Kohlbergs Stufenmodell der Moralentwicklung versus Gilligans Theorie einer Fürsorge- und Gerechtigkeitsmoral

Kann es eine geschlechtsspezifische Moral geben?


Hausarbeit, 2013

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Was bedeutet geschlechtsspezifische Moral?
2.1 Was ist Moral?
2.2 Was ist Geschlecht? (Definition 1. Versuch)

3 Weibliche Moral bei Kant und Schopenhauer

4 Geschlecht in der Entwicklungspsychologie Piagets und Eriksons
4.1 Piaget und seine Beobachtungen zu Geschlecht
4.2 Erikson und seine Beobachtungen zu Geschlecht

5 Lawrence Kohlbergs Stufentheorie der Moralentwicklung
5.1 Merkmale der Stufenentwicklung/Arbeit mit Dilemmata
5.2 Die sechs Stufen der Moralentwicklung

6 Carol Gilligans Theorie von Fürsorge- und Gerechtigkeitsmoral
6.1 Gilligans Ausgangslage
6.2 Vergleich der Forschungsmethode Kohlberg/Gilligan
6.3 Merkmale der Fürsorge- und Gerechtigkeitsmoral

7 Gegenüberstellung Kohlberg - Gilligan

8 Definition Geschlecht im Postfeminismus (Definition 2. Versuch)

9 Schluss

10 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die Diskussion um eine geschlechtsspezifische Moral entstand als Carol Gilligan (geb. 1936), eine langjährige Mitarbeiterin von Lawrence Kohlberg (geb. 1927), zu einer Hochzeit des Feminismus, 1982, auf eine bisher nur männliche Sichtweise in der Psychologie aufmerksam machte.

In ihrem Buch „In a different voice“[1] stellt sie die Sichtweise einer vorwiegend von Frauen vertretenen Seite dar, die in der Forschung der Moralentwicklung von Kohlberg keine Beachtung fand. Frauen definieren sich nach Gilligan eher über Beziehungen und denken fürsorglich, während Männer eher nach allgemeineren Prinzipien gerechtigkeitsorientiert urteilen.

In den Forschungen zu Kohlbergs Theorie der Moralentwicklung finden sich Frauen häufiger in der niedrigeren Stufe drei[2] wieder, in der zwischenmenschliche Beziehungen als Orientierung dienen. Männer dagegen sind vermehrt in der weiter entwickelten Stufe vier zu finden, in der die Beziehungen nicht nur zu den nächsten Bezugspersonen, sondern zur gesamten Gesellschaft auschlaggebend sind (vgl. Gilligan, 1982, S. 18; vgl. Nunner-Winkler, 1994, S. 418f). Gilligan erweitert daher das prinzipienorientierte Konzept der Gerechtigkeit um ein Modell der Moral der Fürsorge.

In dieser Arbeit sollen die beiden Theorien von Kohlberg und Gilligan vorgestellt und hinterfragt werden. Es soll herausgefunden werden, ob es eine geschlechtsspezifische Unterteilung in Gerechtigkeitsmoral und Fürsorgemoral geben kann. Dabei wird der Fokus auf Begriffe wie Geschlecht, Prinzipien und Kontexte, Beziehungen und Empathie sowie Kulturbezogenheit gelegt.

2 Was bedeutet geschlechtsspezifische Moral?

Um die Frage zu klären, ob Moral und Geschlecht einen Bezug zueinander haben, müssen diese Begriffe zuerst näher gefasst werden.

2.1 Was ist Moral?

Moral beschreibt die Ansichten und Handlungen, die in einer kulturellen Gesellschaft als gut oder richtig angesehen werden. Ob eine Handlung richtig oder gut ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, aus denen sich unterschiedliche Moraltheorien ableiten lassen. Für das Betrachten der in dieser Arbeit aufgeführten Moraltheorien von Lawrence Kohlberg und Carol Gilligan sollen zwei Theorien kurz dargestellt werden, denn es läge nahe die Theorie von Kohlberg dem Universalismus zuzuordnen und die Theorie von Gilligan als konsequentialistisch zu bezeichnen.[3]

Universalismus bezeichnet ein Prinzip, das den Anspruch erhebt Normen und Regeln zu benennen, die das Ganze umfassen und daher für alle Gültigkeit haben. Die Begründung dieser Prinzipien liegt im Inneren des Menschen selbst, in seiner Natur. Auf diesem Prinzip beruht die Pflichtethik von Immanuel Kant, auf die Kohlberg aufbaut. Die innere Vernunft des Menschen ermöglicht nach Kant ein selbstbestimmtes Denken frei von Trieben. Das Handeln geschieht aus einer inneren Pflicht. Der Wert der Handlung liegt nicht in den Folgen oder in der Absicht, sondern ob sie, unabhängig der Neigung, aus gutem Willen und Achtung vor dem sittlichen Gesetz erfolgt. Die Prinzipien sind allgemeingültig und daher geschlechts- und kulturübergreifend. Dadurch scheinen sie eine klare, gerechte Orientierung zu geben, aber auch abstrakt, weniger lebensnah und mit geringerer Flexibilität. Universalismus sucht nach der einzig richtigen Lösung.

