Internetbasiertes Immobilienmarketing


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004
21 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Gliederung

1. Allgemeine Einführung

2. Was versteht man unter Immobilienmarketing?

3. Immobilienmarketing über das Internet
3.1. Allgemeines
3.2. Typ 1
3.2.1. Makler
3.2.2. Banken
3.2.2.1. Deutsche Bank AG
3.2.2.2. Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG
3.2.2.3. Volksbank Esslingen eG
3.3. Typ 2
3.3.1. HypoVereinsbank AG
3.3.2. Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
3.4. Typ 3: Spezielle Anbieter
3.4.1. Pro-Exposé
3.4.2. BF.direkt AG

4. Wie könnte das internetbasierte Immobilien- marketing verbessert werden?
4.1. Typ 1
4.2. Typ 2
4.3. Typ 3

5. Zusammenfassung / Eigene Meinung

6. Literatur und Quellenverzeichnis

1. Allgemeine Einführung

Wenn man die heutigen Zeiten betrachtet, gewinnt das Internet in fast allen Bereichen des Geschäfts- und des alltäglichen Lebens die wichtigste Bedeutung. Egal was man sucht, sei es Küchengeräte, Bücher, Anlage-möglichkeiten, Autos oder auch Immobilien, ist der erste Weg das Internet.

Der Vorteil des Internets ist, dass es täglich, nein sogar minütlich aktualisiert und verändert wird. Jeden Tag kommen noch mehr Anbieter hinzu, die mit lukrativen Angeboten locken. Somit ist es diesen Anbietern auch möglich durch die Kostenreduzierung, wie zum Beispiel Werbekosten und die dafür benötigten Mitarbeiter, Billigangebote an den Markt zu bringen.

Vor einigen Jahren wurde das Internet nur im Geschäftsleben und von jungen Leuten verwendet. Heutzutage ist die Situation anders. Jeder, der einen PC besitzt, hat selbstverständlich auch einen Zugang zum Internet. Derjenige der noch keinen Computer besitzt, der nutzt die Gelegenheit von Billiganbietern, um sich einen PC preisgünstig zu erwerben.

Im Bereich der Immobilienwirtschaft ist die Idee im Internet die Geschäfte abzuwickeln noch sehr am Anfang. Die Kunden vertrauen eher auf die persönliche Beratung und verlassen sich weniger auf die Angaben im World Wide Web.

Ziel der Bearbeitung des Themas „Internetbasiertes Immobilienmarketing“ ist es den Anbietern und den Kunden deutlich zu machen, dass zukünftig noch mehr auf das Internet vertraut werden kann und dass es viel besser nutzbar ist, als es heutzutage der Fall ist. Dabei werden vor allem die Bereiche Immobilienmakler und die immobilienfinanzierenden Banken näher betrachtet.

2. Was versteht man unter Immobilienmarketing?

Der Bereich des Immobilienmarketings ist ein umfangreiches Gebiet. Deshalb wird hier nur in kurzer Form erläutert, was man darunter versteht und wie das Immobilienmarketing Einfluss auf die folgenden Themen nimmt.

Immobilienmarketing ist nicht nur die Werbung der Immobilie und die Vermarktung an den Kunden, sondern umfasst auch die Bereiche der Preis- und Produktpolitik. Somit überlegt sich jedes Unternehmen, dass Marketing betreibt, wie kann ich kostengünstig das entsprechende Produkt an den Kunden bringen. Im Bereich der Immobilienwirtschaft gibt es da unterschiedliche Wege. Zum einen kann man das Marketing, wie auch am bekanntesten, über die Anzeige in Zeitungen, Zeitschriften, Flyer, Mailings und Exposés betreiben.

Wer betreibt Immobilienmarketing?

Jeder der mit dem Gebiet der Immobilie in Kontakt gerät. Darunter sind vor allem die Immobilienmakler, die immobilienfinanzierenden Banken, Finanzierungsvermittler und Spezialanbieter, wie im folgenden noch beschreiben wird, gemeint.

Doch wie kann noch besser und vor allem in heutiger Zeit noch wichtiger, günstiger der Weg des Marketings erfolgen. Diese Frage stellen sich diese Unternehmen der verschiedenen Bereiche und die Antwort könnte lauten: Vertrieb über das Internet.

3. Immobilienmarketing über das Internet

3.1. Allgemeines

Beim internetbasiertem Immobilienmarketing werden nicht nur die Möglich-keiten der Vermittlung von Immobilien über das Internet betrachtet, sondern der ganze Prozess von der Suche der richtigen Immobilie über die Finanzierungs-möglichkeiten bis zur tatsächlichen Nutzung der Immobilie.

