Aktienrückkäufe. Motive und Risiken


Bachelorarbeit, 2012

55 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Rechtslage in Deutschland
2.1 Begrenzte Ausnahmen vom Erwerbsverbot
2.2 Unbegrenzte Ausnahmen vom Erwerbsverbot

3. Verschiedene Rückkaufverfahren
3.1 Rückkauf über die Börse
3.2 Öffentliche Rückkaufangebote
3.2.1 Festpreisangebote an die Aktionäre
3.2.2 Auktionierung der Rücknahmeangebote
3.2.3 Ausgabe übertragbarer Verkaufsrechte
3.3 Privat ausgehandelter Rückkauf

4. Bilanzierung eigener Aktien
4.1 Bilanzierung nach HGB
4.2 Bilanzierung nach IFRS

5. Motive
5.1 Eigene Aktien als Akquisitionswährung
5.2 Ausnutzung einer Unterbewertung
5.3 Aktienrückkäufe zur Bedienung von Belegschaftsaktien und Aktienoptionen (Stock Options)
5.4 Ausschüttung nicht benötigter Liquidität
5.5 Optimierung der Kapitalstruktur
5.5.1 Senkung der Kapitalkosten
5.5.2 Steigerung der Eigenkapitalrentabilität
5.6 Aktienrückkäufe zum Schutz vor feindlichen Übernahmen
5.6.1 Erschweren der Übernahmefinanzierung
5.6.2 Beeinflussung der Aktionärsstruktur
5.6.3 Greenmailing
5.7 Gestaltung der Aktionärstruktur
5.8 Weitere Motive

6. Risiken
6.1 Gefahren für die Gesellschaft
6.2 Gefahren für die Gläubiger der Gesellschaft
6.2.1 Gefährdung der Kapitalaufbringung
6.2.2 Gefährdung der Kapitalerhaltung
6.2.3 Verdeckte Einlagenrückgewähr
6.3 Risiken für die Aktionäre
6.3.1 Ungleichbehandlung von Aktionären
6.3.2 Einflussnahme der Verwaltung auf die Eigentümerstruktur
6.3.3 Verringerung des Eigenkapitals
6.4 Gefährdung des Kapitalmarktes
6.4.1 Kursmanipulation
6.4.2 Insiderhandel

7. Aktuelles Beispiel eines Aktienrückkaufes aus der Praxis

8. Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich sowohl mit den Motiven, die eine Gesellschaft zum Erwerb eigener Aktien veranlasst als auch mit den Risiken, die bei einem Aktienrückkauf den Beteiligten drohen. Zu Beginn der Arbeit wird allerdings zum besseren Gesamtverständnis der Thematik ausführlich auf die Rahmenbedingungen beim Aktienrückkauf eingegangen. Dabei wird zunächst die aktuelle Rechtslage in Deutschland genauer beleuchtet und anschließend auf die verschiedenen Rückkaufverfahren und die Bilanzierung eigener Anteile eingegangen. Um die Arbeit abzurunden, wird anhand eines Beispiels aus der Praxis ein aktueller Bezug zum Thema hergestellt und abschließend ein Fazit gezogen.

2. Aktuelle Rechtslage in Deutschland

Was die aktuelle Rechtslage bezüglich des Erwerbs eigener Aktien in Deutschlandbetrifft, muss bei den Regelungen zwischen dem originären und dem derivativen Erwerb eigener Aktien unterschieden werden. Der originäre Erwerb eigener Aktien istgemäß § 56 Abs. 1 AktG grundsätzlich verboten. Das bedeutet, dass die Aktiengesellschaft demnach keine eigenen Aktien zeichnen darf.1 Gemäß § 57 Abs. 1 Satz 1AktG ist der derivative Erwerb eigener Aktien zwar ebenfalls verboten, da eine Rückgewähr der Einlagen an die Aktionäre als unzulässig erachtet wird, jedoch gilt es hierden § 57 Abs. 1 Satz 2 AktG mit in Betracht zu ziehen. Hiernach gilt die Zahlung desErwerbspreises nicht als Rückgewähr an die Aktionäre, insofern es sich um einenzulässigen Erwerb eigener Aktien handelt.2 Den zulässigen Erwerb eigener Aktienregelt wiederum der § 71 Abs. 1 Nr. 1-8 AktG. Hierin werden bestimmte Ausnahmefälle, für die der Erwerb eigener Aktien nicht verboten ist, aufgeführt. Diese Verbotsausnahmen können in begrenzte und unbegrenzte Ausnahmen unterteilt werden.Jene Ausnahmefälle, die zu den begrenzten Verbotsausnahmen zählen, unterliegenzusätzlich zu ihren ursprünglichen Tatbestandsvoraussetzungen weiteren Beschränkungen, welche unter § 71 Abs. 2 AktG beschrieben werden. Sie sollen vor allemdazu dienen die Erhaltung des Eigenkapitals abzusichern und mögliche Risiken für die Beteiligten zu beschränken.3 So dürfen die zu diesen Zwecken erworbenen Ak- tien zusammen mit anderen eigenen Aktien, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt, maximal 10% vom Grundkapital ausmachen. Ferner mussdie Gesellschaft zum Zeitpunkt des Erwerbs in der Lage sein, eine Rücklage in Höheder Anschaffungskosten aus frei verfügbaren Gewinnrücklagen zu bilden. In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, 2, 7 und 8 ist der Erwerb außerdem nur zulässig, wenn aufdie Aktien der Ausgabebetrag voll geleistet ist. § 71 Abs. 1 Nr. 4 AktG ist von dieserRegelung zwar ebenfalls betroffen, jedoch zählt dieser trotzdem zu den unbegrenzten Ausnahmen vom Erwerbsverbot.4

