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Die Bildungspolitik der Parteien im Blickwinkel einer Theorie der Schule

Title: Die Bildungspolitik der Parteien im Blickwinkel einer Theorie der Schule

Seminar Paper , 2004 , 25 Pages , Grade: angenommen (ohne Benotung)

Autor:in: Markus Andreas Mayer (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Gesellschaft und Bildungssystem stehen in Deutschland in einer wechselseitigen Abhängigkeit. Da alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht, konstituiert die Gesellschaft den Staat über freie Wahlen. Die Parteien wirken bei der Willensbildung des Volkes mit. Der Staat verfügt über ein Monopol über das gesamte Schulwesen und die Gesellschaft beeinflusst über Parteien den Staat.

Parteiprogramme sind wichtige Orientierungshilfen um den Willen der Parteien zu bestimmen. Sie werden umgesetzt, wenn die jeweilige Partei die Macht (und Verantwortung) dazu hat. Wegen der Wichtigkeit der Parteiprogramme stellen diese ein geeignetes Untersuchungsobjekt dar, um verschiedene grundsätzliche gesellschaftliche Positionen zum Schulsystem herauszustellen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Dies alles soll in dieser Arbeit im Blickwinkel einer “Theorie der Schule” geschehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Hinführung zum Thema

2 Das deutsche Schulsystem

3 Bildungspolitische Vorstellungen in Parteiprogrammen

SPD

CDU/CSU

GRÜNE

FDP

PDS

NPD

REP

Partei Rechtsstaatlicher Offensive (Schill)

Partei Mensch – Umwelt – Tierschutz („die Tierschutzpartei“)

GRAUE (auch “Generationen-Partei” oder “Graue Panther”)

ÖDP

4 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu 3

5 Bildungspolitische Perspektiven

6 Zusammenfassung/ Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die bildungspolitischen Grundsätze und Forderungen verschiedener deutscher Parteien vor dem Hintergrund einer Theorie der Schule, um Gemeinsamkeiten und Differenzen in deren weltanschaulichen Ansätzen zu identifizieren.

  • Analyse der bildungspolitischen Parteiprogramme
  • Vergleich der allgemeinen Parteiziele mit schulpolitischen Forderungen
  • Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden
  • Betrachtung zukünftiger bildungspolitischer Perspektiven
  • Reflexion der Rolle von Schule in der demokratischen Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

3 Bildungspolitische Vorstellungen in Parteiprogrammen

SPD

Grundsätze

Im „Berliner-Programm“, das 1989 erschien und 1998 geändert wurde, werden zuerst allgemeine Ziele wie “Freiheit und Gerechtigkeit, Demokratie und Solidarität, Frieden und internationale Zusammenarbeit” (S.2) genannt. Die SPD als Volkspartei und momentan stärkste Partei im Bundestag beschränkt sich nicht auf einzelne Themen oder Standpunkte, ihre Rolle als klassische Arbeiterpartei hat sie längst aufgegeben. Sie tritt für umfassende soziale Sicherung ein und definiert: -Gerechtigkeit erfordert mehr Gleichheit in der Verteilung von Einkommen, Eigentum und Macht, aber auch Zugang zu Bildung, Ausbildung und Kultur“

Bildungspolitische Forderungen

Als Ziel von Bildung wird nicht nur „Qualifikation für Beruf und Fortkommen“ gesehen. Denn : -Bildung hat Eigenwert für die Entfaltung der Person_. Bildung solle auch das kulturelle Selbstverständnis fördern, sowohl für die eigene, als auch für andere Kulturen. Arbeitsfreie Zeit soll sinnvoll genutzt werden. Dazu sei Bildung notwendig. Für wichtig wird auch der Aspekt der Vermittlung von Methoden zum Umgang mit der Informationsflut erachtet. Bemerkenswert ist folgende Feststellung (nicht wegen des Tippfehlers im Parteiprogramm!) :”wird sich berufliche Erfüllung und sogar beruflicher Erfolgt um so eher einstellen, je weniger sich Bildung eng und einseitig darauf konzentriert.” Weiterhin sind folgende bildungspolitische Forderungen auszumachen:

-Ganztagsschulen für mehr Chancengleichheit

-Selbstbestimmung der Bildungseinrichtungen soweit möglich

-gemeinsame Erziehung damit Vorurteile abgebaut werden (z.B.gegen Ausländer)

-kulturelle Weiterbildung als kommunale Pflichtaufgabe

-Förderung statt Auslese, deshalb Gesamtschulen

-Forschung und Lehre sollen sich mehr nach arbeitsweltlichen Problemen richten.

