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Megatrend New Work

Titel: Megatrend New Work

Hausarbeit , 2009 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Carolin Busch (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das 1998 vom Zukunftsforscher Matthias Horx gegründete Zukunftsinstitut beschäftigt sich mit Veränderungen, die sich gegenwärtig und künftig das Leben von Gesellschaft, Kultur und Unternehmen auswirken.
Dabei sucht das Zukunftsinstitut auf Grundlage bisheriger Entwicklungen nach Trends und Megatrends, um dadurch mögliche Zukunftsszenarien abbilden zu können. Die Trendforschung als „…Analyse, Dokumentation und Erklärung von Veränderungsprozessen in Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie“ bildet also den Grundstein für die Zukunftsforschung.
Ein Megatrend bezeichnet hierbei eine besonders tief greifende und nachhaltige Veränderung in den Bereichen Gesellschaft und Technologie. Diesen durch Naisbitt geprägten Begriff verwendet auch Horx zur Umschreibung der für die Zukunftsforschung relevanten Entwicklungen, die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken werden.
Diese Verschriftlichung wird sich mit dem Megatrend New Work beschäftigen und daher den bereits stattgefundenen Wandel der Arbeitswelt sowie dessen weitere Entwicklung bis zum Jahr 2020 beleuchten.
Dabei soll im ersten Teil auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen eingegangen werden, die auf einen Umbruch der Arbeitswelt schließen lassen.
Auf dieser Grundlage können künftig relevante neue Unternehmenswerte sowie die Anpassung des Personalmanagements an diesen Wandel analysiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Grundlagen

1.1 Begriffserklärung „New Work“

1.2 Tendenzen der Wirtschaftsentwicklung

1.2.1 Dämmerung der Service-Ökonomie

1.2.2 Neue Arbeitsteilung

1.2.3 Situation in Deutschland

1.2.4 Teilzeitarbeit

1.2.5 Leiharbeit

1.3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Megatrend „New Work“ und untersucht den fundamentalen Wandel der Arbeitswelt sowie dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft bis zum Jahr 2020. Dabei steht die Transformation von starren, industriell geprägten Arbeitsstrukturen hin zu flexiblen, wissensbasierten Modellen im Zentrum der Betrachtung.

  • Entwicklung des Wandels von der industriellen Organisation zur Kreativökonomie
  • Wirtschaftliche Tendenzen und der Aufstieg der wissensintensiven Dienstleistungssektoren
  • Veränderung der Arbeitsteilung und Anforderungen an die Arbeitskräfte
  • Bedeutung flexibler Beschäftigungsmodelle wie Teilzeit- und Leiharbeit
  • Anpassung von Unternehmenswerten und Personalmanagement an den neuen Wandel

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffserklärung „New Work“

Der Megatrend New Work beschreibt die Abwendung von der industriellen Arbeitsorganisation durch eine Entwicklung in Richtung der Kreativökonomie. In dieser neuartig organisierten Wirtschaft, welche durch die Globalisierung sowie eine alternde Gesellschaft geprägt ist, stellt der Arbeitsplatz eine Möglichkeit zur Selbstverwirklichung dar; mobile und flexible Arbeitsformen lösen starre, regulierte Berufsbilder ab.

Die fortschrittlichen Medien führen zur Technisierung des Arbeitsplatzes und legen den Grundstein für die Auflösung des „starren Unternehmens“, in welchem der Arbeitnehmer 70 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt. Stattdessen ermöglicht die moderne Technik durch Laptop und Blackberry in Zusammenspiel mit modernen Medien das Phänomen „Open Work“. Es beschreibt, wie die Modernisierung des Arbeitsplatzes die komplette Infrastruktur des stationären Büros ersetzt. Beispielsweise erfolgt die künftige Kommunikation nicht mehr innerhalb des Büros von Angesicht zu Angesicht sondern über die Internet-Plattform Skype, welche kostenlose Bildtelefonate ermöglicht.

Ein weiterer entscheidender Bestandteil der Arbeitswelt von morgen ist die „Creative Work“, welche die hohe Bedeutung von Selbstverantwortung, Wandel und Kreativität für den künftigen Berufstätigen kennzeichnet. Die Kreativität dient hierbei der Selbstverwirklichung des Einzelnen; durch ständiges Hinterfragen der eigenen Arbeit sowie Integration neuer Denkansätze werden stetig neue Arbeitsanreize geschaffen. Der Kreativanteil der Arbeit nimmt in der Zukunft einen derart hohen Stellenwert ein, dass die Entlohnung demgegenüber zweitrangig wird. Die Flexibilisierung der Arbeitsformen drückt sich durch die weitgehend freie Einteilung der Arbeitszeit durch den Arbeitnehmer selbst aus.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Trendforschung und Definition des Megatrends „New Work“ unter Einbeziehung des Zukunftsinstituts.

