Who should be shot? - "Saints, Scholars, and Schizophrenics" (Scheper-Hughes 1979) - Methodenkritik an einer bisher unvergleichbaren (?) Monographie


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003
22 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung – wozu diese Ausarbeitung?

Teil A – Das methodische Vorgehen in der Arbeit von Scheper-Hughes (1979)

1. Theorieteil - Zum theoretischen und empirischen Hintergrund des TAT

2. Methodenteil – Der TAT in seiner Anwendung
2.1 Untersuchungsplan (Design)
2.2 Hypothesen in operationalisierter Form
2.3 Stichprobe
2.4 Material
2.5 Umgang mit Störfaktoren
2.6 Versuchsdurchführung
2.6.1 Setting
2.6.2 Zeitplan
2.6.3 Untersuchungsdurchführung
2.6.4 Erfassung des Datenmaterials
2.7 Auswertungsmethoden - Aufbereitung des Datenmaterials
2.8 Ergebnisteil

Teil B –Scheper-Hughes (1979) im Vergleich mit anderen Monographien

Nachwort – was bleibt?

Anhang A – TAT-Bildtafel 15

Literaturverzeichnis

Einleitung – wozu diese Ausarbeitung?

In ihrem Buch „Saints, Scholars, and Schizophrenics“ beschreibt Nancy Scheper-Hughes (1979) wie das kulturelle Umfeld auf die Diagnose von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen wie z.B. der Schizophrenie einwirkt. Zielgruppe ihrer Untersuchung stellen die Einwohner eines kleinen Dorfes namens Killarney im ländlichen Teil Irlands dar, bei denen die Diagnose schizophrener Erkrankungen besonders häufig auftritt. Ihre Monographie, in populärwissenschaftlicher Ausdrucksweise geschrieben, ist leicht verständlich. Doch in einigen Bereichen mangelt es der, auch wenn für eine breite Öffentlichkeit verfaßten, Arbeit an wissenschaftlicher und methodischer Transparenz. Gemäß dem Zitat „Noch so gelungene Untersuchungen sind wenig tauglich, wenn es uns nicht gelingt, diese unserem Leserkreis anschaulich, nachvollziehbar und vollständig zu vermitteln“ (Bortz & Döring 2002) ist das Ziel der vorliegenden Ausarbeitung, die methodischen Inhalte des Werkes von Scheper-Hughes (1979) zu strukturieren und soweit möglich zu ergänzen.

Dieses Ziel gilt als erreicht, wenn sich am Ende der Lektüre der Leser vorstellen kann, dass auch bei stärkerer Betonung methodischer Versuchsgrundlagen, die Monographie der breiten Öffentlichkeit noch verständlich und ebenso angenehm lesbar bleibt wie zuvor, sich gleichzeitig jedoch für einen interdisziplinären Austausch auf wissenschaftlicher Ebene öffnet.

Die vorliegende Ausarbeitung ist in den Kontext des Hauptseminars „Klassiker der Medizinethnologie“ an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg einzuordnen. Sie unterteilt sich in zwei Teile. In Anlehnung an die allgemeingültigen Kriterien empirischer Forschung im Bereich der Humanwissenschaften strukturiert der erste Teil die Ausführungen, die Scheper-Hughes (1979) bezüglich der Anwendung des TAT trifft. Er setzt sich aus einem Kapitel zum Theorie- und einem zum Methodenteil im Rahmen derartiger Veröffentlichungen zusammen. Im Zweiten Teil erfolgt ein Vergleich der analysierten Monographie mit äquivalenten Forschungsberichten. Abschließend sei in einem Nachwort das Vorgehen der vorliegenden Ausarbeitung in aller Kürze diskutiert.

TEIL A – Das methodische Vorgehen in der Arbeit von Scheper-Hughes (1979)

Der erste Teil der vorliegenden Ausarbeitung orientiert sich in seinem Aufbau an den Richtlinien zur Anfertigung von Untersuchungsberichten, herausgegeben von der American Psychological Association (2001). Ziel ist es, die methodischen Aspekte in der Arbeit von Scheper-Hughes (1979) herauszuarbeiten und zu strukturieren. Die folgenden Kapitel werden durch kurze Definitionen zum Inhalt des jeweiligen Abschnitts eröffnet. Anschließend erfolgt der direkte Bezug auf die entsprechenden Stellen in der zu analysierende Monographie. Mögliche Ergänzungen runden die Darstellung ab.