1.1 Begrenzte Ausnahmen vom Erwerbsverbot

Zu den begrenzten Ausnahmen vom Erwerbsverbot zählen hingegen die Regelungen des § 71 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, 7 und 8 AktG. Sie werden im Folgenden genauererläutert.

§ 71 Abs. 1 Nr. 1 AktG: Erwerb zur Schadensabwehr

Die Gesellschaft darf eigene Aktien erwerben, wenn der Erwerb notwendig ist, umeinen schweren, unmittelbar bevorstehenden Schaden von der Gesellschaft abzuwenden.5

Um einen schweren Schaden handelt es sich nach allgemeiner Auffassung dann,wenn der Schaden über einen gewöhnlichen Geschäftsverlust hinausgeht, er mussjedoch nicht zwangsläufig eine Existenzbedrohung darstellen. Des Weiteren muss essich bei dem Schaden zwar um einen unmittelbaren Schaden handeln, der in naherZukunft eintritt, allerdings kann dieser aber auch bereits eingetreten sein. Ein Schaden, der in unbestimmter Zukunft liegt, ist als Tatbestandsmerkmal auszuschließen.Zudem muss es sich bei dem abzuwendenden Schaden um einen Schaden, der dieGesellschaft und nicht allein die Gesellschafter betrifft, handeln. Ein reiner Kursrückgang kann in diesem Zusammenhang folglich nicht als Rechtfertigung des Ausnahmetatbestandes herangezogen werden, da hier in erster Linie die Aktionäre und nichtdie Gesellschaft einen Schaden davontragen.6

Ein Beispiel, bei dem der Rückerwerb eigener Aktien im Sinne dieser Vorschrift als zulässig gilt, ist wenn ein Schuldner seine Verbindlichkeiten gegenüber einer Gesellschaft nicht begleichen kann und Aktien dieser Gesellschaft hält. Die Gesellschaftkann nun die Aktien zur Erfüllung dieser Verbindlichkeiten übernehmen. Die eigenenAktien dienen folglich der Realisierung jener Forderung.7 Ein weiterer Fall für den einAktienrückkauf zur Verhinderung eines Schadens unter Umständen in Betracht gezogen werden kann, ist die Abwehr einer Anfechtungsklage. Die Anfechtungsklageselbst kann jedoch nicht als Schaden gelten, da sie ein aktienrechtliches Instrumentdarstellt, um Beschlüsse der Hauptversammlung zu blockieren.8 Handelt es sich beider Anfechtungsklage allerdings um einen reinen Missbrauch dieses Instruments,bspw. mit dem alleinigen Ziel, die Gesellschaft in grob eigennütziger Weise mehroder weniger zu einer Leistung zu zwingen, auf die der Kläger im Grunde keinen Anspruch hat und die Klage außerdem den gesellschaftsbezogenen Interessen der Mitaktionäre in keinster Weise entspricht, so ist der Erwerb eigener Aktien in diesemFall zulässig.9 Denn andernfalls wäre allein durch die entstehenden Verzögerungenbei der Umsetzung von wichtigen Entscheidungen, wie z.B. die Durchführung einerKapitalerhöhung, in der Regel mit einem Schaden für die Gesellschaft zu rechnen.10 Nicht weniger problematisch ist der Erwerb eigener Aktien zur Abwehr einer feindlichen Übernahme. So ist die Auffassung, dass es sich bei einer drohenden feindlichen Übernahme um einen Schaden für die Gesellschaft handelt, allenfalls unter bestimmten Bedingungen zu bejahen. Dies könnte bspw. der Fall sein, wenn die potentielle Übernahmegesellschaft gesetzeswidrige Zwecke verfolgt.11

