Die Beilegung des Konflikts um das bayerische Herzogtum 1156

Eine Studie zur Bedeutung von Zeremonie und Inszenierung im Mittelalter am Beispiel des Ausgleichs zwischen Heinrich dem Löwen und Heinrich Jasomirgott


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Einbettung in den historischen Kontext

3. Die Vorbereitungen des zeremoniellen Aktes

4. Die Wahl des Ortes

5. Die Wahl des Datums

6. Die Zeremonie
6.1 Der Ablauf der Zeremonie
6.2 Die Rolle der Großen
6.3 Die Bedeutung der öffentlichen Inszenierung

7. Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

„Die Gestaltung und Agenda, welche durchzuführen, und die Zeremonien, welche bei der Krönung Ihrer Majestät Königin Elisabeth II. in der Abteikirche St. Peter, Westminster, am Dienstag, dem zweiten Tag des Junis 1953, einzuhalten sind. […]

III. Die Rekognition

Der Erzbischof, zusammen mit dem Lord Chancellor, dem Lord Great Chamberlain, dem Lord High Constable und dem Earl Marshal (gefolgt vom Garter King of Arms) sollen dann zu der Ostseite des Theaters gehen, und danach zu den anderen drei Seiten in der Reihenfolge Süd, West und Nord, und an jeder der vier Seiten soll der Erzbischof mit lauter Stimme zu den Leuten sprechen; die Königin währenddessen, die an König Edwards Thron steht, soll sich drehen und sich den Leuten in allen Richtungen zeigen, in denen sich der Erzbischof gerade befindet, spricht der Erzbischof: Herrschaften, hier präsentiere ich Ihnen Königin Elisabeth Eure unbestrittene Königin Für die Ihr heute alle gekommen seid um eure Huldigung und Aufwartung zu machen, seid ihr Willens dies nun auch zu tun? Die Leute signalisieren ihre Bereitschaft und Freude durch lautes und wiederholtes Applaudieren, alle zusammen rufen aus:

Gott schütze Königin Elisabeth.

Dann sollen die Trompeten ertönen.“1

Ob bei Wahl und Einsetzung des Papstes, der Amtseinführung des deutschen Bundespräsidenten oder, wie am obigen Ausschnitt aus dem Ablaufplan zur Einsetzung der britischen Königin Elisabeth II. 1953, bei jedem dieser wichtigen Ereignisse ist der Ablauf auf das genauste festgelegt. Diese feierlichen Akte sind mit kleinen Theaterstücken zu vergleichen, in denen nicht nur die Rolle der im Mittelpunkt stehenden Akteure festgeschrieben ist, sondern auch das Publikum festen Handlungsanweisungen folgt, wie im obigen Beispiel dem Proklamieren eines bestimmten Ausrufes und dem Applaudieren. Die Inszenierung wichtiger und repräsentativer Ereignisse ist dabei in allen Epochen zu finden, so auch im Mittelalter. An einem exemplarischen Beispiel soll in dieser Arbeit aufgezeigt werden, welche Faktoren bei den Inszenierungen bedacht werden mussten. Da ein bis ins kleinste Detail durchgeplanter Ablauf vor allem bei konfliktreichen Angelegenheiten wichtig war, um das Ansehen jedes Teilnehmers eines Treffens zu wahren, soll als Untersuchungsgegenstand der Hoftag Friedrich I. 1156 in Regensburg betrachtet werden, auf dem nach jahrelangen Konflikten der Streit um das Herzogtum Bayern beigelegt wurde. Dieses Ereignis bietet sich zur Untersuchung weiterhin durch die detaillierte Schilderung in der Chronica des Bischofs Otto von Freising an.2 Nach einer kurzen Einbettung der Geschehnisse in den historischen Kontext sollen verschiedene Aspekte wie z.B. Raum, Zeit, Teilnehmer und symbolische Handlungen betrachtet werden. Damit soll gezeigt werden, wie wichtig jedes Detail einer mittelalterlichen Zeremonie für den Gesamtkontext dieser war.

