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Das Phänomen der illegalen Kopie

Title: Das Phänomen der illegalen Kopie

Pre-University Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jurij Weinblat (Author)

Computer Science - Miscellaneous
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Die Zielsetzung dieser Facharbeit ist auf keinen Fall so etwas wie eine Rechtfertigung für die Raubkopierer auszusprechen, sondern zusätzlich zu den oft wiederholten „Hilfeschreien“ der sogenannten „Opfer“ des unrechtmäßigen Vervielfachens von digitalen Inhalten auch die „Täter“ und deren Beweggründe zu Wort kommen zu lassen: Ist der Familienvater, der seiner Familie den neusten James Bond Film mittels einer Tauschbörse heruntergeladen hat, wirklich so etwas, wie ein „digitaler Totschläger“? Sind es wirklich Skrupellosigkeit und Habgier, die viele junge Menschen dazu verleiten, sich ein Computerspiel brennen zu lassen, anstatt es legal zu erwerben? Auch sollen in dieser Auseinandersetzung die durchaus signifikanten Vorteile angesprochen werden, von denen sogar die Verbraucher profitieren, die noch nie mit illegal erworbenen Medien in Verbindung kamen und nicht zuletzt die nach eigenen Angaben angeschlagene IT-Branche, deren Projekte durch die Raubkopien zum Teil erst ermöglicht wurden. Es soll also versucht werden, ein objektives und vollständiges Bild der Problematik aufzuzeichnen, wobei auch die technische Seite angesprochen wird.
Es sei noch gesagt, dass bei dieser Auseinandersetzung der Fachbegriff „Schwarzkopie“ statt „Raubkopie“ verwendet wird, da er weniger wertend ist. Schließlich spricht man ja in anderen Bereichen vom „Schwarzfahren“ und „Schwarzarbeiten“ und nicht vom „Raubfahren“ und „Raubarbeiten“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung in die Problematik
  • Die Geschichte des Raubkopierens: von der kopierten Kassette zur Tauschbörse
  • Kopierschutz aus technischer Sicht und wie Cracker ihn beseitigen können
    • Technische Hintergründe
    • Nachteile durch den Einsatz eines Kopierschutzes
    • Wie Cracker den Kopierschutz überwinden können
  • „Digitale Mentalität" oder die Klassifizierung und Bekämpfung der Schwarzkopierer
    • Signifikante Vorbemerkungen zur Studie
    • Einleitung und Vorüberlegungen der SDM
    • Auswertung der Umfragen
    • Deutung der Ergebnisse
    • Konsequenzen und Lisungsstrategien
    • Meine Zweifel an der „Digital Honesty" (Eigener Anteil I)
  • Die Folgen und die Zukunft der Schwarzkopie (Eigener Anteil 11)
  • Fazit
  • Literaturverzeichnis und Quellenverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Facharbeit „Das Phänomen der illegalen Kopie" untersucht die Geschichte, technischen Aspekte und sozialen Auswirkungen des Schwarzkopierens von digitalen Inhalten. Sie analysiert die Funktionsweise von Kopierschutzmechanismen, die Methoden von „Crackern" zur Umgehung dieser Schutzmechanismen und die psychologischen Beweggründe von Schwarzkopierern. Die Arbeit beleuchtet die „Digitale Mentalität" und ihre Auswirkungen auf das Urheberrecht, sowie die Folgen des Schwarzkopierens für die Software-, Musik- und Filmindustrie.

  • Die Geschichte des Schwarzkopierens von analogen Medien bis hin zu digitalen Tauschbörsen
  • Technische Hintergründe und Funktionsweise von Kopierschutzmechanismen
  • Psychologische und soziologische Aspekte des Schwarzkopierens
  • Die „Digitale Mentalität" und ihre Auswirkungen auf das Urheberrecht
  • Die Folgen des Schwarzkopierens für die Software-, Musik- und Filmindustrie

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt die Problematik des Schwarzkopierens in den Kontext gesellschaftlicher und politischer Debatten dar. Sie verdeutlicht die Bedeutung des Themas und die Notwendigkeit einer objektiven Analyse.

Kapitel 2 beleuchtet die Geschichte des Schwarzkopierens, beginnend mit der analogen Kopie von Kassetten und Videofilmen bis hin zur Verbreitung von digitalen Inhalten über Tauschbörsen. Es beschreibt die Entwicklung von Kopierschutzmechanismen und deren Umgehung durch „Cracker".

Kapitel 3 analysiert die technischen Hintergründe von Kopierschutzmechanismen und die Methoden von „Crackern" zur Umgehung dieser Schutzmechanismen. Es werden verschiedene Kopierschutztechniken und deren jeweilige Schwachstellen erläutert.

Kapitel 4 untersucht die „Digitale Mentalität" und die psychologischen Beweggründe von Schwarzkopierern. Es werden die Ergebnisse einer Studie zur „Digitalen Mentalität" (SDM) analysiert und die unterschiedlichen Nutzergruppen im Hinblick auf ihr Verhalten zum Schwarzkopieren klassifiziert.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Schwarzkopieren, Kopierschutz, „Cracker", „Digitale Mentalität", Urheberrecht, Softwareindustrie, Musik- und Filmindustrie, Tauschbörsen, Warez-Websites, Digital Rights Management (DRM), „Digital Honesty", und die Folgen des Schwarzkopierens für die Wirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird der Begriff "Schwarzkopie" statt "Raubkopie" verwendet?

Der Begriff "Schwarzkopie" gilt als weniger wertend und sachlich richtiger, da beim Kopieren kein gewaltsamer Raub im juristischen Sinne stattfindet.

Wie hat sich das Kopieren historisch entwickelt?

Die Entwicklung verlief von analogen Kopien auf Musikkassetten und Videobändern hin zur digitalen Vervielfältigung über Filesharing-Netzwerke und Tauschbörsen.

Was sind die Motive von "Schwarzkopierern"?

Häufige Gründe sind mangelndes Unrechtsbewusstsein, hohe Preise für Originalmedien, Bequemlichkeit und die technische Einfachheit des Downloads.

Was ist die Aufgabe von "Crackern"?

Cracker entfernen technische Kopierschutzmechanismen (DRM) von Software, Filmen oder Spielen, um deren unbegrenzte Vervielfältigung zu ermöglichen.

Gibt es positive Effekte durch illegale Kopien?

Die Arbeit diskutiert, dass illegale Kopien zur Verbreitung von Standards beitragen können und die IT-Branche zu innovativeren Geschäftsmodellen zwingen.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Das Phänomen der illegalen Kopie
Grade
2,0
Author
Jurij Weinblat (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V265693
ISBN (eBook)
9783656552857
ISBN (Book)
9783656552956
Language
German
Tags
Raubkopieren Microsoft No Copy
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jurij Weinblat (Author), 2007, Das Phänomen der illegalen Kopie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265693
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