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Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität (ADHS)

Titre: Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität (ADHS)

Dossier / Travail , 2013 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Antonia Bruhn (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
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Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom „Zappelphilipp“?! Heutzutage weiß man jedoch, dass dieses Phänomen nicht nur eine lehrreiche Kindergeschichte, sondern auch pure Realität ist. Kinder können beim Essen nicht still sitzen, laufen kreischend durch die Wohnung, sind ungeduldig und brauchen ständig Beschäftigung. Es gibt bei jedem Kind Phasen in der Entwicklung, in dem es Auffälligkeiten im Verhalten zeigt, abgelenkt oder unkonzentriert ist und Zurechtweisung benötigt. Bei drei bis sechs Prozent (vgl. HOLOWENKO 1999, S.13) der deutschen Kinder ist das Ausmaß und die Intensität dieser Probleme jedoch viel stärker und über mehrere Jahre zu erkennen. Solche Kinder leiden unter dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, kurz ADS, welches in Verbindung mit Hyperaktivität stehen kann (ADHS). Obwohl das Störungsbild schon zu Zeiten von HEINRICH HOFFMANN bekannt war und AD(H)S somit entgegen aller Vermutungen keine Modeerscheinung ist, stecken hinter dieser Erkrankung immer noch unbeantwortete Fragen. Verkompliziert wird die Situation sowohl durch die Vielfalt der symptomatischen Erscheinungen als auch durch die debattierten Ursachen für die bei dem Krankheitsbild auftretenden Verhaltensweisen, die z.B. bis zu einer falschen Ernährungsweise reichen. Auf Erfahrungswerten und dem derzeitigen Wissen hierüber beruhend gibt es bereits eine Vielzahl von Tipps und Richtlinien, um dem Kind, den Eltern und anderen Bezugspersonen eine umfangreiche Hilfe zu gewährleisten. Denn immer wieder werden von betroffenen Personen, die sehnsüchtig nach Antworten suchen, die gleichen Fragen gestellt: „Was ist eigentlich AD(H)S?“, „Wie sehen die Symptome aus, um diese Krankheit auch wirklich zu erkennen?“, „Wie gehe ich mit diesen Kindern am besten um?“ und „Was kann ich tun um dem Kind zu helfen und es zu unterstützen?“. Da die Tendenz der an AD(H)S erkrankenden Kindern zunimmt, macht es für Bezugspersonen, wie Eltern oder Lehrer, aber auch Psychologen und Ärzte unabdingbar, sich mit der Symptomatik dieses Zustands zu beschäftigen und auseinander zu setzen.
Aus diesem Grund möchte ich in dieser Hausarbeit auf einige wichtige Fragen eingehen und kurz erläutern, dass der Alltag mit einem AD(H)S-Kind trotz dieser anerkannten Krankheit optimal bewältigt werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist AD(H)S?

3. Das Erscheinungsbild von AD(H)S & seine Erkennungsmerkmale

4. Ursachen und Einflussfaktoren

5. AD(H)S und mögliche Begleiterscheinungen

6. Umgang und Förderung von Kindern mit ADHS

6.1 Förderung durch Therapien

6.2 Umgang mit AD(H)S-Kindern

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Störungsbild AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen. Das primäre Ziel besteht darin, die Symptomatik, die Ursachen sowie geeignete Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, um betroffenen Kindern, Eltern und Lehrkräften Hilfestellungen für eine optimale Alltagsbewältigung zu bieten.

  • Grundlagen und Definition von AD(H)S
  • Erscheinungsbild und typische Erkennungsmerkmale
  • Multifunktionale Ursachen und Einflussfaktoren
  • Begleiterscheinungen und Auswirkungen auf das soziale Umfeld
  • Multimodale Therapieansätze und pädagogische Förderstrategien

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Ob der Philipp heute still

wohl bei Tische sitzen will?“

Also sprach im ernstem Ton

der Papa zu seinem Sohn,

und die Mutter blickte Stumm

auf dem ganzen Tisch herum.

Doch der Philipp hörte nicht,

was zu ihm der Vater spricht.

Er gaukelt und schaukelt,

er trappelt und zappelt

auf dem Stuhle hin und her.

