Temperance was one of the most divisive social issues in the 19th century in the United States. Social reformers blamed hard liquor for poverty, illness, family tragedies, immorality, and social and economic instability. They urged individuals to sign a paper in which they confirm to abstain from drinking, and later supported legal action to impose restrictions on the sale of alcohol. In this seminar paper I will focus on the Washingtonian movement as one of the early temperance movements. Although the Washingtonian movement was a innovative movement which grew rapidly, it came to an end just as fast as it grew. Thus, the main purpose of this seminar paper will be to examine the causes of the decline. Furthermore, I will outline the legacy of the Washingtonians and how they have influenced any later movements. In order to do so I will mainly rely on documented statements of contemporary witnesses, but also use secondary literature. First of all I will set the Washingtonian movement in the context of the general temperance cause. Subsequently, I will outline the origins and principles and discuss the rapid rise of the society. On that basis, I will analyse the reasons for the decline and address the heritage of the Washingtonian movement.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. The roots of the Temperance movement
3. The Washingtonian movement
3.1 Foundation and Principles
3.2 Progress and Influence of the Society
3.3 The Reasons for Decline
4. Legacy
5. Conclusion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Aufstreben und den anschließenden Niedergang der Washingtonian-Bewegung im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten, um deren Bedeutung als frühe Form der Suchthilfe und ihre Wirkung auf spätere Organisationen zu analysieren.
- Historischer Kontext der frühen Temperenzbewegung in den USA.
- Gründung, Prinzipien und die einzigartige Methodik der Washingtonianer.
- Analyse der Gründe für den schnellen Aufstieg und den darauffolgenden Niedergang.
- Einfluss der Bewegung auf die Prohibition und spätere Organisationen wie die Anonymen Alkoholiker.
Auszug aus dem Buch
3.1 Foundation and Principles
It was April 2, 1840 when six friends and hard drinkers as usual met at Chase's Tavern in Baltimore to drink together. All of them were addicted to alcohol and the more they drank, the more their discussion focused on temperance, which was a very popular topic of the day. In order to figure out what this temperance is really about, they decided to send some of them to attend a nearby temperance lecture and what they delivered a few days later was unexpectedly persuasive and a warm discussion arose. The men, realised how much they and their families suffered from their addiction to alcohol, decided to found an own temperance group and abstain from any alcohol. They named their group the Washington Temperance Society after the first President George Washington who, though he was a drinker, but nevertheless a virtuous man who knew when to stop.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Diese Einleitung skizziert die soziale Relevanz der Temperenzbewegung und definiert das Ziel, die Ursachen für den Aufstieg und Fall der Washingtonianer zu untersuchen.
2. The roots of the Temperance movement: Dieses Kapitel erläutert den exzessiven Alkoholkonsum in der amerikanischen Nachkriegsgesellschaft und die ersten wissenschaftlichen sowie religiösen Gegenbewegungen.
3. The Washingtonian movement: Hier werden die Entstehung der Bewegung in Baltimore, ihre prinzipiellen Unterschiede zu älteren Organisationen sowie die Gründe für ihren Erfolg und späteren Zerfall detailliert analysiert.
4. Legacy: Dieser Abschnitt beschreibt das Erbe der Washingtonianer und ihre strukturelle sowie inhaltliche Verbindung zu den Anonymen Alkoholikern.
5. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass die Bewegung trotz ihres Scheiterns eine Pionierrolle in der Suchthilfe einnahm und als Vorläufer moderner Gruppen gilt.
Schlüsselwörter
Washingtonianer, Temperenzbewegung, Suchthilfe, Alkoholismus, Abstinenz, moralische Überzeugung, Prohibitionsbewegung, 19. Jahrhundert, soziale Reformen, Anonyme Alkoholiker, moral suasion, amerikanische Geschichte, Washington Temperance Society, Suchtentwöhnung, soziale Integration.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die historische Entwicklung der Washingtonian-Bewegung in den USA und ihre Rolle bei der Unterstützung von Menschen mit Alkoholproblemen im 19. Jahrhundert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Gründungsgeschichte, der Philosophie der Selbsthilfe durch Betroffene und dem Wandel der Bewegung hin zum Prohibitionsgedanken.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, die spezifischen Faktoren zu identifizieren, die zum rasanten Wachstum der Washingtonianer führten und warum die Organisation nach kurzer Zeit wieder an Bedeutung verlor.
Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?
Der Autor stützt sich primär auf die Auswertung von zeitgenössischen Zeugenaussagen sowie auf relevante wissenschaftliche Sekundärliteratur zur Temperenzbewegung.
Was wird im Hauptteil des Werkes behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Wurzeln der Bewegung, die Prinzipien der Washingtonianer, ihren Einfluss auf die Gesellschaft und die Konflikte, die zum Niedergang der Organisation führten.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?
Wichtige Schlagworte sind Washingtonianer, Abstinenz, Suchthilfe, moral suasion, historische Temperenzbewegung und die Verbindung zu den Anonymen Alkoholikern.
Warum wird die Washingtonian-Bewegung oft als "innovativ" bezeichnet?
Im Gegensatz zu früheren Gesellschaften, die sich an Nüchterne richteten, setzten die Washingtonianer auf die Erfahrungswerte von ehemaligen Trinkern, was den Zugang zu Betroffenen deutlich erleichterte.
Welche Rolle spielte der Konflikt um "Moral Suasion" versus gesetzliche Prohibition?
Dieser ideologische Richtungsstreit führte zur Spaltung der Bewegung, da einflussreiche Mitglieder zunehmend forderten, den Alkoholkonsum nicht mehr nur durch Überzeugung, sondern durch den Gesetzgeber zu unterbinden.
- Quote paper
- Patrick Spieß (Author), 2013, Why has the Washingtonian movement failed?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266466