Aufgrund des begrenzten Rahmens der vorgelegten Ausarbeitung soll hier nicht auf alle Bereiche eines Versuchsberichts eingegangen werden. Die Ausführungen beschränken sich auf die Hauptbereiche des Textes, insbesondere auf den Theorie- und Methodenteil und in diesem vor allem auf Untersuchungsplan, Hypothesen, Stichprobe, Material, Umgang mit Störfaktoren, Versuchsdurchführung, Datenauswertung und Darstellung des Ergebnisteil.

1. Theorieteil Zum theoretischen und empirischen Hintergrund des TAT

Der Theorieteil dient der Problemerörterung, der kritischen Auseinandersetzung mit bereits veröffentlichten Arbeiten und der begründeten Ableitung inhaltlicher Untersuchungshypothesen. Eine Hypothese stellt eine „Annahme über einen realen (empirisch erfaßbaren [also beobachtbaren]) Sachverhalt in Form eines Konditionalsatzes“ dar. Sie muß so beschaffen sein, „dass ihre empirische und logische Überprüfung möglich ist“ (Bortz & Döring 2002: 678). Dieser Darstellung sollte der Forscher einen eigenen Abschnitt widmen (White 1966: 13). In der Monographie „Saints, Scholars, and Schizophrenics“ (Scheper-Hughes 1979) fällt dieser Bereich in den Einführungsteil hinein. Im Anschluß an die Vorstellung der einzelnen Buchkapitel verweist die Autorin - sehr stark verkürzt - auf die von ihr eingesetzten Untersuchungsinstrumente wie den TAT, den Draw-a-Person-Test und die Values Hierarchy Scale. Auch wenn sie den TAT eingehender erläutert als die anderen Verfahren, wären an dieser Stelle noch detailliertere Informationen wünschenswert gewesen. Zu schnell geht sie zur Beschreibung von Stichprobe und Untersuchungsdurchführung über. Die einzige Stütze, die dem Leser bleibt, ist der Verweis auf die Anmerkung 2 zum Einführungskapitel am Ende des Buches. Hier erfährt der Leser in kurzen Worten, daß der TAT sich aus einer Reihe von Bildern, zusammensetzt, „die alltägliche Charaktere in einer Vielzahl von Stimmungen und menschlichen Situationen widerspiegeln“ (Scheper-Hughes 1979: 215). Die Verfasserin der Monographie verweist weiter auf Anhang A, der Vorstellung der eingesetzten Bildtafeln. Wiederum gibt sie nur in einer Fußnote an, daß die Beschreibungen zu den Bildern dem Testhandbuch von Henry Alexander Murray in der Version von 1971 entnommen sind. Doch warum verwendet sie das Material aus diesem Jahr, wenn doch der TAT 1973 in revidierter Fassung erschien? Auf diese Frage gibt die Autorin ebensowenig eine Antwort wie auf die Quelle, der der TAT entnommen ist, denn diese ist im Literaturverzeichnis nicht angegeben. In der benannten Anmerkung 2 fährt die Verfasserin dann direkt mit der Instruktion für die Untersuchungsteilnehmer fort. Auf diesen Punkt geht die Beschreibung zum Materials im Methodenteil ein.

Doch was ist die überhaupt die Theorie, die sich hinter dem TAT verbirgt? Was bedeutet „Thematischer Apperzeptions Test“ (Scheper-Hughes 1979: 7)? Was ist ein „projektiver Test“ (Scheper-Hughes 1979: 6)? Und warum eignet sich der TAT gerade für die Fragestellung des zu analysierenden Werks? Auf diese Fragen soll der folgende Abschnitt eingehen, um so den theoretischen Hintergrund in der Anwendung des TAT, so wie sie die Autorin vornimmt, zu erhöhen.

