Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Miscellaneous

Das Instrument der Lesson Learned

Title: Das Instrument der Lesson Learned

Seminar Paper , 2004 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marc D. Sommer (Author)

Business economics - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Mit dem Instrument der Lesson-Learned versuchen mehr und mehr Organisationen, die Aufarbeitung vergangener Tätigkeiten voranzutreiben und somit aus vergangenen Erfolgen und Fehlern konsequent zu lernen. Lessons Learned repräsentieren somit die Essenz der Erfahrungen, welche in einem Projekt oder einer Position gemacht werden und für zukünftige Arbeiten von großer Wichtigkeit sein können (Probst, 2003, S.134).

Durch die hier vorliegende Aufarbeitung des Seminarthemas innerhalb eines Workshops und die Ausarbeitung der "Lesson-Learned" zu jedem Punkt wird die Grundlage für weiteres Arbeiten geschaffen. Anhand des Bausteinmodells nach Probst bearbeiteten die Teilnehmer des Workshops die Situation eines Freilichtmuseums in Ostdeutschland, dass sich aufgrund der wachsenden Konkurrenz auf dem Freizeitmarkt behaupten muss. Die angesprochenen Fälle innerhalb des Workshops sind exemplarischer Natur.

Sowohl die Wissensbasis als auch die Kompetenzen einer Organisation bilden das Fundament für die Generierung von Innovationen. Je intensiver, konsequenter und kontinuierlicher eine Unternehmung die eigene Wissensbasis hinterfragt, erweitert bzw. erneuert, desto intelligenter, flexibler und kompetenter kann sie auf Veränderungen und Überraschungen des Wettbewerbs reagieren (vgl. Neumann, 2000, S. 249).

Eine strukturierte, ziel- und ergebnisorientierte Innovations- und Wissensgenerierung erfordert zwangsläufig ein Wissensmanagement, das die gemeinsame Wissensbasis einer Organisation speichert, koordiniert weiterentwickelt, transformiert und organisationsweit verfügbar hält. Es soll neben dem expliziten auch das organisationsweit in den Köpfen der Mitarbeiter vorhandene implizierte Wissen, transferierbar und somit als Ressource verfügbar gemacht werden. Damit den Prozessbeteiligten auf aktuelle und frühere Erfahrungen anderer Mitarbeiter bei ähnlichen Problem- und Sachfragen zurückgreifen und das gesamte vorhandene Wissen quasi als kollektive Intelligenz nutzen können entwickeln wir "Lessons Learned". Dadurch soll auch gewährleistet werden, dass das bei Mitarbeitern im Rahmen von diesen Lernprozessen entwickelte Wissen auch dann im Unternehmen verfügbar ist, wenn diese aus der Organisation ausgeschieden sind, damit dort entwickeltes Wissen nicht verloren geht (vgl. Jänig, 2004, S.244).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Wissen als Voraussetzung für Innovationen

2.2. Die “Lernende Organisation”

2.3. Das “Bausteinmodell des Wissensmanagements”

3. Umsetzung des Bausteinmodells im Workshop

3.1. Wissensziel definieren

3.1.1. Situation

3.1.2. Umgesetzte Wissensindikatoren

3.1.3- Lesson Learned

3.2. Wissensidentifikation

3.2.1. Situation

3.2.2. Umgesetzte Wissensindikatoren

3.2.3. Lesson Learned

3.3. Wissenserwerb

3.3.1. Situation

3.3.2 Umgesetzte Wissensindikatoren

3.3.3. Lesson Learned

3.4. Wissensentwicklung

3.4.1. Situation

3.4.2. Umgesetzte Wissensindikatoren

3.4.3. Lesson Learned

3.5. Wissens(ver)teilung

3.5.1. Situation

3.5.2. Umgesetzte Wissensindikatoren

3.5.3 Lesson Learned

3.6. Wissensnutzung

3.6.1. Situation

3.6.2. Umgesetzte Wissensindikatoren

3.6.3. Lesson Learned

3.7. Wissensbewahrung

3.7.1. Situation

3.7.2. Umgesetzte Wissensindikatoren

3.7.3. Lesson Learned

3.8. Wissensbewertung

3.8.1 Situation

3.8.2. Umgesetzte Wissensindikatoren

3.8.3. Lesson Learned

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des „Bausteinmodells des Wissensmanagements“ nach Probst, um anhand eines praxisorientierten Workshop-Szenarios in einem Freilichtmuseum Strategien zur Wissenssicherung und -entwicklung aufzuzeigen. Ziel ist es, durch die Reflexion von Erfahrungen und Lernprozessen („Lessons Learned“) die Wettbewerbsfähigkeit der Organisation nachhaltig zu sichern.

