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Vergleich zwischen der Welt von Tolkien und der realen Welt seiner Zeit

Ein sehr detaillierter Blick auf Mittelerde und die Intention des Autors

Title: Vergleich zwischen der Welt von Tolkien und der realen Welt seiner Zeit

Pre-University Paper , 2013 , 12 Pages , Grade: Sehr Gut (minus)

Autor:in: Ali Ince (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Die Popularität der „Herr der Ringe“ Trilogie und der kommenden „Der Hobbit“-Trilogie, hatte mich vor einiger Zeit dazu bewegt mich näher mit den literarischen Werken von J.R.R. Tolkien zu beschäftigen. Die umfangreichen Geschichten von Tolkien faszinierten mich und zogen mich in ihren Bann. Da ich meine Facharbeit im Fach Deutsch schreiben wollte, erleichterte mir meine Begeisterung und mein Interesse an den Werken von Tolkien die Auswahl des Themas. Meine erste Wahl war schon von Anfang an, die Welt von Tolkien zu thematisieren und nach einer Überlegungszeit entschied ich mich auch für eine passende Fragestellung zu diesem Thema. In dieser Facharbeit werde ich die Welt von J.R.R. Tolkien mit der realen Welt seiner Zeit vergleichen. Hierbei wird der Fokus auf die Gemeinsamkeiten zwischen den Welten gesetzt, die durch die Erfahrungen, Ansichten und Religion Tolkiens, entstanden sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Biografie von Tolkien

3. Die Frage nach der Allegorie

3.1. Tolkiens Meinung zur Allegorie

3.2. Die Berechtigung eines Vergleiches

4. Vergleich beider Welten

4.1. Ein Vergleich mit Bezug zu J.R.R. Tolkiens religiöse Ansichten

4.2. Gemeinsamkeiten in Ideologie und Weltanschauung

4.2.1. Herrschaftsform von Mordor und das reale Gegenstück

4.2.2. Die Gesellschaft der Hobbits und das reale Gegenstück

4.3. Industrialisierung in beiden Welten

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen literarischen Welten von J.R.R. Tolkien im Hinblick auf mögliche Parallelen zur realen Welt seiner Zeit. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit persönliche Erfahrungen, religiöse Überzeugungen und die zeitgeschichtliche Entwicklung, wie die fortschreitende Industrialisierung, unbewusst in die Gestaltung von Mittelerde eingeflossen sind, trotz der vom Autor stets betonten Ablehnung jeglicher direkter Allegorien.

  • Analyse der Biografie J.R.R. Tolkiens als Grundlage für sein Weltbild.
  • Untersuchung religiöser Motive und ihrer Entsprechungen in der Schöpfungsgeschichte Ardas.
  • Vergleich totalitärer Herrschaftsstrukturen in Mordor mit historischen Realsystemen des 20. Jahrhunderts.
  • Betrachtung der Gesellschaftsform der Hobbits als Gegenentwurf zur staatlich organisierten Welt.
  • Erörterung der Industrialisierungskritik anhand der Zerstörung von Naturräumen in Tolkiens Werken.

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Herrschaftsform von Mordor und das reale Gegenstück

Von besonderer Wichtigkeit ist die Ideologie von Sauron und seinem Reich. Schon am Anfang des Buches wird und die Stellung Saurons durch ein Gedicht deutlich.

„Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden,

Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden"