Konsequentialismus betrachtet nicht die Absicht der Handlung, sondern die Folgen. Handlungen sind daher nicht wie beim Universalismus aus sich selbst heraus richtig, sondern aufgrund der entstehenden Konsequenzen. Der Kontext einer moralischen Entscheidung ist entscheidend, da daraus unterschiedliche Folgen entstehen können. Der Utilitarismus, als eine Form des Konsequentialismus, will außerdem den bestmöglichen Nutzen für alle, mit der Prämisse Lust zu bereiten und Unlust zu vermeiden (vgl. Höffe, 2003, S. 10f). Dadurch scheinen Entscheidungen flexibler und lebensnaher. Utilitarismus sucht nach der Lösung, deren Konsequenz der größte Nutzen für alle ist.

Bei Gilligan finden sich eindeutige Bezüge zum Utilitarismus:

„Not … what is the absolute right thing to do, it’s like, you know, what is the better thing to do in a situation where there is no good thing to do.” (Gilligan, Carol Gilligan on Women and Moral Development, 2012b, 4:14 min - 4:23 min).

Ob es möglich ist, diese Theorien mit eher weiblichen oder eher männlichen Eigenschaften zu verbinden, erfordert eine Definition von Geschlecht.

2.2 Was ist Geschlecht? (Definition 1. Versuch)

Gilligan schreibt in ihrem Buch „In a different voice“ von einer weiblichen Stimme, die bisher in der Psychologie und Philosophie nicht gehört wurde.

Ausgehend von der biologischen Idee der Fortpflanzung nehmen wir Geschlechter in den Kategorien männlich und weiblich wahr und verbinden diese mit einem soziologischen und kulturellen Verständnis von Geschlecht.

Es lässt sich keine klare Position herausfinden, wie Gilligan Geschlecht definiert, was die Herangehensweise an die Fragestellung erschwert. Es wäre anzunehmen, dass sich Gilligan in den 80er Jahren an einer Unterscheidung wie sie bei Simone de Beauvoir zu finden ist orientiert hat. Beauvoir hat als eine der ersten auf den Unterschied zwischen gender und sex aufmerksam gemacht. Aus ihrem in Deutschland 1951 erschienenen Buch „Das andere Geschlecht“ stammt der Satz „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“

Dabei gibt es eindeutige biologische Unterschiede. Bei den meisten Lebewesen, so auch bei den Menschen, sind für die Fortpflanzung zwei Individuen, erforderlich (Biparentalität), die beide klar zu definierende, unterschiedliche Aufgaben in der Reproduktion haben. Norbert Bischof weist zudem auf geschlechtsspezifisches Verhalten hin, das naturgegeben ist (z.B. Paarungsverhalten). Auch wenn die Grenze zum kulturellen Geschlecht damit schwieriger zu erkennen wird, so sind diese für Bischof noch als naturgegebene, klar bestimmbare Differenzen nicht zu ignorieren (vgl. Bischof, 1979, S. 40f).

Aufgrund dieses biologischen Geschlechts wird uns von der Kultur eine soziale Rolle zugeschrieben, die, so sagt es der Satz von Beauvoir, erlernbar ist. Es entstehen Verhaltensweisen, die spezifisch einem Geschlecht zugeordnet werden können (gender).

Bevor darauf eingegangen werden soll, wie sich nach der Veröffentlichung von Gilligans Buch im Postfeminismus seit den 90er Jahren diese Sichtweise erweitert hat, also ob es auch andere Möglichkeiten außer der Binarität der Geschlechter gibt und ob die Trennung von sex und gender auch anders betrachtet werden kann[4], soll zuerst der Fokus auf die historische Rolle der Frau in der Philosophie und Psychologie gerichtet werden.

3 Weibliche Moral bei Kant und Schopenhauer

In der Aufklärung schien man von einer Natur des Mannes, der nach Grundsätzen handelt und einer weiblichen Naturbegebenheit, sich eher der Menschenliebe zu verschreiben, auszugehen. Zwar gesteht Kant der Frau Verstand zu, doch „Ihre Weltweisheit ist nicht Vernünfteln, sondern Empfinden.“ (Kant, 1915, S. 38).

