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Trainingslehre III. Beweglichkeits- und Koordinationstraining

Title: Trainingslehre III. Beweglichkeits- und Koordinationstraining

Term Paper , 2013 , 40 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Lena Kruse (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

Um die Beweglichkeit der Probandin zu testen, habe ich einen manuellen Beweglichkeitstest, einen sogenannten Muskelfunktionstest nach Janda, durchgeführt. Dabei wird eine Messung der Gelenkbewegung vorgenommen, um die Beweglichkeit sowie die Kraftfähigkeit einzelner Muskelgruppen zu testen. Muskelschwächen und Beweglichkeitsdefizite werden erfasst. Die maximale Gelenkamplitude wird anhand des subjektiven Schmerzempfindens der Testperson festgelegt. Es ist zu beachten, dass diese Bestimmung aufgrund der individuellen Ausführung lediglich semi-objektiv einzuordnen ist.
Nachfolgend soll darauf aufbauend ein Dehnprogramm erstellt werden, um mögliche Beweglichkeitsdefizite auszugleichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 AUFGABE 1) PERSONENDATEN

1.1 Richtwerttabellen

2 AUFGABE 2) BEWEGLICHKEITSTESTUNG

2.1 Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)

2.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur (M. iliopsoas)

2.3 Testung Kniestreckmuskulatur (M. rectus femoris)

2.4 Testung Kniebeugemuskulatur (Mm. ischiocrurales)

2.5 Testung Wadenmuskulatur (Mm. triceps surae)

2.6 Testübersicht

2.7 Bewertung Testergebnisse

3 AUFGABE 3) BEWEGLICHKEITSTRAINING

3.1 Belastungsgefüge

3.1.1 Begründung Belastungsgefüge

3.2 Übungsauswahl für das Beweglichkeitstraining

3.2.1 Dehnübung 1 – Waden

3.2.2 Dehnübung 2 – Beinbeuger

3.2.3 Dehnübung 3 – Beinstrecker

3.2.4 Dehnübung 4 – Beinbeuger

3.2.5 Dehnübung 5 – Hüftbeuger

3.2.6 Dehnübung 6 – Gesäß

3.2.7 Dehnübung 7 – Gerade Bauchmuskulatur

3.2.8 Dehnübung 8 – Schräge Bauchmuskulatur

3.2.9 Dehnübung 9 – Brust

3.2.10 Dehnübung 10 - Oberer Rücken

3.2.11 Dehnübung 11 – Brust

3.3 Erläuterungen Dehnübungen

4 AUFGABE 4) KOORDINATIONSTRAINING

4.1 Belastungsgefüge

4.2 Begründung Belastungsgefüge

4.3 Übungsauswahl für Koordinationstraining

4.3.1 Übung 1

4.3.2 Übung 2

4.3.3 Übung 3

4.3.4 Übung 4

4.3.5 Übung 5

4.3.6 Übung 6

4.3.7 Übung 7

4.3.8 Übung 8

4.3.9 Übung 9

4.3.10 Übung 10

4.4 Begründung Übungsauswahl

5 AUFGABE 5) LITERATURRECHERCHE

5.1 Studie Nummer 1 - Bewegungsreichweite, Zugkraft und Muskelaktivität bei eigen bzw. fremdregulierter Dehnung

5.2 Studie Nummer 2 - Wie beeinflussen unterschiedliche Dehnintensitäten kurzfristig die Veränderung der Bewegungsreichweite?

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individuellen Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination einer Probandin, basierend auf einer manuellen Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie durch gezielte Übungsauswahl und methodische Progression spezifische muskuläre Defizite ausgeglichen und die allgemeine Leistungsfähigkeit nachhaltig gesteigert werden können.

  • Durchführung einer systematischen Muskelfunktionsdiagnostik zur Identifikation von Beweglichkeitsdefiziten.
  • Entwicklung eines zielgerichteten Beweglichkeitstrainings unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Belastungsparameter.
  • Konzeption eines progressiven Koordinationstrainings zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit und Rumpfstabilität.
  • Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsinhalte durch Einbeziehung aktueller sportwissenschaftlicher Literatur.

