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Annahmen und Grundbegriffe des Life Model als ein ökologisches Handlungskonzept der Sozialen Arbeit

Título: Annahmen und Grundbegriffe des Life Model als ein ökologisches Handlungskonzept der Sozialen Arbeit

Ponencia (Handout) , 2001 , 8 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Diplom Online-Journalist Michael Johannes Manger (Autor)

Trabajo social
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Das „Life Model“ wurde Anfang der 80er Jahre von den US-amerikanischen Sozialwissenschaftlern Carel B. Germain und Alex Gittermann in Ihrem Werk „Praktische Sozialarbeit - Das „Life Model“ der Sozialen Arbeit“ niedergelegt. Im Folgenden sollen die ökologischen Annahmen und Begriffe des „Life Model“ Ausführungen finden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Der ökologische Ansatz der Sozialen Arbeit

2.1. Der Begriff „Ökologie“

2.2. Die Bedeutung der ökologisch orientierten Sozialen Arbeit

3. Grundlegende Annahmen und Begriffe des „Life Model“

3.1. Der Mensch lebt in einer materiellen und sozialen Umwelt

3.2. Die Bedeutung der „Transaktion“

3.3. Die „Nische“, der soziale Standort des Menschen

3.4. Das „Habitat“ als ein Teil der ökologischen Perspektive

3.5. Der „Lebens-Stress“ im „Life Model“

3.5.1. „Coping“ und „Lebens Stress“

4. Allgemeine Vorgehensweise in der Praxis

5. Zusammenfassung

6. Stellungnahme

7. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das „Life Model“ als ökologisches Handlungskonzept in der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, die zentralen theoretischen Annahmen und Begriffe des Modells zu explizieren und deren praktische Relevanz sowie Anwendbarkeit kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen des ökologischen Ansatzes in der Sozialarbeit
  • Konzeptualisierung von Person-Umwelt-Transaktionen
  • Differenzierung der Begriffe Nische, Habitat und Lebens-Stress
  • Coping-Strategien und Ressourcenorientierung im Life Model
  • Kritische Reflexion der praktischen Anwendung und ethischer Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Bedeutung der „Transaktion“

Das „Life Model“ nimmt an, dass der Einzelne und die Umwelt sich wechselseitig beeinflussen und eine gegenseitige Veränderung stattfindet. Dieser Vorgang wechselseitiger Beeinflussung wird als Transaktion bezeichnet. Das Individuum beeinflusst seine Lebensverhältnisse (z.B. Wahl der Bauform - massive Bauform) als Folge einer Anpassung an seine Umwelt (z.B. klimatisch raue Umwelt). Dies hat natürlich zur Folge, dass sich die Umweltbedingungen verändern (z.B. durch Bebauung bzw. Zerstörung der Natur). Solche Austauschprozesse münden aber nicht nur in eine Veränderung des Individuums und dessen Umwelt, sondern bewirken auch eine veränderte, subjektive Umweltwahrnehmung und eine Verhaltensänderung (z.B. durch die zunehmende Verdichtung der Städte werden diese als „hässlich“ und „unattraktiv“ wahrgenommen und bewertet. Dies hat eine zunehmende Abwanderung auf das Land und die Suburbs zur Folge. Dadurch kann aber wiederum eine Verstädterung der Dörfer und Vorstädte als Konsequenz der Wanderbewegung entstehen). Gittermann und Germain sehen das Verhalten somit als ein Produkt ständig stattfindender Austauschprozesse zwischen Person und ihrer Umwelt. Diese Austauschprozesse im Sinne von Wirkung und Rückwirkung (Transaktion) können sowohl anspaßungsfördernd als auch anpassungsfeindlich verlaufen. Daraus folgt, dass am Ende der Transaktion entweder ein positives oder ein negatives Person-Umwelt-Verhältnis steht. Anpassungsfördernde Austauschbeziehungen fördern die Entwicklung des Klienten, das psychische und emotionale Wohlbefinden. Anpassungsfeindliche Transaktionen wirken eher beeinträchtigend auf die Entwicklung des Menschen (vgl. Hobmair, Pädagogik Extra, 1995(1), S. 71 und S. 72)(4).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für die Themenwahl, basierend auf Praxiserfahrungen in der sozialpädagogischen Familienhilfe und einer ganzheitlichen, ökologischen Sichtweise auf Soziale Arbeit.

