Mögliche Auswirkungen der globalen Erwärmung im (westlichen) Mittelmeerraum

Im Hinblick auf Klima, Vegetation und Landnutzung


Facharbeit (Schule), 2011
14 Seiten, Note: 2+

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Grundlagen der Erderwärmungstheorie
1.2. Aktuelle Bedeutung des Themas

2. Auswirkungen der Erderwärmung im Mittelmeerraum
2.1. Auswirkungen auf das Klima
2.1.1. Bewiesene Auswirkungen
2.1.2. Prognostizierte Auswirkungen
2.2. Auswirkungen auf die Vegetation
2.2.1. Bewiesene Auswirkungen
2.2.2. Prognostizierte Auswirkungen
2.3. Auswirkungen auf die Landnutzung
2.3.1. Bewiesene Auswirkungen
2.3.2. Prognostizierte Auswirkungen

3. Fazit: Gesamtbeurteilung

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Klimawandel und die globale Erderwärmung haben Bürger und Politiker in jüngster Vergangenheit immer wieder zu neuen Debatten herausgefordert. Im Rahmen dieser Facharbeit werden bereits realisierte und mögliche weitere Auswirkungen der globalen Erderwärmung im Mittelmeerraum analysiert und diskutiert. Um eine eingehende Tiefe zu gewährleisten, wird der Fokus auf Spanien und Frankreich , zu einem geringen Teil, als Stellvertreter für die europäische Mittelmeerregion, und auf Nordafrika gelegt. Diese regionale Einschränkung basiert auf der Entscheidung für eine detaillierte und tiefgreifende Analyse.

Beliebte Streitpunkte sind die Ursachen, Auswirkungen, Prognosen und Präventionsmaßnahmen. Aufgrund dieser Vielfältigkeit im Argumentationsansatz, ist das Ziel dieser Arbeit die Themen näher zu beleuchten. Es werden Thesen und Antithesen objektiv dargestellt, so dass der Leser einen unverfälschten Eindruck von der Klima- Vegetations- und Landnutzungsproblematik bekommt. In seinem Fazit behält der Autor sich vor, selbst eine kritische Stellung zu den Ergebnissen darzulegen.

Die folgende Grafik soll den Schreibfluss und die Argumentation dieser Facharbeit schematisch darstellen und veranschaulichen. Somit kann der Leser den Gedankengängen des Autors systematisch und einfach folgen.

Abbildung 1: Struktur der Facharbeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung

1.1. Grundlagen der Erderwärmungstheorie

Um die Grundlagen der Erderwärmung theoretisch darzustellen, werden zu allererst zwei Definitionen gegenübergestellt. So bezeichnet das klimainfo.net die Erderwärmung (im Englischen bekannt als global warming) als globale Erwärmung, in der man während der vergangenen Jahrzehnte einen allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperaturen der erdnahen Atmosphäre und der Meere beobachtet hat und künftig ein Anstieg der Meeresspiegel erwartet. Der Fischer Weltalmanach definiert ergänzend den natürlichen Treibhauseffekt, der die „Wärmeabstrahlungen der Erdoberfläche […] in das Weltall“ verringert (Fischer Weltalmanach, 2006, S. 682). Hierdurch wird eine Durchschnittstemperatur von 15,5°C gewährleistet, die ohne den Treibhauseffekt bei minus 18°C liegen würde. Somit ist ein natürlicher Treibhauseffekt, bestehend aus ca. 61% Wasserdampf, ca. 21% Kohlendioxid (CO2) und ca. 7% Ozon sogar erwünscht. (siehe Abbildung zum Verlauf des Treibhauseffekts)

Abbildung 2: Der Treibhauseffekt

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Latif (2004)

Im Zuge der letzten 100 Jahre ist dieses Verhältnis maßgeblich aus dem Gleichgewicht geraten (Fischer Weltalmanach, 2006). Obwohl die globalen Durchschnitts- temperaturen und die Konzentration der Treibhausgase natürlichen Schwankungen (natürlicher Klimawandel) unterworfen sind, sprechen Wissenschaftler mittlerweile von einem „anthropogenen“1 Treibhauseffekt. Dieser führt dazu, dass sich die globale Erwärmung unkontrollierbar verändert. Grundlegend für die Deutung und den Umgang mit dem Klimawandel sind zwei verschiedene Theorien, die wissenschaftlich und politisch kontrovers diskutiert werden.

In der ersten Theorie werden natürliche Phänomene und Gründe für die Erderwärmung formuliert. Klimaforscher, wie zum Beispiel Henrik Svensmark, der einer der weltweit führenden Klimaforscher ist (Miersch, 2009), gehen von einer Veränderung des Erdklimas durch kosmische Strahlung2 aus. Kosmische Strahlen beruhen auf der Intensität der Sonne und sind somit nicht vom Menschen beeinflussbar. Die zweite Theorie sieht den Menschen als Verursacher der globalen Erwärmung. Durch einen erhöhten Ausstoß von CO2, trägt der Mensch negativ zur Veränderung des Klimas bei. Im Laufe der industriellen Entwicklung sorgte der Mensch außerdem durch überschüssige Verschmutzung zu einer Zerstörung der Ozonschicht, die die schädlichen Strahlungen der Sonne nicht mehr vor dem Eintreffen in die Erdatmosphäre aufhalten kann. Demzufolge ist der Mensch der alleinige Verursacher.

