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Merkmale französischer Pressewerbung. Eine Analyse

Title: Merkmale französischer Pressewerbung. Eine Analyse

Term Paper , 2009 , 14 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anna Uhlhorn (Author)

French Studies - Linguistics
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„Plus radin-plus malin“ ruft die Frau aus dem Weltall, „Venez comme vous êtes“ steht neben den unterschiedlichsten Frauentypen auf dem Werbeplakat und Charlize Theron säuselt „J’adore…“ –
Werbung ist omnipräsent, sie verfolgt uns in jeder Tageszeitung, im Fernsehen, Radio und natürlich im Internet. Wer seine tägliche Dosis an Werbung aufnimmt, der weiss genau um welche Produkte es sich bei den oben genannten Slogans handelt. Sie stehen für erfolgreiche Werbung, denn sie ist uns im Gedächtnis hängen geblieben und wir assoziieren den Slogan sofort mit der damit verbundenen Marke und gegebenenfalls mit der dazugehörigen Werbeanzeige oder dem entsprechenden TV-Spot. Werbesprüche sollen uns zum Kauf eines Produktes verleiten, sie beeinflusst also unser Handeln. Natürlich ist für den Erfolg einer Werbekampagne auch deren sprachlicher Bestandteil verantwortlich. Ein einprägsamer Slogan oder ein überzeugender Anzeigentext liefern die nötige Argumentation für das beworbene Produkt.
Diese Arbeit soll untersuchen, welche Merkmale speziell die französische Pressewerbung ausmachen, dabei vor allem welche sprachlichen Mittel verwendet werden, damit die Werbung auch erfolgreich beim Rezipienten ankommt. Allerdings werde ich nur auf einige besondere Aspekte der Werbeanzeige eingehen, die ich auch für die Analyse der Anzeigen verwenden möchte.
Diese Arbeit konzentriert sich somit auf die Werbung in den Printmedien, Werbung aus Fernsehen und Radio möchte ich hier außen vor lassen. Allerdings lassen sich diese Erkenntnisse natürlich auch weitgehend auf andere Werbeträger anwenden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Werbung überhaupt?

3. Werbung ist Kommunikation

3.1. Das Zeichenmodell nach Peirce

3.2. Das Kommunikationsmodell von Jakobson

4. Strategien der Werbung

4.1. Anglizismen

4.2. Ironie

4.3. Künstlerische Elemente der Werbung

5. Fazit – Ist Werbesprache eine Varietät?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Merkmale französischer Pressewerbung, wobei der Fokus insbesondere auf der Verwendung sprachlicher Mittel und deren Wirkung auf den Rezipienten liegt.

  • Semiotische Analyse von Werbeanzeigen mittels Zeichentheorie
  • Anwendung des Kommunikationsmodells von Roman Jakobson auf Werbesprache
  • Einfluss von Anglizismen auf die französische Werbepraxis
  • Einsatz von Ironie und künstlerischen Elementen in Printmedien

Auszug aus dem Buch

3.1. Das Zeichenmodell nach Peirce

Einer der wichtigsten Semiotiker ist Peirce und er definiert unter andrerem die Beziehung zwischen Zeichen und Bezeichnetem, wobei er zwischen Ikonischen Zeichen, Indexikalischen Zeichen und Symbolen unterscheidet. In der Werbung werden zweifellos Unmengen an Zeichen jeglicher Art verwendet, von den Bildern über den Anzeigentext bis hin zum Firmenzeichen. Daher sollte man sich der Funktionsweise von Zeichen in der Werbung bewusst werden. Ikonische Zeichen der Werbung stellen realistische Abbilder von Bezgsobjekten dar, die in einer Ähnlichkeitsbeziehung zum Objekt stehen. Abbildhafte Bezüge ermöglichen eine Wiedererkennung von Bekanntem. Die Zeichen durch die die Aufmerksamkeit des Rezipienten gesteigert werden soll, sind indexikalische Zeichen. Um diese interpretieren zu können, muss der Rezipient gewisse Vorkenntnisse haben. Von einer indexikalischen Zeichenreaktion spricht man, wenn in der Werbung eine Merkmalsübertragung stattfindet, d.h. wenn beispielsweise ein Filmstar in einer Werbekampagne mitspielt, werden seine Ideale auf die Werbung übertragen und lässt sie attraktiver auf den Rezipienten wirken, weil sich dieser dem Filmstar identifiziert.

