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Umfassende Elternarbeit in der Schule: Gelingensfaktoren und Schwierigkeiten

Titel: Umfassende Elternarbeit in der Schule: Gelingensfaktoren und Schwierigkeiten

Hausarbeit , 2013 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lea Stemmer (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Mir war es am liebsten, wenn meine Mutter am Elternabend verhindert war.“
Diese Aussage hört man immer wieder von ehemaligen Schülern. Aber eigentlich ist ein Elternabend nicht dazu da, den Kindern Angst zumachen, sondern im Gegenteil: an so einem Abend werden wichtige Themen besprochen und Informationen ausgetauscht, die produktiv für das Kind sind. Doch das Problem ist, dass die Kinder häufig nicht mit einbezogen werden und nicht wissen, was an einem Elternabend geschieht und besprochen wird. Viele Schüler denken, dass der Lehrer den Schüler bei den Erziehungsberechtigten anschwärzt und sie deswegen Ärger bekommen . Genau das soll durch eine erfolgreiche Elternarbeit verhindert werden. Allerdings soll nicht nur die Kooperation zwischen Eltern und Lehrer stimmig sein, sondern auch zwischen Schüler und Lehrer, sowie Schüler und Eltern, denn es geht ja um das Wohl des Kindes.
Um dies zu gewährleisten, bedarf es jedoch eines Entgegenkommens beider Seiten: die der Eltern und die der Lehrer. An dem Begriff „Erziehung“ kann man dieses Miteinander erkennen: Denn darin steckt das Wort „ziehen“. im Idealfall ist es das Ziel der Elternarbeit, das beide Parteien in dieselbe Richtung ziehen. Das Kind erfährt dadurch einen eindeutigen Weg, den es gehen soll um das gemeinsame Ziel zügig und erfolgreich zu meistern. Wie dieses gemeinsame Erziehen gelingen kann und welche Faktoren es unterdrücken wird in dieser Hausarbeit geklärt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Elternarbeit

2.1 Ziele von Elternarbeit

2.2 Bedeutung der Elternarbeit

2.3 Rechtliches

2.4 Mögliche Formen der Elternarbeit und ihre Vor- und Nachteile

2.5 Elternarbeit im Anfangsunterricht

2.6 Gelingensfaktoren

2.7 Misslingende Elternarbeit

2.8 Lohnt sich der Aufwand?

3 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen Elternhaus und Schule mit dem Ziel, Gelingensfaktoren für eine effektive Zusammenarbeit zu identifizieren sowie häufige Schwierigkeiten und Konfliktpotenziale aufzuzeigen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie eine partnerschaftliche Kooperation im Sinne des Kindeswohls gestaltet werden kann.

  • Historischer Wandel und Bedeutung der Elternarbeit
  • Rechtliche Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Kategorisierung von Kommunikationsformen und Kontaktmöglichkeiten
  • Herausforderungen der Elternarbeit im Anfangsunterricht
  • Faktoren für das Gelingen sowie Ursachen für das Misslingen der Kooperation

Auszug aus dem Buch

2.6 Gelingensfaktoren

Elternarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften wird oft mit Ängsten, Missverständnissen oder Schwierigkeiten verbunden. Folgend ist auf beiden Seiten oft wenig Motivation zu einem gemeinsamen Treffen zu sehen, obwohl es eigentlich vielmehr um das Wohl des Kindes geht, als um das Mögen oder Nicht-mögen der Lehrkraft oder der Eltern. Viele Erziehungsberechtigte kritisieren daraufhin die Lehrkraft und fühlen sich in ihren Erziehungsaufgaben alleine gelassen. Um solche Situationen zu vermeiden ist es wichtig, dass beide Parteien an einem Strang ziehen, um für das Kind das best möglischste zu erreichen. Erst dann ist es möglich, eine langfristige und gute Partnerschaft zwischen Schule und Elternhaus zu realisieren. Folgende Faktoren sind unabdingbar für das Gelingen einer Elternarbeit:

a) Einfühlungsvermögen

Ein häufiges Problem ist, dass Eltern und Lehrer zwar oft gemeinsame Interessen verfolgen wollen, wie beispielsweise einen Schulabschluss, jedoch haben beide unterschiedliche Erwartungen und Ansichten dem Kind dieses Ziel zu ermöglichen. Beider fordern und erwarten von der andren Seite Unterstützung, aber auch Verständnis für die Situation. Hierbei ist wichtig, dass die Lehrkraft beispielsweise ein Problem nicht nur aus ihrer professionellen Sicht sieht und den Eltern Tipps zum richtigen Handeln gibt, sondern dass sie sich in die Situation des Schülers, bzw. der Eltern zunächst hineinversetzt, um das Problem aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die oft spannungsgeladene Wahrnehmung von Elternabenden durch Schüler sowie die Notwendigkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes.

2 Elternarbeit: Dieses Kapitel widmet sich dem Wandel des Begriffs Elternarbeit und analysiert verschiedene Definitionen im historischen Kontext.

2.1 Ziele von Elternarbeit: Die Ziele umfassen die gegenseitige Unterstützung, Vertrauensbildung, Konfliktvermeidung und ein verbessertes Verständnis für die Entwicklung des Kindes.

