Das Essay bietet einen kurzen Abriss von der Entstehung des Christentums bis zur Staatsreligion. Aufgrund der einfachen Darstellung ist dieses Essay besonders für Studienanfänger geeignet.
Inhaltsverzeichnis
1. Von den ersten Gemeinden zur Staatsreligion
1.1 Ein (sehr) kurzer Abriss über die ersten Jahrhunderte des Christentums
1.2 Exkurs: Judenchristen und Heidenchristen
Zielsetzung & Themen
Das vorliegende Essay bietet eine komprimierte wissenschaftliche Übersicht zur Ausbreitung des Christentums in den ersten Jahrhunderten bis hin zu seiner Etablierung als römische Staatsreligion, wobei soziologische Daten und historische Rahmenbedingungen analysiert werden.
- Anfänge und soziologische Faktoren der christlichen Mission
- Geographische Ausbreitung und demografische Entwicklung
- Einfluss von Religio licita und staatlicher Verfolgung
- Spannungsfeld zwischen Judenchristen und Heidenchristen
- Konstantinische Wende und der Weg zur Staatsreligion
Auszug aus dem Buch
Von den ersten Gemeinden zur Staatsreligion
Das folgende Essay orientiert sich am Aufbau an BROX´ Kapitel Geschichte von Mission und Bekehrung (vgl. BROX 2008: 27-41): Zunächst wird auf Anfang und Anlass der Ausbreitung eingegangen, dem folgt eine geographische Umschreibung der Ausbreitung, welche mit soziologischen Daten zur Mission ergänzt wird. Daran anschließend wird auf günstige und ungünstige Bedingungen der Mission eingegangen. Ergänzend zu BROX wird dieses Essay abschließend mit einem kurzen Abriss zur Erhebung des Christentums als Staatsreligion im Römischen Reich abgeschlossen.
Nach BROX war der Anlass zur Ausbreitung der Glaube an Christus als alleinige Heilschance der Menschen (vgl. BROX: 27).
Die ersten gegründeten Gemeinden wurden zum einen von Aposteln, d.h. ehemaligen Jüngern Jesu, und zum anderen von heute unbekannten Einzelmissionaren gegründet. Die erste Gemeinde („Urgemeinde“) entstand in Jerusalem und wurde von den Judenchristen Petrus, Johannes und Jakobus, einem Bruder Jesu, geleitet.
Diese sehr kleine Gemeinde bestand aus Juden aus Palästina (aramäischsprachig) und Juden aus der Diaspora (griechischsprachig). Aufgrund von u.a. theologischen Fragestellungen zur Bedeutung des Tempels kam es früh zu ersten Zerwürfnissen, bei denen neben anderen auch Jakobus getötet wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
Von den ersten Gemeinden zur Staatsreligion: Das Kapitel erläutert die Entstehung der Urgemeinde in Jerusalem, die Rolle der Apostel und die frühen soziologischen sowie geographischen Ausbreitungsmuster der christlichen Mission.
Exkurs: Judenchristen und Heidenchristen: Dieser Abschnitt differenziert zwischen den jüdisch geprägten Anfängen und der zunehmenden Bedeutung der Heidenmission, die maßgeblich zur Entwicklung des Christentums als eigenständige Religion beitrug.
Schlüsselwörter
Christentum, Mission, Urgemeinde, Heidenchristen, Judenchristen, Römische Reich, Religio licita, Konstantin der Große, Staatsreligion, Kirchengeschichte, Apostel, Pax Romana, Theodosius, Weltmission, Religionsgeschichte
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Essay grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen kompakten Überblick über die historische Entwicklung des Christentums von den Anfängen bis zur Anerkennung als offizielle Staatsreligion im Römischen Reich.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Fokus stehen die Ausbreitungsgeschichte, soziologische Aspekte der frühen Gemeinden, die Bedingungen der Mission unter römischer Herrschaft sowie die Abgrenzung zum Judentum.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, auf Basis etablierter kirchengeschichtlicher Forschung die dynamische Ausbreitung des Christentums und die Gründe für seinen Erfolg trotz zeitweiliger Verfolgung nachvollziehbar darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse und Synthese wissenschaftlicher Standardwerke zur Kirchengeschichte, um einen strukturierten historischen Abriss zu erstellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der chronologischen Ausbreitung, den demografischen Schätzungen zur Anzahl der Christen, den günstigen und ungünstigen Rahmenbedingungen sowie den kaiserlichen Edikten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Kirchengeschichte, Mission, Judenchristentum, Heidenchristentum und die konstantinische Wende.
Welche Rolle spielte die Pax Romana bei der Verbreitung?
Die Pax Romana bot durch Stabilität, einheitliche kulturelle Strukturen und eine weit verbreitete Sprache günstige Rahmenbedingungen für die Arbeit der Missionare.
War das Christentum bereits unter Konstantin Staatsreligion?
Nein, dies ist ein häufiges Missverständnis. Konstantin verfolgte lediglich eine christenfreundliche Politik; zur Staatsreligion wurde das Christentum erst im Jahr 380 unter Kaiser Theodosius.
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- Anonym (Author), 2013, Das Christentum: Von den ersten Gemeinden zur Staatsreligion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264068