Als Vertreter der Pflichtethik stellt Kant fest, dass Frauen nicht aus einem Pflichtgefühl heraus und nach Grundsätzen handeln, sondern „Sie tun etwas nur darum, weil es ihnen beliebt …“ (Kant, 1915, S. 40). Auch Arthur Schopenhauer, als Schüler von Kant, sieht in Frauen weniger eine pflichtbewusste, als eine fürsorgeorientierte Haltung.

„Gerechtigkeit ist mehr die männliche, Menschenliebe mehr die weibliche Tugend. Der Gedanke, Weiber das Richteramt verwalten zu sehn, erregt Lachen; aber die barmherzigen Schwestern übertreffen sogar die barmherzigen Brüder.“ (Schopenhauer, 1979, S. 113)

Gilligan machte auf die in der Psychologie vertretene männliche Perspektive aufmerksam, also auf das konstruierte soziale Geschlecht, wie es seit mehreren Jahrhunderten als kategorisiertes Denken die Männer als pflichtbewusst und die Frauen als emotional und liebend betrachtet.

Das Ignorieren einer weiblichen Sichtweise sieht sie in Kohlbergs Theorie bestätigt, aber auch bei anderen Entwicklungspsychologen entdeckt sie eine Tendenz zur Einseitigkeit.

4 Geschlecht in der Entwicklungspsychologie Piagets und Eriksons

Lawrence Kohlberg war der erste, der die Entwicklung eines moralischen Bewusstseins genauer erforschte. Ausgehend von der These, dass der Mensch als reflektierendes, denkendes Wesen Moral erlernen kann, berief er sich auf die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget (Moralentwicklung als kognitiver Prozess). Ein weiteres bekanntes Entwicklungsmodell hat Erik Erikson (Entwicklung der Identität) aufgestellt. Hier soll im Besonderen deren Beobachtungen zum geschlechtsspezifischem Verhalten nachgegangen werden.

4.1 Piaget und seine Beobachtungen zu Geschlecht

Für Piaget ist Denken, Handeln in Gedanken. Aus dem Handeln wachsen Erfahrungen und umgekehrt aus gedanklichen Erkenntnissen neue Handlungsmöglichkeiten. Durch die Auseinandersetzung mit der Umwelt entwickeln sich die Denkstrukturen des Menschen. So entsteht ein Entwicklungsprozess der stufenweise Phasen[5] durchläuft.

Um den Prozess der Entstehung eines moralischen Urteils zu untersuchen, beobachtet Piaget Kinder beim Spiel mit Murmeln und sieht diesen Phasenverlauf bestätigt. Mädchen und Jungen machen, so Piaget, die gleiche Entwicklung durch; allerdings bevorzugen Mädchen einfacher strukturierte Spiele. Mädchen und Jungen denken beide in einer frühen Phase, dass Gesetze naturgegeben und unantastbar sind (vgl. Piaget, 1990, S. 100). Wenn neue Regeln zum Spiel dazukommen, scheinen aber Mädchen toleranter und mit Neuerungen leichter zufrieden zu sein (vgl. Piaget, 1990, S. 103). Sie sind weniger juristisch im Umgang und Formulieren von Regeln (vgl. Piaget, 1990, S. 104f). Piaget stellt sich die Frage, ob dieser geschlechtsspezifische Unterschied an der einfachen Struktur des Spiels liegt, oder an den Mädchen selbst, die sich schließlich dieses Spiel ausgesucht haben (vgl. Piaget, 1990, S. 105). Er scheint dazu keine Antwort zu suchen, da er trotz unterschiedlichen Spielgestaltungen den gleichen Entwicklungsprozess wie bei dem auf komplizierteren Regeln aufgebauten Murmelspiel sieht. „Übrigens spielt dies für uns keine Rolle, denn wir wollten uns hier nicht mit diesem Gegensatz befassen.“ (Piaget, 1990, S. 105). Hier setzt Gilligans Kritik an, da für Piaget die weibliche Entwicklung nur eine Ausnahme darstellt und daher männliche mit menschlicher Entwicklung gleichgesetzt wird. Feinfühligkeit und Einfühlungsvermögen, wie sie Mädchen in ihren Spielen entwickeln, werden von Piaget nicht beachtet (vgl. Gilligan, 1982, S. 10). Mit dieser Kritik weist Gilligan auf den Aspekt der Emotionen und der Empathie hin, der später noch betrachtet werden soll[6].

