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Die Botschaft des Terrorismus

Wie können demokratische Gesellschaften ihr erfolgreich entgegenwirken?

Titel: Die Botschaft des Terrorismus

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: B.A. Anna Leiber (Autor:in)

Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich intensiv mit der Problematik des globalen Terrorismus und seiner Kommunikationsweise. Dabei soll die Frage erörtert werden, ob es in offenen Gesellschaften überhaupt möglich ist, sich erfolgreich dem Kommunikationsmodell „Terrorismus“ zu entziehen und ob sie es in der Vergangenheit bereits getan haben. Um diese Fragestellung umfassend zu erörtern, bedarf es der präzisen Darstellung folgender drei Themen: des Phänomens „Terrorismus“ an sich, derjenigen Reaktionen auf terroristische Anschläge, die sich sowohl auf politischer als auch auf medialer Ebene in den letzten Jahren beobachten ließen, und schließlich denkbarer Alternativ-Modelle, mit denen demokratische Gesellschaften terroristischen Bedrohungen begegnen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Das Phänomen „Terrorismus“

1.1 Historische Entwicklung

1.2 Allgemeine Definition

1.2.1 Wesentliche Merkmale

1.2.1.1 Wer sind die Täter?

1.2.1.2 Die Opfer terroristischer Anschläge

1.2.1.3 Welcher Mittel bedienen sich Terroristen?

1.2.1.4 Der Terrorismus als „Kommunikationsstrategie“

2. Reaktionen auf Terrorismus

2.1 Staatliche Reaktionen

2.1.1 Internationale Kooperation im Kampf gegen den Terror

2.1.2 Politisches Dilemma: Sicherheit versus Freiheit

2.2 Mediale Antworten auf terroristische Botschaften

2.2.1 Symbiose zwischen „Medien“ und „Terrorismus“

2.2.2 Gezielter Kommunikationskanal der Terroristen

2.2.3 Spannungsfeld: sachliche Informationsvermittlung versus Sensationsjournalismus

3. Alternative Reaktions-Modelle

3.1 Das Resilienz-Konzept

3.2 Benjamin Barbers Idee der „Starken Demokratie“

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht, wie demokratische Gesellschaften erfolgreich auf die Kommunikationsstrategie des internationalen Terrorismus reagieren können, ohne dabei ihre eigenen freiheitlichen Grundwerte aufzugeben.

  • Historische Wandlungen und Merkmale des Phänomens Terrorismus.
  • Analyse der bisherigen staatlichen und medialen Reaktionen auf terroristische Anschläge.
  • Das Spannungsfeld zwischen innerstaatlicher Sicherheit und bürgerlicher Freiheit.
  • Untersuchung des Resilienz-Konzepts als alternative Reaktionsmöglichkeit.
  • Benjamin Barbers Modell der „Starken Demokratie“ als Mittel zur Stärkung der Zivilgesellschaft.

Auszug aus dem Buch

1.2.1.4 Der Terrorismus als „Kommunikationsstrategie“

Die Botschaften zahlreicher terroristischer Bewegungen beinhalten – ungeachtet ihrer Komplexität und der Weise wie sie kommuniziert werden – drei zentrale Aspekte. Zum einen dienen Terroranschläge weltweit dazu, „das Vertrauen in den Staat und seine Fähigkeit zum Bürgerschutz zu untergraben“ (Waldmann 2001: 13). Diesen Zielgedanken verfolgen alle Terrororganisationen, losgelöst von dem ideologischen Hintergrund, auf den sie sich stützen. Mit Hilfe ihrer Attentate wollen sie Regierungen, gegen die sich ihre Kritik primär richtet, provozieren und sie auf diese Weise „aus der Reserve locken“ (Waldmann 2001: 33). Eine derartige Kommunikationsstrategie ist jedoch nur dann besonders effizient, wenn sie im deutlichen Widerspruch zu den Prinzipien des Empfängers steht. Es ist daher nicht überraschend, dass terroristische Organisationen ihre Anschläge bewusst auf demokratischem Boden verüben. Nur hier ist es ihnen möglich, den erhofften Normbruch und tiefgreifende politische Veränderungen eindringlich hervorzurufen (Waldmann 2001:33).