2.2 Bedeutung der Elternarbeit: Hier werden die unterschiedlichen Motive von Lehrern und Eltern beleuchtet, die von pädagogischer Notwendigkeit bis hin zu persönlicher Interessenvertretung reichen.

2.3 Rechtliches: Das Kapitel erläutert die verfassungsrechtliche Grundlage im Grundgesetz, die eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen elterlichem Erziehungsrecht und staatlichem Bildungsauftrag vorgibt.

2.4 Mögliche Formen der Elternarbeit und ihre Vor- und Nachteile: Es werden Kategorien wie Beratung, Bildung und Mitwirkung sowie verschiedene Kommunikationsformate von Tür-und-Angel-Gesprächen bis zu Zeugnisgesprächen analysiert.

2.5 Elternarbeit im Anfangsunterricht: Der Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten zur Schule und der Bedeutung des ersten Elternabends für den Vertrauensaufbau.

2.6 Gelingensfaktoren: Zentrale Erfolgsfaktoren wie Einfühlungsvermögen, das Setzen von Meilensteinen und die Schaffung einer Vertrauensbasis werden hier definiert.

2.7 Misslingende Elternarbeit: Das Kapitel identifiziert Ursachen für Konflikte, wie mangelnde pädagogische Ausbildung, unklare Rollenverteilung oder unbewusste Ängste der Beteiligten.

2.8 Lohnt sich der Aufwand?: Auf Basis der Forschungslage wird belegt, dass der hohe Zeitaufwand für Elternarbeit durch verbesserte Atmosphäre und Partizipationsmöglichkeiten gerechtfertigt ist.

3 Schluss: Das Fazit unterstreicht, dass eine erfolgreiche Elternarbeit nur durch eine positive Haltung aller Beteiligten möglich ist, bei der das Kindeswohl stets im Mittelpunkt steht.

Schlüsselwörter

Elternarbeit, Schule, Erziehungspartnerschaft, Elternabend, Kindeswohl, Kooperation, Lehrer-Eltern-Beziehung, Anfangsunterricht, Gelingensfaktoren, Konfliktmanagement, Elternmitwirkung, Schulrecht, Vertrauensbasis, Kommunikation, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Dynamik zwischen Elternhaus und Schule und untersucht, wie eine umfassende und erfolgreiche Elternarbeit gestaltet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Ziele und Bedeutung der Zusammenarbeit, rechtliche Rahmenbedingungen, verschiedene Formen der Kommunikation sowie Faktoren, die zum Erfolg oder Scheitern der Kooperation führen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gelingensbedingungen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern zu definieren, um das Wohl und die bestmöglichen Chancen für das Kind zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung der grundschulpädagogischen und -didaktischen Literatur sowie der Analyse des aktuellen Forschungsstandes zur Elternpartizipation.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Begriffs, die Analyse von Kommunikationsformen und die praktische Auseinandersetzung mit Gelingensfaktoren und typischen Konfliktsituationen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Erziehungspartnerschaft, Kindeswohl, Kommunikation, Kooperation und Elternmitwirkung beschreiben.

Warum ist der Anfangsunterricht ein spezieller Fokus der Arbeit?

Der Anfangsunterricht markiert den Übergang vom Kindergarten zur Schule, der für Eltern und Kinder oft mit großer Unsicherheit verbunden ist, weshalb die Elternarbeit hier eine besonders wichtige, vertrauensbildende Funktion einnimmt.

Wie geht die Autorin mit dem Aspekt der "misslingenden Elternarbeit" um?

Es wird aufgezeigt, dass Konflikte meist aus unterschiedlichen Erziehungsauffassungen oder mangelnder Kommunikation resultieren und dass beide Seiten, Lehrer wie Eltern, eine Mitschuld tragen können, sofern keine professionelle Distanz oder ein gemeinsames Verständnis vorliegt.

Welche Rolle spielt die gesetzliche Regelung?

Die gesetzlichen Grundlagen, insbesondere Artikel 6 und 7 des Grundgesetzes, dienen als Basis, die verdeutlicht, dass das Elternrecht und der staatliche Erziehungsauftrag gleichgestellt sind und zum Wohle des Kindes zusammenwirken müssen.

Lohnt sich der zeitliche Aufwand für Lehrer laut Arbeit?

Ja, die Forschungslage bestätigt, dass der erhebliche Mehraufwand sich lohnt, da eine konzeptbasierte, partnerschaftliche Zusammenarbeit signifikant positiv mit einer besseren Atmosphäre und höheren Mitwirkungschancen korreliert.

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Details

Titel
Umfassende Elternarbeit in der Schule: Gelingensfaktoren und Schwierigkeiten
Note
1,0
Autor
Lea Stemmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V264513
ISBN (eBook)
9783656539421
ISBN (Buch)
9783656541523
Sprache
Deutsch
Schlagworte
umfassende elternarbeit schule gelingensfaktoren schwierigkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lea Stemmer (Autor:in), 2013, Umfassende Elternarbeit in der Schule: Gelingensfaktoren und Schwierigkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264513
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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