Diese Arbeit befasst sich mit dem Potenzial von Denkmälern und Gedenkstätten im heutigen Geschichtsunterricht.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2.Denkmäler und Gedenkstätten
2.1 Was sind Denkmäler und Gedenkstätten?
2.2 Denkmäler und Gedenkstätten als Quellen im Geschichtsunterricht
2.3 Gedenkstätte Berliner Mauer
3. Exkursion im Verlauf
3.1 gedankliche Vorbereitungen der Klassenfahrt
3.2 Projekt: Berliner Mauer
3.3 didaktische Analyse und Reflexion
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Denkmälern und Gedenkstätten als historische Quellen im Geschichtsunterricht. Anhand einer fiktiven Klassenfahrt zur Berliner Mauer wird analysiert, wie diese Orte didaktisch sinnvoll in den Unterricht integriert werden können, um bei Schülern ein kritisches historisches Bewusstsein und Medienkompetenz zu fördern.
- Grundlagen der Begriffsdefinition von Denkmälern und Gedenkstätten
- Die Rolle von Gedenkstätten als außerschulische Lernorte
- Didaktische Konzeption einer Exkursion zur Berliner Mauer
- Praktische Umsetzung historischer Projektarbeit mit Schülergruppen
- Reflexion über Lernprozesse und Kompetenzentwicklung
Auszug aus dem Buch
2.1 Was sind Denkmäler und Gedenkstätten?
Schon bei einem ersten Blick auf den Titel dieser Arbeit, werden Kenner der Berliner Mauer sehr aufmerksam werden, denn die Berliner Mauer ist nicht nur eine Gedenkstätte, sondern beinhaltet zudem auch ein Denkmal. Da dies aus geschichtsdidaktischer Sicht komplex erscheint, erscheint es mir als wichtig, mich am Anfang dieser Arbeit mit der vermeintlichen simplen Frage zu beschäftigen, was wir eigentlich unter den Begriffen „Denkmälern“ und „Gedenkstätten“ verstehen.
Selbstverständlich haben sich im Laufe der Zeit Definitionen zum Denkmal und Gedenkstättenbegriff entwickelt, die weithin als gebräuchlich angesehen werden. So bezeichnet man unter dem Begriff „Denkmal“ im deutschen DUDEN ein „zum Gedächtnis an eine Person oder ein Ereignis errichtete, größere plastische Darstellung; Monument“ oder auch verstanden als „erhaltenes [Kunst]werk, das für eine frühere Kultur Zeugnis ablegt“.
Unter dem Begriff „Gedenkstätte“ hingegen versteht man laut dem deutschen DUDEN ein Ort „zum Gedenken an jemanden, etwas eingerichtete, oder angelegte Stätte.“
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Es wird die Relevanz von Denkmälern als subjektive Zeugnisse der Geschichte für den Unterricht begründet und die Forschungsfrage nach deren didaktischem Potenzial aufgeworfen.
2.Denkmäler und Gedenkstätten: Dieser Teil definiert die Begriffe und erörtert, wie historische Lernorte als dingliche Quellen für den Geschichtsunterricht genutzt werden können, unter besonderer Berücksichtigung der Gedenkstätte Berliner Mauer.
3. Exkursion im Verlauf: Es wird ein fiktives Unterrichtsprojekt an der Berliner Mauer beschrieben, welches die Vorbereitung, die eigenständige Projektarbeit der Schüler in Gruppen und eine anschließende Reflexion umfasst.
4. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Plädoyer für einen gezielten, didaktisch reflektierten Einsatz von historischen Orten im Unterricht, um ein fundiertes historisches Bewusstsein zu stärken.
Schlüsselwörter
Denkmäler, Gedenkstätten, Geschichtsunterricht, Berliner Mauer, Gedenkstättenpädagogik, Historisches Bewusstsein, Außerschulische Lernorte, Didaktik, Projektarbeit, Quellenarbeit, Erinnerungskultur, Exkursion, DDR-Geschichte, Medienkompetenz, Politisches Bewusstsein.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Denkmälern und Gedenkstätten als pädagogisch wertvolle Quellen im Rahmen des Geschichtsunterrichts.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die begriffliche Abgrenzung von Denkmälern und Gedenkstätten, deren Funktion als historische Lernorte und die praktische didaktische Gestaltung von Exkursionen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den Nutzen von Gedenkstätten für den Geschichtsunterricht zu bewerten und ein Konzept für eine schülerorientierte Exkursion zur Berliner Mauer zu entwerfen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zur Gedenkstättenpädagogik und die didaktische Konzeption eines fiktiven Unterrichtsprojekts.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen geklärt, bevor ein konkretes, fiktives Projekt zur Berliner Mauer in Planung, Durchführung und Reflexion vorgestellt wird.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Gedenkstättenpädagogik, historische Quellen, Berliner Mauer, Erinnerungskultur und schülerorientiertes Lernen.
Warum wird gerade die Berliner Mauer als Beispiel gewählt?
Die Berliner Mauer dient als Beispiel, weil sie sowohl eine Gedenkstätte als auch ein Denkmal umfasst und somit komplexe Möglichkeiten für die historische Auseinandersetzung bietet.
Welche Rolle spielt die Gruppenarbeit im vorgestellten Projekt?
Die Gruppenarbeit soll die Eigenständigkeit der Schüler fördern und ihnen ermöglichen, verschiedene Aspekte der Gedenkstätte durch eigene Präsentationen aktiv zu erschließen.
Welchen Stellenwert hat die Reflexion nach der Exkursion?
Die Reflexion ist essenziell, um das Empathieverständnis der Schüler zu prüfen, ihr historisches Bewusstsein zu festigen und die gemachten Erfahrungen einzuordnen.
Ist der Einbezug von historischen Orten generell empfehlenswert?
Ja, die Autorin befürwortet den Einbezug ausdrücklich, betont jedoch, dass dies didaktisch gut vorbereitet sein muss und ein gewisses Hintergrundwissen der Schüler voraussetzt.
- Arbeit zitieren
- Caren Pfleger (Autor:in), 2013, Denkmäler und Gedenkstätten als Quellen im Geschichtsunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263861