4.2 Erikson und seine Beobachtungen zu Geschlecht

Auch Erik Erikson[7] entdeckt einen geschlechtsspezifischen Unterschied (vgl. Gilligan, 1982, S. 12). In den Entwicklungsphasen von Erikson erfahren Männer in ihrem Lebenszyklus zuerst Loslösung, bevor es zur Intimität und Fortpflanzung kommt (vgl. Gilligan, 1982, S. 12). Nur in der ersten Phase in Eriksons Theorie (Urvertr­­auen gegen Urmisstrauen) sieht Gilligan eine intime Gegenseitigkeit. In allen anderen Stadien wird Entwicklung mit Trennung gleichgesetzt, somit bildet sich Identität durch Seperation. In der weiblichen Entwicklung bei Erikson aber, so erklärt Gilligan weiter, begleitet Intimität die Identität (vgl. Gilligan, 1982, S. 12).

„She holds her identiy in abeyance as she prepares to attract the man by whose name she will be known, by whose status she will be defined, the man who will rescue her from emptiness and loneliness by filling ‘the inner space.’“ (Gilligan, 1982, S. 12)

Doch wie bei Piaget auch, stellt Gilligan fest, dass dieser Unterschied keine weitere Beachtung findet und Erikson die männliche Identität als die menschliche Identität betrachtet. Psychologen hätten von Anfang an einen Geschlechtsunterschied entdeckt, aber um einen allgemeingültigen Maßstab festzulegen, hätten sie sich am männlichen Entwicklungsmodell orientiert (vgl. Gilligan, 1982, S. 14).

5 Lawrence Kohlbergs Stufentheorie der Moralentwicklung

Die Merkmale von Kohlbergs Studien und sein methodisches Vorgehen sollen nun herausgestellt werden, um danach sein Stufenmodell vorzustellen.

[...]


[1] Carol Gilligan. (1982). In a Different Voice. Cambridge (MA), London: Harvard University (auf Deutsch Die andere Stimme).

[2] vgl. Kapitel 5.2, S. 8, „Die sechs Stufen der Moralentwicklung“

[3] Gilligans These von zwei Moralen ist auch dem moralischen Partikularismus zuzuordnen, der dem Universalismus gegenübersteht. Da hier der Blick aber auf Prinzipien, Kontexte und daraus folgende Konsequenzen (Konsequenzialismus) gerichtet werden soll, wird auf das Betrachten der Theorie des Partikularismus verzichtet.

[4] Vgl. Kapitel 8, S. 19, „Definition Geschlecht im Postfeminismus (Definition 2. Versuch)“

[5] 1. Sensumotorische Phase (bis etwa zum 2. Lebensjahr), Koordination von Reflexen und Reaktionen; 2. Präoperationale Phase (bis etwa 7 Jahre), Egozentrismus, Umgang mit symbolischen Beziehungen; 3. Phase der konkreten Operationen (bis etwa 11 Jahre), Logik auf konkrete Ereignisse anwendbar, Perspektivübernahme; 4. Phase der formalen Operationen (ab etwa 12 Jahren), hypothetisches Denken möglich (vgl. Gudjons, 2008, S. 120-122)

[6] vgl. Kapitel 7, S. 16, „Emotionaler Kontext und kognitive Reife“ und S. 14, „Moral erkennen – Moral erlernen“

[7] Erikson war Psychoanalytiker, der ein Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung aufstellte. Er beschreibt die Entwicklung der Identität als ein Durchleben von acht Phasen, die miteinander verbunden sind und aufeinander aufbauen. Jede Phase erfährt ihre bleibende Lösung durch das Überwinden einer Krise (vgl. Gudjons, 2008, S. 114).

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Kohlbergs Stufenmodell der Moralentwicklung versus Gilligans Theorie einer Fürsorge- und Gerechtigkeitsmoral
Untertitel
Kann es eine geschlechtsspezifische Moral geben?
Hochschule
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin  (Bildung und Erziehung)
Veranstaltung
Entwicklung des moralischen Bewußtseins
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
24
Katalognummer
V266342
ISBN (eBook)
9783656565246
ISBN (Buch)
9783656565208
Dateigröße
518 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kohlbergs, stufenmodell, moralentwicklung, gilligans, theorie, fürsorge-, gerechtigkeitsmoral, kann, moral, geschlecht
Arbeit zitieren
Serafina Morrin (Autor), 2013, Kohlbergs Stufenmodell der Moralentwicklung versus Gilligans Theorie einer Fürsorge- und Gerechtigkeitsmoral, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266342

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