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Ist Burnout vermeidbar? Zusammenhänge zwischen Coping-Stil und Burnout-Dimensionen

Eine Querschnittuntersuchung

Titel: Ist Burnout vermeidbar? Zusammenhänge zwischen Coping-Stil und Burnout-Dimensionen

Masterarbeit , 2013 , 68 Seiten

Autor:in: Markus H. Kipfer (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Freudenberger ist Burnout ein Konstrukt, das viele beschäftigt, Fachleute, Betroffene, Journalisten und die Allgemeinheit. In dieser Arbeit wird der Frage auf den Grund gegangen, inwieweit Coping – Stile einen Einfluss auf Burnout haben können.

Die Studie ergab, dass Copingstile das Burnout beeinflussen. Wenn auch in dieser Population nur die Negativ-Stile eine Korrelation mit den Burnout – Dimensionen nachgewiesen werden kann. Keine der Subkategorien, die zu den Positiv-Strategien gezählt werden, zeigen eine signifikante Beziehungen zu den Burnoutdimensionen.

Ist Burnout also vermeidbar? Wie wir gesehen haben, Ja, Burnout ist vermeidbar. Durch die Anwendung von positiven und die Vermeidung von negativen Coping – Strategien ist Burnout vermeidbar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Geschichte des Burnout

2. Definition Burnout

3. Stress und Coping nach Lazarus & Folkman

3.1 Stress

3.2 Cognitive Appraisal Process

3.2.1 Personen Faktoren die das Appraisal beeinflussen

3.2.2. Situations Faktoren die das Apparaisal beeinflussen

4. Das Salutogenese Konzept von Antonovsky

4.1. Salutogenese

4.2. Das Kohärenzgefühl (SOC)

4.3 Kohärenzgefühl und Gesundheit

5. Burnout nach Maslach

6. Burnout nach Cherniss

7. Burnout nach Golembiewski

8. Burnout nach Burisch

9. Burnout auf einen Blick

9.1 Ursachen von Burnout

9.2 Verlauf von Burnout

9.3 Krankheitsvertändnis

9.4 Symptome von Burnout

9.5 Wirkungen von Burnout

9.6 Prävention von Burnout

10. Coping

10.1. Definition

10.2. Lazarus & Folkman

10.3. Antonovsky

10.4. Maslach

10.5. Cherniss

10.6. Golembiewski

10.7. Burisch

10.8. Pressedienst des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen E.V.

10.9. Sense of Life Worth Living (Ikigai)

11. Forschungsstand

12. Untersuchungsdesign / Projekt

13. Auswertung

14. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Coping-Stilen und den Dimensionen des Burnout-Syndroms im Rahmen einer Querschnittuntersuchung. Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, inwieweit spezifische Bewältigungsstrategien einen Einfluss auf die Ausprägung von Burnout haben.

  • Historische Entwicklung des Burnout-Konzepts
  • Theoretische Grundlagen von Stress- und Coping-Modellen (u.a. Lazarus, Antonovsky)
  • Differenzierte Darstellung verschiedener Burnout-Konzepte (Maslach, Cherniss, Burisch)
  • Empirische Analyse der Korrelationen zwischen Coping-Strategien und Burnout-Dimensionen
  • Präventionsmöglichkeiten bei Burnout

Auszug aus dem Buch

3. STRESS UND COPING NACH LAZARUS & FOLKMAN

Lazaruses und Folkmans Definition geht auf die Beziehung von Person zur Umgebung ein. Sie zieht auf der einen Seite die Charakteristiken (traits) der Person in Rechnung, und auf der anderen Seite die Natur der Umgebungsereignisse. Den selben Ansatz hat auch das moderne Konzept von Krankheit, das nicht nur die äusseren Einfllüsse sondern auch die inneren Einflüsse berücksichtigt.

In der selben Art kann auch der psychologische Stress nur im Zusammenspiel von äusseren Einflüssen und Eigenschaften der betroffenen Person angeschaut werden.

Psychologischer Stress ist also das Verhältnis zwischen der Person und der Umgebung, die von der betroffenen Person beurteilt bzw. eingeschätzt (appraisal) wird. Das Appraisal beurteilt die Umgebung als seine Resourcen übersteigend und gefährdet damit sein Wohlbefinden. Das ist dann Stress. Die Beurteilung durch die individuelle Person, die ein Ereignis als Stress einschätzt, ist „Cognitive Appraisal“ oder Kognitive Einschätzung (Lazarus & Folkman, 1984, p 21).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geschichte des Burnout: Kurzer Abriss über die Entstehung des Burnout-Begriffs, beginnend bei frühen Beschreibungen bis hin zu Freudenberger und Maslach.

2. Definition Burnout: Gegenüberstellung verschiedener wissenschaftlicher Definitionen von Burnout und seinen zentralen Dimensionen.

3. Stress und Coping nach Lazarus & Folkman: Einführung in das transaktionale Stressmodell, das die kognitive Bewertung (Appraisal) als Kernprozess zwischen Ereignis und Reaktion betrachtet.

4. Das Salutogenese Konzept von Antonovsky: Darstellung des salutogenetischen Modells, mit Fokus auf das Kohärenzgefühl und die Rolle von Widerstandsressourcen bei der Gesundheitserhaltung.

5. Burnout nach Maslach: Beschreibung des Burnout-Syndroms durch die drei Dimensionen emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und persönliche Leistungszufriedenheit.

6. Burnout nach Cherniss: Erläuterung des Phasenmodells nach Cherniss und der Bedeutung von Arbeitsumgebung und Personenfaktoren bei der Burnout-Entstehung.

7. Burnout nach Golembiewski: Einführung in das auf Maslachs Ideen basierende 8-Phasen-Modell zur Messung von Burnout.

8. Burnout nach Burisch: Vorstellung der handlungstheoretischen Sichtweise auf Burnout als Folge von gestörten Handlungsperioden und Autonomieeinbussen.

9. Burnout auf einen Blick: Zusammenfassender Überblick über Ursachen, Symptome, Auswirkungen und Präventionsansätze bei Burnout.

10. Coping: Detaillierte Betrachtung der verschiedenen Coping-Konzepte und Ansätze in Bezug auf ihre Wirksamkeit bei der Stressbewältigung.

11. Forschungsstand: Kritische Reflexion über die empirische Fundierung bisheriger Burnout-Theorien.

12. Untersuchungsdesign / Projekt: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise der durchgeführten Querschnittuntersuchung.

13. Auswertung: Darstellung und statistische Analyse der gewonnenen Studiendaten mittels Korrelationen.

14. Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse unter Einbeziehung der theoretischen Modelle und kritische Würdigung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Burnout, Coping, Stress, Lazarus, Antonovsky, Maslach, Salutogenese, Kohärenzgefühl, Stressbewältigung, Arbeitsbelastung, emotionale Erschöpfung, Zynismus, Querschnittuntersuchung, Prävention, psychische Gesundheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, wie verschiedene Coping-Stile mit den Ausprägungen von Burnout-Dimensionen korrelieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Stressforschung, verschiedenen psychologischen Burnout-Modellen, dem Konzept des Copings und einer empirischen Überprüfung der Zusammenhänge.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, ob und wie unterschiedliche Bewältigungsstrategien einen Einfluss auf die Burnout-Entstehung bei der untersuchten Population haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung angewendet?

Es handelt sich um eine quantitative Querschnittuntersuchung, bei der Fragebögen (MBI-GS-D und SVF 120) genutzt und die Daten mittels Pearson-Korrelation statistisch ausgewertet wurden.

Welche Burnout-Konzepte werden im Hauptteil näher behandelt?

Die Arbeit analysiert die Ansätze von Maslach, Cherniss, Golembiewski und Burisch eingehend.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschungsarbeit?

Burnout, Coping, Salutogenese, Kohärenzgefühl, emotionale Erschöpfung und Stressbewältigung.

Welches Ergebnis lieferte die Untersuchung in Bezug auf die Hypothese?

Die Nullhypothese konnte verworfen werden; es wurde bestätigt, dass insbesondere negative Coping-Strategien mit den Burnout-Dimensionen korrelieren.

Was ist das Fazit der Arbeit bezüglich der Vermeidbarkeit von Burnout?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Burnout vermeidbar ist, indem positive Coping-Strategien angewendet und negative Strategien vermieden werden.

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist Burnout vermeidbar? Zusammenhänge zwischen Coping-Stil und Burnout-Dimensionen
Untertitel
Eine Querschnittuntersuchung
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Schumpeter School of Business and Economics)
Autor
Markus H. Kipfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
68
Katalognummer
V266175
ISBN (eBook)
9783656617501
ISBN (Buch)
9783656617471
Sprache
Deutsch
Schlagworte
burnout zusammenhänge coping stil dimensionen eine querschnittuntersuchung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus H. Kipfer (Autor:in), 2013, Ist Burnout vermeidbar? Zusammenhänge zwischen Coping-Stil und Burnout-Dimensionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266175
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Leseprobe aus  68  Seiten
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