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Privatisierung - pro & contra

Titre: Privatisierung - pro & contra

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2004 , 14 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anna Pittlik (Auteur)

Economie politique - Théorie et Politique de compétition
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unter Privatisierung wird die Verlagerung bestimmter staatlicher Aktivitäten in die Verfügungsgewalt
des privaten Sektors der Volkswirtschaft verstanden. Aus wettbewerbspolitischer
Sicht soll mit Hilfe von Privatisierungen und Deregulierungen eine Beseitigung von
marktwirtschaftlichen Verzerrungen erreicht werden, die von öffentlichen Unternehmen und
durch staatliche Beschränkungen verursacht werden
Deregulierung ist ein Begriff, der aus der amerikanischen ordnungspolitischen Diskussion
stammt. Bei Gabler wird darunter der Verzicht auf staatliche Maßnahmen verstanden, "mit
denen der Staat versucht, Marktversagen zu korrigieren und/oder politische Zielsetzungen
gegen den Markt durchzusetzen".
Der Begriff "Deregulierung" wird hier generell für Tatbestände verwendet, bei denen der
Staat ganz oder teilweise darauf verzichtet, regulierend in wirtschaftliche Prozesse einzugreifen.
Begründet wird die Notwendigkeit eines solchen Verhaltens mit dem Argument, dass der
Staat in ausuferndem Maß die Wirtschaft mit Regulierungen einschränkt, mit negativen mikro-
und makroökonomischen Folgen.
Die Begriffe, Deregulierung und Privatisierung, werden häufig in Ihrer Bedeutung nicht klar
unterschieden und sogar synonym verwendet.
Absicht der Deregulierung und der Privatisierung sind die Liberalisierung der Märkte, mit
dem Ziel
· Innovationen durch Konkurrenz zu fördern,
· neue Arbeitsplätze zu schaffen,
· in den Unternehmen höhere Effizienz zu erreichen,
· dem Staat eine Entlastung der öffentliche Haushalte zu ermöglichen.
Diese Ziele können alle gemeinsam oder einzeln, getrennt verfolgt werden. 1
Zur Privatisierung sozialistischer Betriebe werden meist unterschiedliche Methoden zur gle ichen
Zeit angewandt (Formen der Privatisierung): 2
[...]

1 http://www.net-lexikon.de/Deregulierung.html
2 vgl. Baßeler / Heinrich / Utecht (2002) – S. 80

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtlicher Hintergrund

3. Privatisierungsbeispiele

3.1. Deutsche Bundespost

3.2. Deutsche Bundesbahn

3.3. Lufthansa

4. Pro

5. Contra

6. Schlussfolgerungen

7. Literaturverzeichnis

7.1. Literatur:

7.2. URL’s:

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Prozess der Privatisierung öffentlicher Aufgaben auseinander. Das Hauptziel besteht darin, die theoretischen Grundlagen und historischen Hintergründe der Privatisierung in Deutschland zu beleuchten sowie ein ausgewogenes Bild der Pro- und Contra-Argumente im Kontext staatlicher Aufgabenwahrnehmung zu zeichnen.

  • Historische Entwicklung der Privatisierungswellen in Deutschland.
  • Analyse praktischer Beispiele wie Bundespost, Bundesbahn und Lufthansa.
  • Gegenüberstellung ökonomischer Effizienzsteigerungen und sozialer sowie ordnungspolitischer Risiken.
  • Diskussion über die Rolle des Staates und die Auswirkungen auf die öffentliche Daseinsvorsorge.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Unter Privatisierung wird die Verlagerung bestimmter staatlicher Aktivitäten in die Verfügungsgewalt des privaten Sektors der Volkswirtschaft verstanden. Aus wettbewerbspolitischer Sicht soll mit Hilfe von Privatisierungen und Deregulierungen eine Beseitigung von marktwirtschaftlichen Verzerrungen erreicht werden, die von öffentlichen Unternehmen und durch staatliche Beschränkungen verursacht werden.

