Bei dem vorliegenden Praktikumsbericht handelt es sich um einen Pflichtbericht, den ich im Rahmen meines Studiums an der Hochschule der Medien in Stuttgart über mein Pflichtpraktikum schreiben musste. Dieses absolvierte ich in Berlin in der Film-/Fernsehbranche.
Der erste Teil beschäftigt sich mit der Theorie, der zweite mit den praktischen Tätigkeiten. Somit bietet der Bericht eine umfassende inhaltliche Vorlage für ähnliche Berichte.
Inhaltsverzeichnis
1 Theorieteil
1.1 Beschreibung und Kennzahlen der Branche
1.2 Wertschöpfungsprozess der Filmwirtschaft
1.3 Projektorganisation von Filmproduktionen
1.3.1 Projekt-Entstehung
1.3.2 Projekt-Definition
1.3.3 Projekt-Start
1.3.4 Projekt-Planung
1.3.5 Projekt-Durchführung
1.3.6 Projekt-Abschluss
1.3.7 Projekt-Kalkulation
1.4 [Unternehmen_1] GmbH
1.4.1 Einordnung in die Branche
1.4.2 Die Kooperation von [Unternehmen_1]
1.4.3 Unternehmensstruktur
1.5 [Unternehmen_2] GmbH
1.5.1 Einordnung in die Branche
1.5.2 Die [Unternehmen_2] Gruppe
1.5.3 Unternehmensstruktur
1.5.4 Produktionsabläufe bei [Unternehmen_2]
2 Praxisteil
2.1 Bewerbungsphase und Ablauf des Praktikums
2.2 Aufgaben bei [Unternehmen_1]
2.3 Aufgaben bei [Unternehmen_2]
2.3.1 Disposition
2.3.2 Finanzen und Buchhaltung
2.3.3 Personal
2.3.4 Akquise
2.3.5 Allgemeine Assistenz der Geschäftsführung
3 Persönliche Reflektion
Zielsetzung & Themen
Der Bericht dokumentiert das Praxissemester der Autorin in zwei Unternehmen der Medienwirtschaft. Das Ziel besteht darin, theoretisches Wissen aus dem Studium über Filmproduktion und Projektmanagement mit den in der Praxis gesammelten Erfahrungen zu verknüpfen, die operativen Abläufe in Produktionsunternehmen zu analysieren und die eigene berufliche Rolle kritisch zu reflektieren.
- Struktur und Charakteristika der Kultur- und Kreativwirtschaft
- Phasenmodelle und Projektorganisation bei Filmproduktionen
- Operative Aufgaben in der Disposition und Produktionsassistenz
- Finanzielle Prozesse, Buchhaltung und Personalverwaltung im Medienbetrieb
- Strategien zur Kundenakquise und operativen Prozessoptimierung
Auszug aus dem Buch
1.3.1 Projekt-Entstehung
Bestandteil der ersten Phase ist vor allem die Filmidee. Durch interne oder externe Auftraggeber wird das Projekt ausgelöst. Wenn bspw. ein Rundfunksender einer Filmproduktionsgesellschaft den Auftrag für einen Fernsehfilm erteilt, handelt es sich um eine Fremdproduktion. Ebenso können die Aufträge über Ausschreibungen vergeben werden, was sehr typisch für den Werbe- und Kommunikationsbereich ist. Kommt der Auftrag aus den eigenen Reihen, handelt es sich um eine Eigenproduktion.
