Nachdem ich bereits den „großen Satz von Fermat“ vorgestellt habe, stellt sich mir die Frage, was in dem Zeitraum zwischen der Aufstellung und des Beweises geschah. Des Weiteren möchte ich den Beweis dieser über 300 Jahre alten Vermutung vorstellen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was geschah zwischen 1673 und 1980?
3. Die drei Welten
3.1 Die Anti- Fermat- Welt
3.2 Die elliptische Welt
3.3 Die modulare Welt
4. Die Brücken zwischen den drei Welten
4.1 Die Brücke zwischen der Anti- Fermat- Welt und der elliptischen Welt
4.2 Die Brücke zwischen der elliptischen und modularen Welt
5. Beweis: Die Anti- Fermat- Welt existiert nicht
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, den historischen Kontext sowie den modernen mathematischen Beweis des „großen Satzes von Fermat“ darzulegen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie die Zusammenführung scheinbar unabhängiger mathematischer Gebiete, der sogenannten „drei Welten“, die Lösung dieses über 300 Jahre alten Problems ermöglichte.
- Historische Entwicklung von Fermats Beobachtungen bis zum Beweis
- Die drei mathematischen Welten: Anti-Fermat, elliptische und modulare Welt
- Konstruktion und Bedeutung der mathematischen „Brücken“ zwischen den Welten
- Widerspruchsbeweis durch Kontraposition zur Widerlegung der Anti-Fermat-Welt
- Stetige Deformation von Flächen als Beweiswerkzeug
Auszug aus dem Buch
3. Die drei Welten
Mit Hilfe der drei Welten werden drei Bereiche der Zahlentheorie vorgestellt, die alle voneinander unabhängig zu sein scheinen.
In diesem Abschnitt stelle ich den Zusammenhang zwischen diesen Welten vor und wie die entsprechenden „Brücken“ schlussendlich zu dem Beweis der Fermat-Vermutung führen.
Die Erkenntnis die Entwicklung der Zahlentheorie mit der Fermat Beobachtung in Verbindung zu bringen, wurde in den 80-iger Jahren durch den Mathematiker Gerhard Frey gemacht.
3.1 Die Anti- Fermat- Welt
In der Anti- Fermat- Welt existieren Primzahlen l>5 und zusätzlich ein Tripel positiver, natürlicher Zahlen (a,b,c) welche der Gleichung
a^l + b^l = c^l (4)
genügen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Fragestellung nach der zeitlichen Entwicklung des Fermat-Problems und kündigt die Vorstellung des mathematischen Beweises an.
2. Was geschah zwischen 1673 und 1980?: Dieses Kapitel beleuchtet die historischen Bemühungen verschiedener Mathematiker, Fermats Vermutung für spezifische Exponenten zu belegen.
3. Die drei Welten: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Anti-Fermat-Welt, der elliptischen Welt und der modularen Welt als unabhängige mathematische Disziplinen eingeführt.
4. Die Brücken zwischen den drei Welten: Das Kapitel erläutert die Verbindung zwischen den drei Welten durch theoretische Konstrukte, die den Weg für den Beweis ebnen.
5. Beweis: Die Anti- Fermat- Welt existiert nicht: Hier erfolgt die formale Widerlegung der Existenz der Anti-Fermat-Welt durch einen Widerspruchsbeweis, womit die Korrektheit des großen Satzes von Fermat bestätigt wird.
Schlüsselwörter
Großer Satz von Fermat, Zahlentheorie, Elliptische Kurven, Modulformen, Modulkurven, Gerhard Frey, Andrew Wiles, Richard Taylor, Beweis durch Kontraposition, Stufe, Primzahl, Torus, Sphäre, mathematischer Beweis, Geometrie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt den Beweis des „großen Satzes von Fermat“, einem mathematischen Problem, das über 300 Jahre lang ungelöst blieb.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind die Zahlentheorie, die Geometrie elliptischer Kurven und die Modultheorie sowie deren Verknüpfung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den logischen Weg des Beweises nachzuzeichnen, der durch die Überbrückung dreier unterschiedlicher mathematischer Disziplinen erreicht wurde.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Beweisführung verwendet?
Es wird ein Beweis durch Kontraposition genutzt, bei dem die Existenz der Anti-Fermat-Welt angenommen und durch einen Widerspruch zur Geometrie von Kurven widerlegt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der drei theoretischen „Welten“ und die Erläuterung der „Brücken“, die diese miteinander verbinden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind Fermat-Satz, elliptische Kurven, Modulformen, Gerhard Frey, Andrew Wiles und der Widerspruchsbeweis.
Welche Rolle spielt die „Anti-Fermat-Welt“ im Beweis?
Sie dient als theoretisches Konstrukt, dessen Nicht-Existenz bewiesen werden muss, um die Richtigkeit der Fermat-Vermutung zu bestätigen.
Warum ist das Geschlecht GN für den Beweis von Bedeutung?
Das Geschlecht bestimmt die geometrische Form (Sphäre oder Torus), deren Unvereinbarkeit den notwendigen Widerspruch im Beweis liefert.
- Quote paper
- Juliane Kühne (Author), 2013, Der große Satz von Fermat-Beweis. Die Lösung eines 300 Jahre alten Problems, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264985