2. Einbettung in den historischen Kontext

Auf dem Regensburger Hoftag im September 1156 wurde eine Lösung im Streit um die Herrschaft über das Herzogtum Bayern gefunden. Seit der Absetzung des welfischen Herzoges Heinrich des Stolzen 1136 durch Konrad III. machte die welfische Familie Ansprüche auf das Amt des bayerischen Herzoges geltend.3 Konrad III. vergab das Herzogtum stattdessen an die Babenberger.4 Nach dem Tod Heinrichs des Stolzen im Jahre 1139 wurden die Ansprüche im bayerischen Raum von dessen Bruder Welf VI. vertreten. Während der Herrschaft Konrads III. sollte sich im Konflikt zwischen Babenbergern und Welfen um das Herzogtum keine Lösung abzeichnen. Erst unter seinem Nachfolger Friedrich Barbarossa, der sowohl mit den Babenbergern als auch mit den Welfen verwandt war, zeichnete sich langsam die Möglichkeit einer Lösung ab. Ein Heiratsbündnis zwischen dem babenbergischen bayerischen Herzog Heinrich Jasomirgott und der Witwe Heinrichs des Stolzen scheiterte jedoch am Tod der Welfin im Kindsbett. Ihr Sohn Heinrich der Löwe, dem durch Friedrich I. bereits das Herzogtum Sachsen zurückerstattet worden war, machte daher erneuert erbrechtliche Ansprüche auf das Herzogtum Bayern gelten. Friedrich scheint dabei der Linie des Sohnes Heinrichs des Stolzen zu folgen. Er lud Heinrich Jasomirgott seit 1154 mehrmals auf Hoftage vor, dieser leistete jedoch keine Folge und blieb diesen fern.5 Das Nichterscheinen desselbigen weist darauf hin, dass ihm bewusst war, dass der Streit um das Herzogtum Bayern zu seinen Ungunsten ausfallen würde. Ein Kompromiss wurde erst im Jahre 1156 gefunden. Heinrich der Löwe, der Sohn Heinrichs des Stolzen, wurde von Friedrich Barbarossa mit dem Herzogtum Bayern belehnt. Im Gegenzug erhielt der Babenberger Heinrich Jasomirgott im sogenannten privilegium minus die Ostmark als eigenes Herzogtum. Weiterhin wurde er mit einigen Privilegien ausgestattet, die das neue Herzogtum relativ unabhängig vom kaiserlichen Zugriff machten.

Dass sich Heinrich Jasomirgott lange Zeit dem Urteil des Kaisers entzog, zeigt die Brisanz der bayerischen Frage. Beim Akt der Übertragung des Herzogtums musste daher auf alle Feinheiten geachtet werden, denn nur wenn dieser Akt für alle Seiten einvernehmlich von statten ging, konnte im bayerischen Raum eine langfristige konfliktfreie Lösung gefunden werden.

3. Die Vorbereitungen der zeremoniellen Aktes

Der Akt der Übergabe des Herzogtums Bayern an Heinrich den Löwen und die Erhebung Österreichs zu einem selbstständigen Herzogtum war keinesfalls spontan. Durch die Schilderung Ottos von Freising wissen wir, dass es im Vorfeld des Festaktes auf der Wiese bei Barbingen viele Absprachen gab.6 Wie bei den meisten dieser Absprachen sind auch in diesem Fall keine Details überliefert. Als Teilnehmer dieses Treffens sind vor allem die wichtigen Herzöge und Bischöfe des Reiches zu sehen, welche im Auftrag Friedrichs mit Heinrich Jasomirgott nach einer möglichen Lösung im Streit um das bayerische Herzogtum suchen sollten. Dabei war es nicht nur wichtig darüber zu verhandeln wie der Babenberger für den Verlust des Herzogtums entschädigt werden sollte, sondern auch der genaue Ablauf des Aktes wurde bei diesen privaten Treffen ausgehandelt. „Sie handelten das Procedere und die einzelnen Handlungen aus und garantierten den Beteiligten mit ihrem Eid, dass alles so ablaufen würde wie abgesprochen.“7 Diese Vermittler hatten aufgrund ihres eigenen Ranges eine genaue Vorstellung davon, wie in diesem Fall eine Lösung zustande kommen konnte, die das Ranggefühl Heinrichs Jasomirgotts nicht verletzen würde. Vor allem die Wahrung der Rangvorstellung der Beteiligten musste gewährleistet sein, um eine länger währende friedliche Lösung im Konflikt zu erreichen.8 Durch die vorherige Absprache, nicht nur der Zugeständnisse der jeweiligen Seite, sondern auch der genauen Gestaltung des Ablaufes des Aktes sollte darüber hinaus dem Problem eines Widerspruches oder einer Weigerung vorgebeugt werden. Ein Widerspruch während eines Aktes in aller Öffentlichkeit hätte den „[…] Tatbestand der Ehrverletzung […]“9 erfüllt und so möglichweise, statt zu einer friedlichen Lösung, zu gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt. Daher ist es wichtig festzuhalten, dass der Akt der Belehnung Heinrichs Jasmirgott mit dem Herzogtum Österreichs und der Übergabe des Herzogtums Bayern an Heinrich den Löwen bereits im Vorfeld bis ins kleinste Detail durchgeplant war. Beide Seiten hatten sich auf den Ablauf der Zeremonie und die inhaltlichen Aspekte der Erhebung des neuen Herzogtums geeinigt, so dass einer reibungslosen Durchführung nichts mehr im Wege stand.

