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Lebensmittelethik

„Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen werdet“ – Ein ethischer, kritischer Blick auf die moderne Lebensmittelindustrie unter Heranziehung des Dokumentarfilms „We feed the World“

Titel: Lebensmittelethik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Sebastian Böttger (Autor:in)

Theologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Es ist nicht zum Essen, es ist nur zum Verkaufen“ !
In dieser Arbeit wird sich mit der modernen Lebensmittelindustrie befasst. Die Grundlage für dieses Thema legt die Bergpredigt, in welcher auch davon gesprochen wird, man solle sich nicht um das Essen sorgen, welches man am nächsten Tag essen möchte. Vor 2000 Jahren waren dies trostspendende Worte, selbst bis in die moderne Neuzeit hinein.
Aber wie verändert sich die Agrar- und Landwirtschaft seitdem, bzw. wie sieht ein moderner Betrieb heute aus? Der Dokumentarfilm „We feed the World“ beschreibt dies sehr eindrucksvoll und zeigt impulsiv durch Bilder, wie der Mensch den Globus und das Ökosystem beherrscht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Dokumentarfilm „We feed the World“

2.1. Die Moderne Lebensmittelindustrie

2.2. Schlüsse und ethische Grundsätze des Films

3. Schöpfungstheologie

3.1. Der Schöpfungsauftrag

3.2. Gentechnik und die eigentliche Schöpfung Gottes

4. Fazit

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die moderne Lebensmittelindustrie aus einer ethisch-theologischen Perspektive unter Rückgriff auf den Dokumentarfilm „We feed the World“. Ausgehend von der Bergpredigt wird kritisch hinterfragt, wie der Mensch seine Rolle als Bewahrer der Schöpfung wahrnimmt und welche ethischen Konsequenzen der industrielle Anbau und die Gentechnik mit sich bringen.

  • Kritische Analyse der industriellen Nahrungsmittelproduktion
  • Schöpfungstheologische Einordnung des menschlichen Kulturauftrags
  • Ethische Bewertung von Gentechnik und hybriden Zuchtformen
  • Auswirkungen von Konsumverhalten auf globale Ressourcen und Gerechtigkeit
  • Spannungsfeld zwischen Profitmaximierung und Schöpfungsverantwortung

Auszug aus dem Buch

2. Der Dokumentarfilm „We feed the World“

Der Film „We feed the World“ ist ein österreichischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005, welcher 2003 bis April 2005 gedreht wurde. Erwin Wagenhofer, welcher selbst drehte, führte die Regie und entwickelte diesen Film. Zuerst sollte der Film von den Wiener Märkten und den dort verkauften Produkten handeln, jedoch weitete sich das Projekt immer weiter auf ganz Europa aus und wurde somit eine Dokumentation über die europäische Lebensmittelindustrie.

Der Film beginnt mit dem Wandel der Landwirtschaft und ökonomischen Zahlen und Fakten. Ein Landwirt berichtet, dass sein Großvater damals als er den Betrieb übernommen hat, 12 Hektar Land besaß und dort u.a. Weizen anbaute. Mit diesem Betrieb konnte er seine komplette Familie tadellos ernähren. Heute musste der junge Landwirt ebendiese Fläche insgesamt versechsfachen, also 72 Hektar Land erhöhen, um den gleichen Standard seines Großvaters halten zu können und seine Familie zu ernähren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der modernen Lebensmittelindustrie ein und verknüpft diese mit dem ethischen Anspruch der Bergpredigt.

2. Der Dokumentarfilm „We feed the World“: Dieses Kapitel analysiert die im Film dargestellten Missstände der industriellen Landwirtschaft und die ethischen Implikationen des massiven Nahrungsmittelkonsums.

2.1. Die Moderne Lebensmittelindustrie: Hier werden ökonomische Zwänge, die Problematik der Überproduktion, die Nutzung von Hybridsaatgut sowie Dumpinglöhne in der Agrarbranche thematisiert.

2.2. Schlüsse und ethische Grundsätze des Films: Es werden die ethischen Konsequenzen aus der Verschwendung von Lebensmitteln und der Zerstörung von Ökosystemen im Kontext globaler Versorgungsschwierigkeiten diskutiert.

3. Schöpfungstheologie: Dieses Kapitel beleuchtet das biblische Verständnis der Schöpfung und den Auftrag des Menschen, diese zu bebauen und zu bewahren.

3.1. Der Schöpfungsauftrag: Eine exegetische Auseinandersetzung mit dem Schöpfungsbericht und der Verantwortung des Menschen als Geschöpf Gottes gegenüber der Umwelt.

3.2. Gentechnik und die eigentliche Schöpfung Gottes: Das Kapitel kontrastiert die biotechnologischen Eingriffe des Menschen mit dem theologischen Verständnis von Gottes Schöpfung.

4. Fazit: Das Fazit fasst die ethische Debatte zusammen und plädiert für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und eine Rückbesinnung auf nachhaltige Werte.

5. Literaturangaben: Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Lebensmittelindustrie, We feed the World, Schöpfungstheologie, Schöpfungsauftrag, Gentechnik, Landwirtschaft, Ethik, Ökologie, Welthunger, Hybridsamen, Profitmaximierung, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit, Bergpredigt, Ressourcenverbrauch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich kritisch mit der modernen, industriellen Lebensmittelproduktion und bewertet diese aus einer schöpfungstheologischen Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der kritische Blick auf industrielle Agrarpraktiken, die Thematik des Welthungers, die Gentechnik und die biblische Verantwortung des Menschen für die Schöpfung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen wirtschaftlichen Produktionsinteressen und der ethischen Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung aufzuzeigen und ethisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse des Dokumentarfilms „We feed the World“ sowie eine literaturgestützte schöpfungstheologische Interpretation biblischer Texte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der industriellen Nahrungsmittelindustrie (inkl. Fischerei und Landwirtschaft) sowie eine fundierte theologische Analyse zum Schöpfungsauftrag und dem Eingriff des Menschen durch Gentechnik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Schöpfungsauftrag, industrielle Landwirtschaft, Ethik, Gentechnik und nachhaltiger Konsum.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von Hybridsamen in der Landwirtschaft?

Der Autor ordnet den Einsatz von Hybridsamen als problematischen Eingriff in die Schöpfung ein, da er die Abhängigkeit der Landwirte erhöht und die genetische Diversität sowie natürliche Fortpflanzungszyklen stört.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich des Brotwegwerfens?

Der Autor sieht in der Verschwendung von nicht verdorbenem Brot ein Symptom einer verantwortungslosen Konsumgesellschaft und fordert eine Abkehr von diesem Wegwerf-Modell hin zu fairem Verkauf und bedarfsorientierter Planung.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lebensmittelethik
Untertitel
„Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen werdet“ – Ein ethischer, kritischer Blick auf die moderne Lebensmittelindustrie unter Heranziehung des Dokumentarfilms „We feed the World“
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Veranstaltung
Die Bergpredigt Mt 5-7: Ein Paradigma christlicher Ethik?
Note
2,7
Autor
Sebastian Böttger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V266090
ISBN (eBook)
9783656558552
ISBN (Buch)
9783656558538
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ev. Theologie Ethik Bergpredigt We feed the world Lebensmittelethik Lebensmittelindustrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Böttger (Autor:in), 2013, Lebensmittelethik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266090
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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