Vergleich von Softwareprodukten für ein Supplier Relationship Management (SRM)


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

32 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

1 Einleitung
1.1 Einordnung des Themas
1.2 Ziele
1.3 Abgrenzung

2 Grundlagen
2.1 Supplier Relationship Management
2.2 Arten der Lieferantenbeziehung
2.3 Kriterien

3 Vorgehensweise
3.1 Methode
3.2 Bewertungsmatrix

4 Softwarevergleich
4.1 Produkte
4.2 Anwendung am Beispiel
4.3 Bewertung und Ergebnis

5 Zusammenfassung
5.1 Fazit
5.2 Ausblick

6 Literaturverzeichnis

Anhang A - Bewertungstabellen

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Kurzfassung

Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist ein Projektabschlussbericht zum Thema „Vergleich von Softwareprodukten für ein Software für ein Supplier Relationship Management (SRM)“. Das Thema wurde als Prüfungsrelevante Hausarbeit im Modul Logistikmanagement im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Wilhelm Büchner Hochschule in Darmstadt gewählt. Das Arbeitspensum (Workload) dieser Prüfungsaufgabe wird von der Hochschule mit vier „Credit Points“ (CP) nach dem „European Credit Transfer and Accumulation System“ (ECTS) gewichtet.

Schlagworte: Hausarbeit, Typ-B Prüfung, Logistik, Logistikmanagement, SRM, Supplier Relationship Management, Lieferantenbeziehungen, Lieferanten, Warenbezug, Einkauf, Vergleich, Softwarelösung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Einordnung SRM

Abbildung 2: SRM Komponenten

Abbildung 3: Prozesse im Beschaffungsmanagement

Abbildung 4: Allgemeine Vorgehensweise

Abbildung 5: Definition Handelsbetrieb

Abbildung 6: Ergebnis des Softwarevergleichs

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gewichtungsfaktoren

Tabelle 2: Schematischer Aufbau der Bewertungsmatrix

Tabelle 3: Anforderungen eines Unternehmens am Beispiel

1 Einleitung

Die vorgestellte Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich verschiedenerSoftwarelösungen für ein Lieferantenbeziehungsmanagement (engl. SupplierRelationship Management oder kurz SRM). Die Beschaffungseinheiten undder Einkauf spielen eine zentrale Rolle in den Unternehmen. Die Änderungund Umstrukturierung der Wertschöpfungsprozesse in Unternehmen, durcheinen vermehrten Zukauf externer Waren und Dienstleistungen, welchedurch leistungsfähige Lieferanten gekennzeichnet ist, setzt ein strukturiertesund geordnetes Lieferantenbeziehungsmanagements voraus1. Oberstes Zielist es, die Wertschöpfungskette gesamthaft zu optimieren, um kosteneffektive Lösungen zu realisieren. Durch gezielte Vorgehensweise wirdgleichzeitig eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit erzielt, da Schwächenin der Zusammenarbeit identifiziert und minimiert sowie Stärken derLieferanten erkannt und genutzt werden können. Hierfür bietenunterschiedliche Softwareanbieter Lösungen an. Diese Arbeit soll einenBeitrag dazu leisten, anhand eines Softwarevergleichs, eine am Marktverfügbare Software für ein Lieferantenbeziehungsmanagement zuidentifizieren und auszuwählen.

1.1 Einordnung des Themas

Appelfeller und Buchholz definiert das Wertschöpfungsmanagement (engl. SCM; Supply Chain Management) wie folgt:

Das Management der gesamten Wertschöpfungskette wird häufig als Supply Chain Management bezeichnet und bezieht sich auf die strategische Planung und operative Abstimmung logistischer Aktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden.Hierbei konzentriert sich das Supply Chain Management auf den Materialund Informationsfluss.“2

In diesem Kontext bezieht sich das Supplier Relationship Management alsdas Management der Beziehungen zwischen einem Unternehmen und einemLieferanten. Auf der anderen Seite steht das Management der Beziehungenzwischen den Kunden. Dieses wird als Customer Relationship Management(CRM) bezeichnet und hat das Ziel die Kundenbeziehungen zu optimieren.SRM und CRM können somit als einen Teil des Wertschöpfungsmanagements verstanden werden. Die Nachfolgende Grafik zeigt diesenZusammenhang zwischen Supply Chain Management (SCM), SupplierRelationship Management (SRM) und Customer Relationship Management(CRM).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Einordnung SRM3

1.2 Ziele

Das allgemeine Ziel eines Supplier Relationship Management liegt im Aufbauund der Pflege von Lieferantenbeziehungen. SRM betrachtet alleEntscheidungen bezüglich der gesamten Lieferantenbeziehungen in einemUnternehmen über sämtliche Geschäftsbereiche hinweg, die zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil führen. Die gesamte Wertschöpfungskette wird betrachtet vom Lieferanten bis zum Endkunden. Das Supplier Realationship Management betrachtet die Wertschöpfung zwischen Unternehmen und Lieferant. Die Übergeordneten Ziele des Supplier Relation Management sind dabei zusammengefasst4:

- Optimierung der Beziehung zu allen Lieferanten
- Optimierung der Beschaffungsprozesse
- Reduzierung der Einstandspreise
- Verbesserung der Prozessqualität
- Verbesserung der Beschaffungsdurchlaufzeiten
- Verbesserung der Transparenz im Beschaffungswesen

Ziel dieser Arbeit ist eine Methode zu entwickeln, um eine Software zur Unterstützung von einem Lieferantenbeziehungsmanagement auszuwählen. Der Schwerpunkt liegt dabei bei mittelständischen und großen Unternehmen. Diese Methode soll an einem konkreten Fallbeispiel anhand eines mittelständischen Unternehmens angewendet werden.