Ein Beispiel aus der Praxis für den Erwerb eigener Aktien nach § 71 Abs.1 Nr. 1 liefert die Thyssen Krupp AG. Der Stahlkonzern kaufte im Mai 2003 eigene Aktien imWert von ca. 406 Mio. € von der IFIC Holding AG zurück, welche im mittelbaren Anteilsbesitz des Irans stand. Die IFIC Holding AG und damit auch der Iran waren vordem Aktienrückkauf zu 7,79% an der Thyssen Krupp AG beteiligt. Da das US-Rechtdem Verteidigungsministerium verbietet Aufträge an Unternehmen zu vergeben, andenen Terror unterstützende Staaten zu mehr als 5% beteiligt sind, hätte der Thyssen Krupp AG somit der Ausschluss von öffentlichen Aufträgen in den USA gedroht, hätte sie die Anteile der IFIC Holding AG nicht reduziert. Der Rückkauf der Aktien war folglich notwendig, um einen schweren, unmittelbar bevorstehenden Schaden von der Gesellschaft abzuwenden.12 13

§ 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG: Ausgabe von Belegschaftsaktien

Die Gesellschaft darf eigene Aktien im Rahmen eines Aktienbelegschaftsprogrammes erwerben. Das bedeutet, dass die Aktien zurückerworben werden dürfen, insofern sie Personen, die mit dem Unternehmen oder einem verbunden Unternehmen ineinem Arbeitsverhältnis stehen bzw. standen zum Verkauf angeboten werden sollen.14 Diesem Erwerbstatbestand liegt ein sozialpolitisches Ziel zugrunde. Die Arbeitnehmer sollen sich durch ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm intensiver mit demUnternehmen identifizieren, indem sie an einer Wertsteigerung des Unternehmensbeteiligt werden.15 16 Die Regelung gilt jedoch nur für gewöhnliche Arbeitnehmer, leitende Angestellte sowie ehemalige Mitarbeiter, jedoch nicht für Organmitglieder. Daes für ein Aktienbelegschaftsprogramm keiner Ermächtigung der Hauptversammlungbedarf, kann so dennoch die Gefahr einer Selbstbegünstigung durch die Verwaltungder Gesellschaft vermieden werden.17

Ein aktuelles Beispiel bei dem § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG Verwendung findet, ist das Aktienbelegschaftsprogramm der HORNBACH-Baumarkt-AG. So hat der Vorstand der Gesellschaft am 13. August 2012 beschlossen bis zu 50.000 eigene Aktien zu erwerben, um die ab Ende des Jahres 2012 geplante jährliche Ausgabe von Belegschaftsaktien zu bedienen.18

§ 71 Abs. 1 Nr. 3 AktG: Abfindung von Aktionären

Der Erwerb eigener Aktien ist zulässig, wenn der Erwerb zur Abfindung von Aktionären gemäß § 305 Abs. 2 AktG, § 320b AktG oder 207 Abs. 1 Satz 1 UmwG geschieht.

Der § 305 Abs. 2 AktG regelt die Abfindung der Aktionäre bei Beherrschungs- bzw. Gewinnabführungsverträgen der Gesellschaft und der § 320b AktG die Abfindungausgeschiedener Aktionäre im Rahmen einer Eingliederung der Gesellschaft. Der §207 Abs. 1 Satz 1 UmwG widmet sich hingegen der Abfindung von Aktionären nacheiner Umwandlung der Gesellschaft.19 Die Vorschrift ermöglicht es der Gesellschaft,außenstehende Aktionäre bei Abschluss eines Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag sowie bei einer Eingliederung problemlos mit eigenen Aktien abfindenzu können.20 Außerdem ist die Gesellschaft dazu verpflichtet im Falle einer Umwandlung denjenigen Aktionären, die der Umwandlung widersprochen haben, den Erwerbder Aktien gegen eine angemessene Abfindung anzubieten. Somit wird den Aktionären die Möglichkeit gegeben im Zuge einer Verschmelzung, Spaltung oder einesFormwechsels ihre Beteiligung gegen eine Barabfindung aufzugeben.21

§ 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG: Erwerb eigener Aktien durch Kreditinstitute

Die Gesellschaft darf eigene Anteile erwerben, wenn sie ein Kreditinstitut, Finanzdienstleistungsinstitut oder Finanzunternehmen ist und der Aktienrückkauf aufgrundeines Beschlusses der Hauptversammlung zum Zwecke des Wertpapierhandels vorgenommen wird. Außerdem muss der Beschluss zum einen den Handelbestand dererworbenen Aktien am Ende jeden Tages auf 5% des Grundkapitals der Gesellschaftbegrenzen und zum anderen sind der niedrigste sowie der höchste Gegenwert festzulegen. Darüber hinaus darf die Ermächtigung höchstens fünf Jahre gelten.22

§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG: Zweckfreier Erwerb eigener Aktien aufgrund eines Hauptversammlungsbeschlusses

Durch das Inkrafttreten des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) wurde 1998 außerdem der § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG angefügt,welcher den Erwerb eigener Aktien auch ohne die Vorgabe eines bestimmten Zweckes erlaubt.

Allerdings ist auch diese Vorschrift an bestimmte Bedingungen geknüpft. Hiernachbedarf es eines Hauptversammlungsbeschlusses, welcher den Vorstand dazu er- mächtigt eigene Aktien zu erwerben.23 Der Inhalt des Beschlusses ist zum einen zwingend gesetzlich geregelt und kann zum anderen durch weitere Festlegungen derHauptversammlung zweckmäßig ergänzt werden. Der zwingende Inhalt des Beschlusses bezieht sich dabei auf den Erwerbspreis, das Erwerbsvolumen und dieDauer der Ermächtigung. Laut Gesetz muss sowohl der niedrigste als auch derhöchste Gegenwert, der zu erwerbenden Aktien festgelegt werden. Neben dem Erwerbspreis wird, wie bereits erwähnt, auch das Erwerbsvolumen festgelegt. Die zuerwerbenden Aktien der Gesellschaft dürfen hierbei den Anteil am Grundkapital inHöhe von 10% nicht überschreiten. Bei dieser Begrenzung handelt es sich im Falledes § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG um eine Art Bestandsgrenze, die mehrmals ausgeschöpft, jedoch nicht überschritten werden darf. Auch die Dauer der Ermächtigungwird vom Gesetzgeber beschränkt. Sie hat eine maximale Gültigkeit von fünf Jahrenund kann von der Hauptversammlung zwar verkürzt, jedoch nicht verlängert werden.Für den Fall, dass auf einer nachfolgenden Hauptversammlung eine neue Ermächtigung erteilt wird, muss die vorherige Ermächtigung aufgehoben werden.24 Der Zweckdes Rückkaufes zählt nicht zum Pflichtinhalt der entsprechenden Ermächtigung. Erist vom Vorstand zu bestimmen, wobei einzig und allein der Handel in eigenen Aktienals Zweck ausgeschlossen ist. Hiermit soll verhindert werden, dass der Vorstand miteigenen Aktien spekuliert und damit den Markt sowie den Kurs der eigenen Aktienmanipuliert bzw. massiv beeinflusst. Allerdings ist die Hauptversammlung dazu berechtigt, den Eigenerwerb auf bestimmte Zwecke zu begrenzen oder auch einen bestimmten Zweck vorzugeben. Der Vorstand muss sich beim Erwerb der eigenen Aktien dann an diese Zweckvorgabe halten.25 Beim Erwerb eigener Aktien gilt es nach§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 3 AktG außerdem das Gleichbehandlungsgebot gemäß § 53a AktG zu beachten. Dieses wird gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 4 AktG in jedem Falleingehalten, insofern der Aktienrückkauf über die Börse sattfindet. Des Weiteren bedarf es keiner weiteren Ermächtigung der Hauptversammlung an den Vorstand umdie zurückerworbenen Aktien einzuziehen.26

Ferner ermöglicht der § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG auch die erworbenen Aktien zur Bedienung von Aktienoptionen für Führungskräfte zu verwenden. Allerdings bedarf es hiergem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 4 ebenfalls einer Ermächtigung der Hauptversammlung, die den Vorstand hierzu bevollmächtigt. Hierbei sind gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 AktG spezielle Beschlussanforderungen zu beachten, um Kursmanipulationen durch das Management zu vermeiden.27

Alles in allem ist der Erwerb der eigenen Aktien durch den § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktGnicht mehr grundsätzlich verboten, sondern lediglich gewissen Einschränkungen unterworfen, weshalb er auch den Regelfall beim Erwerb eigener Aktien darstellt.28

1.2 Unbegrenzte Ausnahmen vom Erwerbsverbot

Den Regelungen des § 71 Abs. 1 Nr. 4 bis 6 AktG sind hingegen keinen weiteren Schranken unterworfen. Sie zählen somit zu den unbegrenzten Verbotsausnahmen und werden im Folgenden erläutert.29

§ 71 Abs. 1 Nr. 4 AktG: Unentgeltlicher Erwerb und Erwerb in Ausführung einer Einkaufskommission

Der Erwerb eigener Aktien ist zulässig wenn er unentgeltlich geschieht oder ein Kreditinstitut mit dem Erwerb eine Einkaufskommission ausführt.

Unter einem unentgeltlichen Erwerb eigener Aktien ist jeder Erwerb zu verstehen,der ohne Gegenleistung der Gesellschaft stattfindet. Dies kommt theoretisch im Falle eines Vermächtnisses oder einer Schenkung in Betracht, ist in der Praxis allerdings eher zu vernachlässigen. Eine Schenkung kommt bspw. allenfalls im Rahmeneiner Unternehmenssanierung vor. Beim unentgeltlichen Erwerb findet keine Einlagenrückgewähr im eigentlichen Sinne statt, da kein Gesellschaftsvermögen an dieAktionäre zurückfließt. Somit ist es nur folgerichtig, dass der unentgeltliche Erwerbzulässig ist.30

Gem. § 71 Abs. 1 Nr. 4 AktG ist neben dem unentgeltlichen Erwerb auch der Erwerbdurch eine Einkaufskommission zulässig, insofern es sich beim Kommissionär um einKreditinstitut handelt. Führt ein Kreditinstitut mit dem Erwerb eigener Aktien eine Einkaufskommission durch, findet gem. § 383 HGB regelmäßig ein Durchgangserwerbstatt. Da bei einem Durchgangserwerb für gewöhnlich lediglich ein vorrübergehenderKapitalabfluss sattfindet, liegt keine Gefährdung von Gläubiger und Aktionären vor, weshalb auch diese Vorschrift seine Rechtfertigung findet. Es ist allerdings zu beach- ten, dass der Ausgabebetrag der eigenen Aktien hierbei voll geleistet sein muss.31 32

§ 71 Abs. 1 Nr. 5 AktG: Erwerb im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge

Durch die Zulässigkeit des Erwerbs eigener Aktien im Wege der Gesamtrechtsnachfolge soll sichergestellt werden, dass die Gesamtrechtsnachfolge für den Fall, dass sie mit dem Erwerb eigener Aktien einhergeht, nicht gerade eben an dieser Tatsache scheitert. In der Praxis ist dieser indirekte Erwerb eigener Aktien häufig bei Fusionen und Unternehmensübernahmen der Fall.33

§ 71 Abs. 1 Nr. 6 AktG: Erwerb zum Zwecke der Aktieneinziehung

Des Weiteren ist der Erwerb eigener Aktien gestattet, insofern ein Beschluss der Hauptversammlung zur Einziehung dieser Aktien vorliegt und dieser gemäß den Vorschriften über die Herabsetzung des Grundkapitals erfolgt ist. Die Verbotsausnahme hat ihre Berechtigung, da die Vorschriften über die Herabsetzung des Grundkapitals bereits einen ausreichenden Schutz aller Beteiligten gewährleisten.34

Weitere Regelungen bezüglich des derivativen Erwerbs eigener Aktien, die unter anderem der Beschränkung möglicher Risiken dienen sollen, finden sich im Wesentlichen in den Vorschriften der § § 71-71 e AktG wieder.35

3. Verschiedene Rückkaufverfahren

Was die Abwicklung des Aktienrückkaufes betrifft, kann grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Verfahren unterschieden werden, die im Folgenden genauer erläutert werden sollen.

3.1 Rückkauf über die Börse

Der Rückkauf eigener Aktien über die Börse wird auch als sogenannter OffenmarktRückkauf (open market repurchase) bezeichnet und ist sowohl die einfachste Methode Aktien zurückzukaufen als auch die gebräuchlichste.36 37 Dies liegt zum einen in der rechtlichen Unbedenklichkeit und zum anderen in der Flexibilität dieses Verfah- rens begründet.

