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Die U.S.-Politik in Subsahara-Afrika aus einem geschichtlichen Blickwinkel

Was charakterisiert die Entwicklung der U.S.-Politik in Subsahara-Afrika?

Titel: Die U.S.-Politik in Subsahara-Afrika aus einem geschichtlichen Blickwinkel

Bachelorarbeit , 2013 , 39 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jan Schmieder (Autor:in)

Politik - Region: Afrika
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit handelt von der U.S.-Politik in Subsahara-Afrika und wird in drei Teile untergliedert. Zunächst wird die Politik vor dem Kalten Krieg erläutert. Abgesehen von der Gründung Liberias waren diesbezüglich keine Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent zu erkennen.

Im Laufe des Kalten Krieges gewann Subsahara-Afrika erstmals an Bedeutung. Im Konflikt mit der Sowjetunion versuchten beide Länder, die unabhängigen Staaten durch wirtschaftliche und militärische Hilfszahlungen zu unterstützen. Resultat war die Erweiterung des Einflussgebietes der jeweiligen Supermacht.

Die U.S.-Politik in Subsahara-Afrika änderte sich mit dem Ende des Kalten Krieges. Durch die Auflösung der Sowjetunion hatten die USA keinen Verlust an Einflussgebiet mehr zu befürchten. Dementsprechend passiv war die Außenpolitik Anfang der 90er-Jahre. Ab Mitte der 90er-Jahre rückte Subsahara-Afrika jedoch wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit. Das wiedergewonnene Interesse lässt sich anhand eines Wortes beschreiben – Öl. Dabei spielt die Region am Golf von Guinea eine bedeutende Rolle. Vor allem Nigeria gewinnt als U.S.-Öllieferant zunehmend an Bedeutung. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist auch die Terrorbekämpfung Teil der U.S.-Subsahara-Afrika-Politik. Länder wie Nigeria, Sudan, Somalia, Kenia und Mali stehen im Verdacht, militant-islamistische Organisationen zu unterstützten.

Das Hauptaugenmerk der U.S.-Politik in Subsahara-Afrika während des Kalten Krieges lag somit auf der strategischen Erschließung des Kontinents. Das aktuelle Interesse umfasst hingegen vor allem die Ölförderung und den Kampf gegen Terrorismus.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. US-Politik vor dem Kalten Krieg

3. U.S.-Politik während dem Kalten Krieg

3.1 1947 – 1969

3.2 1970 – 1979

3.3 1980 – 1989

4. US-Politik nach dem Kalten Krieg

4.1 1990 - 1995

4.2 1996 – heute

4.2.1 African Crisis Response Initiative (ACRI/ACOTA)

4.2.2 African Growth and Opportunity Act (AGOA)

4.2.3 Terrorbekämpfung

4.2.4 Entwicklungshilfe

4.2.5 AIDS/HIV-Bekämpfung

5. Was charakterisiert die Entwicklung der U.S.-Politik in Subsahara-Afrika?

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der U.S.-Außenpolitik gegenüber der Region Subsahara-Afrika, wobei die zentralen Beweggründe von der strategischen Erschließung im Kalten Krieg bis hin zu aktuellen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen nachgezeichnet werden.

  • Die sicherheitspolitische Ausrichtung während des Kalten Krieges im Kontext des Ost-West-Konflikts.
  • Die Bedeutung von Rohstoffimporten, insbesondere Erdöl, für die heutige U.S.-Afrikapolitik.
  • Die Rolle der U.S.-amerikanischen Entwicklungshilfe und Demokratieförderung als Instrumente der Außenpolitik.
  • Die sicherheitspolitischen Maßnahmen der USA zur Terrorbekämpfung in Subsahara-Afrika seit dem 11. September 2001.

Auszug aus dem Buch

3. U.S.-Politik während dem Kalten Krieg

Im Verlauf des Kalten Krieges erlangten viele afrikanische Länder die Unabhängigkeit. Durch den Rückzug der europäischen Kolonialmächte aus Subsahara-Afrika wurden die Länder nach dem Zweiten Weltkrieg eigenständig. Sowohl die USA als auch die Sowjetunion versuchten dabei, diese Länder zu unterstützen. Ziel der beiden Supermächte war es, den eigenen Einfluss in Subsahara-Afrika auszubauen. Schwab beschreibt das Vorgehen der USA wie folgt:

„Die USA füllte das Vakuum der abgezogenen Kolonialmächte als einzige westliche Supermacht, um die Verbreitung von Kommunismus und radikalem Nationalismus zu verhindern,….“ (Schwab, 2001, S. 21)

Im Jahr 1948 wurden die USA im Zuge des Kalten Krieges erstmals in Subsahara-Afrika aktiv. Eine Vereinbarung mit dem west-afrikanischen Land Äthiopien garantierte den USA die uneingeschränkte Benutzung von Militäreinrichtungen im benachbarten Eritrea. Dabei unterstützen die USA Äthiopien bei der Herrschaft über Eritrea, um sich militärisch in der Region zu etablieren. 1959 gab es allerdings erstmals politische Spannungen zwischen den beiden Ländern. Grund hierfür waren sowjetische Kredite für Äthiopien im Wert von $ 110 Millionen. Um den Einfluss zu wahren lieferten die USA Kampflugzeuge und trainierten 40.000 Soldaten der äthiopischen Armee.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Fragestellung und den Fokus der Arbeit auf die U.S.-Politik in Subsahara-Afrika unter Berücksichtigung verschiedener historischer Phasen.

