Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Accounting and Taxes

Modelle zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten

Title: Modelle zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten

Seminar Paper , 2013 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Konstantin Silka (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Bewerten heißt vergleichen“. Die Bewertung des Unternehmens erfolgt dabei i.d.R. zukunftsorientiert, durch Diskontierung der erwarteten finanziellen Überschüsse zum Bewertungszeitpunkt. Der risikoadjustierte Diskontierungssatz entspricht dabei der Rendite, die eine vergleichbar alternative Anlage erwirtschaften würde. Diese Renditeforderung der Eigen- und Fremdkapitalgeber wird unter dem Begriff der Kapitalkosten zusammengefasst. Mit Hilfe der Kapitalkosten kann die Rendite ausgedrückt werden, die eine Anlage für das von den Investoren zur Verfügung gestellte Fremd-, bzw. Eigenkapitalmindestens erzielen muss. Die Fremdkapitalkosten sind leicht zu ermitteln, da sie meist auf vertraglich fixierten Zinszahlungen oder ableitbaren Marktkonditionen beruhen. Währenddessen besteht die Herausforderung in der Ermittlung der Eigenkapitalkosten, da bei diesen keine (vertragliche) Vereinbarung über die Höhe der Rendite getätigt wird. Die Höhe der Eigenkapitalkosten orientiert sich unter anderem an dem für den Eigenkapitalgeber verbundenen Risiko an der Investition in die Anlage. Ziel der vorliegenden Arbeit ist,dem Leser aufzuzeigen, wie die Eigenkapitalkosten bestimmt werden können. Hierzu sollen im zweiten Kapitel zuerst Verfahren zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten vorgestellt werden. In den nächsten beiden Kapiteln sollen die beiden als die in der Literatur am meisten diskutierten Verfahren Capital Asset Pricing Model (CAPM) und Arbitrage PricingTheory (APT) vorgestellt werden. Kapitel fünf fasst die Eckpunkte der Arbeit zusammen und endet mit einem Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Verfahren und Modelle zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten

3 CAPM

3. 1 Modell-Annahmen

3.2 Aufbau des Modells

3.3 Bestimmung der Eigenkapitalkosten mit Hilfe des CAPM

3.3.1 Bestimmung des risikolosen Zinssatzes

3.3.2 Bestimmung der Marktrisikoprämie

3.3.3 Bestimmung des Betafaktors

4 Arbitrage Pricing Theory (APT)

4.1 Annahmen des APT

4.2 Erstellung des Arbitrageportfolio

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über gängige Verfahren zur Ermittlung von Eigenkapitalkosten im Kontext der Unternehmensbewertung zu geben. Dabei liegt der Fokus auf der methodischen Herleitung der Kapitalkosten unter Berücksichtigung von Risikoaspekten und Kapitalmarktdaten.

  • Systematische Darstellung gängiger Bewertungsmodelle
  • Detaillierte Analyse des Capital Asset Pricing Model (CAPM)
  • Untersuchung der Arbitrage Pricing Theory (APT) als Alternative
  • Bestimmung relevanter Inputgrößen wie Basiszinssatz und Marktrisikoprämie
  • Gegenüberstellung von CAPM und APT hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit

Auszug aus dem Buch

3. 1 Modell-Annahmen

Wie bereits erwähnt, baut das CAPM auf der Portfoliotheorie von Markowitz auf. Aus diesem Grund bedingt leiten sich die meisten nachfolgend auftauchenden (restriktiven) Annahmen aus der Portfoliotheorie ab:16

• Investoren legen ein risikoaverses Verhalten an den Tag. Ihr Ziel besteht in der Maximierung ihres Vermögens.

• Investoren weisen homogene Erwartungen auf und beurteilen Portfolios anhand der Parameter, Standardabweichung und Erwartungswert. Dadurch wird eine nach der Gaußschen-Formel normalverteilte Rendite unterstellt.

• Der Planungshorizont der Investoren beträgt ein Jahr (implizites Einperiodenmodell).

• Es existiert eine einheitliche risikolose Anlage und ein Verschuldungszinssatz,bei dem alle Investoren unbeschränkt Kapital anlegen und aufnehmen können.

• Die Menge der Anlagemöglichkeiten ist vorgegeben und beliebig teilbar. Jedem Marktteilnehmer stehen die gleichen Investitionsmöglichkeiten zur Verfügung.

• Es wird ein vollkommener Kapitalmarkt vorausgesetzt, d.h. Transaktionskosten und Steuern werden keine Beachtung geschenkt. Des Weiteren haben Investoren keinen Einfluss auf Preise, sondern agieren als reine Mengenanpasser.

• Der Kapitalmarkt ist informationseffizient, d.h. jedem Investor stehen alle Informationen kostenfrei zur Verfügung.

• Den zentralen Unterschied zwischen dem CAPM und der Portfoliotheorie stellt die Annahme der homogenen Erwartungen der Investoren im Hinblick auf die zukünftige Standardabweichung und Rendite aller Wertpapiere dar.17

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Unternehmensbewertung ein und stellt die Notwendigkeit dar, Eigenkapitalkosten als risikoadjustierte Renditeforderung zu ermitteln.