Der Rückkauf über die Börse gilt als rechtlich unbedenklich, da bei dieser Methodeder vom Aktiengesetz geforderte Gleichbehandlungsgrundsatz eingehalten wird.Diese Tatsache ergibt sich aus dem typischen Ablauf eines Rückkaufes über dieBörse. Für gewöhnlich tritt die Gesellschaft dabei als Käuferin am Aktienmarkt in Erscheinung, woraufhin „die Kauf- und Verkaufsangebote nach dem Meistausführungsprinzip vermittelt“38 werden. Dies bedeutet, dass sich Käufer und Verkäufernicht persönlich gegenüber stehen und somit die betreffende Aktiengesellschaft nichtdie Möglichkeit hat die Aktien von einem bestimmten Aktionär zurückzukaufen. Somitwird hier der vom Gesetz geforderte Gleichbehandlungsgrundsatz eingehalten. ImSinne des Gleichbehandlungsgrundsatzes ist neben der Anonymität beim Erwerb derAktien auch die Preisgestaltung beim Offenmarkt-Rückkauf. Dabei ist zu erwähnen,dass die Gesellschaft an der Börse regelmäßig zum aktuellen Börsenkurs kauft. Dasbedeutet, es wird keine Zahlung eines Zuschlags getätigt und es findet auch keinVermögenstransfer zu Ungunsten derjenigen Aktionäre statt, welche ihre Aktien nichtverkaufen.39

Wie bereits erwähnt ist neben dem rechtlichen Aspekt auch die Flexibilität bei derDurchführung des Aktienrückkaufs ein großer Vorteil beim Offenmarkt-Rückkauf.Denn die Gesellschaft unterliegt hier zum einen keiner Mitteilungspflicht und zumanderen ist sie auch nicht dazu verpflichtet, die von ihr angekündigte Anzahl eigenerAktien innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu erwerben. Die reine Ankündigungeines Aktienrückkaufprogrammes dient folglich vorerst lediglich dem Informationszweck der Gesellschaft und ist in diesem Sinne noch kein öffentliches Angebot derGesellschaft. Das Unternehmen ist also grundsätzlich nicht dazu verpflichtet seinerAnkündigung auch Folge zu leisten. Die Gesellschaft kann ihre Rückkäufe deshalbden aktuellen Marktverhältnissen entsprechend anpassen und somit über ihr Rückkaufprogramm im Hinblick auf Kaufvolumen und Kursniveau flexibel entscheiden undes im äußersten Fall sogar beenden. Da die gesamte Transaktion anonym über einen Broker stattfindet, hat die fehlende Mitteilungspflicht zudem den Vorteil für das Unternehmen, dass die Aktienrückkäufe bei Bedarf auch ohne großes Aufsehen und vom Kapitalmarkt kaum beobachtet durchgeführt werden können.

In diesem Zusammenhang ist jedoch auch ein Nachteil dieses Erwerbsverfahren zunennen. Die Tatsache, dass der Verkauf der Aktien für gewöhnlich anonym stattfindet und die Aktionäre auch aufgrund der fehlenden Mitteilungspflicht nicht erfahren,ob sie ihre Aktien an einen Dritten oder eben an die Gesellschaft verkaufen, bringtnämlich auch gewisse Gefahren für den Kapitalmarkt mit sich.40 Für die Öffentlichkeitist nicht mehr nachzuvollziehen, ob ein eventueller Kursanstieg einer Aktie aufgrunddes Anstiegs der allgemeinen Nachfrage oder aber aufgrund einer vom Unternehmen selbstgeschaffenen Nachfrage erfolgt ist. Dies kann dazu führen, dass die restlichen Marktteilnehmer falsche Rückschlüsse in Bezug auf den Wert des Unternehmens ziehen und somit die „Allokationseffizienz des Kapitalmarkts“41 gefährdet ist, dadie Marktteilnehmer durch den mehr oder weniger manipulierten Börsenkurs in ihremHandeln beeinflusst werden. Ein weiterer Nachteil dieser Methode ist, dass die Gesellschaft börsennotiert sein muss um auf sie zurückzugreifen. Außerdem sind demErwerb über die Börse bezüglich des Volumens Grenzen gesetzt. Hat die betreffendeAktie beispielsweise einen geringen Handelsumsatz pro Tag vorzuweisen, kann esunter Umständen relativ schwer werden die gewünschte Menge an Aktien zu erwerben.42 Deshalb entscheiden sich die Gesellschaften für diese Methode für gewöhnlich dann, wenn sie planen relativ kleine Mengen an Aktien zurückzukaufen. ImDurchschnitt handelt es sich hierbei um etwa 5% der ausgegebenen Aktien. DerRückkauf erstreckt sich dabei in der Regel über mehrere Monate, in manchen Fällensogar über mehrere Jahre hinweg.43 Der Erwerb über die Börse ist im übrigen nichtfür die Beeinflussung der Aktionärsstruktur geeignet, da wie bereits erwähnt beimErwerb über die Börse das Meistausführungsprinzip Verwendung findet und somitdie Auswahl eines gewünschten Verkäufers kaum umsetzbar ist. Auch um die Signalisierung einer Unterbewertung zu erreichen, ist dieses Verfahren eher weniger geeignet, weil der Rückkauf der Aktien nur zum aktuellen Aktienkurs getätigt werdenkann.44

