Methoden zum Aufbau von sozialen Strukturen in Gruppen und Teams. Eine Analyse


Hausarbeit, 2013

10 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitun

2. Grundlegendes über Methode

3. Vorstellung der ausgewählten Methode

4. Analyse der einzelnen Methode

5. Zusammenfassun

6. Literaturverzeichni

1. Einleitung

Wenn sich Gruppen und Teams bilden, sei es eine Gruppe junger Mädchen bei einem Jugendtreff, oder beispielsweise ein Team in einem renommierten Unternehmen, so durchlaufen sie grundsätz­lich einen Entwicklungsprozess. Das bekannte Phasenmodell nach Tuckmann wird in vier Phasen dargestellt. Tuckmann unterscheidet zwischen „Forming“ - die Gruppe bildet sich, „Storming“ - der Streitphase, „Norming“, die sich durch das Festlegen von Normen kennzeichnet und „Performing“ - der Arbeitsphase (Auhagen, Bierhoff 2003: 109). Diese vier genannten Phasen müssen erfolgreich durchlaufen werden, damit eine Gruppe bestehen kann und nicht auseinanderzubrechen droht.

Diese Hausarbeit soll aufzeigen, dass etliche Möglichkeiten bestehen, anhand von geeigneten Me­thoden, mit einer Gruppe zu arbeiten. Wann werden Methoden angewendet? Der Gruppen- bzw. Se­minarleiter kann bereits in der Kennlernphase praktische Methoden zum Einstieg anwenden, um die Gruppe etwas aufzulockern und das Kennenlernen untereinander ein wenig zu fördern. Ebenso in der Streitphase, in der es möglicherweise zu Machtkämpfen und Konflikten führen kann, existieren Methoden zur Konfliktlösung und schaffen womöglich, nach erfolgreicher Anwendung, ein positi­ves Arbeitsklima innerhalb der Gruppe, oder des Teams. Des weiteren gibt es Methoden zur Auflockerung und Entspannung, zur Vermittlung von Lerninhalten, für die Ideensammlung und Gruppenarbeit und viele mehr.

Im folgenden Verlauf der Hausarbeit geht es um Methoden zum Aufbau von sozialen Strukturen in Gruppen und Teams. Warum sind Sozialkompetenzen eines jeden Individuums derartig bedeutungs­voll? Das soziale Miteinander und das Verhalten jedes Einzelnen ist von enormer Wichtigkeit, um effektiv miteinander arbeiten zu können und dabei korrekt miteinander umzugehen, Gefühle und Meinungen der Anderen versuchen zu akzeptieren und respektieren. Aber was sind eigentlich Sozialkompetenzen?

„Soziale Kompetenz bezeichnet den Komplex all der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, das eigene Verhalten von einer individuellen auf eine gemeinschaftliche Hand­lungsorientierung hin auszurichten.“ (Zitat nach Ripplinger: 2)

Verfügt ein Individuum über Soziale Kompetenz, wird über Kenntnisse und Fähigkeiten wie Em­pathie, Kommunikationsfähigkeit, Team- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Tole­ranz gesprochen (vgl. ebd.: Ripplinger: 3). Anhand geeigneter Methoden können diese Kompeten­zen gefördert und weiterhin gepflegt werden.

In der weiteren Abfolge erfolgt eine Vorstellung von drei ausgewählten Methoden, welche anschlie­ßend miteinander verglichen werden. Dabei wird analysiert, welche der drei Methoden am geeig­netsten zum Aufbau von sozialen Strukturen in Gruppen und Teams ist.

2. Grundlegendes über Methoden

Im kommenden Abschnitt der Hausarbeit werden, wie in der Einleitung bereits erwähnt, die Metho­den zunächst jeweils vorgestellt.

Vorerst werden außerdem noch einige wichtige Aspekte erläutert, die der durchführende Seminarlei­ter stets beachten sollte, um gegebenenfalls Schwierigkeiten zu vermeiden. Zum einen sollte jeder Teilnehmer für sich selber entscheiden dürfen, ob er bereit ist, an den Übungen teilzunehmen. Die Methoden dürfen nicht verpflichtend sein (vgl. Diaz, Tiemann 2006: 2). Zum anderen ist es eben­falls von enormer Wichtigkeit die Grenzen des Gruppenmitglieds zu respektieren (vgl. ebd.). Ein Faktum ist selbstverständlich, dass der Einzelne nicht beurteilt wird, sondern dass soziale Struktu­ren aufgebaut und gegebenenfalls gefördert werden sollten (vgl. ebd.). Auch ist es erforderlich für den Seminarleiter zu wissen, welche Funktion eine Methode überhaupt ausübt. „Eine Methode hat die Funktion, kognitiv, emotional oder auf der körperlichen Erfahrungsebene einen Zugang zu ei­nem Themenfeld zu schaffen“ (ebd.: 3). Beim Durchführen einer Methode sollte das Miteinander der Seminarteilnehmer ausschlaggebend sein (ebd.: 3). Der Sinn und Zweck einer Methode ist zu versuchen ein angestrebtes Ziel zu erreichen, jedoch muss dies nicht grundsätzlich funktionieren. Es ist lediglich ein „Hilfsmittel“ (ebd.: 3). Wendet die Leitung erstmalig eine neue Methode an, ist es von Vorteil sich einigen Fragen zu widmen.

„Gefällt mir die Methode selbst gut?“

„Was will ich mit ihr erreichen?“

„Bauen die ausgewählten Übungen gut aufeinander auf?“

„Bringt die Methode den Gruppen- oder Lernprozess voran?“

„Über- oder unterfordert sie die Teilnehmer?“

„Ist jeder Teilnehmer psychisch, motorisch oder intellektuell zur Durchführung in der Lage?“

„Was braucht die Gruppe gerade (Beruhigung, Aufregung, Spannung, Auswertung, Pause)?“

„Wie muss ich die Methode modifizieren, damit ich diese Ziele erreichen kann?“ (ebd.: 3)

Doch ebenso organisatorische Aspekte hat der Seminarleiter zu klären, wie beispielsweise die Bu­chung eines Seminarraums. Anhand der Gruppengröße lässt sich somit ein geeigneter Raum finden, in welchem die Methoden gut durchgeführt werden können. Hierbei sollte beachtet werden, dass der Seminarraum über ausreichend Platz für die geplanten Übungen verfügt, dass gegebenenfalls Tische und Stühle beiseite gestellt werden können.

Die Spielregel einer Methode sollte zu Beginn einer Übung kurz und prägnant vorgestellt werden, damit keine Verwirrungen entstehen (vgl. ebd.: 4).

[...]

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Methoden zum Aufbau von sozialen Strukturen in Gruppen und Teams. Eine Analyse
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
10
Katalognummer
V264987
ISBN (eBook)
9783656544227
ISBN (Buch)
9783656544746
Dateigröße
473 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
methoden, aufbau, strukturen, gruppen, teams, eine, analyse
Arbeit zitieren
Delia Zulli (Autor), 2013, Methoden zum Aufbau von sozialen Strukturen in Gruppen und Teams. Eine Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264987

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