Auszug aus dem Buch

2.1 Testung der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)

Als erstes habe ich die Brustmuskulatur (M. pectoralis major) getestet. Hierfür musste sich meine Probandin in Rückenlage auf eine Behandlungsliege legen. Um das Becken zu fixieren, wurden die Beine angewinkelt und die Füße aufgestellt. Zur Fixierung des Oberkörpers habe ich meinen Unterarm auf die Testseite gelegt und leichten Zug in Richtung der entgegengesetzten Hüfte gebracht. Die Probandin lag so auf der Liege positioniert, dass der zu testende Arm frei in der Luft hing und das Schulterblatt mit der Liege abschloss. Nun sollte die Testperson den zu testenden Arm im 90°-Winkel beugen und mit einer Außenrotation abduzieren. Als Messbereich galt die Position des Oberarms im Vergleich zur Horizontalen.

Während der Testausführung war darauf zu achten, dass sowohl das Becken, als auch die Lendenwirbelsäule fest auf der Liege fixiert blieben. Ein Abheben des Beckens oder eine Hyperlordose in der Lendenwirbelsäule (LWS) können das Testergebnis womöglich manipulieren.

Je nach Stellung des Oberarms wird nun unter folgenden Stufen unterschieden:

Zusammenfassung der Kapitel

1 AUFGABE 1) PERSONENDATEN: Dieses Kapitel erfasst die anthropometrischen Daten der Probandin sowie ihren aktuellen Gesundheits- und Fitnesszustand.

2 AUFGABE 2) BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier werden die Ergebnisse der manuellen Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda dokumentiert, um spezifische muskuläre Defizite bei der Probandin zu identifizieren.

3 AUFGABE 3) BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel definiert das Belastungsgefüge und die konkrete Übungsauswahl, um die im Test festgestellten Defizite durch gezieltes Dehnungstraining auszugleichen.

4 AUFGABE 4) KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein progressives Koordinationstraining auf instabilen Untergründen erarbeitet, um die allgemeine Rumpfstabilität und Gleichgewichtsfähigkeit zu verbessern.

5 AUFGABE 5) LITERATURRECHERCHE: Dieses Kapitel bietet eine wissenschaftliche Analyse zweier relevanter Studien, die als theoretisches Fundament für die gewählten Dehn- und Trainingsmethoden dienen.

Schlüsselwörter

Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskelfunktionsdiagnostik, Janda-Test, Trainingslehre, Fitnessökonomie, Dehnmethoden, Propriozeption, Bewegungsreichweite, Belastungsprogression, Rumpfstabilität, sportwissenschaftliche Fundierung, Muskelschwächen, funktionelle Beweglichkeit, Trainingsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Erstellung und wissenschaftliche Begründung eines individuellen Beweglichkeits- und Koordinationstrainings für eine sportlich aktive Person, basierend auf einer funktionalen Analyse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Muskelfunktionsdiagnostik, dem gezielten Beweglichkeitstraining zur Defizitkorrektur sowie der Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten mittels instabiler Untergründe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beseitigung individueller muskulärer Dysbalancen und die Steigerung der koordinativen Leistungsfähigkeit, um Verletzungen vorzubeugen und die sportliche Performance zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda angewendet, ergänzt durch eine Literaturrecherche zu den Themen Dehnintensität und Bewegungsreichweite zur Validierung der gewählten Trainingsansätze.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Durchführung der Tests, die darauf aufbauende detaillierte Trainingsplanung für Dehnung und Koordination sowie die methodische Begründung der Übungsauswahl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Muskelfunktionsdiagnostik, Belastungsprogression, Propriozeption, funktionelle Beweglichkeit und Trainingssteuerung charakterisiert.

Warum wurde gerade die Brustmuskulatur in den Fokus genommen?

Die Testung ergab ein deutliches Beweglichkeitsdefizit in der Brustmuskulatur, das durch die berufliche Tätigkeit der Probandin (Büroarbeit) und einseitige sportliche Belastung begünstigt wurde.

Welche Rolle spielt die Methodik bei den koordinativen Übungen?

Die Übungen folgen einem progressiven Ansatz, bei dem vom stabilen zum labilen Untergrund gewechselt wird, um eine kontinuierliche Steigerung der koordinativen Anforderungen zu gewährleisten.

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Details

Title
Trainingslehre III. Beweglichkeits- und Koordinationstraining
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
1,6
Author
Lena Kruse (Author)
Publication Year
2013
Pages
40
Catalog Number
V266020
ISBN (eBook)
9783656567448
ISBN (Book)
9783656567431
Language
German
Tags
trainingslehre beweglichkeits- koordinationstraining
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Kruse (Author), 2013, Trainingslehre III. Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266020
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