4. Die Wahl des Ortes

Ein zentraler Punkt der vorherigen Unterredung war zweifelsohne die Wahl eines geeigneten Ortes für die bevorstehende Zeremonie. Der Hoftag Friedrich Barbarossas fand 1156 in Regensburg statt, welches bereits vom Chronisten Thietmar von Merseburg am Anfang des 11. Jahrhunderts als Hauptstadt des Herzogtums Bayern bezeichnet wurde.10 Das Treffen zwischen dem Staufer, dem Welfen und dem Babenberger fand jedoch nicht dort, sondern, so weiß Otto von Freising zu berichten, zwei Meilen östlich von Regensburg statt.11 Dem Ort eines Treffens kam im Mittelalter eine wichtige Bedeutung zu. Bei Zusammenkünften von Herrschern wurde stets versucht diese auf dem eigenen Herrschaftsgebiet durchzuführen. Das Betreten des Territoriums eines anderen Herrschers zu Verhandlungszwecken bedeutete für den jeweiligen Herrscher einen Prestigeverlust.12 Es wäre somit zu erwarten, dass der König den Herzog, dem sein Herzogtum entzogen werden soll, zu sich beruft. Mit einer entsprechenden Bestimmung des Ortes hätte der König unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass er einen höheren Rang als Heinrich Jasomirgott einnimmt und dieser seinen Weisungen zu folgen hat. Somit wäre ein Treffen im Rahmen des Hoftages in Regensburg zu erwarten gewesen. Regensburg als Zentrum des bayerischen Herzogtums und ebenso Mittelpunkt der babenbergischen Herrschaft in Bayern hätte als Ort der Zusammenkunft für Heinrichs Jasomirgott jedoch ein erhebliches Problem dargestellt.13 Zum einen wäre das Vorgehen Friedrichs I. damit stark in die Richtung eines Absetzungsverfahrens tendiert, das zitieren vor eine Versammlung zum Zwecke des Entzugs eines Amtes war bereits seit dem Frühmittelalter Usus.14 Der König wollte jedoch vermeiden, dass der Eindruck einer Absetzung und eines Lehenentzugs sowohl bei Heinrich Jasomirgott als auch bei dem bei der Zeremonie anwesenden bayerischen Adel erweckt wurde. Wie noch zu zeigen sein wird, handelte es sich nicht um einen Lehensentzug.15 Somit verzichtete Friedrich bewusst darauf den Babenberger zu sich zu zitieren. Als Ort wird auch nicht welfisches Gebiet gewählt, da der Akt auf dem Herrschaftsgebiet seines Widersachers Heinrich Jasomirgott ebenso als Schmach erschienen wäre. Auch zu einem Treffen auf neutralem Gebiet, wie es bei Treffen zwischen Herrschern durchaus üblich war, kam es nicht.16 Stattdessen begab sich der König zum Feldlager des Babenbergers nach Barbingen, welches sich zwei Kilometer östlich von Regensburg befand und Teil des Herrschaftsbesitzes der Babenberger in Bayern war. Es liegt also nicht nur die Konstellation vor, dass der König zum Herzog kommt, er begibt sich sogar in dessen Herrschaftsgebiet. An der Wahl des Ortes ist das Anliegen Friedrichs bereits zu erkennen. Der König tritt mit dem Besuch des babenbergischen Lagers nicht als Fordernder sondern als Bittender auf.17

[...]


1 The Form and Order of Service that is to be performed and the Ceremonies that are to be observed in The Coronation of Her Majesty Queen Elizabeth II in the Abbey Church of St. Peter, Westminster, on Tuesday, the second day of June, 1953, auf: http://www.oremus.org/liturgy/coronation/cor1953b.html, übersetzt von Michael Belitz, letzter Zugriff am 15.09.2013, 15.15 Uhr.

2 Vgl. Otto Bischof von Freising und Rahewin: Die Taten Friedrichs oder richtiger Cronica, übersetzt von Adolf Schmidt, hrsg. von Franz-Josef Schmale (= Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 17), Darmstadt 1965.