(aus dem „Struwwelpeter“, HOFFMANN 1845)

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom „Zappelphilipp“?! Heutzutage weiß man jedoch, dass dieses Phänomen nicht nur eine lehrreiche Kindergeschichte, sondern auch pure Realität ist. Kinder können beim Essen nicht still sitzen, laufen kreischend durch die Wohnung, sind ungeduldig und brauchen ständig Beschäftigung. Es gibt bei jedem Kind Phasen in der Entwicklung, in dem es Auffälligkeiten im Verhalten zeigt, abgelenkt oder unkonzentriert ist und Zurechtweisung benötigt. Bei drei bis sechs Prozent (vgl. HOLOWENKO 1999, S.13) der deutschen Kinder ist das Ausmaß und die Intensität dieser Probleme jedoch viel stärker und über mehrere Jahre zu erkennen. Solche Kinder leiden unter dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, kurz ADS, welches in Verbindung mit Hyperaktivität stehen kann (ADHS).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt mittels der literarischen Figur des „Zappelphilipp“ in das Thema ein und verdeutlicht die Relevanz der Störung im heutigen Alltag sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Was ist AD(H)S?: Dieses Kapitel definiert ADHS als genetisch bedingte Störung der Selbstkontrolle und grenzt sie von der ADS-Form ab, wobei besonders auf die Problematik der Diagnose ohne Hyperaktivität eingegangen wird.

3. Das Erscheinungsbild von AD(H)S & seine Erkennungsmerkmale: Hier werden die drei Kernsymptome Aufmerksamkeitsschwäche, Impulsivität und Hyperaktivität detailliert erläutert und ihre Bedeutung für die Diagnose hervorgehoben.

4. Ursachen und Einflussfaktoren: Das Kapitel beleuchtet die multifunktionale Genese der Störung, wobei biologische, genetische und neuronale Faktoren als primär wirksam identifiziert werden.

5. AD(H)S und mögliche Begleiterscheinungen: Es werden komorbide Störungen im Sozialverhalten, Teilleistungsschwächen und die Auswirkungen auf die schulische sowie soziale Entwicklung analysiert.

6. Umgang und Förderung von Kindern mit ADHS: Dieser Abschnitt stellt ein multimodales Behandlungskonzept vor, das medikamentöse Therapien mit psychotherapeutischen und pädagogischen Maßnahmen sowie dem Einbezug des familiären Umfelds verbindet.

Schlüsselwörter

ADHS, ADS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Impulsivität, Selbststeuerung, Verhaltensstörung, Multimodale Therapie, Förderung, Schule, Familie, Lernstörung, Konzentration, Kindheit, Symptomatik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Störungsbild AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen, analysiert deren Symptome, Ursachen und Auswirkungen auf den Alltag.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Definition von AD(H)S, die diagnostischen Erkennungsmerkmale, die Entstehungsfaktoren sowie vielfältige therapeutische und pädagogische Förderansätze.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Thematik Bezugspersonen (Eltern, Lehrer) zu vermitteln, wie der Alltag mit AD(H)S-Kindern trotz der Symptomatik bewältigt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Forschungsergebnisse und Richtlinien zu AD(H)S zusammenfasst und interpretiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden das Erscheinungsbild, die verschiedenen Ursachen (genetisch/biologisch) sowie eine breite Palette an Interventionsmöglichkeiten, von Pharmakotherapie bis hin zu verhaltenstherapeutischen Trainings, diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie ADHS, Symptomatik, multimodale Förderung, Impulsivität und Konzentrationsstörung geprägt.

Welche Rolle spielen Medikamente wie Ritalin in der Therapie?

Medikamente werden als unterstützendes Mittel gesehen, wenn pädagogische Strategien allein nicht ausreichen; sie dienen nicht als Ersatz für soziale Kompetenzen, sondern unterstützen die Reizweiterleitung.

Warum ist eine Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule so entscheidend?

Da AD(H)S-Kinder in verschiedenen Lebensbereichen auffällig sind, ist ein abgestimmtes Handeln notwendig, um Konsistenz in der Erziehung zu wahren und das Kind erfolgreich zu fördern.

Wie unterscheidet sich die Förderung im Kindergarten von der in der Schule?

Während im Kindergarten spielerische Ansätze und die Vermeidung von Außenseiterrollen im Fokus stehen, rücken in der Schule strukturierte Arbeitsstrategien und die Leistungsanforderung in den Mittelpunkt.

Welchen Einfluss haben psychosoziale Faktoren auf die Entwicklung der Störung?

Psychosoziale Faktoren sind zwar nicht die Hauptursache der Störung, können aber das Ausmaß der Symptome verstärken oder vermindern, weshalb ein förderliches Umfeld essenziell ist.

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Résumé des informations

Titre
Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität (ADHS)
Université
University of Koblenz-Landau
Note
1,7
Auteur
Antonia Bruhn (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
22
N° de catalogue
V265800
ISBN (ebook)
9783656554196
ISBN (Livre)
9783656554301
Langue
allemand
mots-clé
ADHS Hyperaktivität Ursachen Förderung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Antonia Bruhn (Auteur), 2013, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität (ADHS), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265800
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Extrait de  22  pages
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