-Weiterbildungsmöglichkeiten: zeitliche Dauer mindestens wie Erstausbildung

-Keine Bevorzugung von Natur- und Technikwissenschaften

-gesellschaftliche Kontrolle ethisch bedenklicher wissenschaftlicher Experimente.

-Der Staat hat das Recht mit Verboten und Auflagen in die Forschung einzugreifen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Hinführung zum Thema: Die Einleitung etabliert die Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Bildungssystem und definiert das Ziel, die Parteiprogramme im Lichte einer Theorie der Schule zu untersuchen.

2 Das deutsche Schulsystem: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Merkmale der Makroorganisation des deutschen Schulsystems, insbesondere die staatlich-föderale Struktur und die historische Trennung des Bildungswesens.

3 Bildungspolitische Vorstellungen in Parteiprogrammen: Hier werden die Grundsätze und Forderungen einer Vielzahl von Parteien detailliert dargestellt und auf ihre bildungspolitische Ausrichtung hin analysiert.

4 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu 3: Dieser Abschnitt vergleicht die Ansätze der Parteien kritisch und arbeitet trotz unterschiedlicher Parteiprogramme gemeinsame bildungspolitische Grundkonsens-Positionen heraus.

5 Bildungspolitische Perspektiven: Das Kapitel widmet sich aktuellen Herausforderungen wie der Internationalisierung durch den Bologna-Prozess, dem Umgang mit neuen Medien und der Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

6 Zusammenfassung/ Fazit: Der Verfasser resümiert die Notwendigkeit von Reformen und diskutiert die Rolle von Wettbewerb und Leistungsanreizen im Hochschulwesen kritisch.

Schlüsselwörter

Bildungspolitik, Parteiprogramme, Schulsystem, Theorie der Schule, Chancengerechtigkeit, Leistungsprinzip, Individuelle Förderung, Globalisierung, Politische Bildung, Reformen, Gesamtschule, Berufliche Bildung, Lebenslanges Lernen, Demokratie, Sozialer Status

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die bildungspolitischen Vorstellungen deutscher Parteien, wie sie in ihren jeweiligen Parteiprogrammen verankert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen das deutsche Schulsystem, die Ziele der Parteien in der Bildungspolitik sowie deren gesellschaftliche Grundsätze und Weltbilder.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Parteipositionen herauszuarbeiten und diese im Kontext einer „Theorie der Schule“ zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die Analyse von Parteiprogrammen als Untersuchungsobjekt, um gesellschaftliche Positionen zum Schulwesen vergleichend darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch die Programme von Parteien wie SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, PDS sowie kleineren Parteien und thematisiert bildungspolitische Perspektiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Bildungspolitik, Chancengerechtigkeit, Parteiprogramme, Leistungsprinzip und das deutsche Schulsystem.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der PISA-Studie auf die bildungspolitische Diskussion?

Der Autor stellt fest, dass die PISA-Studie Differenzen zwischen den Schulsystemen der Länder aufgezeigt hat und Bildungspolitik dadurch zu einem wichtigen innenpolitischen Thema wurde.

Welche Haltung nimmt der Autor zur Einführung von Ganztagsschulen ein?

Der Autor äußert sich kritisch gegenüber Ganztagsschulen, insbesondere bei einem ganztägigen Zwangsbesuch, da er dies als unangemessene Beschneidung von Freiheitsrechten empfindet.

Inwiefern beeinflussen weltanschauliche Unterschiede die bildungspolitischen Forderungen?

Der Autor zeigt auf, dass linke Parteien tendenziell eine ausgewogenere Bildung anstreben, während rechte Parteien eher Konzepte wie die Elitenförderung betonen, wenngleich ein Grundkonsens bestehen bleibt.

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Details

Title
Die Bildungspolitik der Parteien im Blickwinkel einer Theorie der Schule
College
University of Hagen  (Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung)
Grade
angenommen (ohne Benotung)
Author
Markus Andreas Mayer (Author)
Publication Year
2004
Pages
25
Catalog Number
V26471
ISBN (eBook)
9783638287944
ISBN (Book)
9783638636490
Language
German
Tags
Bildungspolitik Parteien Blickwinkel Theorie Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Andreas Mayer (Author), 2004, Die Bildungspolitik der Parteien im Blickwinkel einer Theorie der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26471
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