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Weiterentwicklung der berufsbildenden höheren Schulen BHS in Österreich

Ein europäisches Vorzeigemodell der Berufsbildung

Titel: Weiterentwicklung der berufsbildenden höheren Schulen BHS in Österreich

Wissenschaftliche Studie , 2013 , 294 Seiten

Autor:in: Prof. i.R. Ing. Dipl.-Ing. MMag. Dr.phil. Karl Josef Westritschnig (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Die berufsbildenden höheren Schulen BHS schließen mit einer Reife- und Diplomprüfung durch eine Doppelqualifikation ab. Der bestehende Bildungsprozess an diesen höheren Lehranstalten sollte dual Betriebs- und praxisorientiert, europakonform, tertiär-akademisch erweitert werden. Bildungsredundanzen in ein weiterführendes Bildungssystem werden dadurch minimiert. Eine entsprechende Durchlässigkeit im Bildungssystem muss für jene stattfinden, die sich weiterqualifizieren wollen. Der europäische Bildungstrend macht es erforderlich, dass die Arbeitsmarkt- und beschäftigungsfähigen berufsbildenden höheren Schulen BHS durch eine tertiäre Betriebs- und praxisnahe Hochschulebene ergänzt werden. Die Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Bildungskontext wird dadurch gesichert. Die sekundare Berufsbildung an den „berufsbildenden höheren Schulen“ wird nach einem höheren, dualen Bildungsprinzip tertiär erweitert. Eine zunehmende Konkurrenz in der Privatwirtschaft durch die Fachhochschulen macht es notwendig, Betriebs- und praxisnah auf der Tertiärebene akademisch zu positionieren. Eine Betriebs- und praxisnahe Weiterqualifizierung für bildungswillige BHS-Absolventen wird im Bologna-Prozess erforderlich. Die berufsbildenden höheren Schulen sind formal durch ein europakonformes BOLOGNA-Programm zu erweitern. Das BOLOGNA-Programm ermöglicht eine Durchlässigkeit in das Masterprogramm von Fachhochschulen und Universitäten. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Nationaler Qualifikationsrahmen in berufsbildende höhere Schulen europakonform integriert

2.1 Europäischer Qualifikationsrahmen und dessen Schlüsselkonzepte

2.2 Nationaler Qualifikationsrahmen – Lernergebnis in einem internationalen Kontext lernergebnisorientiert

3 ISCED-Klassifikation und berufsbildende höhere Schulen mit unterschiedlichen Bildungswegen

3.1 ISCED-Systematik und BERUFSBILDENDE HÖHERE SCHULEN mit einer 3-jährigen Betriebs- und Berufspraxis

4 Höhere technische Lehranstalten mit einer Rückbindung der Betriebspraxis an das Bildungssystem

4.1 Fachtheorie und Fachpraxis – eine Symbiose mit nationalen und internationalen Zukunftsaussichten in der Ingenieurbildung

4.2 Betriebs- und Berufspraxis einschlägig und gehoben zur Weiterqualifizierung zum durchlässigen akademischen Bachelor-Grad

4.3 Technologischer Strukturwandel durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien

4.4 Höhere technische Lehranstalten mit Bildungsstandards für den internationalen Vergleich der Ingenieurbildung

4.5 Bologna-Prozess und Bildungsstandards zum europäischen und internationalen Vergleich der zweistufigen Ingenieurbildung

4.6 HTL-DIPLOM mit Betriebspraxis als Weiterqualifizierung zum Ingenieur und dessen Einstufung in der ISCED-Systematik

4.7 Der HTL-INGENIEUR und seine berufliche und gesellschaftliche Aufwertung im Nationalen Qualifikationsrahmen

4.8 Höhere technische Lehranstalten mit flexiblen Lehrplänen zur Entgegnung eines wirtschaftlich-technischen Strukturwandels

4.9 Höhere technische Lehranstalten und eine umfassende Allgemeinbildung mit einer grundlegenden Fachbildung

4.10 Höhere technische Lehranstalten im Spannungsfeld von Persönlichkeits- und Fachbildung

4.11 Ingenieurpraxis und eine „duale“ Rückbindung an das Bildungssystem mit einer Weiterbildung zum akademischen Bachelor-Ingenieur