Deswegen wird nun im Folgenden in drei verschieden Typen unterschieden:

3.2. Typ 1

Hier verläuft das Immobilienmarketing wie man es eigentlich schon vorher kannte. Wenn man eine Immobilie sucht, wendet man sich für gewöhnlich an einen Makler. Dieser sucht für einen die passende Immobilie aus, um sie dann von einer Bank finanzieren zu lassen. Diese Schritte werden nun im Einzelnen beschrieben und anhand von einigen praktischen Beispielen näher gebracht.

3.2.1. Makler

Über diverse Suchmaschinen lassen sich zahlreiche Makler finden, die im Internet präsent sind. Dabei sollte aber vorher klar sein, was für eine Art von Immobilien man sucht. Bei Wohnimmobilien kann man sowohl auf die bekannten Maklerunternehmen vor Ort zugreifen, als auch auf die großen Internetanbieter wie z.B. Immobilien Scout 24 (www.immobilienscout24.de). Dieser große Immobilienmakler ist nur über das Internet tätig und wirbt überwiegend auch nur über das World Wide Web. Der Vorteil ist die riesige Auswahl der verschiedenen Immobilien und die einfache Suche. Für die Suche von den unterschiedlichen Bereichen muss man sich nicht registrieren, sondern kann direkt durch die verschiedenen Eingabekriterien die richtige Immobilie finden. Um Selbst eine Immobilie anbieten zu können, muss man allerdings eine Gebühr von mindestens € 10,- entrichten. Der Vorteil für den Anbieter ist, dass man eigene Bilder, Videos und ausführliche Textbeschreibungen in die Anzeige aufgeben kann. Zudem ist der Kontakt direkt vom Interessenten an den Anbieter gegeben. Unter kurzer Angabe von eigenen Daten wird der Anbieter per E-Mail informiert und kann mit der Aquise fortfahren. Immobilien Scout 24 treten weitestgehend nur als Vermittler zwischen Makler, bzw. Anbieter und Erwerber auf. Das Unternehmen stellt die Internetseite für jedermann, um kostengünstig für seine Immobilie zu werben. Somit wäre der erste Schritt über diesen Weg getan. Der Kunde hat vorerst mal eine Immobilie gefunden und konnte das jederzeit von zu Hause in seiner Freizeit erledigen.

Vergleicht man nun einen lokalen Immobilienmakler, wie z.B. Metz-ImmobilienGmbH & Co. KG aus Esslingen (www.metz-immobilien.de), dann kann man schon auf dem ersten Blick feststellen, dass der Kunde, der angesprochen werden soll, ein anderer ist. Er legt Wert auf fachliche Kompetenz und auf eine gute Beratung. Zwar erfolgt der erste Schritt über das Internet, aber die Exposés sind wesentlich kürzer gefasst. Es sind, wenn man genauer ist, nur Kurzanzeigen, wie man sie in der Zeitung findet. Der persönliche Kontakt ist diesem Maklerunternehmen immer noch ernorm wichtig, um eine langfristige Kundenbindung zu gewährleisten.

Ein anderer Immobilienmakler aus Esslingen, der im Internet auftritt, ist die Hahn Unternehmensgruppe (www.hahn-immo.de). Ähnlich wie beim vorherigen Maklerunternehmen, steht bei ihnen die anschließende persönliche Beratung im Vordergrund. Allerdings wird der Kunde umfangreicher im Voraus über die Immobilie informiert. Der Umfang des Exposés ist vergleichbar mit Immobilien Scout 24 und beinhaltet Bilder, Pläne und eine ausführliche Textbeschreibung der Immobilie. Auch hier kann über einen Link zu der entsprechenden Immobilie der direkte Kontakt zum Unternehmen hergestellt werden.

Somit wäre auch der erste Schritt über den bekannten Makler getan.

Der Vorteil durch die Aquise über das Internet ist, dass selbst ein kleines Unternehmen durch eine gute Internetseite wie eine große Firma auftreten kann. Es lässt sich nicht genau erkennen, ob das Unternehmen nun eine Größe hat wie zum Beispiel das Maklerunternehmen Bräutigam & Krämer aus Stuttgart oder das kleine Vier-Mann-Unternehmen aus einem kleinen Dorf. Das Image kann somit durch einen hervorragend gelungenen Internetauftritt wesentlich gesteigert werden, was auch den Erfolg positiv beeinflussen soll.

Betrachtet man allerdings nun den gewerblichen Immobilienbereich, dann kann man das, wie eigentlich immer, nicht mit dem Wohnimmobilienbereich vergleichen. Die einzelnen unterschiedlichen Bereiche im gewerblichen Sektor lassen sich zudem auch nicht miteinander gleichsetzen. Zu jedem Gebiet benötigt man ein anderes spezielles Fachwissen. Die bekanntesten unterschiedlichen Bereiche sind Büros/Praxen, Hallen/Produktion und der Einzelhandel. Zudem muss nun auch ein weiterer wesentlicher Aspekt berücksichtigt werden. Ist die gewerbliche Immobilie zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage gedacht. Dieser Gedanke spielt im wohnwirtschaftlichen Bereich eher seltener eine Rolle, da meist Privatpersonen nach diesen Immobilien suchen.

Noch mehr als beim vorherigen Bereich der Wohnimmobilien setzen, mit wenigen Ausnahmen, alle Internetanbieter ihre Priorität auf persönlichen Kontakt. Die Immobilie wird im Internet kurz beschrieben, alles weitere folgt dann im persönlichen Gespräch. Kapitalanleger bedürfen auch einer genaueren Beratung über das Objekt bezüglich der Mietverträge, Versicherungen, usw. Die Chance, dass ein solcher Kunde im laufenden Geschäftsjahr öfters mit dem Unternehmen in Kontakt tritt, ist weitaus größer als bei einem Käufer eines Wohnhauses. Somit zählt hier, wie meist immer, der erste Eindruck. Die Internetseite sollte für das Klientel dementsprechend professionell aufgemacht sein. Ein Beispiel hierfür ist die Internetseite der Lutz-Finanz GmbH in Stuttgart (www.lutz-finanz.de). Schon auf der Startseite weiß der Kunde, dass er hier nur erstklassige Objekte angeboten bekommt. Beim weiteren Begutachten der Seiten sieht man, dass das Unternehmen großen Wert darauf legt, im Internet aktuell und immer mit den besten Objekten präsent zu sein.

Bei einem weiteren großen Immobilienmakler in Stuttgart, Bräutigam & Krämer (bk-partner.de), sieht die Situation ähnlich aus. Es wird sehr viel Wert auf einen erstklassigen Auftritt gelegt. Einfach Bedienung der Internetseite, die aber sehr professionell gestaltet ist, soll dem Kunden deutlich machen, dass auf professionelle Beratung Wert gelegt wird.

Zusammenfassend kann man sagen, dass im wohnwirtschaftlichen Bereich der professionelle Auftritt eher im Hintergrund steht. Wichtig ist hier die aktuelle Präsenz im WWW und das Bekanntwerden der Internetseite. Auch kleine Unternehmen können hier groß auftreten.

Bei den Gewerbeimmobilien hat der Internetauftritt eine große Prestige-bedeutung. Derjenige, der den besten ersten Eindruck auf den Kunden hinterlässt, hat schon einmal den besten Köder ausgeworfen, um den Kunden an Land zu ziehen.

Doch was nun, wenn der Kunde den richtigen Fang gemacht hat?

Hier kommen jetzt die zweiten wichtigen Mitspieler hinzu, wenn es um die Immobilie geht – die Banken.

3.2.2. Banken

Die Frage, die sich jeder Immobilienerwerber stellt, ist, wie trete ich am besten an die Banken heran. Meist kommt der erste Kontakt über den Immobilien-makler zustande, der mit einigen Banken sehr eng zusammenarbeitet.

Allerdings werben diese Makler nicht im Internet über diese Banken. Denn es soll dem Kunden offen stehen über welches Kreditinstitut er sich die Immobilie finanziert. Manchmal ist da die Hilfe des Maklers auch nicht notwendig.

Der einzige Makler von den vorher angesprochen, der seine Partner direkt im Internet bekannt gibt, ist Immobilien Scout 24. Hier werden die Banken kurz vorgestellt und mit einem Link auf deren Homepage in das Konzept integriert.

Zudem bietet die Scout 24 Gruppe, zu der unter anderem auch der bekannte Bereich Auto Scout 24 zählt, auch die Sparte Finance Scout 24 (www.financescout24.de) verschiedene Arten von Finanzgeschäften an. Auch hier tritt die Internetseite wieder als Vermittler zwischen Kunde und Anbieter, in diesem Fall die Banken, auf. Da sie sich nicht nur auf eine Bank beschränken, ist es ihnen möglich mit den derzeit günstigsten Konditionen zu werben.

Doch wie treten die Banken selbst im Internet auf, wenn es um die Immobilienfinanzierung geht. Dabei werden drei unterschiedliche Banken betrachtet: die Deutsche Bank AG im Bereich der Privat- und Geschäftskunden, die Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG als Immobilienfinanzierungs-spezialisten und die Volksbank Esslingen eG als mögliche Hausbank.

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Internetbasiertes Immobilienmarketing
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Geislingen
Veranstaltung
Informationsmanagement
Note
2,5
Autor
Jahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V26644
ISBN (eBook)
9783638289184
Dateigröße
469 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internetbasiertes, Immobilienmarketing, Informationsmanagement
Arbeit zitieren
Mark Warbanoff (Autor), 2004, Internetbasiertes Immobilienmarketing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26644

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