Die vorangegangene Idee wird mittels Exposé und Treatment präzisiert. Das Exposé ist eine kurze Darstellung der Idee. Es umfasst i. d. R. nicht mehr als 2 bis 3 Seiten. Bereits hier werden räumliche und zeitliche Positionierungen der Handlung und die Akteure deutlich. Somit kann bereits ein grober zeitlicher und finanzieller Aufwand eingeschätzt werden. Das Treatment konkretisiert die Idee in ca. 20 bis 40 Seiten und stellt sie so detailliert vor, dass man den Film bereits vor seinem inneren Auge sehen kann.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, zu klären, wer das Projekt realisieren soll, sofern die Idee nicht bereits von einem Produzenten stammt. Nicht jeder Produzent bringt automatisch die Fähigkeiten mit sich, komplizierte innovative Filmprojekte mit hohem technischen Einsatz in der Produktion und Nachbearbeitung zu managen. Hier spielen vor allem Erfahrungswerte und bisherige geschäftliche Beziehungen aus der Vergangenheit eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Realisators.
Die Entstehungsphase schließt mit der Entscheidung der Weiterverfolgung der Projekt-Idee ab. Im Falle eines Fernsehfilms nimmt der Sender das Projekt in die Produktionsplanung auf, wo Budget, Länge, Genre und Sendeplatz festgelegt werden. Zudem wird eine Produktionsnummer zugeordnet. Im Falle einer Kinofilm-Produktion ist die Entwicklung eines Drehbuches der nächste Schritt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Theorieteil: Beschreibt die ökonomische Einordnung der Branche und erläutert die verschiedenen Phasen und Kalkulationsmethoden innerhalb der Projektorganisation von Filmproduktionen.
2 Praxisteil: Dokumentiert die konkreten operativen Tätigkeiten der Autorin in den Bereichen Disposition, Buchhaltung, Personalmanagement und Kundenakquise bei den beiden Praktikumsbetrieben.
3 Persönliche Reflektion: Reflektiert die gewonnenen Erfahrungen, die organisatorischen Herausforderungen der Unternehmen und die persönlichen Erkenntnisse für die zukünftige Karriereplanung.
Schlüsselwörter
Praxissemester, Medienwirtschaft, Filmproduktion, Projektmanagement, Kultur- und Kreativwirtschaft, Disposition, Filmwirtschaft, Produktionsorganisation, Projekt-Kalkulation, Unternehmensstruktur, Kundenakquise, Personalverwaltung, Medienproduktion, Projekt-Controlling, Berufspraxis.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht behandelt das absolvierte Praxissemester der Autorin bei zwei Medienunternehmen und verknüpft wissenschaftliche Aspekte der Filmproduktion mit den täglichen operativen Abläufen in der Praxis.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind die Branchendefinition der Kultur- und Kreativwirtschaft, die Organisation von Filmprojekten, betriebswirtschaftliche Prozesse in kleinen Filmproduktionsfirmen sowie die praktische Arbeit in Disposition und Assistenz.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Darstellung und Analyse der im Praktikum erlernten Abläufe sowie die kritische Gegenüberstellung von theoretischen Managementmodellen mit der tatsächlichen Unternehmensrealität.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Branchenstandards und Projektmanagementkonzepten, ergänzt durch die reflektierende Darstellung der betrieblichen Praxis der Autorin.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Filmwirtschaft und Projektorganisation dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Aufgabenbereiche bei den beteiligten Firmen [Unternehmen_1] und [Unternehmen_2].
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Filmproduktion, Projektmanagement, Medienwirtschaft, Disposition und Unternehmenspraxis.
Welche Herausforderungen bei der Akquise werden im Bericht genannt?
Die Autorin thematisiert Schwierigkeiten bei der Neukundengewinnung, die Problematik der Doppelbelastung durch die Geschäftsführung und die Notwendigkeit, professionelle Kooperationen mit Agenturen aufzubauen.
Wie bewertet die Autorin die finanzielle Situation der Unternehmen?
Sie beschreibt die hohe Abhängigkeit von Hauptkunden, Liquiditätsprobleme durch verspätete Zahlungen der Kreditoren sowie die Problematik des Fehlens von finanziellen Rücklagen in jungen Unternehmen.
- Arbeit zitieren
- Victoria Götz (Autor:in), 2011, Praktikum in der Kreativwirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264299