5 HTL-ABSOLVENTEN dual durch eine tertiär-formalisierte Betriebs- und Berufspraxis zum akademischen Ingenieur

5.1 HTL-ABSOLVENTEN durch eine facheinschlägige und gehobene Ingenieurpraxis zum „akademischen“ Ingenieur als Bachelor-Grad

5.1.1 ISCED-Bildungssystematik orientiert sich an der internationalen Wirtschaftsorganisation OECD mit einer Chancengleichheit aller

5.1.2 Fachhochschulen und der Bologna-Prozess erfordern zunehmend eine sekundar-tertiäre Weiterentwicklung des HTL-Bildungssystems zum akademischen Ingenieur

5.1.3 Bachelorprogramme beim HTL-Bildungssystem ermöglichen einen Zugang zu Masterprogrammen an Fachhochschulen und Universitäten

5.1.4 Nationaler Qualifikationsrahmen durch Lernergebnisse vornehmlich output-orientiert

5.2 HTL-ABSOLVENTEN mit dualer, tertiär-formalisierter Betriebspraxis zum akademischen Ingenieur

5.3 Die Hohe technische Lehranstalt – ein sekundar-tertiär weiterentwickeltes Bildungssystem

5.4 MODELL Ia: HTL-ABSOLVENTEN werden sekundar-tertiär zum betriebs- und praxisorientierten akademischen Ingenieur

6 BHS-ABSOLVENTEN durch eine „dual“, tertiär-formalisierte Betriebs- und Berufspraxis zum akademischen Bachelor-Grad

6.1 Berufsbildende höhere Schule BHS mit zusätzlich dualem, tertiärem Bildungsprinzip zum durchlässigen akademischen BACHELOR-Grad

6.2 Berufsbildende höhere Schule BHS mit ihrem Ursprung in der industriellen und liberal-fortschrittlichen Zeit der Habsburgermonarchie

6.2.1 Niederer, gewerblich-beruflicher Unterricht entsteht durch die aufgeklärt-absolutistische Kaiserin Maria Theresia im 18. Jahrhundert

6.2.2 Mittleres gewerblich-berufliches Unterrichtswesen entwickelt sich zunehmend in der Habsburgermonarchie der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

6.2.3 Höhere Gewerbeschulen und höhere Handelsschulen als aufstrebende Mittelschulen zur gewerblichen und industriellen Bildung

6.3 BHS-Absolventen gelangen mit dualer, tertiär-formalisierter Betriebs- und Berufspraxis zum akademischen BACHELOR-Grad

6.4 MODELL Ib: BHS-ABSOLVENTEN gelangen sekundar-tertiär zum betriebs- und praxisorientierten akademischen BACHELOR-Grad

7 MODELL IIa: Hohe Technische Lehranstalten und die Vermeidung einer Bildungssackgasse

7.1 Hohe technische Lehranstalten und eine Weiterentwicklung in den Hochschulraum

7.2 Hohe technische Lehranstalten mit zweistufiger Bachelor-Master-Studienarchitektur nach dem europäischen Bologna-Modell

7.2.1 ALLGEMEINFORM der Hohen technischen Lehranstalten als berufsbildende Hochschulen

7.2.2 SONDERFORM der Hohen technischen Lehranstalten als berufsbildende Hochschulen

7.2.3 FACHLEHRANSTALTEN an Hohen technischen Lehranstalten der berufsbildenden Hochschulen

7.3 Hohe technische Lehranstalten mit zweistufigem System der Ingenieurbildung durch den Bologna-Prozess

7.3.1 ALLGEMEINFORM an Hohen technischen Lehranstalten als berufsbildende Hochschulen

7.3.2 SONDERFORM Hohe technische Lehranstalten als berufsbildende Hochschulen

7.3.3 FACHLEHRANSTALTEN an den Hohen technischen Lehranstalten der berufsbildenden Hochschulen

7.4 Fachbereiche und Ausbildungsschwerpunkte mit Vertiefungen an den Hohen technischen Lehranstalten als berufsbildenden Hochschulen