1.2. Aktuelle Bedeutung des Themas

Die Aktualität der Thematik des Klimawandels und der allgemeinen globalen Erderwärmung ist erheblich. Ein Blick auf weltweite Klimadiagramme und Niederschlagsdiagramme lässt erahnen, dass der Mittelmeerraum von langfristigen Auswirkungen nicht unberührt bleibt. Die internationale Welt-Klimakommission (das IPCC=Intergovernmental panel on climate change) hat anhand des bereits realisierten Temperaturanstieges von 1,4 auf 5,8 °C allgemeine Temperaturabweichungen der globalen Erwärmung rekonstruiert (vgl. Abbildung 3). Die Grafik umfasst den Zeitraum von 1000 bis 2000 n. Chr. in dem besonders in den vergangenen 100 Jahren ein erheblicher Anstieg zu verzeichnen ist.

Abbildung 3: Rekonstruierte Temperatur globaler Erw ä rmung in ° C

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: IPCC (2011)

Fernsehberichte, Brennpunkt-Sendungen, Zeitungsartikel, allgemeine Medienpublikationen überschlagen sich mit Beiträgen zu diesem Thema. Vor allem die stark dramatisierten Prognosen sind bei den Medien sehr beliebt. All dies geschieht nicht ohne Grund. Der Planet Erde wird inzwischen immer häufiger von natürlichen Katastrophen heimgesucht. So gibt es weniger punktuelle Ereignisse die sich negativ auf die Erderwärmung zurückführen lassen, als vielmehr schleichende, kontinuierliche Ereignisse, wie zum Beispiel überproportional hohe oder niedrige Niederschlagsmengen, Anstieg der Meeresspiegel, und ein kontinuierlicher Temperaturanstieg. Die Gefahren sind also nicht zu missachten, denn schwerwiegende Veränderungen sind die Folge. Das Kyoto-Protokoll3 mit dem sich die Politiker verschiedener Nationen auf dem Klimagipfel befassen, zeigt ebenfalls die Wichtigkeit, das Klima so zu bewahren wie es ist.

2. Auswirkungen der Erderwärmung im Mittelmeerraum

Hinsichtlich der Auswirkungen der globalen Erwärmung im Mittemeerraum werden viele Länder und ganze Regionen stark von den rasanten Veränderungen und den daraus folgenden Katastrophen gefährdet, wenn nicht sogar komplett zerstört. Einige wenige jedoch könnten durch eine Veränderung der klimatischen Zonen profitieren.

2.1. Auswirkungen auf das Klima

Der Begriff „Klima“ bezeichnet im Allgemeinen:

„ eine statistische Beschreibung der relevanten Klimaelemente, wie zum Beispiel Temperatur und Niederschlag, die [ … ] f ü r eine Region oder global f ü r eine nicht zu kleine zeitliche Gr öß enordnung die Gegebenheiten und Variationen der Erdatmosph ä re hinreichend ausf ü hrlich charakterisiert.“ (Der Brockhaus: Wetter und Klima (2009)

Angelehnt an diese Definition, behandelt der folgende Absatz die beiden Klimaelemente Temperatur und Niederschlag für die Mittelmeerregion. Es werden Veränderungen des letzten Jahrhunderts sowie prognostizierte Veränderungen und Auswirklungen des kommenden Jahrhunderts dargelegt.

[...]


1 „anthropogen“ bezeichnet einen vom Menschen geschaffen und beeinflussten Effekt

2 kosmische Strahlung = sehr energetische Strahlung aus dem Weltraum, die auf die Erdatmosphäre trifft (Lexikon: Zeitverlag Band 8, 2005, S. 240)

3 Das Kyoto Protokoll ist am 16. Februar 2005 in Kraft getreten und wird 2012 auslaufen. Es haben sich 188 Staaten mit dem Ziel des Klimaschutzes zusammengeschlossen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Mögliche Auswirkungen der globalen Erwärmung im (westlichen) Mittelmeerraum
Untertitel
Im Hinblick auf Klima, Vegetation und Landnutzung
Note
2+
Autor
Jahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V266648
ISBN (eBook)
9783656582403
Dateigröße
905 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mögliche, auswirkungen, erwärmung, mittelmeerraum, hinblick, klima, vegetation, landnutzung
Arbeit zitieren
Christian Faillard (Autor), 2011, Mögliche Auswirkungen der globalen Erwärmung im (westlichen) Mittelmeerraum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266648

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Mögliche Auswirkungen der globalen Erwärmung im (westlichen) Mittelmeerraum


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden