an Schulen, Hochschulen oder einfach bei Vorträgen. Doch wie wir seit der Pisa-studie wissen, ist das bisherige Bildungskonzept vielleicht fehlerhaft. Denn Oftmals sind die Lernenden desinteressiert und nehmen die gegebenen Informationen einfach nicht auf also kann das Lernen auf schulische Art1 doch sicher noch verbessert werden, wenn man bessere Konzepte zur Wissensvermittlung verwendet. Konzepte in denen die Gründe die überhaupt dazu führen das eine Wissensvermittlung scheitert2. Die möglichen Gründe warum diese Konzepte scheitern können wird in einem sind sehr vielfältig3

Einflüsse während der Wissensvermittlung

Bei den Handlungsorientiert formulierten didaktischen Konzepten wird die Wissensvermittlung und die Aufbereitung des zu vermittelnden Wissens sehr genau und gut bearbeitet auf andere Faktoren wird allerdings weniger eingegangen4.So das man diese Praktisch als blinde Flecken dieser Konzepte sehen kann. Es kann allerdings zu vielerlei Störeinflüssen kommen. Beispiele:

- Lernende sind keine Homogene Masse

Die Lernenden haben die unterschiedlichsten Sorgen und Probleme. Jeder ist ein eigenes

Individuum mit verschiedenartig hoher Intelligenz somit kann man sie nur schwer alle zusammen unterrichten.

- Lernumgebung ist i.d.R nicht optimal

Normalerweise gibt es in absolut jeder Lernumgebung Faktoren die zu Ablenkungen führen

Baustellen, Lärmquellen, und viele andere Möglichkeit wie die Lernenden von ihrer eigentlichen Aufgabe abgelenkt werden.

- Lehrmittel und Gelder sind nicht Optimal

Gerade an Lehranstalten mit Öffentlichen Trägern ist davon auszugehen das das Teure Lehrmaterial nicht ständig erneuert werden kann, deswegen ist es meist alt und nicht mehr unbedingt optimal zu Vermittlung von Lehrinhalten geeignet.

- Funktion des Lehrenden

Ein Problem das besonders bei Jungen und heranwachsenden auftritt. Um seinen Lehrstoff

vermitteln zu können muss der Lehrende eine gewisse Autorität genießen. Sollte Diese Autorität nicht gegeben sein, dann ist ein effizientes Lernen nicht oder nur schwer möglich.

- Wissen wird am besten durch Konstruktive entwickelt

Am besten lernt man durch Erfahrungen. Wenn man Dinge selber Probiert und entdeckt dann lernt man sie allein schon durch das dadurch entstehenden Erfolgs Erlebnis besser.5

[...]


1 Vgl. Jank/Meyer 1994, S. 313

2 Vgl. Scheunpflug 2001 S. 8

3 Vgl. Kap. 3

4 Vgl. Scheunpflug 2001 S. 15 und 16

5 Die Aussage ist besser unter dem Pädagogischen Fachausdruck Learning by Doing (engl. für „Lernen durch Handeln“) bekannt diese wurde von Robert Baden Powell geprägt.Vgl. auch Wöll 1998 S. 4

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Evolutionäre Didaktik
Hochschule
Hochschule Furtwangen
Veranstaltung
Mediendidaktik
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V263589
ISBN (eBook)
9783656525837
ISBN (Buch)
9783656527121
Dateigröße
505 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
evolutionäre, didaktik
Arbeit zitieren
Matthias Burkert (Autor), 2010, Evolutionäre Didaktik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263589

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