7.4.1 Höhere technische Lehranstalten und „grundlegende“ Bachelorprogramme an den Hohen technischen Lehranstalten

7.4.2 Höheren technischen Lehranstalten mit vertiefenden Master-Studienprogramme der Hohen technischen Lehranstalten

8 MODELL IIb: Berufsbildende Hochschule und eine Weiterqualifizierung zur Vermeidung einer Bildungssackgasse

8.1 ALLGEMEINFORM des Zukunftsmodells „allgemeinbildende Hochschule“

8.2 ALLGEMEINFORM europakonforme, zweistufige Berufsbildende Hochschule

8.2.1 Hohe technische und gewerbliche Lehranstalten als berufsbildende Hochschulen

8.2.2 Hohe Land- und forstwirtschaftliche Lehranstalt als berufsbildende Hochschule

8.2.3 Hohe kaufmännische Lehranstalten als berufsbildende Hochschule

8.2.4 Hohe Lehranstalt für Wirtschaft, Mode und Bekleidungstechnik als berufsbildende Hochschule

8.2.5 Hohe Lehranstalt für Tourismus als berufsbildende Hochschule

8.2.6 Hohe Lehranstalt für Kunst und Design als berufsbildende Hochschule

8.3 SONDERFORM der berufsbildenden Hochschulen

8.4 FACHLEHRANSTALTEN an berufsbildenden Hochschulen

9 WERKMEISTERSCHULEN als Gewerbemittelschulen an den Staats-Gewerbeschulen und ihre Weiterentwicklung

9.1 Werkmeisterschulen mit Vorbildwirkung aus Sachsen

9.2 Werkmeisterschulen der Staats-Gewerbeschulen in der Habsburgermonarchie und ihre Weiterentwicklung

9.3 MODELL III: BERUFSBILDENDE AKADEMIE – eine internationale Weiterentwicklung der Werkmeisterschulen und Fachakademien

9.3.1 Werkmeisterschule zur Werkmeister-Akademie als berufsbildende Akademie

9.3.2 Fachakademie zur berufsbildenden Akademie

10 MODELL IV: Schulpflicht neun Jahre und ein Schnuppern an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen

10.1 Allgemeinbildende höhere Schulen mit einer umfassenden und gehobenen allgemeinen Bildung

10.2 Berufsbildende mittlere und höhere Schulen mit einer gesellschaftlichen Aufwertung der Fachschulen

10.3 Berufsbildende Fachschulen zur Hebung der dualen Berufsbildung

Zielsetzung & Themen

Die Forschungsarbeit setzt sich zum Ziel, das österreichische berufsbildende höhere Schulwesen (BHS) im Kontext der europäischen Bologna-Architektur und des ISCED-Systems nachhaltig zu modernisieren und eine formale Anbindung an den Tertiärsektor zu etablieren. Die zentrale Fragestellung konzentriert sich darauf, wie durch die formale Anerkennung der 3-jährigen facheinschlägigen Ingenieurpraxis eine Durchlässigkeit und Aufwertung zum akademischen Bachelor-Grad erreicht werden kann, um eine drohende "Bildungssackgasse" für BHS-Absolventen abzuwenden und deren globale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

  • Anpassung an den Bologna-Prozess und Implementierung einer tertiären Bildungsstruktur (Bachelor/Master) an BHS-Standorten.
  • Einbindung und formale Aufwertung der 3-jährigen Ingenieur- bzw. Betriebspraxis in das bestehende Bildungssystem.
  • Weiterentwicklung des traditionellen HTL-Ingenieur-Typs zum "Bachelor-Ingenieur" als tertiär-akademischer Abschluss.
  • Analyse und Optimierung der ISCED-Klassifizierung zur besseren internationalen Vergleichbarkeit.
  • Positionierung der BHS als eigenständige, praxisnahe "berufsbildende Hochschule" parallel zum bestehenden FH- und Universitätssektor.

