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Der Mensch im Christentum und Buddhismus

Título: Der Mensch im Christentum und Buddhismus

Trabajo Escrito , 2004 , 20 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Maren Göpffarth (Autor)

Teología - Teología sistemática
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In diesem Semester habe ich das Seminar „Was ist der Mensch? – Das christliche
Menschenbild im Kontext der Weltreligionen“ belegt. Das Thema dieses Seminars
hat mich sehr neugierig gemacht, da mich die Frage „Was ist der Mensch?“ gleich
zum Nachdenken animiert hat. Vor allem aber der Bezug zu den anderen Weltreligionen hat mich sehr interessiert. Zu Beginn dieses Seminars wurde uns auch gleich die Frage gestellt, was denn unserer Meinung nach der Mensch ist. Es war
erstaunlich, wie viele verschiedene Antworten und Meinungen geäußert wurden. Viele bezogen diese Frage auf Gott und antworteten unter anderem: - „Mensch, Geschöpf des Herrn – die Liebe zu ihm zeigt Gott durch Jesus am
Kreuz“ - „Mensch ist Mann und Frau, er besteht aus Fleisch und Blut, von Gott geschaffen.“ - „Geschaffen von Gott lebt der Mensch und denkt und fühlt – individuell.“ Andere betrachteten diese Frage eher philosophisch und allgemein gefasst:
- „Jeder Mensch ist einzigartig“ - „Der Mensch hat zwei Gesichter, er kann liebevoll sein, aber auch grausam“ - „Der Mensch ist das mächtigste Tier“ Anhand dieser vielen verschiedenen Aussagen wurde schnell deutlich, dass dies ein sehr weit gefächertes Thema ist, auch wenn man es nur auf das Christentum beschränkt. Eine exakte, allgemeinfähige Antwort auf diese Frage kann man also nicht geben, allein aus dem Grund, dass man aus verschiedenen Perspektiven an sie herangehen kann. Auf dieses Problem werde ich in dieser Hausarbeit als erstes ein wenig genauer eingehen. Danach werde ich versuchen, das Menschenbild im Christentum genauer zu beschreiben. Hierbei sollen besonders die folgenden Gesichtspunkte angesprochen werden: -Was ist der Mensch allgemein? -Die Würde des Menschen -Ist der Mensch Ebenbild Gottes? -Der Mensch und die Sünde [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Was ist der Mensch? Betrachtung aus 3 verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven

2. Buddhismus und Christentum – Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Unterschiede

3. Der Mensch im Christentum

3.1 Die Würde des Menschen

3.2 Ist der Mensch Ebenbild Gottes?

3.3 Der Mensch und die Sünde

4. Der Mensch im Buddhismus

4.1 Der Buddhismus – ein kurzer Überblick über die Philosophie des Buddhas

4.1.1 Die Anfänge des Buddhismus

4.1.2 Das Leben des Buddha

4.1.3 Die Erschaffung bzw. Entstehung des Menschen

4.1.4 Die Formel vom Entstehen in Abhängigkeit

4.1.5 Der Mensch und die Erlösung

4.2 Die Würde des Menschen

4.3 Ist der Mensch Ebenbild Gottes?

4.4 Der Mensch und die Sünde

Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Hausarbeit ist die vergleichende Untersuchung des Menschenbildes im Christentum und im Buddhismus. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die jeweilige anthropologische Sichtweise auf grundlegende existenzielle Aspekte auswirkt und wo wesentliche Unterschiede in der Konzeption des Menschseins, der Erlösung und der moralischen Verantwortung liegen.

  • Interdisziplinäre Betrachtung des Menschseins aus naturwissenschaftlicher, philosophischer und theologischer Sicht.
  • Analyse der christlichen Konzepte von Gottesebenbildlichkeit, Sünde und menschlicher Würde.
  • Untersuchung der buddhistischen Philosophie, insbesondere der Lehre von den Daseinsfaktoren und dem Kausalnexus.
  • Gegenüberstellung der unterschiedlichen Ansätze zur Erlösung und Lebensgestaltung in beiden Religionen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Der Mensch und die Sünde

Obwohl der Begriff der Sünde im Christentum eine wichtige Rolle spielt, begegnet er uns heute eigentlich nur noch im Gottesdienst oder in theologischen Fachbüchern. Im Buddhismus spielt er, wie später noch erklärt wird, keine große Rolle. Im hebräischen kann das Verfehlen eines Zieles, das Verquersein, die Rebellion oder auch die Torheit unter Sünde verstanden werden. Sünde besteht für Luther darin, Gott nicht „über alle Dinge zu fürchten, zu lieben und ihm zu vertrauen.“ Sünde wurde früher in Zusammenhang gebracht mit den Begriffen, Tod, Hölle, Teufel.... Wer gegen das Gesetz Gottes verstößt, sündigt. Es gilt, sich dem Gesetz als dem Anspruch Gottes auszusetzen. Das Gesetz ist hilfreich, sofern es zu Buße, Selbstkritik und zu Maßnahmen führt, die den Alltag und seine Gewohnheiten verändern.