Dieser Transfer führt dazu, dass er sich durch die Werbung angesprochen fühlt (Kusabuka 2002: 229-238). Indexikalische Zeichen in der Werbung weisen auch oft auf Sachverhalte oder noch wichtiger auf Ideale oder Produkte hin, die dem Rezipienten bekannt sind, sich aber nicht in der Werbeanzeige befinden.. Häufig sieht man zum Beispiel Werbungen mit Kindern, deren lächelnde Gesichter verschmiert sind von den Süßigkeiten, Kuchen oder auch von Milch oder Saft, welche in der Werbung angepriesen werden. Indexikalisches Zeichen wären die Konsumspuren in den Kindergesichtern, dazu das Lächeln und alles deutet auf „Unser Produkt X schmeckt Kindern richtig gut.“ hin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Omnipräsenz von Werbung und Begründung des Fokus auf französische Pressewerbung.

2. Was ist Werbung überhaupt?: Theoretische Definition von Werbung als Instrument zur Verhaltenssteuerung sowie als Spiegelbild gesellschaftlicher Kultur.

3. Werbung ist Kommunikation: Untersuchung der Werbesprache als Kommunikationsprozess unter Anwendung der Semiotik nach Peirce und der Kommunikationstheorie von Jakobson.

4. Strategien der Werbung: Analyse spezifischer werblicher Gestaltungsmittel wie Anglizismen, Ironie sowie der Einbindung künstlerischer Elemente.

5. Fazit – Ist Werbesprache eine Varietät?: Zusammenfassende Betrachtung, ob Werbesprache als eigene sprachliche Varietät innerhalb des Standardfranzösischen eingestuft werden kann.

Schlüsselwörter

Werbung, Werbesprache, französische Pressewerbung, Semiotik, Charles S. Peirce, Roman Jakobson, Kommunikationsmodell, Anglizismen, Ironie, Werbepsychologie, Persuasion, Varietät, Rezipient, Marketing, Werbeanzeige.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die sprachlichen und semiotischen Merkmale, die französische Printwerbung definieren und erfolgreich machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Definition von Werbung, die Anwendung von Zeichentheorien sowie die Analyse spezifischer Werbestrategien wie Ironie und der Einsatz fremdsprachiger Elemente.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise französischer Werbeanzeigen zu analysieren und zu verstehen, welche sprachlichen und bildlichen Mittel den Rezipienten gezielt beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden qualitative Ansätze aus der Linguistik und Semiotik verwendet, insbesondere die Zeichenmodelle nach Peirce und das Kommunikationsmodell nach Jakobson zur Analyse konkreter Werbebeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Kommunikationstheorie, der Verwendung von Anglizismen, dem Einsatz von Ironie als Stilmittel und der Integration von Kunst in der Werbung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Semiotik, Werbesprache, Persuasion, französische Pressewerbung und Kommunikation beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Werbung für Luxusartikel, wie bei Dior, von anderen Beispielen?

Der Autor zeigt auf, wie durch die Inszenierung von Prominenten und künstlerischen Anspielungen ein besonderes Prestige erzeugt wird, um das Produkt emotional aufzuwerten.

Warum spielt die Académie française bei der Analyse der Anglizismen eine Rolle?

Die Académie française versucht aktiv, den Einfluss des Englischen auf das Französische zu begrenzen, was laut Autor dazu führt, dass Anglizismen in Frankreich seltener vorkommen als in anderen Sprachräumen.

Was bedeutet das "Prinzip der semantischen Inversion" im Kontext der Ironie?

Es beschreibt das Auseinanderfallen von dem, was gesagt wird, und dem, was tatsächlich gemeint ist, wobei der Rezipient den Code verstehen muss, um nicht fehlzuleiten.

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Details

Title
Merkmale französischer Pressewerbung. Eine Analyse
College
University of Augsburg
Grade
1,5
Author
Anna Uhlhorn (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V265891
ISBN (eBook)
9783656556510
ISBN (Book)
9783656556657
Language
German
Tags
merkmale pressewerbung analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Uhlhorn (Author), 2009, Merkmale französischer Pressewerbung. Eine Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265891
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