Auszug aus dem Buch

4 Höhere technische Lehranstalten mit einer Rückbindung der Betriebspraxis an das Bildungssystem

Die Höheren technischen Lehranstalten zeichnen sich durch eine hohe Arbeitsmarktakzeptanz und eine fachbezogene Beschäftigungs- und Erwerbsfähigkeit aus. Die HTL-Absolventen dieser gewerblich-technischen Lehranstalten sind als Fach- und Führungskräfte vornehmlich in der Produktion, aber auch zunehmend im qualifizierten Dienstleistungsbereich beschäftigt. Die allgemeine, die vorbereitende, die fachtheoretische und die fachpraktische Bildung stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Die fachpraktische Bildung besitzt seit dem Reformprogramm 1946 mit den Lehrwerkstätten, den praktischen Laborübungen und wirtschaftsnahen „Kompetenzzentren“ einen besonderen Stellenwert.

Die fünfjährige höhere Lehranstalt positionierte sich in der Vergangenheit nach der Sekundastufe I mit 14/15 Lebensjahren als Aufstiegsschule technikbegabter und technikinteressierter Jugendlicher. Im Rahmen der Vorstellung eines „Lebenslangen Lernens“ werden neue Bildungsformen zur Weiter- und Höherqualifizierung von HTL-Absolventen unbedingt notwendig. Ein Anpassungs- und Qualifizierungslernen wird im Wirtschafts- und Berufsprozess für HTL-Ingenieure wichtig. Eine von der Wirtschaft gewünschte Spezialbildung für den gewerblichen und industriellen Produktionsprozess wird zunehmend wichtig.

Eine umfassende Allgemeinbildung zur Persönlichkeits- und Menschenbildung und zur gesellschaftlichen Selbstbestimmung steht im Widerspruch zum Spezialisierungswunsch der Wirtschaft. Ein ausgewogenes Verhältnis beider Bildungssegmente, der Fach- und Allgemeinbildung ist anzustreben, wobei bei den höheren Abteilungen der Anteil der Allgemeinbildung seit der Habsburgermonarchie bei 40 Prozent liegt. Das Bildungsprinzip an den Höheren technischen Lehranstalten versucht, die Berufsbildung mit ihrer Fachtheorie und Fachpraxis und die formale Allgemeinbildung zur Persönlichkeits- und Menschenbildung in Einklang zu bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die zwei Säulen der berufsbildenden Erstbildung in Österreich (vollschulisch und dual) und leitet die Notwendigkeit einer tertiären Aufwertung der BHS durch das Bologna-Modell ab.

2 Nationaler Qualifikationsrahmen in berufsbildende höhere Schulen europakonform integriert: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung des Europäischen und Nationalen Qualifikationsrahmens (EQR/NQR) als Instrument zur Sicherung der Durchlässigkeit und Transparenz.

3 ISCED-Klassifikation und berufsbildende höhere Schulen mit unterschiedlichen Bildungswegen: Es wird die internationale ISCED-Systematik analysiert, um die Einordnung der verschiedenen BHS-Schulformen und deren fachliche Differenzierung im globalen Kontext darzustellen.

4 Höhere technische Lehranstalten mit einer Rückbindung der Betriebspraxis an das Bildungssystem: Der Fokus liegt auf der HTL als österreichischem Erfolgsmodell, dessen praxisnahe Ingenieurbildung durch eine formale Einbindung der 3-jährigen Betriebspraxis zukunftsfähig gemacht werden soll.

5 HTL-ABSOLVENTEN dual durch eine tertiär-formalisierte Betriebs- und Berufspraxis zum akademischen Ingenieur: Hier werden Modelle entwickelt, wie HTL-Absolventen durch eine duale, formalisierte Praxis einen akademischen Bachelor-Grad erlangen können.

6 BHS-ABSOLVENTEN durch eine „dual“, tertiär-formalisierte Betriebs- und Berufspraxis zum akademischen Bachelor-Grad: Das Kapitel überträgt das HTL-Modell auf die gesamte Breite der BHS-Schulen, um auch hier eine Aufwertung zum Bachelor-Niveau zu ermöglichen.

7 MODELL IIa: Hohe Technische Lehranstalten und die Vermeidung einer Bildungssackgasse: Dieses Kapitel entwirft das Modell der "Hohen Technischen Lehranstalt" als berufsbildende Hochschule mit einer zweistufigen Bachelor-Master-Architektur.

8 MODELL IIb: Berufsbildende Hochschule und eine Weiterqualifizierung zur Vermeidung einer Bildungssackgasse: Die Ausweitung der Hochschul-Modelle auf weitere Schultypen wie kaufmännische, wirtschaftliche und Tourismusschulen wird konzeptionell dargestellt.

9 WERKMEISTERSCHULEN als Gewerbemittelschulen an den Staats-Gewerbeschulen und ihre Weiterentwicklung: Eine historische Analyse der Werkmeisterschulen wird genutzt, um deren Potenzial als "Berufsbildende Akademie" im modernen Bildungssystem aufzuzeigen.

10 MODELL IV: Schulpflicht neun Jahre und ein Schnuppern an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen: Der Abschluss diskutiert die notwendigen strukturellen Reformen in der Sekundarstufe, um die Durchlässigkeit zur berufsbildenden höheren Bildung zu erhöhen.

Schlüsselwörter

berufsbildende höhere Schulen, HTL, Bologna-Prozess, tertiäre Bildung, Ingenieur, Bachelor, Master, NQR, ISCED, Fachhochschule, Betriebspraxis, Höherqualifizierung, berufsbildende Hochschule, Bildungssackgasse, duales Bildungsprinzip

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der notwendigen Weiterentwicklung des österreichischen berufsbildenden höheren Schulwesens (BHS), insbesondere der HTL, um diese durch eine formale Anbindung an das tertiäre Bildungssystem nach dem Bologna-Modell aufzuwerten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die europäische Bildungsklassifikation (ISCED/EQR/NQR), die Integration betrieblicher Praxis in das formale Bildungssystem sowie die Definition und Aufwertung der Ingenieursqualifikation zum Bachelor-Niveau.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Vermeidung einer "Bildungssackgasse" für BHS-Absolventen durch die Schaffung einer formalen Durchlässigkeit, die es ermöglicht, facheinschlägige Praxis als akademische Leistung für einen Bachelor-Abschluss anzuerkennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse historischer Entwicklungen (Habsburgermonarchie bis heute), die Auswertung bildungspolitischer Rahmenwerke und empirische Befragungen zur Arbeitsmarktakzeptanz sowie zur Qualifikationsnachfrage der Wirtschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Zukunftsmodelle, die von der HTL als "Berufsbildender Hochschule" über die Aufwertung von Werkmeisterschulen zu "Berufsbildenden Akademien" bis hin zur schrittweisen Strukturreform der Sekundar- und Tertiärbildung reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Berufsbildende höhere Schulen", "Bologna-Prozess", "Ingenieur-Status", "Tertiärisierung" und "Qualitätsmanagement" maßgeblich bestimmt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "gleichwertig" und "gleichartig" so wichtig?

Der Autor betont, dass die BHS/HTL ihre spezifische praxisnahe Ausbildung beibehalten sollen, um den Bedürfnissen der Wirtschaft gerecht zu werden. Die formale Aufwertung soll den Status (gleichwertig) sichern, ohne die bewährte Identität der Schultypen (nicht gleichartig zu FH/Uni) zu verwässern.

Welche Rolle spielt die 3-jährige Betriebspraxis für den angestrebten Bachelor-Grad?

Die 3-jährige Praxis wird als "nicht-formales" Lernen identifiziert, das formalisiert in das Bildungssystem rückgebunden werden soll. Sie dient dabei als zentraler Lernzuwachs, der bei Anrechnung den akademischen Bachelor-Grad rechtfertigt.

Ende der Leseprobe aus 294 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Weiterentwicklung der berufsbildenden höheren Schulen BHS in Österreich
Untertitel
Ein europäisches Vorzeigemodell der Berufsbildung
Autor
Prof. i.R. Ing. Dipl.-Ing. MMag. Dr.phil. Karl Josef Westritschnig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
294
Katalognummer
V265294
ISBN (eBook)
9783656549819
ISBN (Buch)
9783656548539
Sprache
Deutsch
Schlagworte
weiterentwicklung schulen österreich vorzeigemodell berufsbildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Prof. i.R. Ing. Dipl.-Ing. MMag. Dr.phil. Karl Josef Westritschnig (Autor:in), 2013, Weiterentwicklung der berufsbildenden höheren Schulen BHS in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265294
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