Die vorliegende Untersuchung thematisiert den Anhang in den wissenschaftlichen Arbeiten. Das Hauptaugenmerk der Untersuchung richtet sich auf eine ausführliche Betrachtung des Anhangs in den Abschlussarbeiten, die von ausgewählten Probanden angefertigt wurden. Der empirischen Analyse zum Anhang in den Abschlussarbeiten gehen theoretische Erläuterungen zu diesem Thema voraus. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Förderung von wissenschaftlichem Schreiben bei den Studierenden leisten.
Inhaltsverzeichnis
Der Anhang in den wissenschaftlichen Arbeiten
Analyse von Abschlussarbeiten
Ziel der Untersuchung
Korpusbeschreibung
Zur Analyse der Anhänge in den Abschlussarbeiten
Methodisch-didaktische Konsequenzen
Zielsetzung & Themen
Die Untersuchung verfolgt das Ziel, die Verwendung und Gestaltung des Anhangs in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten von Studierenden zu analysieren. Dabei soll untersucht werden, welche Defizite und Kompetenzen hinsichtlich der Einordnung umfangreicher Materialien bestehen, um daraus methodisch-didaktische Handlungsempfehlungen für die Förderung des wissenschaftlichen Schreibens abzuleiten.
- Theoretische Grundlagen zum Anhang in wissenschaftlichen Arbeiten
- Empirische Analyse von Abschlussarbeiten bezüglich Anhangstrukturen
- Umgang mit umfangreichen Materialien und Quellenangaben
- Didaktische Ansätze zur Verbesserung der Schreibkompetenz
Auszug aus dem Buch
Der Anhang in den wissenschaftlichen Arbeiten
Beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten wird ein Anhang in bestimmten Fällen gebraucht. So wird in dieser Arbeit versucht, theoretische Überlegungen zum Thema „Anhang in den wissenschaftlichen Arbeiten“ zu erläutern.
Hierzu sei auf Kornmeier, Martin (2012, 299) verwiesen, dass der Anhang nicht als Platz für unnötiges Material betrachtet werden sollte. Im Anhang stehen umfangreiches Material, wie detaillierte Übersicht über die empirischen Ergebnisse, tabellarische und graphische Darstellungen, die so groß ausfallen, ausführliche Notizen über Expertengespräche. Längere Gesetztexte..
Im Anhang stehen laut Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer (2006, 49) das Abkürzungsverzeichnis und sonstige Quellen wie Dokumente, Bildmaterial, Protokolle, Fragebögen, Tabellenblätter. Diese Materialien sind als Ergänzung für den Hauptteil angesehen.
Es könnte auf den Anhang durch die Fußnoten verwiesen werden (vgl. Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer 2006, 50).
Anhang wird nicht nummeriert (vgl. Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer 2006, 52). Die erste Ebene des Anhangs erfolgt mit römischen Ziffern, aber die Unterkapitel des Anhangs werden dagegen mit arabischen Ziffern versehen(vgl. Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer 2006, 149).
Zusammenfassung der Kapitel
Der Anhang in den wissenschaftlichen Arbeiten: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Anforderungen an einen Anhang, einschließlich seiner Funktion als Ergänzung zum Hauptteil und der Gestaltungsvorgaben.
Analyse von Abschlussarbeiten: Hier wird der Untersuchungsgegenstand definiert, das Korpus aus sechs Probanden beschrieben und die Kriterien für die nachfolgende empirische Auswertung festgelegt.
Ziel der Untersuchung: Dieses Kapitel legt den Fokus auf die Identifikation von Defiziten und Kompetenzen von Studierenden bei der Erstellung des Anhangs.
Korpusbeschreibung: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahl von sechs Probanden für die empirische Analyse und die methodische Vorgehensweise zur Datenerfassung.
Zur Analyse der Anhänge in den Abschlussarbeiten: In diesem Kapitel werden die empirischen Ergebnisse zu Struktur, Nummerierung, Verweisen und Materialarten in den Anhängen der untersuchten Arbeiten tabellarisch und analytisch präsentiert.
Methodisch-didaktische Konsequenzen: Das Kapitel leitet aus den Analyseergebnissen Empfehlungen ab, insbesondere die Notwendigkeit, durch gezielte Schreibwerkstätten die wissenschaftliche Schreibkompetenz der Studierenden zu stärken.
Schlüsselwörter
Anhang, wissenschaftliches Schreiben, Abschlussarbeiten, empirische Analyse, Materialauslagerung, Quellenangaben, Strukturierung, Schreibkompetenz, Studierende, Forschungsarbeit, Datenerhebung, Didaktik, Schreibwerkstatt, Dokumentation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der korrekten Verwendung und formalen Gestaltung des Anhangs in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die theoretischen Anforderungen an einen Anhang, die Analyse der tatsächlichen Umsetzung bei Studierenden sowie didaktische Strategien zur Verbesserung der Schreibpraxis.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, den Umgang von Studierenden mit dem Anhang zu untersuchen, Defizite aufzudecken und daraus Verbesserungen für die universitäre Lehre abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine empirische Analyse, bei der das Vorgehen von sechs Probanden anhand spezifischer Kriterien (Struktur, Verweise, Materialarten) in den Abschlussarbeiten untersucht wurde.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt über die Funktionen des Anhangs und einen empirischen Abschnitt, in dem die Arbeiten von sechs Probanden detailliert ausgewertet werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Anhang, wissenschaftliches Schreiben, Abschlussarbeiten, empirische Analyse und Schreibkompetenz geprägt.
Welches auffällige Ergebnis ergab sich bezüglich der Nummerierung?
Die Untersuchung zeigte, dass entgegen der Literaturvorgabe, Anhänge nicht zu nummerieren, alle untersuchten Probanden ihre Anhänge nummeriert haben.
Welche Art von Material wird am häufigsten ausgelagert?
Die Analyse ergab, dass die Studierenden überwiegend Bildmaterialien und Ausschnitte aus Lehrwerken in den Anhang integrierten.
Warum ist eine strukturierte Schreibwerkstatt laut Autor sinnvoll?
Da in der Analyse diverse Unzulänglichkeiten beim Umgang mit dem Anhang identifiziert wurden, empfiehlt der Autor Schreibwerkstätten, um die Kompetenz der Studierenden zielgerichtet zu fördern.
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- Mag. Mohamed Chaabani (Author), 2013, Der Anhang in den wissenschaftlichen Arbeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265543