Sünde meint aber nicht moralische Inkorrektheit, sondern mit ihr tritt eine Beziehungsstörung hervor, gegenüber den Mitmenschen, gegenüber Gott und sogar innerhalb des Menschen selbst. Sünde wird also konkret verstanden als ein Vergehen gegen Gott und als Schuld gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt. Als Gegenbegriff wird in der Bibel die Gerechtigkeit genannt. Auch hier geht es nicht nur um die Moral, die Einzeltaten an sich, sondern um die grundsätzliche Verfassung des Menschen und seines Handelns und um die Gott gerecht werdende Haltung.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung motiviert die Fragestellung „Was ist der Mensch?“ und skizziert die Vorgehensweise eines religionsvergleichenden Ansatzes zwischen Christentum und Buddhismus.

1. Was ist der Mensch? Betrachtung aus 3 verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven: Dieses Kapitel beleuchtet das Menschsein aus naturwissenschaftlicher, philosophischer und theologischer Sicht, um die Vielfalt der Definitionsversuche aufzuzeigen.

2. Buddhismus und Christentum – Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Unterschiede: Hier werden die fundamentalen Gegensätze wie Schöpfergott versus Lehrer sowie das Verständnis von Erlösung, Weltbild und Zeitempfindung einander gegenübergestellt.

3. Der Mensch im Christentum: Das Kapitel analysiert das christliche Menschenbild anhand der Themen Würde, Ebenbildlichkeit Gottes und der Bedeutung der Sünde.

4. Der Mensch im Buddhismus: Dieser Hauptteil widmet sich der buddhistischen Philosophie, den Daseinsfaktoren, dem Kausalnexus sowie der Frage nach Erlösung und menschlichem Fehlverhalten.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse des Vergleichs zusammen und reflektiert die persönliche Auseinandersetzung mit der buddhistischen Lebenseinstellung im Kontrast zur christlichen Prägung.

Schlüsselwörter

Christentum, Buddhismus, Menschenbild, Gottesebenbildlichkeit, Sünde, Erlösung, Nirwana, Karma, Daseinsfaktoren, Skandhas, Vier Edle Wahrheiten, Achtgliedriger Pfad, Interdisziplinarität, Religionsvergleich, Anthropologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das christliche und das buddhistische Menschenbild im direkten Vergleich, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der anthropologischen Sichtweise aufzuzeigen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themen sind die menschliche Würde, die Frage der Ebenbildlichkeit Gottes, das Verständnis von Sünde und Fehlverhalten sowie die Wege zur Erlösung in beiden Religionen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Menschsein zu entwickeln, indem die unterschiedlichen theologischen und philosophischen Perspektiven der beiden Weltreligionen reflektiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der religionswissenschaftliche, philosophische und theologische Quellen verknüpft, um eine fundierte Vergleichsanalyse zu erstellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Ausarbeitung des christlichen Menschenbildes und eine umfassende Darstellung der buddhistischen Philosophie sowie der entsprechenden ethischen und existentiellen Konzepte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Menschenbild, Erlösung, Karma, Sünde, Gottesebenbildlichkeit und den interreligiösen Dialog geprägt.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von "Sünde" in den beiden Religionen?

Im Christentum wird Sünde als Beziehungsstörung zu Gott und den Mitmenschen verstanden, während es diesen Begriff im Buddhismus nicht gibt; dort unterscheidet man lediglich zwischen guten und schlechten Taten, die das Schicksal beeinflussen.

Welche Rolle spielt die Zeitvorstellung beim Vergleich der beiden Religionen?

Die Arbeit stellt fest, dass Christen von einer linearen Zeit mit Anfang und Ende (Geburt und Tod) ausgehen, während Buddhisten die Zeit als zyklischen Prozess (Kreislauf der Wiedergeburten) betrachten.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Mensch im Christentum und Buddhismus
Universidad
Technical University of Braunschweig  (Fachbereich für Geistes- und Erziehungswissenschaften Seminar f. ev. Theologie und Religionspädagogik)
Curso
Was ist der Mensch im Kontext der Weltreligionen
Calificación
2
Autor
Maren Göpffarth (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
20
No. de catálogo
V26635
ISBN (Ebook)
9783638289108
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mensch Christentum Buddhismus Mensch Kontext Weltreligionen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maren Göpffarth (Autor), 2004, Der Mensch im Christentum und Buddhismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26635
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