3 Zur Geschichte der Welfen, vgl. Schneidmüller, Bernd: Die Welfen. Herrschaft und Erinnerung (819 - 1252), Stuttgart / Berlin / Köln 2000. Für die Geschichte der Welfen im bayerischen Raum v.a. die Seiten 105 - 223.

4 Zur Geschichte der Babenberger, vgl. Lechner, Karl: Die Babenberger. Markgrafen und Herzöge von Österreich 976 - 1246 (= Veröffentlichungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung, Bd. 23), Köln / Weimar / Wien 1992. Für die vorliegende Untersuchung vor allem S. 143 - 170.

5 Vgl. Engels, Odilo: Die Restitution des Bayernherzogtums an Heinrich den Löwen, in: Luckhardt, Jochen / Niehoff, Franz (Hrsg.): Heinrich der Löwe und seine Zeit: Herrschaft und Repräsentation der Welfen 1125 - 1235, Bd. 2 Essays (= Katalog der Ausstellung Braunschweig 1995), München 1995, S. 162f.

6 Vgl. Otto von Freising, Cronica, S. 373.

7 Althoff, Gerd: Demonstration und Inszenierung. Spielregeln der Kommunikation in mittelalterlicher Öffentlichkeit, in: Frühmittelalterliche Studien (FMSt) 27 (1993), S. 36f.

8 Ebd., S. 50.

9 Althoff, Gerd: Verwandte, Freunde und Getreue. Zum politischen Stellenwert der Gruppenbindung im frühen Mittelalter, Darmstadt 1990, S. 81.

10 So heißt es bei Thietmar von Merseburg: „[…] Ratisbonam […] Bawarii caput regni […]“, vgl. Die Chronik des Thietmar von Merseburg und ihre Korveier Überarbeitung, hrsg. von Robert Holtzmann (= MGH Scriptores rerum Germanicarum, nova series 9), Berlin 1935, S. 44.

11 Vgl. Otto von Freising, Cronica, S. 389.

12 Vgl. Kaeding, Susanne / Kümmerlen, Britta / Seidel, Kerstin: Heinrich I. - ein „Freundschaftskönig“?, in: Concilium medii aevi 3 (2000), S. 278. Zu diesem Problem ausführlicher, vgl.: Schneider, Reinhard: Mittelalterliche Verträge auf Brücken und Flüssen, in: Archiv für Diplomatik 23 (1977), S. 1 - 24.

13 Zu Regensburg als Zentrum babenbergischer Herrschaft im Herzogtum Bayern, vgl. Dendorfer, Jürgen: Von den Babenbergern zu den Welfen. Herzog und Adel um die Mitte des 12. Jahrhunderts, in: Seibert, Hubertus / Schmid, Alois (Hrsg.): München, Bayern und das Reich im 12. und 13. Jahrhundert: Lokale Befunde und überregionale Perspektiven (=Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 29), München 2008, S. 224 - 230.

14 Vgl. Krah, Adelheid: Absetzungsverfahren als Spiegelbild von Königsmacht. Untersuchungen zum Kräfteverhältnis zwischen Königtum und Adel im Karolingerreich und seinen Nachfolgestaaten (= Untersuchungen zur deutschen Staats- und Rechtsgeschichte, Neue Folge Band 26), Aalen 1987, S. 373f.

15 Vgl. Punkt 6 in dieser Arbeit.

16 Zu Treffen von Herrschern auf neutralem Gebiet, vgl. Voss, Ingrid: Herrschertreffen im frühen und hohen Mittelalter. Untersuchungen zu den Begegnungen der ostfränkischen und westfränkischen Herrscher im 9. und 10. Jahrhundert sowie der deutschen und französischen Könige vom 11. bis 13. Jahrhundert (= Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte Nr. 26), Köln / Wien 1987, S. 65 - 88.

17 Vgl. Voss, Herrschertreffen, S. 35.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die Beilegung des Konflikts um das bayerische Herzogtum 1156
Untertitel
Eine Studie zur Bedeutung von Zeremonie und Inszenierung im Mittelalter am Beispiel des Ausgleichs zwischen Heinrich dem Löwen und Heinrich Jasomirgott
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V264819
ISBN (eBook)
9783656540854
ISBN (Buch)
9783656542490
Dateigröße
691 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heinrich der Löwe, Heinrich Jasomirgott, Friedrich I., Hoftag Regensburg 1156, Symbolik, Inszenierung, Ausgleich Herzogtum Bayern, Barbing, Welfen, Babenberger
Arbeit zitieren
Michael Belitz (Autor:in), 2013, Die Beilegung des Konflikts um das bayerische Herzogtum 1156, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264819

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