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Die Trobairitz. Das mittelalterliche Phänomen der weiblichen Troubadoure

Titel: Die Trobairitz. Das mittelalterliche Phänomen der weiblichen Troubadoure

Examensarbeit , 2012 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: MMag. Lisa Pfurtscheller (Autor:in)

Französische Philologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema der vorliegenden Arbeit ist das mittelalterliche Phänomen der Trobairitz. Nach der Begriffserklärung wollen wir uns in zwei kurzen Kapiteln der Entwicklung der Trobairitz, sowie deren Wirkungsraum erläutern, um anschließend das Leben und das Schaffen der berühmtesten Trobairitz, der Comtessa de Dia, genauer zu betrachten. Ein weiteres Kapitel wird sich mit den anderen, wenigstens namentlich bekannten Trobairitz befassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wer waren die Trobairitz?

3. Entwicklungsgeschichte

4. Wirkungsraum der Trobairitz

5. Die Comtessa de Dia

5.1. Leben

5.2. Schaffen

5.2.1. Ab ioi et ab ioven m'apais

5.2.2. A chantar m’er do so q’ieu no volria

6. Weitere bedeutende Troubairitz und ihre Werke

7. Konklusion

8. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Trobairitz im 12. und 13. Jahrhundert, wobei der Fokus auf ihrer historischen Rolle, ihrem Wirkungsraum und dem künstlerischen Schaffen der Comtessa de Dia liegt. Es wird analysiert, wie diese Frauen durch ihre Lyrik bestehende soziale und künstlerische Rollenbilder von Mann und Frau reflektierten und teils aktiv transformierten.

  • Historischer Hintergrund und Definition der Trobairitz
  • Die gesellschaftliche Stellung der Frau im mittelalterlichen Okzitanien
  • Biographische und künstlerische Analyse der Comtessa de Dia
  • Interpretative Untersuchung ausgewählter Liedtexte
  • Überblick über weitere bekannte Trobairitz und deren Werktypen

Auszug aus dem Buch

5.2.1. Ab ioi et ab ioven m'apais

1.

Ab ioi et ab ioven m’apais

e iois e iovens m’apai,

car mos amics es lo plus gais

per q’ieu sui coindet’ e gaia;

e pois eu li sui veraia

bei. s taing q’el me sia verais,

c’anc de lui amar no m’estrais

ni ai cor que m’en estraia.

2.

Mout mi plai car sai que val mais

sel q’ieu plus desir que m’aia,

e cel que primiers lo m’atrais

Dieu prec que gran ioi l’atraia;

e qui que mal l’en retraia,

no.l creza, fors so qu’ie.l retrais:

c’om cuoill maintas vetz los balais

ab q’el mezeis se balaia.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema der mittelalterlichen Trobairitz ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung von der Begriffsdefinition über die historische Entwicklung bis zur Analyse der Werke der Comtessa de Dia.

2. Wer waren die Trobairitz?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Trobairitz und ordnet sie historisch als eine kleine Gruppe adliger Frauen ein, die im 12. und 13. Jahrhundert okzitanische Liebeslyrik schufen.

3. Entwicklungsgeschichte: Hier wird die Rolle der Frau im Mittelalter beleuchtet, wobei besonders auf die spezifischen Rechte und den kulturellen Einfluss adeliger Frauen in Okzitanien sowie ihre künstlerische Partizipation eingegangen wird.

4. Wirkungsraum der Trobairitz: Das Kapitel untersucht den Entstehungsraum im Süden Frankreichs und erklärt, warum viele der heute erhaltenen Manuskripte in Italien aufbewahrt werden.

5. Die Comtessa de Dia: Dieses zentrale Kapitel behandelt ausführlich die Biographie sowie das künstlerische Schaffen der berühmtesten Trobairitz, inklusive einer detaillierten Analyse zweier ihrer überlieferten Lieder.

6. Weitere bedeutende Troubairitz und ihre Werke: Hier werden neben der Comtessa de Dia weitere Autorinnen und anonyme Werke wie die tensons vorgestellt, um die Vielfalt der weiblichen Dichtkunst dieser Epoche aufzuzeigen.

7. Konklusion: Das Schlusskapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung der Trobairitz für das Verständnis der weiblichen Stimme in einem männlich dominierten poetischen System.

8. Bibliographie: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendete Quellen, Sekundärliteratur und Internetressourcen auf, die für die Erstellung der Arbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Trobairitz, Troubadour, Okzitanien, Comtessa de Dia, Mittelalter, Liebeslyrik, Literaturwissenschaft, Frauenrolle, Adel, Tensons, Musikgeschichte, Poesie, Kulturbild, Manuskripte, Romanistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Trobairitz, also den weiblichen Gegenstücken zu den Troubadouren, und deren lyrischem Schaffen im mittelalterlichen Okzitanien.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der Dichterinnen, ihre gesellschaftliche Stellung als adlige Frauen, die Analyse ihrer Lieder und die Überlieferungsgeschichte dieser Texte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, das Wirken der Trobairitz zu beleuchten, ihre Rolle innerhalb der höfischen Kultur zu definieren und insbesondere das Werk der Comtessa de Dia inhaltlich und strukturell zu erschließen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die historische Kontexte mit einer textnahen Untersuchung von Gedichtstrukturen, Reimschemata und inhaltlichen Motiven verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Verortung, die Analyse der Lebensumstände der Comtessa de Dia sowie eine detaillierte Interpretation ihrer erhaltenen Lieder und einen Überblick über weitere bekannte Autorinnen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Trobairitz, Okzitanien, höfische Liebeslyrik, Comtessa de Dia und mittelalterliche Frauenrolle definieren.

Warum ist das Manuskript der Comtessa de Dia für die Forschung so besonders?

Sie ist die einzige Trobairitz, von der neben den Texten auch die musikalische Notation eines Werkes bis heute erhalten geblieben ist.

Wie bewertet die Autorin die historische Rolle der Trobairitz innerhalb der höfischen Dichtung?

Die Arbeit stellt dar, dass die Trobairitz keineswegs nur passive Objekte der Dichtung waren, sondern aktiv mit literarischen Konventionen spielten und die traditionelle Geschlechterhierarchie in ihren Liedern thematisierten.

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Details

Titel
Die Trobairitz. Das mittelalterliche Phänomen der weiblichen Troubadoure
Hochschule
Universität Wien  (Romanistik)
Veranstaltung
Französische Medienwissenschaft
Note
1,0
Autor
MMag. Lisa Pfurtscheller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V265422
ISBN (eBook)
9783656551874
ISBN (Buch)
9783656551935
Sprache
Deutsch
Schlagworte
troubairitz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MMag. Lisa Pfurtscheller (Autor:in), 2012, Die Trobairitz. Das mittelalterliche Phänomen der weiblichen Troubadoure, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265422
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Leseprobe aus  16  Seiten
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