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Der Teufelskreis der Gewalt. Die Auswirkungen von häusslicher Gewalt auf das eigene Gewalthandeln

Titel: Der Teufelskreis der Gewalt. Die Auswirkungen von häusslicher Gewalt auf das eigene Gewalthandeln

Ausarbeitung , 2013 , 14 Seiten

Autor:in: Marius Müller (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser wissenschaftlichen Arbeit geht es um das Thema der häuslichen Gewalt. Das Thema ist der Teufelskreis der Gewalt und die Auswirkungen von häuslicher Gewalt. Es wird versucht die Frage zu klären, wie sich die Gewalterfahrungen von Kindern auf das spätere eigene Gewaltverhalten auswirken; um zu Erfahren, ob es dort einen Zusammenhang gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Klärung des Begriffs der häuslichen Gewalt und die Erfassung der Straftat

1.1 Gewalt in der Partnerschaft

1.2 Gewalt gegen die eigenen Kinder

2. Folgen von häuslicher Gewalt – gesundheitlich und sozial

3. Der Platzverweis als Schutz und Hilfe der Familie

4. Auswirkungen der familiären Gewalterfahrungen auf die spätere Gewaltbereitschaft der Kinder und Jugendlichen

5. Präventionsmöglichkeiten vor Gewalt für Kinder und Jugendliche

6. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Teufelskreis häuslicher Gewalt sowie die Auswirkungen von Gewalterfahrungen in der Kindheit auf das spätere eigene Gewaltverhalten, um Zusammenhänge zwischen familiärer Prägung und einer möglichen Gewaltkarriere zu identifizieren.

  • Definition und statistische Erfassung von häuslicher Gewalt
  • Gesundheitliche und soziale Folgen für Betroffene
  • Die Rolle des Platzverweises als Schutzmaßnahme
  • Entwicklung von Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen
  • Präventionsansätze in Kindergarten und Schule

Auszug aus dem Buch

1. Klärung des Begriffs der häuslichen Gewalt und die Erfassung der Straftat

In meiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftige ich mich mit dem Thema der häuslichen Gewalt und verwende die grammatikalisch maskuline Schreibweise, meine damit aber auch weibliche Personen. Mein Thema ist der Teufelskreis der Gewalt und die Auswirkungen von häuslicher Gewalt. Ich versuche die Frage zu klären, wie sich die Gewalterfahrungen von Kindern auf das spätere eigene Gewaltverhalten auswirken; da es mich interessiert zu Erfahren, ob es dort einen Zusammenhang gibt.

Wenn vom Thema der häuslichen Gewalt gesprochen wird dachte ich immer im ersten Moment, dass es sich um körperliche Gewalt, z.B. Tritte oder Schläge, des Partners oder des Vaters, gegen die Mutter oder das Kind handelt. Doch der Begriff der häuslichen Gewalt ist nicht so einfach zu erklären. Unter anderem sind auch sexuelle Misshandlungen ein Teil der Gewalt.

Seit Mitte der 70er Jahre wird öffentlich auf die häusliche Gewalt aufmerksam gemacht. In der Folge wurden Frauenhäuser gegründet, die Unterschlupf für geschlagene Frauen boten. Doch erst in den 90er Jahren sorgten diverse Gesetzesänderungen dafür, dass körperliche Gewalt gegen Frauen als strafrechtlich sanktionierbare Tat gewertet wird. Ende dieser Gesetzesänderungen war die Festlegung, dass auch Vergewaltigungen in und außerhalb der Ehe zum Straftatbestand dazu zählten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Klärung des Begriffs der häuslichen Gewalt und die Erfassung der Straftat: Das Kapitel führt in die Thematik ein, definiert häusliche Gewalt über die körperliche Komponente hinaus und diskutiert die Problematik der statistischen Erfassung.

1.1 Gewalt in der Partnerschaft: Es werden Ergebnisse von Repräsentativstudien zu Gewalt gegen Frauen und Männer vorgestellt, die zeigen, dass beide Geschlechter betroffen sind, jedoch in unterschiedlichen Schweregraden.

