Diese Arbeit handelt von der Bedeutung der Gesundheitswissenschaften in der Pflege am Beispiel der Gesundheitsförderung. Zu Beginn wird der Kern beider Disziplinen ermittelt. Da der Begriff Gesundheit in der Geschichte und anderen Kulturen verschieden gefasst war, ist der heutige Stand der Wissenschaften maßgebend.
Inhaltsverzeichnis
A.) Der heutige Stand in der Pflegewissenschaft und Gesundheitswissenschaft
I.) Begriff der Pflegewissenschaft und der Gesundheitswissenschaft sowie deren Abgrenzung zu dem Bereich Medizin
1.) Pflegewissenschaft Definition / Merkmale
2.) Gesundheitswissenschaft Definition / Merkmale
3.) Verhältnis zwischen Gesundheitswissenschaften und Pflegewissenschaften
II.) Ansatzvergleich der Gesundheitsförderung in Bezug auf Antonovsky und Ottawa-Charta
1.) Salutogenese von Antonovsky - Modellbeschreibung
2.) Ottawa-Charta - Modellbeschreibung
3.) Vergleich der Ansätze
III.) Abgrenzung der Gesundheitsforderung zur Prävention.
B.) Konzeptumsetzung in der Praxis
I.) Bereiche der Gesundheitsförderung. Abgrenzung der Relevanz
1.) Gesundheitsförderung auf der personalen Ebene
2.) Gesundheitsförderung auf der Verhaltensebene
3.) Gesundheitsförderung auf der Verhältnisebene
II.) Methoden der Praxisumsetzung
1.) Gesundheitsaufklärung und -beratung
2.) Gesundheitserziehung und -bildung
3.) Gesundheitsselbsthilfe und -training
III.) Gesundheitsförderung nach Ottawa-Charta Modell am Beispiel der Pflegeberufe
1.) Gefahren und Risiken für die Gesundheit der Pflegenden
2.) Bedürfnis der aktiven Förderung in der Pflege
3.) Notwendigkeit der Gesundheitsförderung in der Pflege
C.) Zusammenfassung mit Stellungnahme
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Gesundheitswissenschaften für die Pflege am Beispiel der Gesundheitsförderung, um Strategien zur Belastungsbewältigung im pflegerischen Arbeitsalltag zu evaluieren.
- Abgrenzung von Pflegewissenschaft und Gesundheitswissenschaft
- Analyse salutogenetischer Modelle (Antonovsky) und der Ottawa-Charta
- Differenzierung zwischen Gesundheitsförderung und Prävention
- Methoden der betrieblichen Gesundheitsförderung in der Pflege
- Rolle der Führungskräfte als Vorbild und Motivator
Auszug aus dem Buch
1.) Salutogenese von Antonovsky - Modellbeschreibung
Aaron Antonovsky (1923-1994), ein amerikanisch - israelischer Medizinsoziologe, beschäftigte sich seit den 70er-Jahre mit der Frage "Warum bleiben Menschen trotz vieler potenziell gesundheitsgefährdender Einflüsse gesund?"(Brieskorn, Gesundheitsförderung in der Pflege, Seite 77). Dis dahin stand überwiegend das traditionelle Paradigma der Medizin im Vordergrund, das besagt, dass die Menschen grundsätzlich sich im Gleichgewicht befinden und gesund bleiben, solange keine krankmachenden Faktoren nicht hinzukommen.
Dank des neuen Ansatzes von Antonovsky, fand ein Paradigmenwechsel statt der ebenfalls für einen Wechsel der Vorgehensweise bei der Förderung der Gesundheit sorgte. Dabei ist das Defizitdenken der Pathogenese in den Hintergrund getreten und man beschäftigte sich mit all dem Positiven, was für die Gesundheit gut ist (Steinbach, Gesundheitsförderung, Seite 117).
Zu den zentralen Bestandteilen des Models nach Antonovsky, gehören das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum, generalisierte Widerstandsfaktoren und das Kohärenzgefühl.
Zusammenfassung der Kapitel
A.) Der heutige Stand in der Pflegewissenschaft und Gesundheitswissenschaft: Erläutert die theoretischen Definitionen beider Disziplinen und grenzt sie zur Medizin ab.
B.) Konzeptumsetzung in der Praxis: Beschreibt konkrete Handlungsfelder der Gesundheitsförderung und deren methodische Anwendung im Pflegealltag.
C.) Zusammenfassung mit Stellungnahme: Reflektiert die Notwendigkeit von Gesundheitsförderung angesichts der hohen Anforderungen im Pflegeberuf.
Schlüsselwörter
Gesundheitswissenschaft, Pflegewissenschaft, Gesundheitsförderung, Salutogenese, Ottawa-Charta, Prävention, Kohärenzgefühl, Betriebliche Gesundheitsförderung, Pflegepraxis, Arbeitsbelastung, Profession, Patientenorientierung, Gesundheitsbewusstsein, Lebensqualität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Relevanz der Gesundheitswissenschaft für den Pflegeberuf, insbesondere wie durch Gesundheitsförderung die Gesundheit der Pflegenden erhalten werden kann.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Schwerpunkte sind die Definitionen von Pflege- und Gesundheitswissenschaft, die Salutogenese nach Antonovsky, die Ottawa-Charta sowie die praktische Umsetzung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Bedeutung der Gesundheitsförderung als Ausgleich zu den hohen physischen und psychischen Anforderungen im Pflegealltag theoretisch zu begründen und praktisch aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis wissenschaftlicher Literatur und Modelle, ergänzt durch Reflexionen aus der eigenen Berufspraxis des Autors.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Begriffe, Modelle) und die Praxisanwendung, einschließlich Methoden wie Beratung, Bildung und betriebliche Maßnahmen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Gesundheitsförderung, Salutogenese, Pflegewissenschaft, Ottawa-Charta und Arbeitsbelastung im Gesundheitswesen.
Warum ist die Abgrenzung zur Medizin wichtig?
Die Abgrenzung hilft zu verstehen, dass die Medizin sich stärker auf die Heilung von Krankheiten konzentriert, während Pflege- und Gesundheitswissenschaften den Menschen ganzheitlich in seinen Interaktionen mit der Umwelt betrachten.
Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der Gesundheitsförderung?
Führungskräfte haben eine Vorbildfunktion; ihr eigenes Verhalten dient als Modelllernen, um Mitarbeiter zu motivieren, sich aktiv an Gesundheitsförderungsprogrammen zu beteiligen.
Wie unterscheidet sich Gesundheitsförderung von Prävention?
Prävention ist häufig krankheitsorientiert und mit Zwängen verbunden, während Gesundheitsförderung als positiver Ansatz auf die Stärkung von Ressourcen und die Gestaltung lebenswerter Bedingungen zielt.
- Arbeit zitieren
- Robert Farbaniec (Autor:in), 2013, Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Gesundheitsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265648