Der TAT wurde erstmalig 1943 veröffentlicht, 1973 erschien er in revidierter Fassung. Er findet vor allem im Bereich der Diagnostik Anwendung, um die psychologische Merkmalsstruktur einer Persönlichkeit in ihrer Ganzheitlichkeit zu erfassen (Rogge, 1995). Sein theoretische Hintergrund ist in erster Linie psychoanalytischer Natur. Die individuelle Persönlichkeit, ihre individuelle Lebensgeschichte steht im Zentrum jeder Betrachtung (Fisseni 1998). Nach Murray dient Verhalten der Umwandlung unbefriedigender in befriedigende Situationen (Murray 1938: 124). Es ist bestimmt durch die Konzepte „Bedürfnis“ und „Druck“ (Fisseni 1998: 98). Druck von außen, durch die Umwelt, äußert sich in seiner Macht, „das Wohlergehen des Subjekts in der einen oder anderen Art zu beeinflussen“ (Murray 1938: 121). Ein Bedürfnis umfasst alles was der Einzelne aus seinem Inneren heraus anstrebt: es ist „ein Impuls, ein Wunsch oder eine Intention...[sichtbar im] offenen Verhalten“ (Murray 1971: 10). Bedürfnis und Druck bilden als Einheit das „Thema“ (Fisseni 1998: 99). Das aktuelle Thema einer Person offenbart sich in ihren Geschichten, die sie zu den einzelnen TAT-Bildern erzählt. Es äußert sich in dem, was sie in diesen Bildern wahrnimmt bzw. apperzierpt: daher auch der Name „Thematischer Apperzeptions Test“. Bezüglich der Intensität, Dauer, Häufigkeit und Wichtigkeit der einzelnen Themen über verschiedene Bilder hinweg läßt sich „im Idealfall“ das „Einheitsthema“ (Fisseni 1998: 101-102) erkennen. Das Einheitsthema spiegelt die biographischen Besonderheiten der Person wieder. So erhält der Forscher Einblick in die das Individuum bestimmenden Prozesse, des Bedürfnis-Druck-Systems. Die Komplexität des Verhaltens wird vor dem Hintergrund seiner individuellen, einzigartigen Lebensgeschichte beschreibbar.

Nach Aussage von Scheper-Hughes (1979: 7) ist der TAT „das fruchtbarste Instrument“ in ihrer Arbeit. Warum er so geeignet ist, das erläutert sie nicht. Der Leser kann nur erahnen, daß sie diesen Argumentationspunkt zwei Absätze weiter unten fortführt, wenn sie die Vorteile projektiver Tests benennt. Nach Bortz und Döring (2002) zeichnen sich projektive Verfahren wie der TAT durch eine geringe Standardisierung aus. Die Befragten erhalten im Gegensatz zu Fragebögen-Verfahren eher unstrukturiertes Material, beziehungsweise produzieren dieses selber. Sie entscheiden selbst, was und wie viel sie über ihre Persönlichkeit preisgeben. Auf der anderen Seite erhält der Testanwender die Möglichkeit, unbewußte Sachverhalte zu erfassen. Da die Einwohner der ländlichen Gegenden Irlands „extrem reserviert und darin ungeübt [sind], eigene Gefühle und Verhaltensweisen auf persönlicher Beziehungsebene zu diskutieren“ (Scheper-Hughes 1979: 7), würde die Anwendung direktiver Tests im Sinne offensiver Frage-Anwort-Verfahren nach Meinung der Autorin nicht mehr als stereotype Äußerungen erfassen, beziehungsweise lediglich Gegenfragen provozieren. Nach eigenen Aussagen hätte sie so auf jeden Fall keine für ihre Untersuchung verwertbaren Antworten erwarten dürfen.