1.2 Gewalt gegen die eigenen Kinder: Dieser Abschnitt beleuchtet die familiäre Dynamik, in der Kinder zu Opfern werden oder Zeugen von Partnerschaftsgewalt sind, was oft zu Überforderung bei den Eltern führt.

2. Folgen von Gewalt – gesundheitlich und sozial: Hier werden die vielfältigen negativen Auswirkungen häuslicher Gewalt auf die körperliche und psychische Gesundheit sowie die soziale Teilhabe der Opfer analysiert.

3. Der Platzverweis als Schutz und Hilfe der Familie: Das Kapitel evaluiert den Platzverweis als polizeiliches Instrument, weist jedoch auf Mängel in der einheitlichen Umsetzung und auf verbleibende Schutzlücken hin.

4. Auswirkungen der familiären Gewalterfahrungen auf die spätere Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen: Es wird erörtert, wie Gewalt im Elternhaus die Empathiefähigkeit mindert und die Wahrscheinlichkeit erhöht, selbst gewalttätig zu werden oder Kriminalität zu entwickeln.

5. Präventionsmöglichkeiten vor Gewalt für Kinder und Jugendliche: Hier werden pädagogische Ansätze, insbesondere für Kindergarten und Schule sowie Sportvereine, vorgeschlagen, um Gewalt frühzeitig zu verhindern.

6. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Reflexion über die Forschungslage und der Erkenntnis, dass Eltern eine zentrale Rolle bei der Prävention des "Teufelskreises Gewalt" spielen.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Partnerschaftsgewalt, Kindesmisshandlung, Gewaltprävention, Platzverweis, Gewaltbereitschaft, Sozialisation, Psychische Folgen, Jugendkriminalität, Familiendynamik, Erziehung, Teufelskreis, Opferrolle, Täterrolle, Aggressionspotenzial.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der häuslichen Gewalt und den Zusammenhang zwischen erlebter Gewalt in der Kindheit und dem späteren eigenen Gewaltverhalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Gewalt, die Folgen für Opfer, Schutzmaßnahmen durch die Polizei und die langfristigen Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, wie sich Gewalterfahrungen in der Kindheit auf die spätere eigene Gewaltbereitschaft auswirken und ob ein Zusammenhang zwischen familiärer Gewalt und kriminellem Verhalten besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Sekundärdatenanalyse basierend auf nationalen Studien, um die theoretischen und empirischen Hintergründe zu beleuchten.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die Dynamik von Gewalt in Partnerschaften und Familien, die psychischen Folgen für Betroffene sowie die Wirksamkeit von Präventionsansätzen und gesetzlichen Schutzmaßnahmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind häusliche Gewalt, Gewaltprävention, Platzverweis, Sozialisation sowie der "Teufelskreis der Gewalt".

Warum spielt der Platzverweis eine so wichtige Rolle in der Arbeit?

Der Platzverweis wird als unkomplizierte, sofort wirksame Methode beschrieben, um Opfer in ihrer gewohnten Umgebung zu schützen, ohne dass diese sofort die Wohnung verlassen müssen.

Wie bewertet die Autorin den Einfluss der Gene gegenüber der sozialen Umwelt?

Die Autorin stellt fest, dass soziale Einflüsse, das Lernen am Modell und die familiäre Situation für die Entwicklung von Gewaltverhalten oft maßgeblicher sind als rein genetische Faktoren.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Teufelskreis der Gewalt. Die Auswirkungen von häusslicher Gewalt auf das eigene Gewalthandeln
Autor
Marius Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V264680
ISBN (eBook)
9783656542001
ISBN (Buch)
9783656542896
Sprache
Deutsch
Schlagworte
teufelskreis gewalt auswirkungen gewalthandeln
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marius Müller (Autor:in), 2013, Der Teufelskreis der Gewalt. Die Auswirkungen von häusslicher Gewalt auf das eigene Gewalthandeln, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264680
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Leseprobe aus  14  Seiten
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