2. US-Politik vor dem Kalten Krieg: Dieses Kapitel zeigt, dass das Interesse der USA an der Region vor dem Kalten Krieg minimal war und sich primär auf die Gründung Liberias als Geste der Wiedergutmachung für die Sklaverei beschränkte.

3. U.S.-Politik während dem Kalten Krieg: Hier wird der strategische Wettbewerb mit der Sowjetunion analysiert, der die USA dazu veranlasste, Einfluss durch wirtschaftliche und militärische Hilfszahlungen in Subsahara-Afrika aufzubauen.

4. US-Politik nach dem Kalten Krieg: Dieses Kapitel untersucht die Neuausrichtung der U.S.-Politik, die sich nach dem Wegfall der sowjetischen Bedrohung verstärkt auf Ölinteressen und die Terrorbekämpfung konzentriert.

5. Was charakterisiert die Entwicklung der U.S.-Politik in Subsahara-Afrika?: Das Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und stellt den Wandel der Schwerpunkte von einer ideologisch geprägten Strategie hin zu ressourcenorientierten Interessen fest.

6. Ausblick: Der Ausblick thematisiert das zunehmende Engagement Chinas in der Region und prognostiziert eine anhaltende Bedeutung von Öl und Sicherheitsthemen für die zukünftige U.S.-Politik.

Schlüsselwörter

U.S.-Außenpolitik, Subsahara-Afrika, Kalter Krieg, Sowjetunion, Entwicklungshilfe, Terrorbekämpfung, Öl-Importe, AGOA, Demokratisierung, Militärhilfe, Geopolitik, Strategische Interessen, Afrika, Außenpolitik, Rohstoffe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und die wechselnden Schwerpunkte der U.S.-Politik gegenüber der Region Subsahara-Afrika.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit deckt die Politik vor, während und nach dem Kalten Krieg ab, mit einem Fokus auf wirtschaftliche Interessen (Öl), Sicherheitspolitik (Terrorismus) und Entwicklungshilfe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu charakterisieren, wie und warum sich die Interessen der USA in Subsahara-Afrika über die Jahrzehnte hinweg gewandelt haben.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Der Autor stützt sich auf eine umfassende Auswertung und Erschließung der bestehenden wissenschaftlichen Literatur zu den U.S.-Außenbeziehungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Phasen: Von der Zeit vor dem Kalten Krieg, über die strategische Konkurrenz mit der Sowjetunion, bis hin zur Ära nach 1990 mit Fokus auf den African Growth and Opportunity Act und die Terrorbekämpfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen U.S.-Außenpolitik, Subsahara-Afrika, strategische Interessen, Rohstoffversorgung und Terrorbekämpfung.

Warum war die U.S.-Politik vor dem Kalten Krieg kaum existent?

Da die USA keine Kolonialmacht in Afrika waren, gab es weder wirtschaftliche noch strategische Anreize für ein Engagement, abgesehen von humanitären Aspekten wie der Gründung Liberias.

Wie veränderte der Kalte Krieg die U.S.-Haltung zur Region?

Die Region wurde zum Schauplatz des Systemkonflikts; die USA nutzten Hilfszahlungen als Instrument, um den kommunistischen Einfluss der Sowjetunion zu begrenzen.

Welche Rolle spielt Erdöl in der modernen U.S.-Afrikapolitik?

Öl ist heute ein zentraler Faktor; die USA haben ein hohes Interesse an stabilen Lieferbeziehungen aus der Region, was ihre politischen Prioritäten und Investitionen maßgeblich steuert.

Warum wurde die Terrorbekämpfung ein zentraler Bestandteil nach 2001?

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 begannen die USA, Subsahara-Afrika als potenzielle Sicherheitsbedrohung wahrzunehmen, was zu Initiativen wie dem Aufbau der Combined Joint Task Force – Horn of Africa führte.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die U.S.-Politik in Subsahara-Afrika aus einem geschichtlichen Blickwinkel
Untertitel
Was charakterisiert die Entwicklung der U.S.-Politik in Subsahara-Afrika?
Hochschule
Fachhochschule Kufstein Tirol
Note
2,0
Autor
Jan Schmieder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
39
Katalognummer
V264330
ISBN (eBook)
9783656576600
Sprache
Deutsch
Schlagworte
subsahara-afrika blickwinkel entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Schmieder (Autor:in), 2013, Die U.S.-Politik in Subsahara-Afrika aus einem geschichtlichen Blickwinkel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264330
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Leseprobe aus  39  Seiten
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