In dem Gedicht ist „Ein Ring“ symbolisch gemeint, denn er steht eigentlich für eine Person. Hierbei handelt es sich nicht um irgendeine Person, sondern um Sauron. Das Gedicht symbolisiert die Herrschaft durch einen einzigen Herrscher. Sauron ist der unumstrittene Herrscher in Mordor und kann dieses Land nur durch Untertanen regieren, da er selbst nur ein Geist ist. Die wichtigsten Untertanen sind die Hexenmeister, welche zum größten Teil aus den neun Ringgeistern, den Nazgûl, bestehen. Die Nazgûl sind unsterbliche Geisteswesen, welche von Sauron kontrolliert werden und dadurch von ihm abhängig sind. Die Orks und Trolle sind gleichgestellt und müssen Sauron dienen. Die Überwachung von Mordor übernimmt das liedlose Auge von Sauron, welches auf der Festung Barad-dûr ist. So kann Sauron seine Untertanen immer im Blick haben und Mordor zu jeder Zeit beobachten. Die Herrschaftsform von Mordor wird im Verlauf der Geschichte von Saruman und seinem Reich in Isengard übernommen. Der einzige Unterschied ist, dass Saruman für Sauron arbeitet und daher auch nur ein Untertan ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation zur Wahl des Themas und legt den Fokus der Arbeit auf den Vergleich zwischen der Welt von J.R.R. Tolkien und der Realität.

2. Biografie von Tolkien: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über das Leben von J.R.R. Tolkien, insbesondere seine Erfahrungen im Ersten Weltkrieg und seine akademische Laufbahn.

3. Die Frage nach der Allegorie: Das Kapitel befasst sich mit Tolkiens eigener Ablehnung einer allegorischen Deutung seiner Werke und hinterfragt die Legitimität eines analytischen Vergleichs.

4. Vergleich beider Welten: Hier erfolgt die detaillierte Untersuchung von Parallelen zwischen Mittelerde und der realen Welt in Bezug auf Religion, Ideologien und Industrialisierung.

5. Schlusswort: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei betont wird, dass Tolkiens persönliche Ansichten unbewusst in seine literarischen Werke eingeflossen sein könnten.

Schlüsselwörter

J.R.R. Tolkien, Mittelerde, Herr der Ringe, Allegorie, Totalitarismus, Industrialisierung, Mordor, Religion, Hobbits, Weltanschauung, Literaturanalyse, Fantasy-Literatur, politische Ideologien, Autorenschaft, Biografie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem literarischen Werk von J.R.R. Tolkien und untersucht, ob und wie reale historische und persönliche Gegebenheiten in seine Fantasy-Welten eingeflossen sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Rolle der Religion, die Struktur politischer Ideologien (insbesondere Totalitarismus) sowie die Auswirkungen der Industrialisierung auf die Natur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten zwischen Mittelerde und der realen Welt aufzuzeigen, obwohl der Autor jegliche direkte allegorische Absicht strikt bestritten hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die biografische Fakten und zeitgeschichtliche Kontextualisierungen nutzt, um Parallelen im Text zu identifizieren.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Schöpfungsmythen, die ideologische Ausrichtung von Herrschaftsformen wie in Mordor und die ökologischen Aspekte der Industrialisierung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Allegorie, Totalitarismus, Arda, Industrialisierung, religiöse Einflüsse und die Rezeption durch die Tolkien-Forschung.

Wie interpretiert der Autor die Herrschaftsstruktur in Mordor?

Der Autor ordnet die Struktur von Mordor dem Totalitarismus zu und zieht Analogien zum nationalsozialistischen Deutschland sowie teilweise zum Stalinismus.

Warum wird das Auenland als Gegenentwurf betrachtet?

Das Auenland wird als Beispiel für eine funktionierende Anarchie ohne staatliche Zwangsapparate dargestellt, was einen starken Kontrast zu den totalitären Systemen der restlichen Welt darstellt.

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Details

Title
Vergleich zwischen der Welt von Tolkien und der realen Welt seiner Zeit
Subtitle
Ein sehr detaillierter Blick auf Mittelerde und die Intention des Autors
Grade
Sehr Gut (minus)
Author
Ali Ince (Author)
Publication Year
2013
Pages
12
Catalog Number
V264640
ISBN (eBook)
9783656539537
ISBN (Book)
9783656539841
Language
German
Tags
Tolkien Mittelerde Vergleich Facharbeit Der Herr der Ringe Der Hobbit Das Silmarillion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ali Ince (Author), 2013, Vergleich zwischen der Welt von Tolkien und der realen Welt seiner Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264640
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