3.2 Öffentliche Rückkaufangebote

Öffentliche Rückkaufangebote (Self Tender Offers) werden von der Gesellschaft für gewöhnlich nur im eng begrenzten zeitlichen Rahmen abgegeben. Sie sind besonders gut geeignet, um eine relativ hohe Anzahl eigener Aktien zu erwerben. Öffentliche Rückkaufangebote finden außerdem unter der Bedingung statt, dass alle Aktionäre gleichbehandelt werden und somit auch die gleichen Konditionen für den Verkauf ihrer Aktien erhalten. Es existieren drei verschieden Varianten dieser Erwerbsmethode, die im Folgenden erläutert werden sollen.45

3.2.1 Festpreisangebote an die Aktionäre

Beim Festpreisangebot (Fixed Price Tender Offer) wird den Aktionären der Gesellschaft angeboten eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einem festen Preis innerhalbeiner bestimmten Angebotsdauer an die Gesellschaft zu verkaufen. Der angebotenePreis liegt dabei stets über dem aktuellen Börsenkurs, um den Aktionären einen finanziellen Anreiz zu geben, die Aktien nicht zu einem anderen Zeitpunkt zu verkaufen. Entscheidet man sich also für diese Erwerbsmethode, ist im Gegensatz zumRückkauf über die Börse zwar regelmäßig eine Rückkaufprämie von Nöten, allerdings muss die Gesellschaft dafür nicht zwangsläufig börsennotiert sein. Des Weiteren muss beim Festpreisangebot kein hoher Handelsumsatz der Aktien bestehen umein großes Volumen der eigenen Aktien in kurzer Zeit zu erwerben. Das Erwerbsverfahren eignet sich zudem perfekt, um eine Unterbewertung zu signalisieren, da dieHöhe der Rückkaufprämie offenbart, welchen Kurs die Unternehmensleitung aufgrund ihres Insiderwissens für angemessen hält. Die richtige Höhe der Rückkaufprämie ist jedoch auch aus anderen Gründen von wichtiger Bedeutung. Wird dieRückkaufprämie zu niedrig angesetzt, besteht womöglich kein ausreichender finanzieller Anreiz für die Aktionäre die Aktien innerhalb der angesetzten Angebotsdauer zuverkaufen. Wird sie zu hoch angesetzt, könnte dies ein Überangebot an angedientenAktien zur Folge haben, da die Aktionäre eher daran interessiert sind die Rückkaufprämie zu realisieren, anstatt darauf zu warten, dass die Aktie eventuell irgendwannden signalisierten Kurs erreicht. Ein Überangebot hat dann wiederum zur Folge, dassdie Aktiengesellschaft repartieren muss, da sie nur eine bestimmte Anzahl an Aktienerwerben will und alle Aktionäre, wie bereits erwähnt, zu gleichen Bedingungen berücksichtigt werden sollen. Die Repartierung der Aktien erfolgt regelmäßig auf Pro-

Rata Basis, bei der die zu erwerbenden Aktien anteilsmäßig auf die Aktionäre aufge- teilt werden.46 Die Gesellschaft kann unter gewissen Umständen jedoch auch auf eine derartige Repartierung verzichten und die sog. first-come-first-serve Methode anwenden, bei der die Verkaufsangebote solange in zeitlich chronologischer Reihenfolge erfüllt werden, bis das Verkaufsvolumen erreicht wird.47

Die Tatsache, dass jeder Aktionär gleich behandelt werden soll, macht dieses Verfahren eher ungeeignet für die Abwehr einer feindlichen Übernahme. Da die Gefahrbesteht, dass diejenigen Aktionäre, die den Wert des Unternehmens eher niedrigeinschätzen und einem möglichen Übernahmeangebot nicht abgeneigt wären genauso viele Aktien wie andere Anteilseigner, die den Wert des Unternehmens höhereinschätzen verkaufen. Dies hat zur Folge, dass die Aktionärsstruktur gleich bleibtund damit auch die Gefahr einer feindlichen Übernahme sich nicht verringert.48

Außerdem führt der im Falle einer Überzeichnung zu hoch gewählte Erwerbspreis zueiner unnötigen Schmälerung des Gesellschaftsvermögens. Die Schmälerung kannhierbei als unnötig bezeichnet werden, da die Erzielung des angestrebten Erwerbsvolumens bei einer Überzeichnung für gewöhnlich auch mit einem niedrigeren Erwerbspreis möglich gewesen wäre. Darüber hinaus kann es bei einem Überangebotzu Enttäuschungen derjenigen Aktionäre kommen, die aufgrund der Repartierungnicht die gewünschte Menge an Aktien verkaufen konnten. Dies kann wiederum dasImage der Gesellschaft schädigen.49