Deregulierung ist ein Begriff, der aus der amerikanischen ordnungspolitischen Diskussion stammt. Bei Gabler wird darunter der Verzicht auf staatliche Maßnahmen verstanden, "mit denen der Staat versucht, Marktversagen zu korrigieren und/oder politische Zielsetzungen gegen den Markt durchzusetzen".

Der Begriff "Deregulierung" wird hier generell für Tatbestände verwendet, bei denen der Staat ganz oder teilweise darauf verzichtet, regulierend in wirtschaftliche Prozesse einzugreifen. Begründet wird die Notwendigkeit eines solchen Verhaltens mit dem Argument, dass der Staat in ausuferndem Maß die Wirtschaft mit Regulierungen einschränkt, mit negativen mikro- und makroökonomischen Folgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die zentralen Begriffe Privatisierung sowie Deregulierung und erläutert die damit verbundenen liberalisierungsbezogenen Ziele.

2. Geschichtlicher Hintergrund: Skizziert die historische Entwicklung von Privatisierungsmaßnahmen seit dem Mittelalter bis hin zur modernen Ära ab den 1980er Jahren.

3. Privatisierungsbeispiele: Analysiert konkrete Transformationsprozesse staatlicher Einrichtungen wie der Bundespost, der Bundesbahn und der Lufthansa.

4. Pro: Argumentiert aus der Perspektive der Befürworter für die erhöhte Flexibilität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit durch private Rechtsformen.

5. Contra: Beleuchtet die kritischen Aspekte, insbesondere die Gefahr sozialer Ungleichheit, Angebotskürzungen und den Verlust staatlicher Gestaltungsmacht.

6. Schlussfolgerungen: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Risiken einer generellen Übertragung staatlicher Aufgaben auf den privaten Sektor kritisch.

7. Literaturverzeichnis: Listet die für die Arbeit herangezogene Fachliteratur sowie die verwendeten Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Privatisierung, Deregulierung, öffentliche Verwaltung, Wettbewerb, Liberalisierung, Deutsche Bundespost, Deutsche Bundesbahn, Lufthansa, Effizienz, Haushaltskonsolidierung, staatliche Aufgaben, Marktversagen, soziale Folgen, Rechtsform, Unternehmensbeteiligung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Spannungsfeld zwischen staatlicher Aufgabenwahrnehmung und marktwirtschaftlicher Privatisierung in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Definitionen von Privatisierung, der historischen Einordnung, der Analyse ausgewählter Großunternehmen und der Debatte über Vor- und Nachteile.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen der Privatisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft objektiv anhand von Argumenten zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen mit aktuellen Entwicklungen und Fallbeispielen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Untersuchung konkreter Beispiele wie der Bundesbahn sowie eine detaillierte Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Privatisierung, Wettbewerb, öffentliche Unternehmen und Effizienz gekennzeichnet.

Wie wurde die Deutsche Bundespost im Zuge der Reformen umstrukturiert?

Die Deutsche Bundespost wurde in drei separate Aktiengesellschaften (Post, Telekom, Postbank) aufgeteilt, um Wettbewerbsfähigkeit und Kapitalbeschaffung zu verbessern.

Welche Rolle spielt die Rentabilität öffentlicher Unternehmen für die Privatisierungsdiskussion?

Unrentabilitäten resultieren oft aus gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen; eine rein gewinnorientierte Sichtweise vernachlässigt daher häufig den sozialen Auftrag staatlicher Betriebe.

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Résumé des informations

Titre
Privatisierung - pro & contra
Université
Berlin School of Economics and Law
Note
2,0
Auteur
Anna Pittlik (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
14
N° de catalogue
V26552
ISBN (ebook)
9783638288507
ISBN (Livre)
9783656563686
Langue
allemand
mots-clé
Privatisierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna Pittlik (Auteur), 2004, Privatisierung - pro & contra, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26552
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Extrait de  14  pages
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