  • Methodische Anwendung des Bausteinmodells des Wissensmanagements
  • Förderung der „Lernenden Organisation“ durch Wissensidentifikation und -erwerb
  • Überwindung organisationaler Barrieren beim Wissensaustausch
  • Integration von Wissensmanagement in Controlling-Prozesse mittels Balanced Scorecard

Auszug aus dem Buch

3.2. Wissensidentifikation

“Bevor wir aufwändige Anstrengungen zum Aufbau neuer Fähigkeiten unternehmen ,ist es notwendig, intern oder extern bereits vorhandenes Wissen oder Know-how zu identifizieren (Bullinger, 1998, S.25). Es geht in unserem Beispiel um die systematische Erhellung des Wissensbestandes und des Wissensumfeldes im Bereich unseres Freilichtmuseums. Folglich stellten wir uns zwei Kernfragen:

Was haben wir für Wissen ?

Wo finden wir Wissen, intern oder extern ?

In unserem Workshop wenden wir zur Erfassung des Wissensbestandes das “Mind-Mapping”an. Ein Denkmuster mit dessen Hilfe wir einen abgeschlossenen Themenkreis klarer definieren können. Um ein Mind-Map zu erstellen, müssen wir zunächst die wesentlichen Gedanken erfassen. Dazu bedienen wir uns so genannter “Schlüsselwörter”. Hierbei handelt es sich um Begriffe, die den zu erfassenden Gedanken so verkörpern, dass er durch eindeutige Assoziation erinnert werden kann (Fengler, 2000, S. 83).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Instrument der Lesson-Learned und Vorstellung des Workshop-Szenarios am Beispiel eines Freilichtmuseums.

2. Grundlagen: Erläuterung der Bedeutung von Wissen für Innovationen, des Konzepts der lernenden Organisation und des Bausteinmodells von Probst.

3. Umsetzung des Bausteinmodells im Workshop: Detaillierte praktische Anwendung der acht Wissensbausteine, von der Zieldefinition bis zur Bewertung, jeweils unterteilt in Situation, Wissensindikatoren und Lesson Learned.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung von Wissen als entscheidendem Produktionsfaktor und Betonung der Beseitigung organisationaler Barrieren.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Lesson Learned, Bausteinmodell, Lernende Organisation, Innovationsmanagement, Wissensidentifikation, Wissensnutzung, Wissensbewahrung, Freilichtmuseum, Wissensbilanz, Balanced Scorecard, Wissensvermittlung, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Implementierung und praktische Anwendung von Wissensmanagement-Methoden in einer Organisation, demonstriert an einem Workshop-Beispiel für ein Freilichtmuseum.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den Bausteinen des Wissensmanagements, dem organisationalen Lernen, der Wissensidentifikation und der nachhaltigen Sicherung von Erfahrungen durch „Lessons Learned“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch die systematische Anwendung des Bausteinmodells nach Probst aufzuzeigen, wie eine Organisation ihr implizites und explizites Wissen besser nutzen und weiterentwickeln kann, um im Wettbewerb zu bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird das Bausteinmodell des Wissensmanagements nach Probst als analytischer Rahmen genutzt, um konkrete Maßnahmen in einem Workshop-Kontext abzuleiten und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in acht Kapitel, die jeden Schritt des Wissensmanagement-Prozesses – von der Zieldefinition über Erwerb und Entwicklung bis hin zur Bewertung – anhand der Situation, der Wissensindikatoren und der daraus resultierenden „Lessons Learned“ untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Wissensmanagement, Lesson Learned, Lernende Organisation, Innovationsmanagement und Wissenstransfer.

Wie trägt „Mind-Mapping“ zur Wissensidentifikation bei?

Mind-Mapping dient als Denkmuster, um Themenbereiche klarer zu strukturieren und durch den Einsatz von Schlüsselwörtern wesentliche Wissensbestandteile besser assoziativ erfassbar zu machen.

Warum ist die „Balanced Scorecard“ für das Wissensmanagement relevant?

Die Balanced Scorecard ermöglicht es, die Wirksamkeit von Wissensmanagement-Maßnahmen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, insbesondere in der Lern- und Wachstumsperspektive, um kontinuierliche Verbesserungen zu steuern.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Das Instrument der Lesson Learned
College
University of Hagen  (Institut für Kulturmanagement)
Course
Wissensmanagement: Wenn Unternehmen wüssten, was sie wissen - Einführung in das Innovations- und Wissensmanagement
Grade
1,3
Author
Marc D. Sommer (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V26659
ISBN (eBook)
9783638289306
ISBN (Book)
9783638748162
Language
German
Tags
Instrument Lesson Learned Wissensmanagement Wenn Unternehmen Einführung Innovations- Wissensmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc D. Sommer (Author), 2004, Das Instrument der Lesson Learned, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26659
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint