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Das Recht über Leben und Tod. Überlegungen zu einem Dispositiv bei Michel Foucault

Titel: Das Recht über Leben und Tod. Überlegungen zu einem Dispositiv bei Michel Foucault

Hausarbeit , 2013 , 13 Seiten , Note: 1

Autor:in: Mag. Siegfried Höfinger (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ausgehend von der Bedeutung von Macht im Denken Michel Foucaults wird das Recht über Leben und Tod von der Antike bis in die „klassische Zeit“ betrachtet. Dabei werden Zusammenhänge zwischen dem Bevölkerungsanstieg in vielen Teilen Europas und dem wirtschaftlichen Strukturwandel seit Ausgang des 16. Jahrhunderts in den Blick genommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Die Bedeutung von Macht bei Foucault
  • Recht über den Tod und Macht zum Leben
  • im Namen des Souveräns
  • Menschenakkumulation und Kapitalakkumulation

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit befasst sich mit Michel Foucaults Analyse der Macht im Kontext von Leben und Tod. Sie untersucht die Entwicklung des Machtverständnisses von der Antike bis zur Moderne und stellt dabei Foucaults Kritik am traditionellen Verständnis der Macht als souveränes Recht in den Vordergrund.

  • Foucaults Kritik am traditionellen Machtverständnis
  • Die Rolle des Rechts im Machtgefüge
  • Die Bedeutung von Mikropolitik und Dispositiven
  • Die Macht über Leben und Tod in der Geschichte
  • Der Einfluss des Rechts auf den Tod und das Leben

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel beschäftigt sich mit Foucaults Verständnis von Macht und stellt es in Kontrast zu den Theorien von Nicos Poulantzas. Es wird beleuchtet, wie Foucault die Macht nicht als etwas sieht, das von einem souveränen Herrscher ausgeht, sondern als ein Netzwerk, das sich durch alle gesellschaftlichen Bereiche erstreckt. Das zweite Kapitel konzentriert sich auf Foucaults Analyse des Rechts über Leben und Tod, die er in seinem Werk „Der Wille zum Wissen“ beschreibt. Er zeigt, wie die Macht in der Antike durch das Recht über den Tod ausgeübt wurde, während sich diese Macht in der Moderne zu einer Macht über das Leben entwickelt hat.

Schlüsselwörter

Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Macht, Recht, Leben, Tod, Souveränität, Mikropolitik, Dispositiv, Foucault, Antike, Moderne, Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Wie definiert Michel Foucault Macht?

Foucault sieht Macht nicht als Besitz eines Souveräns, sondern als ein Netzwerk (Dispositiv), das die gesamte Gesellschaft durchzieht.

Was meint Foucault mit dem "Recht über den Tod"?

In der Antike und im Absolutismus war Macht primär das Recht des Souveräns, über das Sterben der Untertanen zu entscheiden (das Recht zu töten).

Wie hat sich die Macht in der Moderne gewandelt?

Die Macht hat sich zu einer "Macht über das Leben" (Biopolitik) entwickelt, die darauf abzielt, die Bevölkerung zu verwalten, zu optimieren und am Leben zu erhalten.

Was ist der Zusammenhang zwischen Menschenakkumulation und Kapitalakkumulation?

Die Verwaltung des Lebens und der Körper war notwendig, um die für den Kapitalismus erforderliche Arbeitskraft effizient zu organisieren.

Welche Rolle spielt die Mikropolitik bei Foucault?

Mikropolitik beschreibt die feinen Machtmechanismen in Institutionen wie Schulen oder Krankenhäusern, die das Verhalten des Einzelnen prägen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Recht über Leben und Tod. Überlegungen zu einem Dispositiv bei Michel Foucault
Hochschule
Universität Wien  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Lektürekurs
Note
1
Autor
Mag. Siegfried Höfinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V266161
ISBN (eBook)
9783656559290
ISBN (Buch)
9783656559276
Sprache
Deutsch
Schlagworte
recht leben überlegungen dispositiv michel foucault
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Siegfried Höfinger (Autor:in), 2013, Das Recht über Leben und Tod. Überlegungen zu einem Dispositiv bei Michel Foucault, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266161
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Leseprobe aus  13  Seiten
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