1.3 Abgrenzung

Um ein Softwaresystem für ein Lieferantenbeziehungsmanagement optimal nutzen zu können, gehören nach Appelfeller und Buchholz weitere Systeme dazu. Im Einzelnen sind dies folgende Komponenten:

- Enterprise Resource Planning System (ERP)
- Dokument Management-System (DMS)
- Data Warehouse-System (DWH)
- Intranet- und Extranet-Portalsystem
-Workflow- und Stammdatensystem

Das nachfolgende Schaubild5 zeigt diesen Zusammenhang:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: SRM Komponenten

Quelle: Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 16

In dieser Hausarbeit werden jedoch nur Softwaresysteme für ein SRMgegenübergestellt. Insbesondere unter der Betrachtung der strategischenund operativen Eigenschalten. Die strategischen Eigenschaften umfassen6:

- e-Auction
- Spend-Analyse
- Contract Management
- Supplier Management
- Commodity Management

Die operativen Eigenschaften umfassen7:

- Desktop Purchasing System
- Supplier Self Service
- E-Collaboration
- Supplier Self Service

Andere Systeme sowie Eigenschaften sind nicht Bestsandteil dieser Arbeit.

2 Grundlagen

In diesem Kapitel wird auf den Begriff des Supplier RelationshipManagement und dessen Bedeutung genauer eingegangen. Dabei soll derZusammengang zwischen anderen Begriffen eingegangen werden. Die amSRM beteiligten Prozesse sowie die Arten der Lieferantenbeziehung werdendargestellt. Zudem werden die Kriterien die für den Softwarevergleichgezeigt.

2.1 Supplier Relationship Management

Nach Buchholz und Appelfeller basiert das Supplier Realtionship Management auf drei Strategieebenen8. Nachfolgendes Diagramm zeigt diese Strategieebenen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Prozesse im Beschaffungsmanagement

Quelle: Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 8

Die erste Ebene beinhaltet den operativen Beschaffungsprozess. Dieserbeschäftigt sich mit der Bedarfsermittlung sowie dem Bestellvorgang und dessen Abwicklung. Die zweite Ebene beinhaltet den strategischen Beschaffungs-prozess auf Materialgruppenebene. Dieser beschäftigt sich mit der Vorbereitung, Anbahnung und Vereinbarungen für die Beschaffung von Materialien. Die oberste Ebene beinhaltet die Beschaffungsgesamtstrategie. Die Gesamtstrategie legt die Beschaffungsziele, die strategische Analyse und Formulierung sowie deren Implementierung fest.

2.2 Arten der Lieferantenbeziehung

Die Lieferantenbeziehung ist die Art und Weise wie Unternehmen und Lieferanten zusammenarbeiten9.

- Eng bis weit
- Vertrauensvoll bis skeptisch
- Partnerschaftlich bis gegeneinander
- Kurzfristig bis langfristig
- Effizient bis ineffizient
- Direkt bis indirekt
- Papierbasiert bis elektronisch

2.3 Kriterien

Nach Appelfeller und Buchholz lassen sich die Kriterien, anhand denen verschiedene SRM-Softwareprodukte verglichen werden können, in drei Ebenen-Kategorien Strategie, Operative und Technik einteilen10. Die strategische Ebene fasst Bewertungseigenschaften zur Unterstützung der strategischen Prozesse zusammen:

E-Auction

Mit E-Auctions lassen sich über das Internet Preisverhandlungen parallel mit einer Vielzahl von Bietern führen.

[...]


1 Vgl. Hartmann, 2013

2 Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 6

3 Eigene Darstellung

4 Krieger, 2013

5 Vgl. Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 16

6 Vgl. Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 19-20

7 Vgl. Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 21-22

8 Vgl. Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 8

9 Vgl. Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 10

10 Vgl. Appelfeller & Buchholz, 2011, S. 19-22

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Vergleich von Softwareprodukten für ein Supplier Relationship Management (SRM)
Hochschule
Wilhelm Büchner Hochschule Private Fernhochschule Darmstadt  (Informatik)
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
32
Katalognummer
V263943
ISBN (eBook)
9783656532484
ISBN (Buch)
9783656533139
Dateigröße
848 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logistik, Logistikmanagement, SRM, Supplier Relationship Management, Lieferantenbeziehungen, Lieferanten, Warenbezug, Einkauf, Vergleich, Softwarelösung
Arbeit zitieren
Dipl.-Inform. (FH) Tobias Landstorfer (Autor), 2013, Vergleich von Softwareprodukten für ein Supplier Relationship Management (SRM), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263943

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