In Staaten, die von allgegenwärtiger Gewalt und schwachen politischen Strukturen geprägt sind, würde ein Terroranschlag vermutlich die Bevölkerung sowie die Regierung nicht in einem derartigen Ausmaß schockieren wie es sich in den USA, Spanien oder Großbritannien beobachten ließ. Zudem zeigten die Attentate der vergangenen Jahre deutlich, gegen wen sie vorrangig gerichtet waren – die Staatsvertreter westlicher Demokratien, die „als die Inkarnation des Bösen und [Ursprung, A.L] einer rücksichtslosen Repression“ (Waldmann 2001: 170) angesehen werden.

Festzuhalten bleibt, dass die terroristische Kommunikation intensiv einer Strategie der existenziellen Provokation folgt, an deren Ende die angegriffenen Staaten selbst zum Angreifer werden sollen (Waldmann 2001: 34). Dabei bedient sich der internationale Terrorismus, wie beispielsweise die Ereignisse am 11. September 2001 deutlich machten, Mittel solchen Ausmaßes, dass sich die Staaten zu drastischen Gegenmaßnahmen gezwungen sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Phänomen „Terrorismus“: Das Kapitel erläutert die historische Entwicklung und die Definitionsschwierigkeiten des Terrorismus, wobei es diesen zunehmend als komplexe Kommunikationsstrategie zur Erzeugung von Unsicherheit charakterisiert.

2. Reaktionen auf Terrorismus: Hier werden die staatlichen Sicherheitsmaßnahmen und die Rolle der Medien bei der Verbreitung terroristischer Botschaften analysiert, wobei das Dilemma zwischen Sicherheit und Freiheit im Fokus steht.

3. Alternative Reaktions-Modelle: Dieses Kapitel stellt mit dem Resilienz-Konzept und der Idee der „Starken Demokratie“ Ansätze vor, die demokratische Gesellschaften widerstandsfähiger gegenüber terroristischen Bedrohungen machen sollen.

Schlüsselwörter

Terrorismus, Kommunikationsstrategie, Demokratie, Sicherheit, Freiheit, Resilienz, Starke Demokratie, Internationale Politik, Medienberichterstattung, Krisenmanagement, Radikalisierung, Gesellschaft, Gewalt, Politische Bildung, Rechtsstaatlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strategien des modernen internationalen Terrorismus und untersucht, wie demokratische Staaten auf diesen reagieren können, ohne ihre freiheitlichen Grundwerte zu gefährden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernbereichen zählen die historische Definition des Terrorismus, das Spannungsfeld zwischen Sicherheitspolitik und Bürgerrechten sowie die Rolle medialer Berichterstattung in diesem Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel besteht darin, zu bewerten, ob bisherige staatliche Sicherheitsreaktionen effektiv waren und welche alternativen Modelle, wie Resilienz, einen konstruktiveren Umgang ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um bestehende politikwissenschaftliche Konzepte wie die „Starke Demokratie“ von Benjamin Barber auf das aktuelle Problem des Terrorismus anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Phänomens Terrorismus, die Analyse staatlicher und medialer Reaktionen und die Vorstellung alternativer Reaktions-Modelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Terrorismus, Kommunikationsstrategie, Sicherheit, Freiheit und Resilienz geprägt.

Warum ist das Resilienz-Konzept für diese Arbeit relevant?

Das Konzept ist relevant, da es einen Ansatz bietet, der gesellschaftliche Strukturen nach einem Angriff stärkt, anstatt lediglich mit Angst oder Überwachung zu reagieren.

Welches Fazit zieht die Autorin in Bezug auf Norwegen?

Die Autorin hebt Norwegen als eindrückliches Beispiel hervor, weil das Land nach den Anschlägen von Anders Breivik bewusst auf mehr Demokratie statt auf ein „Weniger an Freiheit“ setzte.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Botschaft des Terrorismus
Untertitel
Wie können demokratische Gesellschaften ihr erfolgreich entgegenwirken?
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
1,0
Autor
B.A. Anna Leiber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
32
Katalognummer
V266988
ISBN (eBook)
9783656579175
ISBN (Buch)
9783656579168
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Terrorismus Sicherheit Resilienz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Anna Leiber (Autor:in), 2013, Die Botschaft des Terrorismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266988
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  32  Seiten
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