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Instrumentarien der Besucherbindung in Museen

Titre: Instrumentarien der Besucherbindung in Museen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 27 Pages , Note: 1.0

Autor:in: Mariko Borchardt (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit soll der Frage nachgehen, was Museumsbesucher dazu bewegt, dasselbe Museum wiederholt zu besuchen und wie diese mit Hilfe ausgewählter Instrumentarien an das Museum gebunden werden können. Hierbei werden zu-nächst nicht nur Begrifflichkeiten zur Besucherorientierung (im Speziellen die Besucherbindung) und im Zusammenhang die Merkmale von Museen betrachtet, sondern darüber hinaus sollen Überlegungen zum Marketing als Aufgabenfeld von Kulturbetrieben mit einbezogen werden. Dazu werden Ansätze untersucht, inwieweit ein Museum ein Dienstleistungsbetrieb darstellt und der Marketing-Gedanke auf diese über-tragbar ist.

Hierzu wird im darauffolgenden Kapitel auf die verschiedenen Erfolgsfaktoren, den so genannten „Klebstoffen“ der Besucherbindung eingegangen. Zur Veranschaulichung soll die Schirn-Kunsthalle Frankfurt a.M. herangezogen und der Mehrwert herausgearbeitet werden, da sie bereits zahlreiche Formen der Besucherbindung und des Museumsmarketing erfolgreich für sich nutzen konnte. Andere Beispiele innovativer Besucherbindungsinstrumente finden ebenfalls Beachtung. Anschließend werden die Grenzen der Besucherorientierung diskutiert und abschließend die Ergebnisse im Fazit und Ausblick zusammengefasst.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Besucherorientierung und Museumsmarketing

2.1 Grundzüge der Besucherorientierung und -bindung

2.2 Aufgaben und Ziele von Museen

2.3 Das Museum als Dienstleistungsbetrieb

2.4 Übertragung des Marketinggedankens auf Museen

3. Erfolgsfaktoren der Besucherbindung

3.1 Instrumente der Publikumsbindung

3.2 Erfolgsmodell „Schirn-Kunsthalle Frankfurt a.M.“

3.3 Praxisbeispiele innovativer Bindungsinstrumentarien

4. Grenzen der Besucherorientierung in Museen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Museen durch gezielte Besucherorientierung und Marketingstrategien die Bindung ihrer Gäste stärken können, um sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld langfristig zu behaupten und eine stabile Besucherbasis aufzubauen.

  • Paradigmenwechsel hin zur Besucherorientierung in der Museumsarbeit
  • Das Museum als moderner Dienstleistungsbetrieb
  • Instrumente und Erfolgsfaktoren der Publikumsbindung
  • Analyse von Fallbeispielen innovativer Vermittlungskonzepte
  • Grenzen und Herausforderungen bei der Umsetzung von Marketingmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Instrumente der Publikumsbindung

Günter versteht hierunter Bindungsfaktoren, die zur Erklärung des Wiederbesuchsverhaltens von Museumsbesuchern dienen und um die Einstellung eines Besuchers hinsichtlich seines Museums konstant positiv zu gestalten. Demzufolge sind die von ihm aufgestellten acht „Klebstoffe der Publikumsbindung“:

1) die Attraktivität und Unverwechselbarkeit der Exponate und deren Inszenierung,

2) Verbundangebote,

3) Vergünstigungen,

4) Affinität und Identifikation,

5) Mitarbeiter,

6) Präsenz im Alltag,

7) Externe Anlässe und

8) Positive Erfahrungen sowie Zufriedenheit.

Die 1) Attraktivität und Unverwechselbarkeit der Museumsleistung wird anhand der Exponate und deren Inszenierung festgemacht. Dazu zählen Sonder-, Dauer- und Veranstaltungsausstellungen, die sich durch Abwechslungsreichtum und interessante Präsentationsarten auszeichnen. Insbesondere Sonderausstellungen dienen der Vertiefung und Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Dieses fördert die Erhöhung der Besucherfrequenz. Ein gutes Beispiel für die Attraktivität und Unverwechselbarkeit der Exponate und deren Inszenierung bietet das Museum of Modern Art (MoMa), welches 2004 in der Nationalgalerie in Berlin gastierte. So setzten die MoMa-Macher auf einen einzigartigen Werbeansatz in den Medien, der die Exponate und somit das MoMa nicht als Hochkultur-Event verkaufte, sondern als „Pop-Event für alle“ inszenierte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Museumslandschaft hin zu einer Erlebnisorientierung und thematisiert das Dilemma öffentlicher Museen zwischen Finanzdruck und notwendiger Besucherbindung.

