Klassische und agile Vorgehensmodelle in IT-Projekten. Das Wasserfallmodell und Scrum


Seminararbeit, 2012
17 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

I. Einleitung
A. Umfeld der Arbeit
B. Ziel der Arbeit
C. Aufbau der Arbeit

II. Das IT-Projekt

III. Klassische Vorgehensmodelle
A. Das Wasserfallmodell
1. Grundlegendes
2. Die Phasen
3. Vor- und Nachteile
4. Bewertung

IV. Agile Vorgehensmodelle
A. Scrum
1. Grundlegendes
2. Die Rollen
3. Die Artefakte
4. Meetings

V. Bewertung

VI. Fazit

Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

I. Einleitung

Werte kann man nur durch Veränderung bewahren.

— Richard Löwenherz

Die IT-Branche wandelt sich stetig. Waren es früher noch lokale Softwareentwicklungsaufgaben vor einem Kommandozeileninterpreter, so hat der technische und menschliche Wandel dafür gesorgt, dass alles größer, komplexer und anspruchsvoller wird. Alles wird zu einem Projekt.

A. Umfeld der Arbeit

Als dualer Student mit den Fachrichtungen Wirtschaft und Informatik versucht man kontinuierlich Schnittstellen zwischen beiden Naturwissenschaften zu finden und sich in diesen im praktischen Einsatz beim Unternehmen zu positionieren und zu etablieren. Das IT-Projektmanagement, in welches sich diese Seminararbeit thematisch einordnen lässt, schlägt eine solche Brücke zwischen beiden Studienrichtungen.

Mit dieser Seminararbeit auf rein theoretischer Grundlage wird mein Wissen um einen weiteren Baustein ergänzt.

B. Ziel der Arbeit

Agile Organisationsmodelle sind modern und viel flexiblerer sagen die einen, die anderen schwören auf die Zuverlässigkeit des Altbewährten[1]. Sind agile Modelle so viel besser als die klassischen Modelle? Wo liegen die Vor- und Nachteile auf beiden Seiten?

Diese Seminararbeit soll grundlegend das Wasserfallmodell als Vertreter der klassischen Modelle und Scrum als Vertreter agiler Modelle vorstellen. Beide Projektmodelle sind mir in meiner Berufslaufbahn schon begegnet, was dazu führte genügend Motivation zum Schreiben einer Facharbeit zu dieser Thematik zu schüren.

Gleichzeitig soll aber auch einen theoretischen Vergleich der beiden primären Vertreter zeigen, ob sich die Fragestellung im ersten Paragraphen beantworten lässt. Dies soll in einem für eine Seminararbeit angemessenen Umfang erfolgen.

C. Aufbau der Arbeit

Strukturell beginnt die Arbeit in Kapitel I mit der hier niedergeschriebenen Einleitung. Die Definition von IT-Projekten bildet das Fundament für die inhaltlichen Bezüge und wird in Kapitel II thematisiert. Anschließend werden in Kapitel III allgemeine Grundzüge der klassischen Vorgehensmodelle und beispielhaft das Wasserfallmodell in angemessenem Rahmen mit Merkmalen, Vor- und Nachteilen, sowie einer autarken Bewertung genannt.

Im darauffolgenden Kapitel IV werden äquivalent zu Kapitel III die Charakteristiken agiler Modelle herausgestellt, ehe Scrum mit seinen Komponenten (Rollen, Meetings, Artefakten), den Kapitelabschluss bildet.

Die Seminararbeit wird in Kapitel V mit einer gegenüberstellenden Bewertung des Wasserfallmodells und Scrum fortgeführt. Dieser Teil bildet mit dem Fazit den Abschluss der Arbeit.

II. Das IT-Projekt

Ein IT-Projekt ist eine Form von Projekt, welches einen informationstechnischen Zielbezug hat. Alle Aussagen zu Projekten gelten auch für IT-Projekte.[2]

Ein Projekt definiert sich als ein komplexes, einmaliges und zeitlich begrenztes Vorhaben, welches sich eindeutig von anderen Projekten abgrenzen lässt.[3]

Ein solches Projekt benötigt neben einem klaren Ziel auch Personal und Budget. Die größte Herausforderung innerhalb eines Projektes stellt dabei die Kommunikation dar, da meist verschiedene Fachgruppen am Projekt beteiligt sind.[4]

Die DIN 69901 beschreibt ein Projekt zusätzlich als ein in sich geschlossenes Vorhaben mit eigenem Projektergebnis und eigener Projektorganisation.

Die Projektorganisation beschreibt dabei den organisatorischen Rahmen eines Projekts und ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Projekte. Positionen und Gremien müssen für jedes Projekt erneut auserwählt werden, Personen und Materialien müssen dem Projekt Kapazitäten zuschreiben. Je umfangreicher das Projekt, desto komplexer die Projektorganisation.[5]

Je nach Projektorganisation unterscheiden sich die Phasen, die einem Projekt zugrunde liegen. Das klassische Vierphasenmodell aus Projektdefinitionsphase, Projektplanungsphase, Projektdurchführungsphase und Projektabschlussphase ist ein grundsätzliches Schema, das sich auf fast jedes Projekt anwenden lässt. Aus diesem Phasenmodell heraus, haben sich je nach Zweckmäßigkeit und Branche weitere Vorgehensmodelle entwickelt, die sich grundlegend in klassische und agile Prozessmodelle untergliedern lassen.[6]

III. Klassische Vorgehensmodelle

Die klassischen Vorgehensmodelle im weiteren Sinne lassen sich in voraussagende und iterative Vorgehensmodelle unterteilen. Iterative Modelle werden chronologisch als Entwicklung der voraussagenden (oder auch klassischen Modelle im engeren Sinne) beschrieben.

Voraussagende Modelle zeichnen sich durch einen sequentiellen Ablauf aus. Der komplette Durchlauf einer Phase ist Voraussetzung für den Beginn der nächsten Phase. Das Zurück-springen in eine vorherige Phase ist dabei nicht möglich Die Kommunikation mit dem Kunden findet jeweils nur am Anfang und Ende der Entwicklung statt.[7]

[...]


[1] Vgl. Dechko (2010), S.28-29

[2] Vgl. R. Koschke (2006), S.6

[3] Vgl. A. Beiderwieden, E. Pürling (2007), S. 7.

[4] Vgl. Hindel, Hörmann, Müller, Schmied (2004), S. 7.

[5] Vgl. F.Weltz, R. Ortmann (1992), S. 49

[6] Vgl. A. Beiderwieden, E. Pürling (2007), S. 12-20

[7] Vgl. Horn (2003), S. 312-313

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Klassische und agile Vorgehensmodelle in IT-Projekten. Das Wasserfallmodell und Scrum
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Projektmanagement
Note
2,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V266692
ISBN (eBook)
9783656571087
ISBN (Buch)
9783656571049
Dateigröße
389 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Agiles Projektmanagement, Scrum, Wasserfallmodell, Vorgehensmodelle, Spiralmodell, Vergleich Vorgehensmodelle, Softwareentwicklung, Agil
Arbeit zitieren
Daniel Kehne (Autor), 2012, Klassische und agile Vorgehensmodelle in IT-Projekten. Das Wasserfallmodell und Scrum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266692

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