Die hier genannten Argumente für den Einsatz des TAT gelten in Anlehnung an Schulze und Schmidt (2001) äquivalent für andere projektive Verfahren wie z.B. dem von der Verfasserin der Monographie ebenfalls eingesetzten Draw-a-Person-Test (DAP), aber auch für den Rorschach-Test (RT) und Picture Frustrations Test (PFT). Eine Begründung für die Auswahl des TAT aus mehreren möglichen Verfahren wäre wünschenswert gewesen. In der weiter oben schon erwähnten Anmerkung 2 zum Einleitungskapitel, begründet Scheper-Hughes (1979) ausschließlich, warum sich der TAT für den Anthropologen eignet. Argumente wie z.B. Unkompliziertheit und relative Kulturfreiheit (Al-Issa 1969; Melikian 1964) des Tests treffen ebenso auch auf die anderen Verfahren zu. Und auch auf thematischer Eben bestehen Ähnlichkeiten. Um nur einen kurzen Einblick in die Thematik der Tests zu geben: der TAT erfaßt vor allem Wünsche, Ängste, Konflikte, Abwehrmechanismen und die Beziehung des Befragten zu den ihn umgebenden Objekten, der DAP ermittelt Persönlichkeitsstruktur, Selbst- und Körperbild, Geschlechtsidentität und Konflikte, der RT offenbart Kognitionen, Affektivität, Selbstbild und interpersonelle Beziehungen und der PFT Reaktionen auf Frustrationen und Aggressionsneigungen Schulze & Schmidt 2001). Im Prinzip hätte die Autorin der zu analysierenden Monographie also alle Verfahren einsetzen können, denn alle erfassen für ihrer Fragestellung wichtige Informationen. Doch warum entschied sie sich vorrangig für den TAT und gegen die anderen Verfahren? Diese Frage kann nur die Autorin selber beantworten.

2. Methodenteil der tat in seiner anwendung

„Das schönste Ergebnis ist wissenschaftlich wertlos, wenn nicht das Verfahren genau dokumentiert ist, mit dem es gewonnen wurde“ (Mayring 1999: 119). Dann ist dieses Ergebnis nicht mit anderen vergleichbar. Die Untersuchungsmethode muß so vollständig dargestellt werden, daß aufgrund der Beschreibung die exakte Wiederholung des Experiments möglich ist. Nur so ermöglicht der Forscher es anderen, Kritik an seiner Untersuchung zu üben, aber auch sie zu replizieren (Bortz & Döring 2002). Dieser für die Güte einer Arbeit so zentrale Punkt kommt in den Ausführungen von Scheper-Hughes (1979) zum TAT kaum zur Geltung. Aus diesem Grunde soll in diesem Abschnitt hierauf vertiefend eingegangen werden. In den Methodenteil fallen vor allem Untersuchungsplan, Hypothesen, Stichprobe, Material, Umgang mit Störfaktoren, Versuchsdurchführung, Datenauswertung und Darstellung im Ergebnisteil (Bortz & Döring 2002).

2.1 Untersuchungsplan (Design)

Der Untersuchungsplan legt auf formaler Ebene Untersuchungsziel und -ablauf und damit in erster Linie die Regeln der Forscher-Gegenstands-Interaktion, vor allem ihrer Kommunikation, fest (Haußer 1982 in Mayring 1999: 27). Das Vorgehen von Scheper-Hughes (1979) trägt Züge mehrerer der von Mayring (1999) vorgestellten Untersuchungspläne. Gehört es in den Bereich der Feldforschung? Die von der Autorin untersuchten Personen verbleiben im großen und ganzen in ihrer natürlichen Umgebung. Im Stil der „diskursiven Teilnahme“ (Malinowski 1922) versucht sie, die von ihr untersuchten Personen im Rahmen ihres alltäglichem Lebens zu verstehen. Jedoch spricht gegen eine reine Feldforschungsarbeit der Einsatz eines Meßinstruments wie dem TAT, das eine mehr oder weniger direkte Manipulation der Befragten fordert. Handelt es sich hier also vielleicht doch eher um ein Quasi-Experimentelles-Design, um ein Feldexperiment, so wie es Cook und Campbell (1979) definieren, um ein Design, daß im Prinzip ein Experiment darstellt, sich von diesem aber vor allem dadurch unterscheidet, daß die einzelnen Teilnehmer nicht randomisiert, also der Untersuchung zufällig zugeordnet werden können? Auf der anderen Seite vernachlässigt die Autorin zumindest in der schriftlichen Darstellung ihrer Tätigkeit, die Kontrolle von Störfaktoren zu erläutern. Da das Kapitel über den Umgang mit Störfaktoren auf diesen Punkt eingeht, soll er hier nicht weiter verfolgt werden. Letztendlich bearbeitet die Verfasserin der Monographie so viele Daten zu den einzelnen Fällen, daß schon fast von Einzelfallanalysen zu sprechen ist. In der Darstellung der beiden Brüder Seamas und Padraec im vierten Kapitel oder der Person von Jimmy Hennessy im sechsten Kapitel ist dies besonders deutlich. Doch die Autorin verbleibt auf einer rein deskriptiven, d.h. beschreibenden Ebene und läßt die Analyse außen vor. So fließen von allen drei Verfahren jeweils Teile in ihr Forschungsvorgehen ein. Es wäre vorteilhaft gewesen, wenn sie z.B. im Ergebnis- und Interpretationsteil, die so auf unterschiedlichen Wegen ermittelten Ergebnisse im Sinne einer Triangulation, der „Verbindung mehrerer Analysegänge“ (Mayring 1999: 121) dargestellt und verglichen und so die Güte ihrer Aussagen erhöht hätte.

2.2 Hypothesen in operationalisierter Form

Die Formulierung von Hypothesen dient dem Forscher als Leitlinie in seinem Untersuchungsvorgehen, die Operationalisierung derselben der Eindeutigkeit in der Frage, was als Meßgröße anerkannt wird und was nicht (Bortz & Döring 1995). Im Einführungskapitel von Scheper-Hughes (1979) verschwimmen einleitende Worte mit hypothesen ähnlichen Aussagen, dazwischen die theoretische Einordnung der Arbeit in den Bereich der Kultur- und Persönlichkeitsstudien und in das Feld der transkulturellen Psychiatrie. Die Kernhypothese ihrer Untersuchung steht inmitten dieser Ausführungen: die Vulnerabiltät, d.h. die Anfälligkeit für psychische Erkrankungen wie „Schizophrenien“ und „paranoide psychische Störungen“ (Scheper-Hughes 1979: 7) in Abhängigkeit des elterlichen Erziehungsstils, der vor allem durch Alter und Geschlecht des Kindes bestimmt wird. Vorteile ergeben sich für die Mädchen und erstgeborenen Söhne, für die später geborenen männlichen Nachkommen sinkt die Chance, das eigene „Ich“ auf „gesunde“ Art und Weise integrieren zu können (Scheper-Hughes 1979: 166). Allein bis hierhin stellt sich für den Leser ohne wissenschaftlichen Hintergrund die Frage, was „Vulnerabilität“ bedeutet, wie sich „Schizophrenien“ und „paranoide psychische Störungen“ äußern und was sich hinter Begriffen wie „Ich“, „gesund“ und „integriert“ versteckt? Eine konkretere Definition dieser psychologischen und psychoanalytischen Termini wäre wünschenswert gewesen. Für weitere Informationen zum diesen Themen sei der Leser auf das diesbezüglich international anerkannte Klassifikationssystem psychischer Störungen, auf die ICD-10-Kriterien (WHO 2002) und auf Überblickswerke zur Psychoanalyse (Fisseni 1998; Freud 1972; Rattner 1988) verwiesen.

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Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Who should be shot? - "Saints, Scholars, and Schizophrenics" (Scheper-Hughes 1979) - Methodenkritik an einer bisher unvergleichbaren (?) Monographie
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaft, Südasien-Institut, Abteilung für Ethnologie)
Veranstaltung
Klassiker der Medizinethnologie
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
22
Katalognummer
V26563
ISBN (eBook)
9783638288583
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit befindet sich u.a. an der Schnittstelle zur Psychologie, da ich selber Psychologie studiere u. Ethnologie im Nebenfach belege.
Schlagworte
Saints, Scholars, Schizophrenics, Methodenkritik, Monographie, Klassiker, Medizinethnologie
Arbeit zitieren
Christina Hunger (Autor), 2003, Who should be shot? - "Saints, Scholars, and Schizophrenics" (Scheper-Hughes 1979) - Methodenkritik an einer bisher unvergleichbaren (?) Monographie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26563

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