2. Besucherorientierung und Museumsmarketing: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Besucherorientierung, definiert das Museum als Dienstleistungsbetrieb und begründet die Notwendigkeit, Marketingkonzepte auf Kultureinrichtungen zu übertragen.

3. Erfolgsfaktoren der Besucherbindung: Hier werden konkrete Instrumente der Publikumsbindung vorgestellt und das Erfolgsmodell der Schirn-Kunsthalle Frankfurt sowie weitere innovative Praxisbeispiele analysiert.

4. Grenzen der Besucherorientierung in Museen: Das Kapitel kritisiert die Herausforderungen und Risiken einer starken Markt- und Erlösorientierung, die unter Umständen die inhaltliche Autonomie und wissenschaftliche Arbeit von Museen gefährden kann.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die zukünftige Bedeutung eines erlebnisorientierten, am Besucher ausgerichteten Museumskonzepts unter Berücksichtigung demografischer und technologischer Veränderungen.

Schlüsselwörter

Besucherorientierung, Museumsmarketing, Besucherbindung, Publikumsbindung, Dienstleistungsmanagement, Kulturmanagement, Schirn-Kunsthalle, Kundenbindung, Museumsbetrieb, Ausstellungsmanagement, Kulturvermittlung, Demografischer Wandel, Nonprofit-Organisation, Erfolgsfaktoren, Eventkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Museen durch eine verstärkte Besucherorientierung und den gezielten Einsatz von Marketinginstrumenten Museumsbesucher an ihre Einrichtung binden und so ihre gesellschaftliche Legitimation sichern können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Bereiche Museumsmarketing, Dienstleistungsmanagement in Kultureinrichtungen, Erfolgsfaktoren der Besucherbindung sowie die kritische Reflexion von Grenzen dieser Konzepte ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ergründen, was Museumsbesucher dazu bewegt, wiederholt in dasselbe Museum zu gehen und wie Museen diesen Bindungsprozess durch professionelles Management aktiv steuern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, kombiniert mit der Untersuchung von Praxisbeispielen (wie der Schirn-Kunsthalle), um die theoretischen Konzepte der „Klebstoffe der Publikumsbindung“ anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Museums als Dienstleistungsbetrieb, die Analyse von acht spezifischen Bindungsinstrumenten und die Vorstellung innovativer Fallbeispiele verschiedener Kulturinstitutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Besucherorientierung, Besucherbindung, Museumsmarketing, Kulturmanagement, Schirn-Kunsthalle, Dienstleistungsqualität und Publikumsbindung.

Warum ist die Schirn-Kunsthalle Frankfurt ein wichtiges Beispiel?

Die Schirn wird als Vorreiter für innovatives Kulturmarketing herangezogen, da sie durch geschickte Vernetzung, ein starkes Markenprofil und attraktive Vermittlungsangebote ihre Besucherbindung erfolgreich optimiert hat.

Welche Rolle spielen digitale Medien in der Besucherbindung?

Digitale Medien, wie Apps oder Social-Media-Projekte, dienen als zukunftsweisendes Instrument, um vor allem ein jüngeres Publikum anzusprechen und eine interaktive Teilhabe am Ausstellungsgeschehen zu ermöglichen.

Was sind laut Autor die größten Grenzen der Besucherorientierung?

Zu den Grenzen zählen die Gefahr eines Autonomieverlusts der Kunst, der Druck zum reinen „Quotendenken“ sowie die Schwierigkeit, als Nonprofit-Organisation die hohen Kosten für aufwendige Marketingmaßnahmen zu decken.

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Résumé des informations

Titre
Instrumentarien der Besucherbindung in Museen
Université
University of Potsdam
Cours
Kulturmanagement in der Praxis
Note
1.0
Auteur
Mariko Borchardt (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
27
N° de catalogue
V266564
ISBN (ebook)
9783656567523
ISBN (Livre)
9783656567547
Langue
allemand
mots-clé
Besucherbindung Kulturmanagement Museumsmarketing Besucherorientierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mariko Borchardt (Auteur), 2013, Instrumentarien der Besucherbindung in Museen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266564
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Extrait de  27  pages
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