1 Grundlagen: Analyse der begrifflichen Grundlagen sowie der ökonomischen und strukturellen Veränderungen der Arbeitswelt im Zeitverlauf.

1.1 Begriffserklärung „New Work“: Definition des Konzepts von New Work als Abkehr von industriellen Mustern hin zur Kreativökonomie und flexiblen Arbeitsformen.

1.2 Tendenzen der Wirtschaftsentwicklung: Untersuchung des sektoralen Wandels von der Landwirtschaft und Industrie hin zu wissensbasierten Dienstleistungen.

1.2.1 Dämmerung der Service-Ökonomie: Betrachtung der globalen Verschiebungen hin zu Dienstleistungsarbeitsplätzen und die Bedeutung wissensintensiver Leistungen.

1.2.2 Neue Arbeitsteilung: Darstellung des Strukturwandels der Arbeitskräftetypen hin zu einem höheren Anteil an Service- und Wissensarbeit.

1.2.3 Situation in Deutschland: Analyse der Entwicklung Deutschlands zu einem „Service-Eldorado“ auf Basis historischer Industrialisierung.

1.2.4 Teilzeitarbeit: Bewertung der Zunahme von Teilzeitmodellen als Instrument zur Flexibilisierung und Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben.

1.2.5 Leiharbeit: Untersuchung der Entwicklung und ökonomischen Relevanz der Leiharbeit im Kontext der Arbeitsmarktflexibilisierung.

1.3 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Trends und kritische Reflexion hinsichtlich sozialer Verträglichkeit und zukünftiger Unternehmenswerte.

Schlüsselwörter

New Work, Kreativökonomie, Arbeitsweltwandel, Dienstleistungssektor, Flexibilisierung, Teilzeitarbeit, Leiharbeit, Zukunftsforschung, Personalmanagement, Unternehmenswerte, Creative Capital, Beschäftigungsstruktur, Arbeitszeitverkürzung, Wissensarbeit, Globalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Megatrend „New Work“ und beschreibt, wie technologische und gesellschaftliche Veränderungen die Art und Weise unserer Arbeit dauerhaft transformieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Kreativökonomie, die Verschiebung der Arbeitssektoren, die Flexibilisierung durch Teilzeit- und Leiharbeit sowie die Bedeutung neuer Unternehmenswerte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Wandel der Arbeitswelt bis 2020 zu beleuchten und aufzuzeigen, wie sich Personalmanagement und Unternehmensführung an diese neuen Anforderungen anpassen müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung statistischer Daten internationaler Organisationen und Institute, um Trends in der Arbeitswelt zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, eine Analyse wirtschaftlicher Tendenzen, eine Untersuchung der Arbeitsteilung sowie die detaillierte Betrachtung von Teil- und Leiharbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind New Work, Kreativökonomie, Arbeitsweltwandel, Flexibilisierung, Personalmanagement und Creative Capital.

Welche Rolle spielt die „Creative Work“ für zukünftige Beschäftigte?

Sie beschreibt die steigende Bedeutung von Selbstverantwortung und Kreativität, wobei die Selbstverwirklichung des Einzelnen zunehmend wichtiger wird als die reine finanzielle Entlohnung.

Warum wird die Sozialverträglichkeit von Teilzeit- und Leiharbeit in Frage gestellt?

Kritisch betrachtet werden insbesondere das niedrigere Einkommen, die geringere soziale Absicherung und die fragwürdige Frage, ob diese Modelle echte Produktivitätssteigerung oder nur eine statistische Beschönigung der Arbeitslosenzahlen bewirken.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Megatrend New Work
Hochschule
Hochschule Zittau/Görlitz; Standort Görlitz
Note
1,3
Autor
Carolin Busch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V265404
ISBN (eBook)
9783656549246
ISBN (Buch)
9783656548782
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Megatrend New Work Neue Arbeit Trend Kulturwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Busch (Autor:in), 2009, Megatrend New Work, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265404
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Leseprobe aus  17  Seiten
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