2. Der ökologische Ansatz der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel definiert den aus der Biologie entlehnten Begriff „Ökologie“ und ordnet ihn als Metapher für Soziale Arbeit ein, wobei eine Abkehr von einseitigen Problemmodellen hin zur ganzheitlichen Betrachtung gefordert wird.

3. Grundlegende Annahmen und Begriffe des „Life Model“: Es werden die zentralen theoretischen Konzepte wie Person-Umwelt-Transaktion, Nische, Habitat und Lebens-Stress detailliert definiert und in ihren Wechselwirkungen analysiert.

4. Allgemeine Vorgehensweise in der Praxis: Die praktische Anwendung des Modells wird skizziert, wobei der Fokus auf der Stärkung der Anpassungsfähigkeit des Klienten und der partnerschaftlichen Gestaltung der Arbeitsbeziehung liegt.

5. Zusammenfassung: Eine synoptische Rückschau auf die in den vorangegangenen Kapiteln erarbeiteten theoretischen und praktischen Aspekte des Life Models.

6. Stellungnahme: Eine kritische Reflexion des Modells, insbesondere hinsichtlich des „doppelten Mandats“ des Sozialarbeiters und der Notwendigkeit, auch makrostrukturelle politische Ebenen in die Interventionsplanung einzubeziehen.

7. Bibliographie: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Life Model, Soziale Arbeit, Ökologie, Transaktion, Nische, Habitat, Lebens-Stress, Coping, Person-Umwelt-Beziehung, ganzheitliche Sichtweise, Sozialpädagogik, Anpassung, Ressourcenorientierung, Interaktion, Praxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem „Life Model“ als einem ökologischen Handlungskonzept für die Soziale Arbeit, welches den Menschen in seinen komplexen Wechselbeziehungen zu seiner sozialen und materiellen Umwelt betrachtet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt den ökologischen Ansatz, die Person-Umwelt-Transaktionen, die Strukturierung des Lebensraums durch Nische und Habitat, sowie das Management von Lebens-Stress durch Coping-Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Darstellung und theoretische Fundierung des Life Models nach Germain und Gittermann sowie die Reflexion über dessen praktische Anwendung und ethische Herausforderungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, indem sie Begriffe aus der Biologie in den Kontext der Sozialwissenschaften überträgt und durch Literaturrecherche sowie praxisbezogene Beispiele erläutert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der ökologischen Sichtweise sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Grundbegriffen des Life Models und deren praktischer Umsetzung durch den Sozialarbeiter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders charakteristisch sind Begriffe wie Life Model, Ökologie, Transaktion, Lebens-Stress, Coping sowie die Person-Umwelt-Beziehung.

Wie bewertet der Autor die politische Dimension des Life Models?

Der Autor merkt kritisch an, dass das Modell tendenziell auf der Mikroebene der Einzelfallhilfe verharrt und fordert, dass Soziale Arbeit auch makrostrukturelle, politische Bedingungen in ihre Interventionsstrategien einbeziehen sollte.

Welches Problem beschreibt der Autor im Zusammenhang mit dem „Doppelten Mandat“?

Der Autor weist darauf hin, dass der Sozialarbeiter zwischen der gesellschaftlichen Kontrollfunktion und der anwaltlichen Partnerrolle für den Klienten vermitteln muss, was beispielsweise bei krimineller Klientel zu schwerwiegenden Loyalitäts- und Vertrauenskonflikten führen kann.

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Detalles

Título
Annahmen und Grundbegriffe des Life Model als ein ökologisches Handlungskonzept der Sozialen Arbeit
Universidad
Würzburg-Schweinfurt University of Applied Sciences  (FB Pädagogik)
Calificación
1
Autor
Diplom Online-Journalist Michael Johannes Manger (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
8
No. de catálogo
V2673
ISBN (Ebook)
9783638116138
Idioma
Alemán
Etiqueta
Annahmen Grundbegriffe Life Model Handlungskonzept Sozialen Arbeit Soziale Arbeit Social Work Sozialpädagogik Life Model Life Modell Ökologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom Online-Journalist Michael Johannes Manger (Autor), 2001, Annahmen und Grundbegriffe des Life Model als ein ökologisches Handlungskonzept der Sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2673
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