3.2.2 Auktionierung der Rücknahmeangebote

Ein weiteres öffentliches Rückerwerbsverfahren stellt die Auktionierung derRücknahmeangebote (Dutch Auction Tender Offer) dar. Diese Methode wird auch alsHolländische Versteigerung oder Preisspannenangebot bezeichnet. Hierbei wird anders als beim Festpreisangebot eine bestimmte Preisspanne sowie ein fester Zeitraum von der Unternehmensleitung bestimmt, innerhalb derer die Aktionäre dem Unternehmen ein Verkaufsangebot ihrer Anteile unterbreiten können. Das Volumen derzu erwerbenden Aktien wird dabei ebenfalls von der Gesellschaft vorher festgelegt.Die Untergrenze der Preisspanne liegt dabei regelmäßig leicht über dem aktuellenBörsenkurs.

[...]


1 Vgl. Seifert, U. (2006) S. 26.

2 Vgl. § 57 Abs. 1 Satz 1 und 2 AktG.

3 Vgl. Bosse, C. (2002) S.52.

4 Vgl. Johannsen-Roth. T. (2001) S. 141.

5 Vgl. § 71 Abs. 1 Nr. 1 und § 71 Abs. 2 AktG.

6 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S. 78 f.

7 Vgl. Bosse, C. (2002) S. 57.

8 Vgl. Bosse, C. (2002) S. 57.

9 Vgl. http://www.melchers-law.com/anfechtungsklauseln.html

10 Vgl. Bosse, C. (2002) S. 57.

11 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S. 79.

12 Vgl. Seifert, U. (2006) S. 27.

13 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S. 175.

14 Vgl. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG.

15 Vgl. Johannsen-Roth, T. (2001) S. 153.

16 Vgl. Buchholz, R. (2012) S. 172 f.

17 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S. 80 f.

18 Vgl. http://www.hornbach- holding.com/investor/de/php/cont_investor_buyback_detail_01_700710.php

19 Vgl. § 71 Abs. 1 Nr. 3 AktG.

20 Vgl. Dogan, B. F. (2004) S. 133.

21 Vgl. Dogan, B. F. (2004) S. 134 f.

22 Vgl. § 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG.

23 Vgl. Westphal, F. (2004) S. 134.

24 Vgl. Bosse, C. (2002) S. 53 ff.

25 Vgl. Dogan, B. F. (2004) S. 141 f.

26 Vgl. § 72 Abs. 1 Nr. 8 AktG

27 Vgl. Dogan, B. F. (2004) S. 143 ff.

28 Vgl. Dogan, B. F. (2004) S. 139.

29 Vgl. Johannsen-Roth, T. (2001) S. 141.

30 Vgl. Johannsen-Roth. T. (2001) S. 162.

31 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S. 77.

32 Vgl. Dogan, B. F. (2004) S. 155.

33 Vgl. Dogan, B. F. (2004) S. 156.

34 Vgl. Johannsen-Roth, T. (2001) S. 163.

35 Vgl. Veller, M. (2009) S. 56.

36 Vgl. Westphal, F. (2004) S. 200.

37 Vg. Veller, M. (2008) S. 26.

38 Kitanoff, A. (2009) S. 37.

39 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S. 37.

40 Vgl. Johannsen-Roth, T. (2001) S. 14 f.

41 Kitanoff. A. (2009) S. 38.

42 Vgl Kitanoff, A. (2009) S. 38.

43 Vgl. Johannsen-Roth, T. (2004) S. 14 f.

44 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S. 38.

45 Vgl. Johannsen-Roth, T. (2001) S. 16

46 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S. 39.

47 Vgl. Hopt, K. J. (2007) S. 73.

48 Vgl. Kitanoff, A. (2009) S.39 f.

49 Vgl. Veller, M. (2009) S. 20.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten

Details

Titel
Aktienrückkäufe. Motive und Risiken
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
55
Katalognummer
V263930
ISBN (eBook)
9783656958437
ISBN (Buch)
9783656958444
Dateigröße
609 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aktienrückkäufe, Aktienrückkauf, Motive, Risiken, Aktien, Rückkauf
Arbeit zitieren
Pascal Schwab (Autor), 2012, Aktienrückkäufe. Motive und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263930

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