2 Verfahren und Modelle zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten: Das Kapitel gibt einen Überblick über gängige Bewertungsverfahren, insbesondere das Discounted-Cash-Flow-Verfahren, und grenzt diese voneinander ab.

3 CAPM: Hier werden die theoretischen Grundlagen, die Modellannahmen sowie die Funktionsweise des Capital Asset Pricing Models zur Bestimmung der Eigenkapitalkosten detailliert erläutert.

3. 1 Modell-Annahmen: Dieses Kapitel spezifiziert die restriktiven Bedingungen, die dem CAPM-Modell auf Basis der Portfoliotheorie zugrunde liegen.

3.2 Aufbau des Modells: Dieses Kapitel erläutert die grafische und inhaltliche Herleitung der Kapitalmarktlinie und deren Bedeutung für das Marktportfolio.

3.3 Bestimmung der Eigenkapitalkosten mit Hilfe des CAPM: In diesem Kapitel wird die praktische Anwendung der CAPM-Formel zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten dargestellt.

3.3.1 Bestimmung des risikolosen Zinssatzes: Dieses Kapitel beschreibt, wie der Basiszinssatz mittels Zinsstrukturkurven und der Svensson-Methode abgeleitet werden kann.

3.3.2 Bestimmung der Marktrisikoprämie: Dieses Kapitel analysiert sowohl vergangenheitsorientierte als auch zukunftsorientierte Ansätze zur Ermittlung der Marktrisikoprämie.

3.3.3 Bestimmung des Betafaktors: Dieses Kapitel erklärt die Ermittlung des systematischen Risikos durch Regressionsanalysen und die Anwendung des Marktmodells.

4 Arbitrage Pricing Theory (APT): Das Kapitel stellt das APT als Alternative zum CAPM vor, das auf einem Faktorenmodell basiert und die Rendite von mehreren Marktfaktoren abhängig macht.

4.1 Annahmen des APT: Hier werden die spezifischen Annahmen des APT dargelegt, die sich durch den Verzicht auf ein Marktportfolio von denen des CAPM unterscheiden.

4.2 Erstellung des Arbitrageportfolio: Dieses Kapitel beschreibt die formale Herleitung der APT-Gleichung und wie ein risikoloses Portfolio durch Arbitrage gebildet wird.

5 Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Anwendbarkeit der diskutierten Modelle in der Praxis.

Schlüsselwörter

Eigenkapitalkosten, Unternehmensbewertung, CAPM, APT, Marktrisikoprämie, Betafaktor, Basiszinssatz, Portfoliotheorie, Kapitalkosten, Risiko, Wertpapierlinie, Marktportfolio, Diskontierung, Arbitrage, Rendite

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätze zur Ermittlung von Eigenkapitalkosten im Rahmen der Unternehmensbewertung.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Capital Asset Pricing Model (CAPM) und die Arbitrage Pricing Theory (APT) sowie die Bestimmung der dafür notwendigen Eingangsparameter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, dem Leser aufzuzeigen, wie Eigenkapitalkosten bestimmt werden können und welche theoretischen Modelle dafür in der Literatur und Praxis am häufigsten diskutiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich kapitalmarkttheoretischer Modelle zur Bestimmung von Kapitalkosten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung genereller Bewertungsverfahren, die detaillierte Analyse des CAPM (einschließlich seiner Parameter) und die Erläuterung des APT-Ansatzes.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, Kapitalkosten, CAPM, APT, Betafaktor und Marktrisikoprämie charakterisieren.

Warum spielt die Bestimmung des risikolosen Zinssatzes für das CAPM eine zentrale Rolle?

Der risikolose Zinssatz bildet als Basiszinssatz das Fundament der Renditeberechnung. Die Arbeit zeigt, dass dieser in der Unternehmensbewertung häufig aus Zinsstrukturkurven von Staatsanleihen abgeleitet wird.

Welchen Vorteil bietet das APT gegenüber dem CAPM laut der Arbeit?

Das APT basiert auf weniger restriktiven Annahmen als das CAPM und ermöglicht dem Investor durch den Verzicht auf ein spezifisches Marktportfolio einen größeren Ermessensspielraum.

Wie unterscheidet sich der Betafaktor von anderen Risikomaßen im Modell?

Der Betafaktor misst die Sensitivität der Rendite eines Unternehmens gegenüber der Marktrendite und dient so als Maß für das systematische Risiko, das im Gegensatz zum unsystematischen Risiko nicht diversifizierbar ist.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Modelle zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten
College
University of Kassel
Grade
2,0
Author
Konstantin Silka (Author)
Publication Year
2013
Pages
25
Catalog Number
V266383
ISBN (eBook)
9783656563662
ISBN (Book)
9783656563655
Language
German
Tags
Eigenkapitalkosten Methoden zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten Arbitrage Pricing Theory (APT) CAPM
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Konstantin Silka (Author), 2013, Modelle zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266383
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint